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AWI (Subject) / Kapitel 4 (Lesson)

menschliche Leistungsbedingungen

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  • menschliche Leistungstreuungen Arbeitsart mechanisch          körperliche Leistungsfähigkeit motorisch             Geschicklichkeit reaktiv                  Merkfähigkeit kombinativ           Rechenfähigkeit kreativ                 Abstraktionsfähigkeit
  • Leistungsfähigkeit körperlich 1) Muskelkraft                                    geringe hohe korrelation mit 3) 2) kardiovaskuläre Leistungsfähigkeit  Dauerleistungsfähigkeit             geringe korrelation mit 1) Fähigkeit zu kurzzeitigen Höchstleistungen  hohe korrelation mit 1) 3) motorische Leistungsfähigkeit
  • Übungskurven schematische Darstellung xAchse : Zeit je Zyklus y-Achse: Anzahl n ausgeführter Zyklen Übungskurven Immer dann, wenn man Tätigkeiten üben kann, sensumotorische Tätigkeiten, zb. Montagetätigkeit A = geringer Übungsübertrag B = hoher Übungsübertrag Übungsübertrag = wenn man vorher ähnliche Tätigkeiten verrichtet hat, also schon Erfahrung mit Tätigkeit hat Wenn das der Fall ist (B) dann schon von vornherein schon weniger Zeit nötig
  • Leistungsdisposition im Verlaufe der Tagesrhytmik geglättete Darstellung x-Achse: Leistungsdisposition y-Achse: Tagesrhytmik über 24 Std Hochpunkt 08.00 Uhr (3/4 Kästchen) Tiefpunkt 15.00 Uhr (4 Kästchen) leichtes Hoch 19 Uhr (2 1/2 Kästchen) absoluter Tiefpunkt 03.00 Uhr (9 Kästchen)
  • Jahresrhytmik Einflussfaktoren Leistungsbereitschaft WetterTemperaturen Hell-Dunkel Änderungen im JahrJahreszeiten und davon abh. der Lebensstil
  • Jahresrhytmik Verlauf Leistungsbereitschaft physisch: Hochpunkt zwischen Juli und August Tiefpunkt Anfang September psychisch: Tiefpunkt Mitte August Hochpunkt Januar
  • Maslowsche Bedürfnispyramide Selbstverwirklichung Anerkennung Soziale Bedürfnisse Sicherheitsbedürfnis Physiologische Grundbedürfnissse
  • Menschliches Leistungsangebot Konstitution Geschlecht Erbanlagen Körperbau Ethnische Herkunft im Lebenszyklus nicht veränderbar
  • Körperbau Ektomorph Mesomorph              Athletiker Endomorph
  • Menschliches Leistungsangebot Disposition (Leistungsfähigkeit) Gesundheit Alter Gewicht Im Lebenszyklus determiniert, durch Training veränderbar -> direkte Einflussnahme schlecht zugänglich, aber veränderlich
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  • Persönlichkeitsentwicklung mit dem Alter Big 5 Gewissenhaftigkeit & Verlässlichkeit nehmen gleichgeschlechtlich über das Alter zu Neurotizismus zu Beginn sehr hoch, nimmt jedoch im Lebensverlauf auf gleichbleibendes männliches Niveau ab Offenheit bei Männern etwas höher als bei Frauen - bei beiden konstant Extraversion bei Frauen etwas höher- bei beiden konstant
  • Altersgang physiologischer Parameter ab 30 sinken Nervenleitgeschwindigkeit Muskelkraft Vitalkapazität renaler PlASMAFLUß MAX. ATEMZEITVOLUMEN max. O2-Aufnahme
  • fluide vs. kristallline Intelligenz x: Leistung y: Alter kristallin ab 25 leicht steigend (Sprache, soziale Kompetenz) fluid ab 25 stetig absteigend (Problemlösen, Gedächtnisoperationen)
  • Unterschied zwischen interindividueller & intraindividueller Leistungstreuung interind. zwischen mensch - unterschiedliche leistung Mann/frau intraind. ein mensch ist nie konstant
  • Defizitmodell bis Anfang 1990 einseitig negative Betrachtungsweise des Alterns & Alter Alterns & Alter = Abbau und Verfall von Qualifikation und Leistung betrifft alle Altersentwicklungen aller Menschen, d.h. Annahme alle Menschen altern in gleicher Weise
  • Kompensationsmodell seit anfang 1990, Perspektivenwechsel differenzierte Sichtweise des Alterns & Alter Wandel von Fähigkeiten im Alter abnehmend stabil bleibend zunehmend weitere Differenzierung: Unterschiede zwischen Individuen, Alterungsprozesse, körperlicher und geistiger Entwicklung auch im alter ist Verhaltensänderung sowie Lernen möglich differenzierte Leistungsfähigkeit Älterer
  • Gestaltungs- und Interventionsstrategien bei alternden Belegschaften Makroebene Sensibilisierung Know-How-transfer Laufbahnplanung berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen betriebliche Gesundheitsförderung
  • Gestaltungs- und Interventionsstrategien bei alternden Belegschaften Makroebene Sensibilisierung Promotion des Themas "Demographische Entwicklung" im eigenen Unternehmen zb: Altersstrukturanalyse, Workshops zum Bewusstsein für das Thema Alter
  • Gestaltungs- und Interventionsstrategien bei alternden Belegschaften Makroebene Know-How-transfer systemicshe struktureirung eines organisierten generationsspezifischen Wissentransfers Zusammenarbeit von jüngeren und älteren
  • Gestaltungs- und Interventionsstrategien bei alternden Belegschaften Makroebene Laufbahnplanung Qualifikationsbdarfsanalyse zur Ermittlung von Qualifikationslevel der Mitarbeiter Selbstbeurteilung Erarbeitung eines Personalentwicklungsplans Ziel: lebensphasenorientierte Laufbahnplanung - Schritte zur Implementierung mit Szenario-Workshops
  • Gestaltungs- und Interventionsstrategien bei alternden Belegschaften Makroebene betriebliche Gesunsheitsförderung Umfangreiche Bestandaufnahme zur Identifikation alterskritischer Arbeitsplätze Gesundheitsreport interne operative Gesundheitszirkel
  • Leistungsangebot des Menschen setzt sich aus Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft zusammen
  • Menschliches Leistungsangebot Qualifikation Ausbildung Erfahrung Wissen Fähigkeiten Fertigkeiten Training Übung durch lang und mittel- und kurzfristige Prozesse veränderbar
  • Taxonomische Gliederung von Qualifikationen Horizontale Dimension Kognitiv                                  affektiv                           sensumotorisch Einsicht                                 Haltung                           Tätigkeit
  • menschliches Leistungsangebot Anpassungsmerkmale Motivation Konzentration Stimmungslage Beanspruchung Ermüdung durch Interventionen kurzfristig veränderbar