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Klinische PSychologie, Störungen gesondert (Subject) / Verlauf (Lesson)

Angststörungen PTSD Depression Schizophrenie Zwangsstörungen Essstörungen Suizidalität Somatoforme Störungen

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  • Angststörungen allgemein, Verlauf Remissionsraten: Spontanrem für alle <20%, für PS nur 14,3% in 7J Komplikationen: hohes Risiko für Komorbiditätsenwticklung im Langzeit-Verlauf (v.a. Depression. Substanzmissbrauch, weitere Angstprobleme) Zeitliche Abfolge bei Komorbidität: Depressive und substanzbezogene Störungen Entwicklung meist NACH Angststörungen (mit Intervallen v. vielfach mehreren Jahren) Einfluss Diagnosestellung/Behandlungsbeginn durch Komorbidität: besonders bei GAD oft erst nach deutlicher Komorbidität Aufsuchen von Behandlung
  • Verlauf Spezifische Phobie durchschn. Onset 15 J hängt ab vom Typus: Umwelt Tier Spritzen Verletzungstypus ==> Kindheit; situativer ==> bimodal = Kindheit und Mitte der 20er Jahre
  • Verlauf Agoraphobie Onset später als bei spez Phobie und soz ANgstst.; Onset meist 25-30 Männer: bimodal, nach 40 J geringe Spontanremissionsrate (14,3 nach 7J) Erstauftreten odt nach krit L (oft mehr als eins)
  • Verlauf Panikstörung Onset meist zw Adoleszenz und 35 Lj nach 45 ungewöhnlich meist chronisch AP als Komplikation innerhalb des 1. jahres der Panikstörung
  • Verlauf Soziale Angststörung Onset meist Jugend und frühe Adoleszenz (10-17; bei >90% vor 25) Erwachsene: chronischerer Verlauf Bis Behandlungsbeginn: 10-12
  • Verlauf GAD bimodal Onset meist vor 20 Lj, 30-35 Lj oft vor Störungsbeginn ängstlich & nervös später meist chronisch-rpgredienter Verlauf
  • PTSD Verlauf bei 30% unbehandlet völlige Remission innerhalb ersten Jahres nach Trauma bei 33% keine vollständige Remission (egal was..) bei 50% chroniacher Verlauf (je schwerer Anfangssymptome desto höheres Risiko für chronisches)
  • Persistierende depressive Störung, dysthemie, Verlauf bei 40% später auch MD 1 Jahr nach Erstdiagnose nur bei 10-15% vollständige Remission
  • Verlauf der Bipolar Störung I (=mit Manie) Onset: variabel Onset meist mir depressiver Episode (Männer 75% Frauen 67%) vorausgegangenne dystheme Störung in der Bevölkerung bei 10% Dauer unbehandelter manischer Episoden durchschnittlich 3 Monate nach 1. Episode: 7% keine weitere, 45% weitere, 40% chronische Störung, je länger Störung anhält, desto kürzere Intervalle zwischen den Episoden, nach 5 Episoden Stabilisierung des Intervalls auf 5-9 Monate
  • Verlauf Zyklothme Störung bei 33% später auch MD oder BI-I oft auch BI-II
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  • Klassifikation des Verlaufs der Schiziphrenie F20.x0 kontinuierlich F20.x1 episodisch, mit zunehmendem Residuum F20.x2 episodisch, mit stabilem Residuum F20.x3 episodisch, remittierend F20.x4 unvollständige Remission F20.x5 vollständige Remission F20.x8 anderes F20.x9 Beobachtungszeitraum unter 1 Jahr
  • Verläufe schizophrener Erkrankungen zu schweren chronischen Zuständen 10% zu leichteren chronischen Zuständen 50% "Heilung" 35-40%
  • Prädikiktoren für einen günstigen Verlauf der Schizophrenie Gute prämorbide ANpassung Akuter Erkrankungsbeginn Positivsymptome Ländlicher Hintergrgund Unterstützendes Umfeld Weniger belastende Lebensereignisse Höheres Alter bei Ersterkrankung Weibliches Geschlecht Fehlen Hirnstruktureller Auffälligkeiten Kurzer DAuer der akuten Symptome
  • Verlauf von Zwangsstörungen meist langdauernd Symptomatik fluktuierend oder konstant vorhanden Spontanverlauf: 20-30% deutl Besserung, 40-50% mäßige Besserung, 20-40% gleichbleibend oder Verschlechterung
  • Verlaufsmerkmale von Essstörungen Anorexie Mortalität innerhalb von 5 Jahren über 10% kurze Episoden chronifiziertes Bild --> Verlaufsmerkmale sehr unterschiedlich
  • Natürlicher Verlauf Bulmia nervosa (nach 5 Jahren) Anzahl Bulimie-Attacken (3 Monate) 34 - 15 Diagnose Bulimie 100 - 15% Diagnose BED 0 - 1% Diagnose Essstörung NB 0% - 32%
  • Natürlicher Verlauf von Binge Eating Disorder Anzahl Bulimie-Attacken 30 - 7 Diagnose Bulimie 0% - 3% Diagnose BED 100% - 9% Diagnose Essstörung NNB 0% 12%