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AWI (Subject) / Kapitel 6.5 (Lesson)

physikalische Umgebung: Beleuchtung

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  • hauptaufgaben des Auges Helligkeit (Leuchtdichte-unterschiede) Farbe Raum Bewegung
  • funktionen des Optischen Systems Adaption  Hell/ dunkel Akommodation      nah/fern Fixation       Blickrichtung
  • Adaption Regelung des Lichteinfalls Anpassung an unterscheidliche Helligkeiten durch (schnelle) Veränderungen der Pupillenöffnung und (langsame) Veränderung der Empfindlichkeit der Netzhaut a) Regelung des Pupillen-Durchmessers b) Übergang von Zapfen- auf Stäbchen-Sehen (dunkel-hell: einige sec, hell-dunkel: 10 - 15 min) c) Änderung der Empfindlichkeit von Zapfen und Stäbchen (chemisch)
  • Stäbchen 20 mal häufiger als Zapfen nur eine Farbintensive Sunstanz, dafür empfindlichere Reaktionen
  • Zapfen 3 Zapfentypen unetrschiedliche Fotosensitive Substanzen
  • Stäbchen und Zapfen in der Dämmerung sind Zapfen kaum gereizt, dafür lassen Stäbchen das Bild gut erkennen bei hellem Licht: Stäbchen im Sättgungsbereich Zapfen nehmen nun ausreichend Lichtenrgei auf umFarbsehen zu ermöglichen
  • Akkomomodation Nahsehen/weitsehen Veränderung der Brechkraft der Linse durch Ziliarmuskel (Ringmuskel), so dass scharfe Bilder auf der Netzhaut entstehen -> Das Bild entsteht an der Stelle des schärfsten Sehens (Sehgrube) Muskel entspannt: Linse gespannt (Einstellung unendlich) Muskel gespannt: Linse gekrümmt (Einstellung nah)
  • Akkommodation Fern sehen CM entspannt Linse flach
  • Akkommodation Nah sehen CM gespannt Linse gewölbt
  • Akkommodation ALtersweitsichtigkeit Linse hat nicht gnügend Elastizität um sich genügend zu krümmen -> das scharfe Bild liegt hinter der Netzhautebene Sammellinse gleicht dei fehlende Krümmung aus
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  • Akkommodation Kurzsichtigkeit Linse ist funktionsfähig, aber der Augapfel zu lang -> scharfes Bild liegt vor der Netzhaut Zerstreuungslinse verlegt das scharfe bild auf die Netzhaut
  • Akkommodation Weitsichtigkeit Linse funktionsfähig, der Augapfel ist zu kurz -> scharfes Bild liegt hinter der Netzhautebene Sammellinse verlegt das scharfe Bild auf die Netzhaut
  • Fixieren das Auge wird durch 6 Muskeln derart bewegt, dass der fixierte Punkt in der Netzhautgrube (höchstes Auflösungsvermögen) abgebildet wird diese Muskeln befinden sich im  GG, wenn der Blick geradeaus und ca 30 - 40 Grad gegen die Horizontale nach unten geneigt ist (inkl. Kopfneigung)
  • Lichtstrom Lumen LM
  • Lichttechnische Grundgrößen Lichtstrom Beleuchtungsstärke Lichtstärke Leuchtdichte
  • Beleuchtungsstärke LUX Lx
  • Lichtstärke Candela, cd
  • Leuchtdichte L = I/ A [cd/m hoch 2]
  • wirkungen guter Beleuchtungen mehr Leistung weniger Unfälle weniger Ermüdung weniger Fehler mehr Aufmerksamkeit
  • gute arbeitsbeleuchtungsstärke 200 -2000 Lux
  • Kriterien des Sehvermögens Sehschärfe Altersichtigkeit Kontrastempfindlichkeit Erkennungsgecshwindigkeit Blendungsarten Räumliches Sehen Fixationsunruhe Gesichtsfeld, Blickfeld, Umblickfeld
  • Faktoren die einen Einfluss auf die Erkennbarkeit von Gegenständen haben Leuchtdichteniveau (Helligkeit) im Gesichtsfeld Helligkeitskontrast (VErhältnis der Helligkeit vom Infeld zum Umfeld) Blendung Schattenwirkung größe des Gegenstandes Form des Gegenstandes Darbietungszeit
  • Gestaltungsregeln für beleuchtung 1 je dunkler Arbeitsgut, desto höher Beluchtungsstärke je kleiner notwendig zu erkennende Sehdetails, desto höher muss Beluchtungstärke sein je niedriger die Kontraste, desto höher muss Beluchtungsstärke sein großflächiges helles oder weißes Material führt bei zu hhohen Beleuchtungsstärken zur Blendung (auch Umgebungs- und Gebäudeflächen)
  • Gestaltungsregeln für beleuchtung 2 große Räume, in denen an jeder Stelle gleich gut gesehen werden muss, werden mit einer Allgemeinbeleuchtung hoher Gleichmäßigkeit ausgestattet Kontrast vom ARbeitsplatz zum näheren Umfeld sollte nicht stärker als 3 : 1 und zu weiteren Umgebung nicht stärker als 10:1 sein Direktblendung wird durch richtige Auswahl an Leuchtenarten und die richtige Anordnung vermieden Reflexblendung kann durch mattes Arbeitsgut und Arbeitsflächen verhindert werden Lichtfarbe sollte Warmweiß sein
  • Gestaltungsregeln für beleuchtung Allgemeinbeleuchtung Beleuchtungsanlage regelmäßig säubern Alte bzw. defekte Lampen auswechseln nicht abgeschirmte Leuchten können blenden; Reflektoren, Streuscheiben oder Raster einsetzen
  • Gestaltungsregeln für beleuchtung Arbeitsplatz matte ungemusterte Tischbeläge einsetzen, bei Lupenrbeit: helle Tischbeläge spiegelnde Oberflächen vermeiden bei häufigem Blickwechsel innerhalb des Arbeitsablaufes: SEhentfernungen vereinheitlichen Arbeitsplätze so anordnen, dass das Licht seitlich einfällt und keine störenden Schatten auftreten
  • Gestaltungsregeln für beleuchtung Arbeitsgegenstand spiegelnde Oberflächen vermeiden zu betrachtende Details müssen einen guten Kontrast zum Arbeitsgegenstand aufweisen bei sehr kleinen Sehobjekten: Sehentfernung verringern (Tischpodest, höherer Tisch) und optische Sehhhilfe einsetzen (Lupe; MIkroskop)
  • Gestaltungsregeln für beleuchtung Mitarbeiter ältere Mitarbeiter haben einen höheren Lichtbedarf und benötigen eine größerre Sehentfernung bei Tätigkeiten mit sehr hohen Sehanforderungen wird eine Untersuchung der Sehfähigkeit empfohlen