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Politische Soziologie (Subject) / Klausurfragen (Lesson)

Selbstausgedacht

This lesson was created by LauraKraemling.

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  • Ist die Demokratie in Deutschland eine eine legitimierte Herrschaftsform? Grundsätzlich halte ich die Herrschaft in Deutschland für legitim. Meines Erachtens sind auch die von Bentham augestellten drei Vorraussetzungen für Legitimität politischer Herrschaft gegeben. Die politsche Herrschaft stimmt mit etablierten Regeln, nämlich der Verfassung überein, lässt sich im Bezug auf geteilte Werte rechtfertigen und stüzt sich auf die ausdrückliche Zustimmung der Herrschaftsunterworfenen. Da das deutsche Volk die Bundeskanzlerin selbst mehr oder weniger direkt gewählt hat liegt hier auch Input-Legitimation vor. Die Entscheidungen der Bundeskanzlerin sind legitimiert, da das deutsche Volk sie dazu selbst ermächtigt hat. Allerdings machen die gesellschaftlichen Modernisierungsprozesse auch vor Deutschland nicht halt. Studien zeigen, dass die Zustimmung der Bevölkerung zur Demokratie und die Wertschätzung der politischen Gemeinschaft in der Vergangen heit abgenommen hat. Auch die Machtverschiebung in Richung Europäische Union könnte für die empirisch beobachtbaren Einbrüche im Legitimitätsverständnis mitverantwortlich sein.
  • Was sind die Folgen davon, dass Globalisierung die System- und Sozialintegration aufbricht?Was kann die Politische Soziologie dagegen tun? Durch die Globalisierung kommt es zu Machtverschiebungen innerhalb und zwischen Gesellschaften. Machtverschiebung zu Lasten des Staates und zu Gunsten der Wirtschaft. Der Staat verliert seine Macht teils an Transnationale Akteure, Ungleichheitsmuster werden neu bewertet. Entscheidungen die auf globaler Ebene getroffen werden haben großen Einfluss auf die nationale Ebene. (Entgrenzung des politischen). Das vorhandensein-internationaler Konkurrenz veranlasst Unternehmen zu radikalern profit-orientierteren Strategien zu greifen – Zu Lasten der Arbeitnehmer. Soziale Ungleichheit wird auf neue Art und Weise legitimiert. Die Politische Soziologie soll die scheinbare Auswegslosigkeit der Situation hinterfragen und dem TINA-Prinzip widersprechen! Die Macht und Herrschaftsverhältnisse, politische ökonomischen Interessen durschauen. Verstehen der Implikationen von politischen Entscheidungen für Eliten für einzelne Länder, Erkennen, dass Eliten sich verselbständigen und sozial entbettet werden.
  • Stelle zwei Verortungen politischer Soziologie deiner Wahl vor! Die Politische Soziologie ist ein Forschungsgegenstand im Schnittfeld von Soziologie und den Politikwissenschaften. Da die genaue Verortung dieses Fachbereiches bis heute umstritten ist, ist es wenig verwunderlich, dass die beiden ausgewählten Verortungen einige Unterschiede aufweisen. Kaina und Römmele bezeichnen politische Soziologie als eine Demokratiewissenschaft. Sie besagen, politische Soziologie analysiere Politik im Wirkungszusammenhang mit der gesellschaft, beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Bedingungen für Politik und widerum mit den Wirkungen von Politik auf die Gesellschaft. Also der Analyse der gesellschaftlichen Grundlagen und Konsequenzen politischer Herrschaft und Macht unter den Anforderungen der Demokratie. (Beispielsweise versucht sie Widersprüche zwischen dem normativen Anspruch der Demokratie und der sozio-kulturellen und sozio-ökonomischen Wirklichkeit politischen Handelns aufzudecken). Von Throta hingegen sieht Politische Soziologie als Herrschaftssoziologie der Politik. Hier liegt der Fokus ganz klar auf Macht und Herrschaftsbegriffen. Politische Soziologie beschäftige sich mit der Institutionalisierung und Desinstitutionalisierung von Macht und Herrschaft, sowie der Transformation von Macht in Herrschaft, Umbau von Herrschaftsformen und Verlust politischer Herrschaft. Sie sei eine empirische Analyse von den Akteueren, Konflikten, Kämpfen, Einrichtungen und Prozesse, in denen um politische Herrschaft gerungen, politische Herrschaft gewonnen und verloren wird.
  • Die Historischen Konstitutionsbedingungen sind wichtig für das Verständnis politischer Soziologie! Erzähle etwas über diese! Politisch-Soziales Denken lässt sich seit der Antike nachweisen, die disziplinäre Entwicklung startete allerdings erst mit der Aufklärung, der französischen Revolution und der resultierenden Krisen und gesellschaftlichen und verfassungspolitischen Konflikte. Mit der Restaurationszeit und den damit verbundenen Umbrüchen beginnt sozialwissenschaftliches Interesse an den geschichtlich-soziologischen Aspekten des Verhältnisses von Staat und Gesellschaft und der Entstehung moderner Macht- und Herrschaftsstrukturen. Dadurch rückten Wechselbeziehungen zwischen Staat und Gesellschaft in den Mittelpunkt politischer Analysen. Kriege und Revolutionen befördern das Denken des raschen sozialen Wandelns und sorgen somit zu einer ausdifferenzierung der Soziologie. Nach dem zweiten Weltkrieg hatte die Gesellschaft hohe Anforderungen an Soziologie und Politik, als Demokratiewissenschaft, ließ aber die Verbrechen des Nationalsozialismus außer acht. Politische-Soziologie ließ sich nun als anwendungs- und gegenwartsbezogene Demokratieforschung sehen. Nach 1989 kam es zur Wiederentdeckung der Politischen Soziologie, Theoretisch-Methodologische Differenzen blieben allerdings unübersehbar. Das Verhältnis zwischen Politikwissenschaft und Soziologie bleibt weiterhin bestehen, sowie der fehlende Konsens beim festlegen des Gegenstandsbereiches. Allerdings lässt sich sagen, dass Politische Soziologie keine politisierte Soziologie sondern ein professionalisierter und differenzierter Teilbereich der Soziologie ist.
  • In Welchem Zusammenhang stehen politische Gewalt und Legitimität? Glücklicherweise kommt in unserer heutigen Gesellschaft keine politische Gewalt mehr ohne Legitimierung aus. Das liegt daran, dass der Ertrag des Modernisierungs und Zivilisierungsprozesses nicht der sein soll, eine gewaltfreie Gesellschaft zu erzeugen, sondern eine Gesellschaft, in der Gewalt grundsätzlich legitimiert werden muss. Im Zentrum der Legitimitätsproblematiken steht immer die moralische Richigkeit einer Gewalthandlung. Staatliche Gewalt muss legitimiert werden um zum einen das Gewalt-Monopol zu Sichern, die Ordnung aufrecht zu erhalten und die Akzeptanz und Folgebereitschaften zu bewahren.
  • Erkläre wie es von sporadischer Macht zur staatlichen Herrschaft kommt! Herrschaft ist ein Spezialfall von Macht, gekennzeichnet durch formalisierung, entpersonalisierung und integration und kann als 'verdichtete' Macht angesehen werden. Man kann die Verwandlung von Macht zu Herrschaft anhand von 5 Stufen beschreiben. Am Anfang steht die „Sporadische Macht“, was lediglich eine Machtausübung im Einzelfall ist. Beispielsweise lege ich einmal ein Handtuch auf meine Liege, um sie zu reservieren. Dann kommt es zur Normierenden Macht also zur Durchsetzung von Verhaltensregelmäßigkeiten und Fügsamkeit, gefolgt von der Positionalisierung von Macht in richtung Herrschaft mit zunehmender verdichtung der Machtfunktionen, und überpersönlicher Machtstellung, woraufhin sich Positionsgefüge der Herrschaft herausbilden und so Herrschaftsapparate entstehen. Schließlich kommt es zur staatlichen Herrschaft. Eine Veralltäglichung der zentrierten Herrschaft.
  • Wie wirkt die Globalisierung auf den Menschen als zoon politicon und die Politische Sozialisation? Kommt es zur Entpolitisierung des Menschen? Der durch die Globalisierung ausgelöste Sozialer Wandel wirkt natürlich auch auf die Politische Sozialisation der Menschen. Die Zeitumstände wirken bewusstseinsändernd und haben somit auch Einfluss auf die politischen Einstellungen der Menschen, der stärker werdende Modernisierungs und Globalisierungsdruck schränkt die herausbildung eines kritischen Bewusstseins und die Ansätze von politischem Engagement ein. Die Folge dessen kann Flucht in den Konsumismus, Regression und verlust der politischen Mündigkeit sein! Die Politische Handlungsfähigkeit nimmt ab! So kommt es zur Biografisierung von Scheiterns, Individualisierung kollektiver Schicksale, Naturalisierung Sozialer Ungleichheiten, politischer Partizipation über Konsumentschediungen und schließlich zur Entpolitisierung des Subjekt!
  • Erkläre kurz was Politische Sozialisation bedeutet! Politische Soziologie untersucht „Mikro-politik“, also Politik auf der Ebene von Individuen und Gruppen, von ihrem Verhalten und ihren Einstellungen. Die Typischen Themenfelder sind: politische Sozialisation, politische Einstellungen und politische Partizipation.
  • Welche beiden Betrachtungsmuster von Eliten gibt es? Bei der Betrachtung von Eliten gibt es zum einen die deskripitive-, zum anderen die kritische Betrachungsweise. Zur deskriptiven Tradition gehören beispielsweise die Mannheimer und Potsdamer Elitestudie denen die Historische Tradition von Mosca, Pareto, oder Michels, sowie die pluralistischen Theorien zu Grunde liegen. Eliten sind hier Heterogene und differenzierte Führungsgruppen oder pluralistische Eliten, die als partiell Mächtige, aber nicht als Herrschende angesehen werden. Man geht von einer offenen Gesellschaft mit hoher sozialer Mobilität und schichtmäpßger Durchlässigkeit und somit hoher Elitenzirkulation aus. Eliten sind hier kompatibel mit Demokratie. Die Macht und Herrschaftspotentiale werden als Gerecht verteilt angesehen, da sie auf Leistung beruhen. Problematisch an diesem Ansatz ist, dass Sein und Sollenausagen vermischt werden. Die klassischen Theorien von Mills, Bourdieu oder Hartmann stüzen sich auf die Historischen Traditonen von Marx und Engels. Die Herrschenden Gruppen haben hier eine strukturell determinierte Macht und sie sind dominant in der Gesellschaft. Es liegt eine Klassengesellschaft mit eingeschränkter sozialer Mobiliät, Klassenundurchlässigkeit und hoher selbstreproduktion von Eliten vor. Hier sind die Eliten sehr wohl eine Problem für die Demokratie! Macht und Herrschadtspotentiale sind wegend er sozio-ökonomischen Vorrechte sehr ungleich verteilt. Problematisch ist der Ansatz, da nachgewiesen werden muss, ob die herrschenden Klassen auch wirlich herrschen.
  • Wie ist der Staat aufgegangen? Wieso kommt es zum Niedergang? Nach dem Zerfall der feudalen Herrschaftsverhältnisse in Westeuropa enstand der Moderne Nationalstaat durch Zentralisierung wichtiger Herrschaftsfunktionen bei einer Herrschaftsinstanz. Krieg kann als wichtigste Triebkraft für die Entwicklung moderner Staatlichkeit angesehen werden (Coercion Extraction Cycle), denn Zivilisierung und Demokratisieurng des Staates müssen den Machthabern bzw. Herrschenden in sozialen Kämpfen abgetrotzt werden. Heutzutage zeigen sich allerdings Niederganstendenzen der Staatlichkeit. Beispielsweise Delegtimation über Missverhältnis zwischen Staat und Nation, nicht eingelöste Versprechen von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, Umgang mit Minderheiten, Flüchtlingen etc. Die Neoliberale Gloalisierung befördert Abbau von Sozialstaatlichkeit, Privatisierung von Sicherheit, und verringerung der Eingriffs und Gestaltungsmöglichkeiten des Staates. Der Nationale Versorungs- und Interventionsstaat wird zum globalen Wettbewerbsstaat mit ganz anderen funktionen. Durch die Transationalisierung der Politik und die dadurch resultierenden Machtverlagerungen auf supranationale Akteure und Organisationen, verliert der Staat ebenfalls Einfluss. Trotz der beschriebenen Phänomene ist es fraglich, ob die Niedergansymptome tatsächlich das Phänomen Staat bedrohen. Zum einen sind Gesellschaften ohne Staat heute realpolitisch kaum denkbar und oft ist eine Bedrohung der Staatlichkeit zugleich eine Bedrohung für die Bürger, zum anderen gehen Delegitimierungs und Relegitimierungstendezen Hand in Hand, der Staat ändert eher seine Funktion und passt sich so den neuen Gesellschaftlichen Umständen an.
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  • Beschreibe das Verhältnis von Ungleichheit, Herrschaft und Konflikt. Soziale Ungleichheit produziert Soziale Klassen, welche widerum Ungleichheit reproduzieren. Ungleich ist konfliktiv. Da Ungleichheit immer Herrschaft bedarf, sind Gesellschaften konfliktive Vergesellschaftungen. Der moderne soziale Konflikt ist immer auch ein Konflikt zwischen fordernden und saturierten Grupen. Da Herrschaft also auf Ungleichheit verweist und Ungleichheit konfliktiv ist, erfolgt die Reproduktion von Herrschaft durch soziale Kämpfe und/oder Distinktion.
  • Erkläre das Konfliktpotential von Sozialer Ungleihheit! Der Zusammenhang zwischen Konflikt und Sozialer Ungleichheit ist komplex, denn Soziale Ungleichheit löst nur unter bestimmten Bedingungen (gewaltsame) Konflikte aus, Strukturelle Bedingungen führen nicht per se zu sozialen Konflikten und stellen nicht an sich eine Gefährdung für die Integration von Gesellschaften dar, nicht Art und Außmaß sozialer Ungleichheit, sondern die darin eingelagerte Frage nach sozialer Gereichtigkeit ist zentral für die Konfliktivität von Gesellschaften. Handlungsbedingungen und Strukturbedingungen beiinflussen die Wahrnehmung und Verarbeitung sozialer Ungleichheit, die Intervenierenden Faktoren wie Konditionierende Variablem, Auslöser und Katalysatoren Bedingen zusätzlich die Art und Intensität des Konfliktaustrags. Als Strukturbedingungen kann man Soziale Ungleichheit, sozio-ökonomische Bedingungen, Abrägliche Umweltbedinungen, Repressive politische Systeme, autoritäre Staaten und Ethnizität im Sinne ethische Politik sehen. Handlungsbedingungen sind beispielsweise die normative Erwartung an den sozialen Fortschritt, Bedeutung sozialer Vergleichsprozesse, Ungerechtigkeitsempfuinden, Legitimität herrschender Ungleichhieten und Plausible Kausalitätskonstruktionen. Konditionierende Variablen sind die Macht der politischen Systems, Stärken und Ressourcen des Gegners, Vorhandensein von Unterstützergruppen und Legitimität von Gewalt/des Kampfes, Auslöser können Provokationen, Politische Missgeschicke, oder Empörung verursachende Akte sein, Katalysatoren sind Intern die Kräftverhältnisse, Veränderung von Zielsetzungen, der Grad der Erschöpfung, Extern Interventionen, Missionen, Hilfslieferungen und auch Natürliche Gegebenheiten, materielle und kulturelle Funktionen so wie Taktiken. Für den Zusammenhang von Herrschaft, Ungleichheit und Konflikt sind Fragen der Legitimität und Gerrechtigkeit zentral.
  • Nenne die beiden verschiedenen Ansätze den Staat zu Kennzeichnen! Max Weber und Karl Marx haben ein unterschiedliches Verständnis von dem Staatsbegriff. Weber geht davon aus, der Staat sei schon immer da gewesen, es liegt ein Einheitliches Staatsgebiet als exklusiver Herrschaftsraum mit einheitlichem, dauerhaft durch einen Mitgliedsvertrag gebundenen Staatsvolk vor, das von einer einheitlichen Staatsgewalt mit Souveränitätsrecheten gelenkt wird. Der Staat besitzt hier das Gewaltmonopol, als auch das Steuermonopol. Staat ist ein, Rationaler, und bürokratischer Rechts- und Verwaltungsstaat, der Moderne Staat ist ein demokratischer Verfassungs- und Nationalstaat. Karl Marx sieht den Staat als historisches Gebilde, das mit grundlegenden Ungleichhieten parallel zum Privateigentum und zur Familie entstanden ist. Der Staat ist hier keine neutrale Instanz sondern steht über den Klassen! (Klassenstaat). Der Staat und der Kapitalismus hängen bei ihm fest zusammen, brauchen und bedingen einander, denn der Staat sichert als Herrschaftsinstanz die Produktionsverhältnisse und Reproduktion des Kapitalismus ab.
  • Beschreibe die Institutionelle Aufnahme der Politischen Soziologie anhand beider Beispiele! Die Politische Soziologie hat auch den Weg in Institutionen gefunden. In der DVPW kam es 1988 zur Auflösung der Sektion "Politische Soziologie" als eigenständige Einheit. Lange Zei war diese Einheit nur Formales Dach für Parteien-, Verbände-, Wahl-, Bewegungs-, politische Kultur und Kommunikationsforschung. Heute überlappt die Sektion Politische Soziologie mit einer Reihe von Arbeitskreisen innerhalb der DVPW, hat aber ein wenig klar strukturiertes Programm. In der DGS gab es seit Anfang der 1990er Jahre intensive Bemühungen zur Gründung einer Sektion u.a. durch Ronald Hitzler. 1995 kam es dann dazu, auf Beschluss des Konzils, löste allerdings heftige Kontroversen aus. Der Vorstand der Sektion bestimmt jeweils über Ausrichtung und Orientierung. In Hitzlers Periode: Mikropolitik und in Throta-Periode, Neue Akzente mit Macht und Herrschaft, Gewalt, Entwicklungsprozesse außereuropäischer Gesellschaften.
  • Was versteht man unter dem Streit der Fakultäten? Es gibt keinen Konsens über die Verortung der Politischen Soziologie. Manche Wissenschaftler sehen die Politische Soziologie als Subsystem der Soziologie oder Politik an, andere als "Brücke zwischen den Welten". Während Ulrich v. Alemann die Politische Soziologie als schon von der Politikwissenschaft internalisiert ansieht, und sie der Soziologie als "Bindestrich-Soziologie (seperate Subdisziplin) zurückschenken möchte, siedelt Michael Meuser sie im Grenzbereich zwischen Politikwissenschaft und Soziologie . Jens Borchert erklärt die unverrückbarkeit der Politischen Soziologie zwischen den beiden Disziplinen, weshalb jeder, der sich in diesem Gebiet bewegt, über die disziplinären Grenzen hinausschauen muss. Stephan Bernharf argumentiert, dass es die Soziologie auf eine Arbeitsteilng mit der Politikwissenschaft anlege. Er sieht die Politische Soziologie als Teildisziplin der allgemeinen Soziologie an, wo sie das In-Beziehung-Setzen von Gesellschaft und Politik theorethisch und methodologisch weiter treiben kann.