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Bildungswissenschaften (Subject) / Praxis Vorlesung (Lesson)

Vorlesung bei Helker

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  • Was tut die allgemeine Didaktik? erforscht und strukturiert Voraussetzungen, Möglichkeiten, Folgen und Grenzen des Lernens/Lehrens Erforschung des "Unterrichts an sich von den Fachdisziplinen unabhängige Analyse- und Planungskonzepte
  • Erklären Sie das didaktische Dreieck Lern(Gegenstand), Schüler und Lehrer in wechselseitiger Beziehung Prinzip der INterdependenz: widerspruchsfreie Wechselwirkung und Kombination der Elemente Prinzip der Variabilität: elastische Planung und Durchführung  Prinzip der Kontrollierbarkeit: professionelle Auswertung von Unterricht
  • Fünfzackiger Stern Unterricht wird in den 5 Grundkategorien:  Ziel-, Inhalts-, Sozial-, Handlungs- und Prozessstruktur beschrieben
  • Lerntheoretische Didaktik = Berliner Modell Im Mittelpunkt: Unterricht planender Lehrer vor dem Hintergrund bestimmter Bedingugnen trifft die/der Lehrer Entscheidungen  "Wie kann Schülern etwas beigebracht werden?"
  • Bildungstheoretische Didaktik (Kafki) Unterricht als Prozess der Begegnung zwischen ausgewählten geeigneten Bildungsgütern und der nachwachsenden Generation Bildungsbegriff ist "zentrierende Kategorie für die Didaktik" und ist "unbedingt nowendig, wenn die pädagogischen Bemühungen nicht in ein unverbudnenes Nebeneinander von Einezlaktivitäten auseinanderfallen sollen"  Materiale (Verfügen über Wissensinhalte vs formale Bildung (Enwicklung der Potenziale der Schüler) werden zusammen gedacht als "kategoriale Bildung" Exemplarisches Prinzip - verallgemeinerbare Merkmale  der Sache werden mit den grundlegenden Einsichten der schüler verknüpft
  • Konstruktivistische Auffassung der Didaktik Lernen ist konstruktiver situativer Prozess (aktive Position des Lernende)n -> deshalb unterrichtet man im Sinne von Unterstützung, Anregung und Beratung (REaktive Position des Lehrenden) Mentale Erfindung der Wirklichkeit; Ganzheitliches Lernen, Persönlicher Wachstum; Selbstentwicklung eines kognitiven Systems; 
  • Kognitivistische Auffassung Unterricht im Sine von Anleitung, Darbietung, Erklärung (Aktive Position des Lehrenden) --> Lernen als vorrangig rezeptiver Prozess (passive Position des Lernenden)
  • Was sind Lernziele? expilzite Formulierungen des Lehrenden darüber, welchen Lernprozess der Lernende durchlaufen soll: biten Grundlage für den Lehrprozess
  • Was ist bei Lehrprozessen zu beachten? Welche Lernziele sind für den Lernenden relevant? Wie ermöglicht der Lehrende die Zielerreichung?
  • Worauf werden Lernprozesse überprüft? Wurden Lernziele erreicht? Wie kann der Lehr-/Lernprozess optimiert werden?
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  • Lernzieltaxonomie nach Bloom (von unten nach oben - zunehmend komplexer) Wissen - Wörtliches Wiedergeben von Fakten Verständnis - Wiedergeben von Sachverhalten in eigenen Worten Anwendung - Übertragen von allgemeinen Aussagen auf Spezialfälle Analyse - Zerlegen von Einzelinformationen in deren Strukturen Synthese - Zusammenfügen von Einzelinformationen zu (schlüssigem) Ganzen Evaluation - Abwägen und Beurteilen
  • Aufgabensturktur nach Rascher Aufgabe ist im Kern eine Frage, die eine Information voraussetzt und eine Antwort verlangt
  • Aufgabenstruktur nach Seel 1 Informationskomponente: Darbietung von Information 2 Reizkomponente: Aufgabenstellung mit Ziel, präzise Operation zu bewirken 3 Reaktionskomponente: Durchführung der Aufgabenstellung 4 Rückmeldungs-/Verstärkerkomponente: Überprüfung der ausgeführten Handlung auf Richtigkeit
  • Erklären Sie die Gliederung der Aufgabenformen nach Ingenkamp & Lissmann Kurzantwortformen1.1 Freie Antwortformen      LÜckentexte      Ergänzungsaufgaben1.2 Gebundene Antwortformen (Zuordnungsformen; Alternativformen; Antwortauswahlformen) Essayformen Performanzsaufgaben
  • Wie entwickelnt man eine "gute" Aufgabe? Orientirung an spezifischen Lernzielen: Überprüfung, was gelernt worden sein sollte Passung zwischen Lernziel und Operator herstellen Aufgabenform wählen: Passung zwischen Aufgabenform und Lernziel herstellen