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Sozialpsychologie (Subject) / Ideologische Muster (Lesson)
Ideologische Muster
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- Strukturtheorie unterscheidet Liberalismus und Konservatismus es gibt zu jeder Dimensio Referenzgößen besondere Referenzgröße = criterial referents werden nicht über Liberalismus & Konservatismus erfasst
- 2-Dimensionales Konzept ideologischer Struktur R-Dimension (Radikalismus/Konservatismus) T-Diemsnion (Tough-Tender-Mindedness) Tough-Mindedness: Rücksichtslosigkeit gegenüber anderer, Härte und Durschsetzungsverögen Tender-Mindedness: Rücksichtsnahme, Sensibilität im Umgang mit anderen
- Hierarchie-erhöhende Einstellungssysteme eine Gruppe ist der anderen Gruppe überlegen Bsp. Rassismus, Sexismus, aggressiver Nationalismus Instutionene: Polizei, Gefägnissysteme
- Hierarchie-schwächendes Einstellungssystem Verteidigen schwache und unterlegene soziale Gruppen & wollen gleiche Verteilung der positiven sozialen Wertschätzung Universelle Menschenrechte, Sozialismus Herstellung der sozialen Gleichheit durch Gewerkschaften
- F-Skala 9 Merkmale: z.B. Destruktivität, Zynismus, Projektivität, Sexualität, Konventionalismus
- Gruppenkonflikt minimieren werzielen einer Übereinstimmung bezüglich betimmter Einstellungssyteme 2 Typen von Belief-SystemenHierarchie-schwächende Hierarchie-erhöhende
- 3 primäre Einstellungsfaktoren Nationalität, Humanität & Religiösität
- Verfahren zur Ermittlung von Dimensionalität & Struktur von Saucier Alle Wörter aus dem American Heritage Dictionary herausgesucht, die auf -ism enden 3 Faktoren: Reigosität, Autoritarismus & Konservatismus Neue Untersuchung mit 4 Faktoren Spiritualität, Religiösität, Lebensfreude und Realismus
- Ideologien können destabilisierende Funktionen haben, wenn sie sich in Proteste umwandeln Können als Minderheiten-Ideologien Mehrheitsideologien beeinflussen
- Theorien Versuche, Strukturen die von einer Person oder Gruppe vertreten werden und Gemeinsamkeiten und Unterschiede vergleichen
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- Doty, Peterson & Winter, 1991 Suchten Ausschnitte aus, auf denen deutlich wurde, dass es eine Bedrohung für die Gesellschaft oder für einzelne Personen gabHohe Arbeitslosigkeit, Wirtschaftskrisen, (Vietnam) Krieg, steigende Inflationsraten
- Radikalismus-Konservatismus-Dimension fällt inhaltlich mit üblichen Klassifikationen politischer Parteien auf dem rechts-link-Konitnuum zusammen
- T-Dimension Übertragung der von Eysenck favorisierten Persönlichkeitsdimensionen Introversion und Extraversion
- SDO und Autoritarismus Es gibt keine unerhebliche konzeptuelle Ähnlichkeit Man bemüht sich darum differentielle Merkmale und Funktionen beider Konzepte herauszuarbeiten Stereotypen im Autoritarismus haben eine andere Funktion als in der SDO Autoritarismus & Stereotype: Form von Vorurteilen, Personen mit hoher SDO dienen zu Legitimierung eigener negativer Einstellungen gegenüber Fremden Autoritarismus bezieht sich vornehmlich auf die Unterordnung gegenüber Autoritätsfiguren der Eigengruppe Zielt die SDO auf die Überlegenheit gegenüber Fremdgruppen unabhängig von der Sichtweise der eigenen Autoritätsfiguren Autoritarismus: ein Phänomen innerhalb der Gruppen (intragruppal) SDO: ein Phänomen zwischen den Gruppen (intergruppal)
- Was sind Ideologien und was sind ideologische Systeme? Zentrale Merkmale von Ideologien & ideologischen SystemenAkzeptierter Bezugsrahmen der von einer Gruppe und ihren Mitgliedern soziale Überzeugungen vertretenInterpretationsmuster zur Erklärung gesellschaftlicher ProzesseBewertungsmuster, welches vorgibt, was richtig und was falsch ist und es enthält eine Anleitung zum Handeln in sozialen KontextenTrägt in erheblichen Ausmaß zur Stabilität von Gesellschaften und den Macht- & Dominanzverhältnissen bei
- Die kognitiv-motivationale Zwei-Prozess-Theorie der Ideologie und des Vorurteils Versuch die Entstehung von Vorurteilen und die Relation von Autoritarismus und sozialer Dominanz in einem einzigen Modell unter Berücksichtigung weiterer globaler ideologischer Konzepte zu verknüpfen 5 KomponenteSozialisationskomponentePersönlichkeitsdimensionIdeologiekomponente (Weltansicht)Motivationale Ziele (Kontrolle, DominanzVorurteile sowie ideologische Überzeugungen
- Dogmatismus Konzept Personen soll sich unterscheiden nachGeschlossenen oder offenen kognitiven SystemsAnfälligkeit für Vorurteile, antidemokratische Tendenzen Konnte sich nicht durchsetzen, weil sich immer wieder inhaltliche Bezüge in einzelnen Itemformulierungen zeigten Ideologische Strukturen lassen sich offenbar nur an ihren Inhalten und nicht an der formalen Struktur der Überzeugungen erkennen
- Kritik an Adorno Untersuchungenge StichprobenauswahlJa-Sagetendenzen bei der Beantwortung der Itemsfehlende Unterscheidung von Rechts-Links-Autoritarismusrelativ simple Persönlichkeitstheorie von S. Freud
- Verfahren zur Erfassung des Autoritarismus Die metrischen Skalen, wie die F-Skala und die RWA-Skala von Altmeyer Projektiven Verfahren, wie die TAT-Untersuchung bei Adorno Nicht-reaktiven Verfahren, die auf Gruppenniveau bzw. auf einer gesamtgesellschaftlichen Analyse Autoritarismus einer Gesellschaft untersuchen
- Analyse der F-Skalen Extrem hohe F-Werte wurden bei den Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS nachgewiesen, im Vergleich zu den Werten der Angehörigen der ehemaligen deutschen Wehrmacht Kulturvergleichende Studien: Moskauer Jugendlichen (höchste Werte) mit DDR-Jugendlichen und Westdeutschenjugendlichen vergleichen Beziehung zwischen Autoritarismus & eine Relation zwischen Fundamentalismus und Religionszugehörigkeit Autoritarismus korreliert negativ mit kognitiver Komplexität und mit kognitiver Fähigkeit Signifikante negative Korrelationen zwischen Autoritarismus und Egalitarismus bei männlichen und weiblichen Studenten
- Machiavellismus-Konzept Hypothetisches RollenmodellDas Verhalten von Machteliten beschreiben Stützt sich auf italienischen Verfasser Macchiavelli, der handfeste Vorschläge machte, wie man an die Macht kommt Zeigt sich darin, dass Machteliten Interpersonelle Beziehungen zeigten sich nur geringe affektive Bindungen Geringe Bindung an konventionelle Moralvorstellungen haben Hohes Maß an Realitätsangepasstheit Geringe ideologische Bindung
- Autoritarismus Von Adorno, Frenkel-Brunswik, Levinson & Sanford Erschien 1950 und wurde durch die Faschismus-Skala bekannt Darstellung ist rund 1.000 Seiten stark Wird durch Ausschnitte dargestellt, vor allem durch die ersten Kapitel, in denen Skalen beschrieben werden Ersten Skalen waren E-Skala (Ethnozentrismus), A-S (Anti-Semitismus), PEC-Skala (Politisch-Ökonomischer Konservatismus) & die spätere F-Skala
- Konservatismus-Konzept Sämtliche Einstellungen liegen einem Faktor zugrunde, welcher als Konservatismus bezeichnet wird Setzt sich aus einer Vielzahl einzelner Einstellungen zusammen und wird auch Konservatismussyndrom bezeichnet wirdMilitarismus, Rassismus, Anti-Hedonismus, religiöser Konservatismus Ableitbar sind die Einstellungen aus der Unsicherheit und Unterlegenheit Führt zu Vermeidungsverhalten, welches letztendlich zum konservativen Einstellungssyndrom wird Einerseits wird an einer theoretischen Begründung festgehalten, mit sehr weitgefasstem Konservatismuskonzept und seinen Beschreibungen (Ursprünge, Konsequenzen und Funktionen), aber vieles ist nicht nachvollziehbar
- Generalisierte Einstellungen Begriffe wurden eingeführt, umUnterschiede zwischen bestimmten Klassen von Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmalen hervorzuhebenUnterschiede zu den üblichen „klassischen“ Einstellungen deutlich machen Sind Evaluationen Haben keinen unmittelbaren Gegenstand, sondern beinhalten programmatische oder ideologische Konzepte
- SDO & Autoritarismus sind vers. Konzepte Studenten- & Erwachsenenstichprobe, dass SDO und Autoritarismus zwei der Merkmale waren, die am besten Vorurteile vorhersagen Replikationsstudie von Altemeyer, 1998 Kanadischen Studierenden erklärten SDO und Autoritarismus 50% der Varianz in der Vorhersage der Vorurteile der Befragten
- Theorie der Sozialen Dominanz & Soziale Dominanz Orientierung, Sidanius & Pratto Beansprucht eine Integrative Theorie sämtlicher vorliegender Ideologiekonzepte Kernsatz: begins with the basic observation that all human societies tend to be structured as systems of group-based social hierarchies Gesellschaften bestehen aus gruppenbasierten sozialen Hierarchien in drei SchichtungssystemenAge-System, Gender-System, Arbitrary-Set-System Soziale-Dominanz-Orientierung = individuelle, generalisierte Orientierung gegenüber den drei Hierarchien Ergebnisse Hoher Wert = Wunsch eine überlegende Position in einer Gruppe einzunehmen und Mitglieder aus Fremdengruppen zu diskriminieren um einen Status quo zu garantieren Hoher Wert = Personen neigen zu negativen Einstellungen gegenüber Minderheiten Demokratieindex, Autonomie und Harmonie korrelieren negativ mit dem SDO Positiv korreliert Traditionalismus mit der SDO Männer sind generell dominanter als Frauen
- SDO, Autoritarismus & Vorurteile SDO nimmt starken Einfluss auf die soziale (Un)Gleichheit & nimmt daher Bezug auf die Erhöhung der Intergrupppen(un)gleichheit Hohe SDO = fordern Ungleichheit zwischen den Gruppen, um die eigene Gruppen den anderen Gruppen überlegen zu machen Autoritarismus = Übernahme der negativen Einstellungen der relevanten Autoritätsfiguren gegenüber Mitgliedern von Fremdgruppen Spiegelt daher die affektiven Reaktionen der Autoritätsfiguren gegenüber Minoritäten wider