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Wirtschaftsgeschichte (Subject) / IV Weltwirtschaftskrise & Brüning (Lesson)

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  • Zeitgenössische Kritik an der Wirtschaftspolitik Brünings Die konservative und prozyklische Fiskal- und Wirtschaftpolitik Brünings war schon damals unpopulär, weil sie den privaten Haushalte erhebliche Opfer abverlangte. Brünings Politik umfasste staatlich verordnete Lohn- und Preissenkungen, Senkungen der Sozialleistungen und eine Erhhung der Steuern (Gesundschrumpfen). Dies hatte fatale Folgen für die Verschärfung der Deflation: Durch die Erwartungen weiterer Preissenkungen stellen i) private HH ihre privaten Anschaffungen zurück ( Einschränkungen Konsum) und ii) Unternehmen schoben Investitionen auf.  Durch die Reduktion des Konsums folgte eine Reduktion der Produktion in der Konsumgüterindustrie, sowie ein Aufschub von Investitionen in der Konsumgüterindustrie.  Infolgedessen wurden Investitionsgüter weniger nachgefragt, was zu einer Verringerung der Produktion der Investitionstätigkeit in der Investitionsgüterindustrie führte. Die Senkung der Preise industrieller Güter blieb dabei wirkungslos angesichts fallender Preise auf dem Weltmarkt, weswegen die Industrie weitere reduzierungen der Tariflöhne forderte.  Die insgesamt niedrige industrielle Inverstitionstätigkeit führte zu einer erhöhten Arbeitslosigkeit und einer Verschärfung der Deflation
  • Skizzieren Sie den Verlauf der Bankenkrise um 1931 Oktober 1929: Börsencrash in den USA (erste Vorboten): Beginnender Abzug von Geldern aus deutschen Banken durch US-Investoren  September 1930: Wahlerfolge der NSDAP bei Reichstagswahlen: Verlust des Vertrauens in politische Stabilität des Reiches und Abzüge ausländischer Gelder Mai 1931: Zusammenbruch der Österreichischen Creditanstalt als größte öster. Bank): Zunehmender Vertrauensverlust der ausländischen Anleger und weiterer Abzug ausländischer Gelder + Hohe Verlustmeldungen des Warenhauskonzerns Karstadt und des Vesicherungsunternehmers Nordstern Juni 1931: Tributaufruf (Reparationsmemorandum) der deutschen Reichsregierung unter Brüning "Die Grenzen dessen, was wir unserem Volk an Entbehrungen aufzuerlegen vermögen, ist erreicht"): Negatives Signal an die Finanzmärkte hinsichtl. der Rückzahlungsfähigkeit der Reichbank und der Währungsstabilität Juni 1931: Skandal um die „Norddeutsche Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei“:  Größter Textilkonzern Europas hätte jahrelang Bilanzfälschung und riskante Geschäftspraktiken veranlasst und stünde kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. - Dies hatte zwei ausschlaggebende Folgen auf das Vertrauen der ausländsichen Anleger und hatte einen zunehmender Abzug von Kapital durch ausländische Investoren zur Folge  Kriminelle Praktiken reduzierten das Vertrauen ausländischer Anleger in die Geschäftspraktiken deutscher Unternehmen generell.  Zahlungsschwierigkeiten bei der Hausbank des Konzerns, der Darmstädter- & Nationalbank (Danat-Bank, auch Dresdner Bank hätte Anteile gehalten) da Goldschmitt im Rahmen deiner riskanten Geldpolitik überdurchschnittlich hoher Anteil ihrer Kredite an Nordwolle vergeben hatte  Rettungsversuche für die Danat-Bank durch andere Großbanken scheitern Ausnutzung der Situation zur Liquidation eines Konkurrenten (Deutsche Bank) Unterstützung hätte Risiko bedeuted, welches man auch aufgrund der Unbeliebtheit Jacob Goldschmidts nicht eingehen wollte (kein Anreiz zum Entgegenkommen= Verlass auf Reichsregierung; aber Brüning verfolgte die Priorität der Sparpolitik  Verlass auf Reichsbank als Lender of Last Resort (too big too fail); aber diese schätze die Situation falsch ein und sah primät den ⇓Zielkonflikt weil Währungskrise (durch Young-Plan vorgeschriebene 40% Deckungsgrenze) und Priorität der Währungsstabilität durch restriktive Geldpolitik 12. Juli 1931: Mitteilung der Danat-Bank an die Reichsregierung über ihre Zahlungsunfähigkeit 13. Juli 1931: Danat-Bank öffnet ihre Schalter nicht, was durch die psychologische Wirkung auch einen "Run" auf andere Banken auslöste. Die Menschen wollten so schnell wie möglich ihre Gelder von den Konten abheben. Geschätzt wurden 20% der umlaufenden GM, also 1 Mrd Rm aus dem Kreislauf gezogen. Als Folge zahlten im tagesverlauf die Berliner Banken nur noch 20% der Beträge aus und die Sparkassen nur bis 100 RM. Um die Situation zu entschärften war die Reaktion der Reichsregierung: Erklärung des 14. und 15. Juli zu Bankfeiertagen. Dadurch wollte die hauptsächlich Zeit für ein Krisenmanagement schaffen und durch Aussetzung der Börsen den Geldabfluss einschränken. 14. Juli 1931: 1. Bankfeiertag => Mitteilung der Dresdner Bank über die Zahlungsunfähigkeit 15. Juni 1931: 2. Bankfeiertag => Beschluss von Maßnahmen zur Beendigung der Bankenkrise durch die Reichsregierung: Beschränkung von Auslandsreisen 1. August 1931: Einführung der Devisenbewirtschaftung, d.h. die RM nicht mehr frei in Auslandswährung konvertibel. Weiterhin folgte die Verstaatlichung fast aller deutscher Großbanken (außer Deutsche Bank und Berliner Handelsgesellschaft) durch staatliche Mehrheitsbeteiligung und Kapitalschnitte, die Zwangsfusionierung von Danat-Bank und Dresdner Bank und weiter Unternehmensfusionen (FAVAG, Auto Union). Im August wurde folglich wieder der normale Kapitalverkehr aufgenommen. Zu der Bankenkrise folgte nun allerding eine Währungskrise. Durch die ausländischen Kapitalabzüge hatte die Reichsbank keine Währungsreserven mehr.  20. September 1931: Zerfall der Goldwährung, England gibt Golddevisenstandard auf, Abwertung des Pfund und Verlagerung der Deflation nach Amerika
  • Kritik Wirtschaftspolitik Brünings Da die Krise und der Untergang der Republik in einem engen Zusammenhang gesehen werden, entfaltete sich eine massive Kritik an der Brühning'schen Politik. Die konservative und prozyklische Fiskal- und Wirtschaftpolitik Brünings war schon damals unpopulär, weil sie den privaten Haushalte erhebliche Opfer abverlangte. Brünings Politik umfasste ein "Gesundschrumpfen":  i) Staatliche Preissenkungen ii) Senkungen der Löhne & Sozialleistungen  ii) Steuererhöhungen (Gesundschrumpfen). Dies hatte fatale Folgen für die Verschärfung der Deflation: i) Durch die Erwartungen weiterer Preissenkungen bei den Unternehmen stellen i) private HH ihre privaten Anschaffungen zurück ( Einschränkungen Konsum) und ii) Unternehmen schoben Investitionen auf.  ii) Durch die Senkung der Gehälter und Sozialleistungen sowie Erhöhung von Steuern folgt eine Reduzierung der Kaufkraft der privaten Haushalt. Beide Effekte führen zu Konsumgüterindustrie: Durch die Reduktion des Konsums folgte => Reduktion der Produktion => sowie Aufschub von Investitionen in der Konsumgüterindustrie.  Investitionsfüterindustrie: Infolgedessen wurden Investitionsgüter weniger nachgefragt =>  Verringerung der Produktion => Verringerhung der Investitionstätigkeit in der Investitionsgüterindustrie führte. Weiterhin: Die Senkung der Preise industrieller Güter blieb wirkungslos angesichts fallender Preise auf dem Weltmarkt (Agrarkirse), weswegen die Industrie weitere Reduzierungen der Tariflöhne forderte.  Insgesamt niedrige industrielle Inverstitionstätigkeit führte zu einer erhöhten Arbeitslosigkeit. Retrospektive: es wird deutlich, dass es mit diesem Ansatz nicht gelang, die wirtschaftlichen Probleme in Deutschland zu lösen und dass die Maßnahmen deflationsverschärfend wirkten
  • Der Schwarze Donnerstag’s bzw. des “Black Friday’s” von 1929 In Amerika herrschte Ende der 20er Jahre eine starke Boom-Phase des Dow-Jones, begründet durch eine “Buy now- Pay later”- Mentalität, d.h. Menschen nahmen teilweise Kredite auf, um diese mit Aktien zurückzuzahlen.  Im Oktober 1929 fiel der Dow Jones im Zusammenhang mit dem Sturz auf das Niveau der Erstplatzierung mit 99% Verlust.  Der Kursverlust an der New-Yorker Börse ging mit Kursverlusten an der Berliner Börse einher. Dieser Effekt war allerdings zunächst moderat und trat in der deutschen Wirtschaft erst Zeitverzögert in Erscheinung. Zunächst waren die eruopäischen Wertpapiere optimistisch, da man mit Investitionen rechnen konnte. Es folgte eine Schrumpfung des Binnenmarktes, eine negative Entwicklung der Staatsfinanzen nahe der Zahlungsunfähigkeit und eine Krise der Landwirtschaft in den USA, was zu billigen Agragimporten führte.  US-Amerikanische Investoren riefen ihre Gelder zurück, da sie im Zuge der Krise Bargeld benötigten, was die Banken in eine Schieflage brachte (bedingt durch die Fristentransformation: auf Basis kurzfristiger Einlagen langfristige Kredite vergeben).  Sie mussten die abgezogenen kurzfristigen Kredite mit Eigenkapital stützen, was zu einer Schrumpfung der Eigenkapitalbestände der Banken führte.  Die Reichsbank hingegen befand sich in einem Zielkonflikt zwischen der Sicherung der Währungsstabilität durch eine restriktive Geldpolitik (Golddeckung 40% durch Dawes-Plan) und einer expansiven Geldpolitik (Lender of Last resort), die die Banken unterstützt hätte. Die entscheid sich letztendlich, als Hüterin der Gesetzte die Devisenreserven zu stützen.
  • Deflation in der WWK 1928-1931 Die Deflation kann als Gegenspieler zur Inflation bezeichnet werden. Hier übersteigt die Gütermenge die umlaufende Geldmenge (Geldknappheit). Eine Inflation ist gekennzeichnet durch einer Abweichung des Gleichgewichts zwischen Gütermenge und Geldmenge, sowie einer Abwärtsbewegung der wirtschaftlichen Aktivität einer Volkswirtschaft. Dies umfasst eine Senkung des Preisniveaus über einen längeren Zeitraum hinweg, der Verringerung der unternehmerischen Investitionstätigkeit, dem Anstieg der Arbeitslosigkeit.  Es kommt zu Überkapazitäten und dazu, dass vorhandene Produktionskapazitäten nicht genutzt werden können. Im Falle der WWK konnte man ein sinkendes Preisniveau über einen längeren Zeitraum hinweg beobachten.  Es kam es zu einem Rückgang der Geldmenge und einer Schrumpfung des Geldschöpfungsmultiplikators, dem Anstieg des Nominal- und des Realzinsen (erhöhte Kosten bei Aufnahme von Fremdkapital) und einem damit einhergeheden Verfall der Investitionen. 1. Sinkendes Preisniveau (negativer LHK-Index = negative Inflationsrate) im Verlauf der WWK: mehr als 30%-Punkte gefallen 2 Anstieg des Nominalzinses:  von 7 auf 15 3. Folge: Anstieg des Realzinses (Nominalzins-(-Inflationsrate)):  von 5.5 auf 22 4. Folge: Verfall der Investitionen: mehr als halbiert  5. Folge: Dramatischer Rückgang der Geldmenge durch Schrumpfung des Geldschöpfungsmultiplikators: von 3.22 auf 2.77 (1933)
  • Zielkonflikt der Zentralbank 1. Als "Lender of last resort" sich für die Rettung des Bankensystem und die Bekämpfung Bankenkrise einsetzen. Expansive Geldpolitik Verfügbare Geldmenge bei den Geschäftsbanken erhöhen Diese können verstärkt Kredite vergeben. Durch das höheren Kreditangebot sinken die Kreditzinsen Wirkt sich positiv auf die Kreditnachfrage aus Die kreditfinanzierten Ausgaben bei Konsum- und Investitionsgüter, Produktion und Beschäftigung erhöhen sich Nachteil: Inflation 2. Sich als "Hüterin der Gesetze"  für die Bekämpfung der Währungskrise und dem Sichern der Desivenreserven einzusetzen. Restriktive Geldpolitik Verfügbare Geldmenge bei den Geschäftsbanken verringer Diese können weniger Kredite vergeben. Durch das geringere Kreditangebot stiegen die Kreditzinsen Wirkt sich negativ auf die Kreditnachfrage aus Die kreditfinanzierten Ausgaben bei Konsum- und Investitionsgüter, Produktion und Beschäftigung sinken  Hilft dabei, den Ansteigen der Inflation einzudämmen und Preisstabilität zu gewährleisten  Da fixe Wechselkurse muss die Zentralbank die Geldmenge regulieren. Kann somit auch einen stabilisierenden Einfluss auf das außenwirtschaftliche Gleichgewicht ausüben.  Young-Plan
  • Die Folgen der WWK für den Arbeitsmarkt Realwirtschaft dient als Katalysator für die Folgen der WWK Sparverhalten, Verunsicherung, Produktionsrückgang, Exporteinbruch (seit 1925) Mangelhafte Versorgung der Wirtschaft mit Kapital Investitionseinbruch auch durch Deflation zeigten sich vor allem auf dem Arbeitsmarkt in eindrücklicher Weise. Während eine relative Stabilität bis Anfang 1930 herrschte (ca 3 Mio für 3 Jahre, hier bereits höher als in der Konjunkturkrise von 1926), nahm die AL bis Anfang 1933 rapide zu Januar 1929: 3 Mio Januar 1930: 3 Mio Januar 1931: 5 Mio Januar 1932: 6 Mio Januar 1933: 6Mio erreichte ein bis dahin nicht bekanntes Ausmaß. Verstärkt wurde dies durch eine nur minimale Beschäftigungsverbesserung in den Sommermonaten.  Die Reallöhne stiegen bis 1930 stärker an als vor Kriegsbeginn (endlich) Löhne zwischen 1925 und 1932 steigen schneller als die Produktivität Beschäftigungsmöglichkeiten sanken bis 1929 => d.h. sinkendes Durchschnittseinkommen um 30% Daher stieg der Reallohn bei sinkenden Beschäftigungsmöglichkeiten seit 1931 Soziale Not, besonders in einigen Industriestädten wie z.B. Deesbach mit 80% AL. AL-Versicherung seit 1927: Durch kurze Geschichte noch nicht genügend Mittel in der Kasse, um den viele AL gerecht zu werden (nur  für 800000 AL ausgelegt, es gab aber 6 Mio)
  • Die Ursachen der WWK; Krisenfestigkeit des deutschen Kreditwesens um 1931 Die wirtschaftshistorische Forschung sieht keinen eindeutigen, monokausalen Erklärungsansatz für den Ausbruch der WWK von 1931, sondern sieht die Ursache in einem Zusammenspiel interdependenter Krisenphänomene.  1. Zunächst führte die hohe Auslandsverschuldung bedingt durch i) den Kapitalmangel als Ergebnis der Hyperinflation ii) das hohe Zinsniveau (durch restriktive Geldpolitik der Reichsbank) im Deutschen Reich und iii) den Transferschutz (Dawes-Plan).  Diese Faktoren machen Kapitalanlagen für ausländische Investoren attraktiv, führten jedoch zu einer Abhängigkeit in das Vertrauen der ausländischen Investoren.   2. Weiterhin spielten die riskante Finanzierungspraktiken der deutschen Wirtschaft eine Rolle.  Bekannt unter dem Schlagwort “Fristentransformation” (Inkongruenz der Fristen) vergaben die deutschen Großbanken viele kurzfristige Kredite aus dem Ausland zur Finanzierung langfristiger Investitionen und verstießen somit gegen die “goldene Bankenregel”, nach der die Fristen für hereingenommene und verliehen Gelder möglichst gleich sein sollten, um finanzielle Schieflagen zu vermeiden.  Dies war problematisch, da die Banken bei Abzug des kurzfristig hereingenommenen Kapitals mit Eigenkapital einspringen musste.  Folglich ging die Eigenkapitalausstattung der Banken erheblich zurück, Zusammen mit einem deutlichen Rückgang der Barreserven.  Berliner Großbanken auf 6.8% EK-Quote (vgl. 19.5%) Barliquidität deutscher Aktienbanken von 7.3% auf 3.8% => verfügbare Mittel wurden möglichst verliehen
  • Folgen der WWK für Bankenwesen und Realwirtschaft Durch die WWK gingen zunächst die Reichs- und die Großbanken unter Druck. Das Krisenmanagement hatte versagt und es war kein Frühwarnsystem vorhanden (keine zentrale Bankenaufsicht), was Informations- und Kontrolldefizite offenbarte. - Die erste Reaktion der Reichsregierung war die Verstaatlichung der DANAT und Dresdner Bank, sowie weitere Unternehmensfusionen, z.B. die FAVAG und die Auto Union.  Für Bankenwesen bedeutete  Liquiditätsengpässe durch Verunsicherung und Vertrauensverluste der Nichtbanken und Sparer ("Vertrauen in das kapitalistische Wirtschaftssystem einen schwereren Schlag versetzt" ) sowie „Geldhortungen“  Schätzungen sagen, dass Bargeld von über 1 Mrd. RM im Sparstrumpf verschwunden sei (in etwa 20% der umlaufenden Geldmenge)  Für Realwirtschaft:  Die Realwirtschaft schien als Katalysator der Krise zu operieren. In den Jahren nach der Krise kam es zu einer steigenden Anzahl von Konkursen, einer fallende Industrieproduktion, was in einer hohen Arbeitslosigkeit mündete
  • Erklärung der hohen Arbeitslosigkeit Während eine relative Stabilität bis Anfang 1930 herrschte (ca 3 Mio, hier jedoch bereits höher als in der Konjunkturkrise von 1926), nahm die AL bis Anfang 1933 rapide zu (auf 6 Mio) und erreichte ein bis dahin nicht bekanntes Ausmaß. - Verstärkt wurde dies durch eine nur minimale Beschäftigungsverbesserung in den Sommermonaten, wie es normalerweise üblich war. Bis 1929:  Beschäftigungsmöglichkeiten -> sinkendes Durchschnittseinkommen um 30% Bis 1930: Reallöhne stiegen stärker an als vor Kriegsbeginn Notverordnung ab 1932: Senkung der Tariflöhne um 10%Ab 1932: Reallohn ging bei sinkenden Beschäftigungsmöglichkeiten zurück Der Grund für die zunehmende Arbeitslosigkeit lag in einer Abwärtsspirale, hauptsächlich begründet darin, dass die Löhne über der Produktivität der Industrie anstiegen ("politische Löhne") - Deflationsspirale ab 1928: Exporteinbruch, Rückgang der Güternachfrage auf Binnenmarkt (da folglich die Kaufkraft hinter der wachsenden Produktion zurück blieb) - Auch: Prozyklische Politik Brünings 1930-1932 durch Steuererhöhung, Preissenkung, Tariflohnsenkung 1932 Vergrößerung der Lagerhaltung bei Unternehmen der Konsum- und Investitionsgüterindustrie. Produktion in der Konsumgüterindustrie zurück (Luxuswaren). Auch die Nettoinvestitionen brachen ein.  Dies verringerte die Nachfrage nach Investitionsgütern auf dem Binnenmarkt. Diese Abwärtsspirale wurde kurzfristig durch den Export aufgefangen Welthandel bricht ein im Zuge der WWK und Agrarkrise Sinkende Beschäftigungsmöglichkeiten bis 1929: Beschäftigungsmöglichkeiten -> sinkendes Durchschnittseinkommen um 30% Notverordnung ab 1932: Senkung der Tariflöhne um 10% Ab 1932: Reallohn ging bei sinkenden Beschäftigungsmöglichkeiten zurück Beispiel: Textilpreise fielen um 60%Punkte von 1928-1932; Eisenproduktion fiel um 60%Punkte
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  • Wirtschaftspolitik Brünings Brüning bediente sich einer prozyklischen Krisen- und Sparpolitik.  Es war sein Ziel, den Reichshaushalt durch Kürzungen der Staatsausgaben und Erhöhungen der Staatseinnahmen zu konsolidieren. Dies sollte die wirtschaftliche Tätigkeit und vor allem den Export stimulieren. Weiterhin bekämpfte er die Reparationslast. In diesem Zusammenhang war es sein Ziel zu beweisen, dass trotz immensen Sparens und ausgeglichener Haushalte kein Geld für die Reparationen vorhanden war. Seine Regierung basierte daher nicht auf der Mehrheit des Volkes, sondern auf der autoritären Macht des Reichspräsidenten durch die Notverordnungen nach Artikel 48. Zusammenfassend umfassten seine Notverordnungen vom Juli / Dezember 1930 und Juni /Dezember 1931 die  i) Erhöhung von Steuern und die Einführung neuer Steuern (Lohnsteuer, Notopfer) zur Vergrößerung der staatlichen Einnahmen, ii) die Kürzung von Löhnen, Gehältern öffentlicher Bediensteter, der Sozialleistungen und des öffentlichen Wohnungsbaus zur Kürzung öffentlicher Ausgaben. iii) Weiterhin erhoffte er sich durch die Senkung der industriellen Preise und der (späteren) Senkung von Tariflöhnen eine Entlastung der Kostenstruktur der nachgelagerten Industrien und damit eine Erhöhung der Attraktivität deutscher Waren auf dem Weltmarkt Die Gewerkschaft hingegen führte einen Gegenkurs. Durch die Erhöhung der Staatsausgaben sollte das Wachstum angekurbelt werden.
  • Borchardt-Kontroverse und Alternativen Vor dem Hintergrund, dass die Krise und der Untergang der Republik in einem engen Zusammenhang gesehen werden und der Keynesiasisnmus diskutiert wurde, entfaltete sich eine massive Kritik an der prozyklischen und konservativen Politik Brünings. Die Kontroverse kreist um Frage der Alternativen und ob er diese bewusst nicht wählte. 1. Das erste Argument besagt, die Krise sei instrumentalisiert, um dem Ausland durch demonstrative Zahlungswilligkeit zu demonstrieren, dass Deutschland faktisch zahlungsunfähig ist und Reparationen objektiv unmöglich seien. - Er selber  “100 m vor Ziel gescheitert” nach der Konferenz von Lausanne, in der 1932 die Zahlungen der mit Ablösesumme von 3 Mrd RM die Reparationsschuld erlässt. 2. Die Borchart-Kontroverse, die in der BRD in den frühen 1980er Jahren aufflammte, diskutiert die Möglichkeit um den Wechsel des Wirtschaftspolitischen Kurses in der BRD und sensibilisiert für fehlende Handlungsspielräume.  Durch den Aufsatz Borchardt’s ("Aufstieg oder Niedergang") folgt ein Angriff auf die vorherrschende Auffassung, die Deflationspolitik Brünings trage die Hauptschuld an der Schwere der WWK. Es erfolgt eine Neubewertung der Politik Brünings. Borchardt führt dazu zwei wichtige Thesen auf:  1. Die erste These postultiert, Brüning hatte keine realistischen Handlungsalternativen für deflationäre Sparpolitik gehabt, da er sich mit einer Überschuldung der öffentl. Haushalte in einer Zwangslage befunden habe.  1.1 Eine Antizyklische Konjunkturpolitik (wie man sie heute wählen würde) hätte den Zugang zu Auslandskrediten oder zur Notenbank vorausgesetzt.Beide Wege seien jedoch während Brünings Amtszeit blockiert gewesen. Ein Abwerten der RM wäre Bruch gegen den Young-Plan ( Einengung der Geldpolitischen Optionen)  1.2 Eine Expansive Geldpolitik kam deshalb nicht infrage, da diese mit den Erinnerungen an die Hyperinflation 1923 (Inflationsangst) assoziiert wurden. Außerdem hätte dies die Stabilität die Währung und Einhaltung der Deckungsgrenzen gefährdet.  2. Die zweite These Borchardt’s beschreibt die “kranke Wirtschaft Weimars” (Krise vor der Krise 1924-1929). Er begründet dies daruch, dass... Nettosozialprodukt pro Kopf lag in der WR stets unterhalb einer Trendlinie. Das Pro-Kopf Sozialprodukt überstieg erst 1928 das Niveau von 1913 1928: kein Entsprechender Anstieg der Löhne zu Produktivitätsniveau, Kaufkraft ging zurück, Güternachfrage sinkt Dem Einbruch der Wirtschaftsaktivität in 1928-1932 ging keine anhaltende starke Wachstumsbewegung voraus.  Das reale Investitionsvolumen lag weit unter dem Niveau der Vorkriegszeit - demgegenüber lag der private Verbrauch 1928 um 16% höher als 1913. Die Arbeitslosenquote lagen schon 1924-1929 auf einer ungewöhnlichen Höhe  Löhne zwischen 1925 seien schneller gestiegen als Produktivität bis 1929 3. Brünings Zielsetzungen und wirtschaftspolitische Maßnahmen entsprachen dem wirtschaftswissenschaftlichen Konsens Zur damaligen Zeit war man sich einig, dass ausgeglichener HH das wichtigste Element vernünftiger Wirtschaftspolitik Vertrauen auf Selbstheilungskräfte des Marktes statt staatlichen Konunkturpolitik Auch herrscht eine Kontroverse zu den realen Möglichkeiten einer antizyklischen Wirtschaftspolitik:  Kein Zugang zu Auslandskrediten Keine Möglichkeit zur Geldschöpfung durch die Reichsbank Expansive Geldpolitik war deshalbt nicht möglich, da  dies Inflationsangst geschürt und die  Währungsstabilität gefährdet hätte Auch wenn man aus heutiger Sicht eine antizyklische Politik wählen würde (um Konjunktur zu beleben) muss man bedenken, dass die Lehren eines Deficit-Spending nach damaligen Wissen durch Keynes gerade erst als neue Alternative in Frage.  Die Handlungsspielräume waren auch deshalb klein, weil die Weimarer Wirtschaft schon vor der WWK durch fehlende finanziellen Reserven als Folge zu hoher politischer Löhne, die in keinem Verhältnis zur Arbeitsproduktivität standen. Die Wirtschaftspolitik Brünings ist nach wie vor sehr umstritten. Die Kontroverse hatte jedoch bewirkt, dass Hanlungsspielräume der politischen Akteure und die strukturelle Schwächen der Weimarer Wirtschaft stärker berücksichtigt werden. Die Debatte ist bis heute noch nicht abgeschlossen
  • Krise und zeitgenössische Wirtschaftswissenschaften: Die Nationalökonomie hatte lange den Fokus auf die lange Frist, d.h. langfristige Erklärungen für Wirtschaftentwicklungen gerichtet. Die Forschung hatte sich bis dato allerdings nicht mit langanhaltenden Krisen zuständen auseinandergesetzt.  - Staatliche Intervention wurde jedoch lange in weiten Kreisen sehr kritisch gesehen.  - Man ging von einer Stabilität des Wirtschaftssystems aus, der Reinigungsfunktion von Krisen und setzte auf Selbstheilungskräfte der Märkte.  In den 20er Jahren entwickelte sich dann jedoch die empirische Konjunkturforschung weiter (vgl. Wagemann) und neue Ideen zur staatlichen Konjunkturförderung kamen auf (vgl. List-Gesellschaft) - Im Zuge der Krise folgte ein Umdenken und neue Vorstellungen setzten sich durch (vor allem durch Keynes).  - Bereits im Gespräch Brünings mit Keynes 1932 wurde das Deficit spending, also die Verschuldung um Konjunktur zu fördern, empfohlen. (abgelehnt wegen Inflationsangst). - 1945 steigt der Keynesianismus, rückblickend also viel Kritik an Brüning Keynesianismus: Es kann ein wirtschaftliches Ungleichgewicht mit langer hoher AL geben, den die Volkswirtschaft alleine nicht überwinden kann > Staat soll mit kreditfinanzierten Maßnahme gegensteuern um Nachfrage zu stützen und Investitionsfalle zu überwinden Probleme in WR: • Zahlungsunfähigkeit vieler Unternehmen • Bankenkrise • Rückgang der Industrieproduktion • Rückgang des Welthandels • Rückgang der internationalen Finanzströme • Deflationsspirale • Schuldendeflation • Massenarbeitslosigkeit
  • Bankenwesen in den 1920er Jahren - Durch das Reichsbankgesetz vom 30.8.1924 wurde nach fast 50 Jahren eine neue Zentralbankverfassung festgesetzt, die die Unabhängigkeit der Reichbank festgelegte. Diese sollte die Kreditvergabe an die Reichsregierung beschränken und an einer stabilitätsorientierten Geldpolitik festhalten (restriktiv).  Kreditvergabe an Reichsregierung beschränken Keine Pflicht, Reichsmark in Gold zu tauschen Goldwährung: 40% Gold- und Devisendeckung, 60% Handelswechsel - Bedingt durch die Inflation hatten die Banken Fanfinanzieller Kraft und Bedeutung für Unternehmen verloren. Großunternehmen verwalteten z.T. ihre Betriebsreserven selber (..) Bedeutungsverlust, Verlust finanzieller Kraft Grpßunternehmen verwalteten Betriebsreserven selber Kontrollverlust + Verlust wichtiger Kunden Konkurrenzkaft zwischen den Geschäftsbanken geschürt Fusionen (DB und Disconto-Gesellschaft) Hohen Verluste, Konkurse -> waren gezwungen, Personal abzubauen und Filialen zu schließen. Verminderten die Zahl der unabhängigen Kreditinstitute. Verstärkten Einlagenabzug führt zu Einschränkung der Kreditgewährung. Mangelnde Kapitalversorgung der Wirtschaft Häufung von Konkursverfahren und Produktionsstillegungen, so dass sich die Wirtschaftskrise und die Arbeitslosigkeit immer weiter verschlimmerten. - Weiterhin veränderten sich die Bankbilanzen.  Die Banken führten die Eigenkapitalquote stark zurück (Fremdkapital wurde im Vgl. zu Eigenkapital günstiger) und nahmen hohe kurzfristige ausländische Kredite an (durch hohe Zinsen und Transferschutzklausel waren deutsche Banken attraktive Anlage), die sie zur Finanzierung langfristiger Investitionen vergaben (Problem der Fristentransformation). 20% auf 7% von 1913-1930 Dadurch verstoß gegen "goldene Bankenregel"  Außerdem fuhren sie ihre Barliquidität zurück was riskant war, wenn sich Anleger kurzfristig dazu entschieden, ihr Geld ausgezahlt zu bekommen (wie später bei "Bank-Run" 1931 auf Sparkassen) = von 7% auf 4% (vgl. Amerika bei 10%) Riskante Geldpolitik, z.B. Goldschmitt 
  • Krisenfaktoren der Weimarer Wirtschaft und die WWK von 1931 Die wirtschaftshistorische Forschung sieht keinen eindeutigen, monokausalen Erklärungsansatz für den Ausbruch der WWK von 1931, sondern sieht die Ursache in einem Zusammenspiel interdependenter Krisenphänomene. Die Krisensymptome der deutschen Wirtschaft sind schon lange vor dem schwarzen Donnerstag zu erkennen, es wurde als nicht eine bis dahin flourierende Wirtschaft in die Krise gezogen. Der Börsencrash traf die deutsche Wirtschaft in der Zeit einer beginnenden Rezession.  Protektionismus in Europa und den USA: Welthandelsvolumen fiel von 1928-1932 um 25% durch ein generell niedriges Vertrauen der Staaten untereinander. Psychologischen Wirkungen der Börsenkrachs infolge der Aktienspekulation nennen, der das Wirtschaftsklima und die Erwartungen in hohem Maße beeinflusste. Investition: Weiterhin herrschte eine geringe Investitionstätigkeit in der WR (Volumen weit unter dem Niveau Vorkriegszeis Mangelnde Kapitalversorgung, Einlagenabzug führt zu Einschränkung bei Kreditgewährung Politischen Löhne, die über der Produktion lagen, ließen wenig Spielraum für Investitionen.  Private Verbrauch 1928 um 16% höher als 1913, daher hohe Arbeitslosigkeit. Instabilität des Bankensektors (Problem der Kreditklemme), verschärfte die Bankenkrise den schon zuvor eingesetzten Konzentrations- und Rationalisierungsprozess.  Großbanken verlieren relative Bedeutung für Unternehmen Unternehmen verwalteten Betriebsreserven selber  Hohen Verluste bei Großbanken, Konkurrenzkampf, Fusionen, Konkurse -> waren gezwungen, Personal abzubauen und Filialen zu schließen.  Verminderten die Zahl der unabhängigen Kreditinstitute.  Verstärkten Einlagenabzug führt zu Einschränkung der Kreditgewährung.  Mangelnde Kapitalversorgung der Wirtschaft  Häufung von Konkursverfahren und Produktionsstillegungen, so dass sich die Wirtschaftskrise und die Arbeitslosigkeit immer weiter verschlimmerten. Agrarkrise: Weltweite Krise in der Landwirtschaft durch Überkapazitäten bedingt war. Verfall der Rohstoffpreise  Nachfrageschwäche der rohstoffexportierenden (mittel-und Südamerika) Ländern. Welthandel wuchs vergleichsweise wenig. Außenwirtschaftliche Position Deutschland: passive Handelsbilanz (bis auf 1926). 1925: Deutschen Außenzölle sehr hoch angesetzt (einseitige Meistbegünstigung) Die negative Handelsbilanz wurde durch hohe Kapitalimporte (Transferschutzklausel) ausgeglichen, was zu hohen Auslandsschulden und Abhängigkeit führte.  Reparationen konnten nur durch Zustrom von Devisen bedient werden Arbeitslosenquote lagen schon 1924-1929 auf einer ungewöhnlichen Höhe Lohnkrise in der WR war bedingt durch die Tariffindung, Zwangsschlichtung. Diese "politische Löhne" zwischen 1925 seien schneller gestiegen als Produktivität bis 1928. 1928 war das erste Mal kein entsprechender Anstieg der Löhne im Vergleich zur Produktivität der Industrie.  Lage der Reichsfinanzen war durchweg defizitär. Das Reich befand sich im letzten Drittes der 1920er Jahre am Rande der Zahlungsunfähigkeit (Beamte konnten nicht sicher ihren Lohn erwarten) Der Reparationskonflikt zusammen mit der Schuldenkrise des Reichs (Wohlfahrtsstaat, AL-Versicherung, Wohnungsbau) Festhalten am Golddevisenstandard waren eindeutige Krisenfaktoren.  + Schrumpfung des Binnenmarktes ab 1928, da Kaufkraft der Bevölkerung hinter wachsender Produktion zurück blieb.  + Geringen Nettosozialprodukt pro Kopf; lag in der WR stets unterhalb einer Trendlinie. Das Pro-Kopf Sozialprodukt überstieg erst 1928 das Niveau von 1913.
  • Keynesianische Verwendungsgleichung Brüning keynesianische Verwendungsgleichung Y = C + I + G + (X – M) =>Bruttoinlandsprodukt Y =  privaten Konsum (C), Investitionen (I) und staatlichen Ausgaben (G) zusammensetzt und (X – M) Handelsbilanzüberschuss Schrumpfen der Wirtschaft in 1930: - Arbeitslosigkeit verringerte die Einkommen und damit den Konsum (C)- schlechte Nachfrage im In- und Ausland verringerte den Anreiz zu investieren (I)- Staat sparte (G), vor allem unter Brüninginsbesondere der starke Einbruch der Investitionen hauptverantwortlich für Dauer und Schärfe der Krise Zielsetzung Brünungs: - Vor zahlungsunfähigkeit stehendes Reich 1929 sollte ausgeglirchenen Haushalt erreichten - (G) senkte also die Staatsausgaben, v.a. bei der Beamtenbesoldung, im öffentlichen Wohnungsbau und bei den Sozialleistungen- (C) erhöhte die Steuern => Verringerung der verfügbaren Einkommen negativ auf den Konsum auswirkteKeynes' Forderungen: Brüning sollte durch Erhöhung der Staatsausgaben (G) und unter INkaufnahme von Schulden das Wachstum ankurbeln. (X) Brüning wollte Steigerund der Auslandsnachfrage nach Export, daher: Senkung von Löhnen und Preisen von industriell. Produkten, die von Kartellen bestimmt waren (durch Notverordnung)Dies sollte über Export die Konjunktur wiederbeleben-> (I) Aber; Inländische Investitionsnachfrage verringert -> Preise auf dem Weltmarkt sind gefallen