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Interventionsverfahren (Subject) / 2 Konfrontationstherapie/Exposition (Lesson)
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- Anfänge der reziproken Hemmung Joseph Wolpe Mit problematischen Reizen werden Reaktionen gekoppelt, die mit der problematischen Reaktion inkompatibel sind (reziproke Hemmung) Phobische Situation + Angstreaktion vs. Phobische Situation + Entspannung Ursprung der systematischen Desensibilisierung
- 6 Merkmale der Systematischen Desensibilisierung Genaue Verhaltensanalyse Hierarchisierung der Angstsituationen Lernen der angstinkompatiblen reaktion (=Entspannung) Vorstellung einer leicht angstauslösenden Situation und Einsatz von Entspannung bei angstfreier Imagination weiter mit Imagination der nächsthöheren Angstsituation bei Angstanstieg ggf. zurück zur vorherigen Vorstellung
- Beispiel der Desensibilisierung bei Zahnarztphobie (Rangreihe) Ruhe mich aus Denke an Vorsorge Rufe in Praxis an Terminfestlegung Zu Praxis fahen Im Wartezimmer sitzen Auf Stuhl sitzen Mund öffnen Zahnarzt untersucht Schmerzempfindlichkeit Zahnsteinentfernung Bohren
- Welche Variationen der Exposition gibt es? In sensu vs in vivo Graduiert vs massiert
- Exposition in sensu & graduiert Systematische Desensibilisierung
- Exposition in sensu & massiert Implosion
- Exposition in vivo & graduiert Habituationstraining
- Exposition in vivo & massiert Flooding
- Wann geht man graduiert vor? körperliche komplikationen wie Aszhma bronchiale, Herzinsuffuzienz, Epilepsie Motivation zu massiertem Vorgehen nicht vorhanden Gefahr vor psychotischen Entgleisung Therapieziel speziell: Wiedererlenen von Kontrollmöglichkeiten (z.B. nach Traumatisierung)
- Katamnese Nachfolgeuntersuchung zur Untersuchung von Stabilität des Therapieerfolgs
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- 4 Punkte der klassischen Durchführung der Expositionstherapie Diagnostk, Verhaltens- und Bedingungsanalyse Kognitive Vorbereitung Begelitete Exposition Selbstständige Exposition: Generalisierungstraining, Selbstkontrollphase
- Kognitive Vorbereitung b.d. Expositionstherapie (Fiegenbaum, Tuscehn-Caffier, Margraf & Schneider) Vermittlung eines Erklärungsmodells Ableitung Therapierationals: Plausibilität, Kompatibilität, Nichtfalsifizierbarkeit, Perspektivität Bewusste Entscheidung für Exp. durch Pat.
- Ableitung eiens Therapierationals (4) Plausibilität Kompatibilität Nichtfalsifizierbarkeit Perspektivität
- Regeln der Durchführungd er Expositionstherapue für Patienten (4) Ängste zulassen, nicht dagegen anarbeiten Vermeidungsstrategien weglassen Unterscheiden von Realität und Phantasie, Wahrnehmung vs. Kastatrophenphantasien? In Angstsit. bleiben, bis Erleben vonAngstabfall (deutlich)
- Regeln der Durchführung bei Expositionstherapie für Therapeuten (4) Immer wieder subjektiven Angstbfall erfragen Auf Vermeidungsstrtegien hinweisen Differenzierung zw realer Bedrohung und Katastrophengedanken motivieren
- Wann wird die Exposition beendet (3)? nach selbstständiger Bewältigung (einer oder mehrerer Sit) mit eindeutigem ngstabfll ohne Vermeidungsstrategien
- goraphobie, massiert oder graduiert? nch 5 Jahren: 75% massiert; 35% graduiert ==> massiertes Vorgehen, zeitlich kondensiert ABER nciht repliziert
- Interozeptive Exposition: - Zentrale Befürchtung - Auslöser für ngst - Exposition - Kombinierte behandlung Zentrale Befürchtung: Körpereigene Signale (Herzklopfen, Schwindel) signalisieren höchste Gefahr Auslöser für Angst: Körpersignal/Wahrehmung von Körperempfindungen Exposition: Körperempfindungen provozieren Kombinierte Behandlung: - Exposition auf Verhaltensebene; - kognitive Techniken zur Reattribution
- Welche Therapieformen haben die höchste Effektivität zur Panikbehandlung? Konfrontation Kognitive Verhaltenstherapie Kognitiv Non-direktiv Warteliste
- Wie bei Depression vorgehen? Nondirektiv
- Problem bei Konfrontation bei Zwangsstörungen? "Ungeschehen mchen" nach Exposition
- Lösung des Problems bei Konfrontation bei Zwangsstörungen? Exposition mit Reaktionsverhinderung Mehrere/längere Expositionen Reduktion Angstlevel auf 50% nciht auf 0 LevelBei Zwangsgedanken: Exposition an eigene Gedanken
- Wo setzt man Konfrontation noch so ein? PTSD Körperschemastörung Verbotene Nhrungsmittel bei Essstörung Cue exposure bei Suchtverhalten Sorgenexposition bei GAD Schonverhalten bei Schmerztherapie ...
- Effektivität der Exposition bsteigende Reihenfolge Spezifische Phobie Soziale Phobie (...) Panikstörung mit Agoraphobie Zwangsstörung PTSD Soziale Phobie
- Was wirkt bei der Konfrontation? (3) Habituation (Mechanismus: Angstabfall durch Verbleiben in der Situation) Belief Disconfirmation (Mechanismus: Veränderung der Kognition) Inhibitorisches Lernen (Mechanismus: Verletzung von Erwartungen)
- Habituation Angstabfall durch Verbleib in der Situation
- Belief Disconfirmation Überzeugungen wiederlegen Veränderungd er Kognition (durch Umstrukturieren, Ausprobieren)
- Inhibitorisches Lernen Phobie als Konditionierungslernen (Pawlow) Verletzung von Erwartungen
- Relevante Lernprinzipien bei Konfrontation Êxtinktion ) Inhibitinslernen Renewal Rapid reaquisition
- Extinktion/ Inhibionslernen CS erhält zwei Bedeutungen, CS= US und CS= noUS
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- Renewal In neuem Umgeungskontext erhöhtes Rückfallrisiko (z.B. erstees Üben ohne den Therapeuten)
- Rapid reaquisition Einmaliges Wiederauftreten einer CS-US-ssoziation führt häufig zum Rückfal (negative soziale Rückmeldung bei Sozialphobie; Retraumatisierung)