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Entwicklungspsychologie WiSe 15/16 (Subject) / EP (Lesson)
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- Welche kognitiven Kontrollfunktionen gibt es und wie werden sie gemessen? Wie entwickeln sie sich? A nicht B Aufgabe -> Inhibiton und Aufrechterhaltung, ab 7-9 Monaten erfolgreich AX kontinuierliche Leistungaufgabe -> lateraler PFC, Aufrechterhaltung, 9J schlecht, 12J Probleme AY, ab 65 wieder schlechter Go-No-Go Task -> Inhibition, riPFC ACC, ERN bei Erwachsenen > Kinder/Alte N-Back -> Aufrechterhaltung, 1Back 10-12 wie bei Erwachsenen, ab 70-80 schlechter 2/3Back Stroop Task -> DLPFC, inferiorer PFC und ACC, steigendes Alter steigende ACC Aktivierung, im Alter wieder schlechter Stopp-Signal Aufgabe -> Inhibition
- Was ist kognitive Flexibilität? Wie wird sie gemessen? kognitive Flexibilität = Anpassung an wechselnde Aufgaben Perserveration = Verharren beim alten Aufgabentypen Bsp.: Doppelaufgaben/Multitasking, Aufgabenwechsel, Karten Sortiertest
- Marshmallow-Test welche Befunde wurden gemacht? Belohnung nicht sichtbar + Gedanken an Belohnung -> schwieriger Belohnung nicht sichtbar+ keine spez. Gedanken -> viel einfacher als Belohnung sichtbar Belohnungaufschub als Indikator für späteren schulischen/beruflichen Erfolg
- Beschreibe Piaget`s Stufentheorie! Konstruktivismus: Entwicklung = Prozess aktiver Konstruktion von Wissen durch Interaktion Individuum mal Umwelt (Kind als Wissenschaftler) Assimilation -> Integration neuer Info in bestehende mentale Strukturen Akkomodation -> mentale Strukturen verändert durch neue Info → Äquilibration = Streben nach Gleichgewicht! dadurch treibender Motor für Entwicklung Stadien: Das sensumotorische Stadium (Geburt bis 2 Jahre) Das präoperationale Stadium (ca. 2-7 Jahre) Das konkret- operationale Stadium ( ca. 7-12 Jahre) Das formal operationale Stadium (ab ca. 12 Jahre)
- Beschreibe das sensumotorische Stadium! Geburt - 2 Jahre einfache Reflexe -> Grundlage Wahrnehmung Erkenntnis -> augenblickliche Interaktion mit Umwelt kogn. Grundlage -> sensomotorische Schemata Bsp.: Saugschema, Greifschema Objektpermanenz, dauerhafte mentale Repräsentationen (Nachahmung, Symbolspiel)
- Beschreibe das präoperationale Stadium! 2-7 Jahre stabile mentale Repräsentationen, Objektpermanenz, Sprachentwicklung ABER: fehlen logischer Operationen, Irreversibilität des Denkens Bsp.: Zentrierung (nur 1 Aspekt) -> Umfüllaufgabe Vgl.: Anfang, Ende, nicht Transformation Egozentrismus, finalistisches Denken (bis 5), Symbolspiel
- Beschreibe das konkret operationale Stadium! 7 bis 12 Jahre Dezentrierung, zunehmende Reversibilität des Denkens, Transformations und Konversationsaufgaben möglich, Seriation und Transitivität ABER: Abstraktion noch beschränkt -> ab 9J Wasser im Wasserkanister einzeichen ab 8J Klasseninklusion, Objekte gruppieren
- Beschreibe das formal operationale Stadium! ab 12 Jahren Abstraktion, Deduktion, hypothetisch angenommene Sachverhalte, Proportionen, Perspektivwechsel Bsp: Wovon hängt die Frequenz eines Pendels ab?
- Welche Kritikpunkte gibt es zu Piaget`s Stufentheorie? größere Variabilität in Entwicklung des Denkens, als Stufen zu lassen kogn. Fähigkeiten von Kindern und Säuglingen unterschätzt Theorie zu vage Denken von Kinder und Erwachsenen ähnlicher als angenommen !
- Beschreibe die Grundgedanken des Informationsverarbeitungsansatzes! Was ist ein wichtiger Befund? Menschliches Denken entspricht ungefahr Verarbeitungsprozess Computer 2 Varianten: Hard core -> Computersimulationen zur NAchstellung kindlichen Denkens Soft core -> Computer als Metapher: Gedächtniskapazität, Effizienz von Denkprozessen, Verfügbarkeit relevanter Strategien Verarbeitungsfluktuation höher bei Kindern und älteren Erwachsenen als bei jungen Erwachsenen
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- Wie verhält sich die Korrelation von Gf und Gc über das Alter hinweg? Kindheit: hoch hohes Alter: hoch Erwachsene: niedroger
- Auf welchen beiden Ebenen entwickelt sich Sprache? rezeptive -> Wahrnehmung/Verstehen von Sprache (Wernicke) Entwicklung: 10M -> Spezialisierung der Sprachuniversalität, Erwerb wichtigster Phonotaktik 4M -> Erkennen des eigenen Namens ca. 22 Wörte pro Woche produktive -> Sprechen (Broca) 10.-14. Monat erste Wörter ca. 9 Wörter pro Woche
- Welche Theoriearten zum Spracherwerb werden unterschieden? outside-in -> Piaget, generelle Lernmechanismen angeboren, Sprache wie jeder andere Lernprozess inside-out -> Chomsky, best. Fähigkeiten von Anfang an angeboren, Spracherwerb "besonders" Beleg: Auch gehörlose entwickeln Sprache Allgemeine, einheitliche Grundannahmen: Kinder auf Spracherwerb biol. vorbereitet Erwerbsprozess ohne sprachl. Umwelt unmöglich Passung innerer Voraussetzungen des Kindes und äußeren Faktoren
- Wird Gesichtererkennung vererbt? Ja, Zwillingsstudie -> MZ r=0.7 und DZr=0.29 H2 = 2 〈 r(MZ)-r(DZ) 〉