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Agrar und Lebensmittelmärkte (Subject) / Milchmarkt (Lesson)
- Produktionsmengen: Weltweit EU USA Indien Weltweit: 480 Mio t Größte Produzenten: - EU: 150 Mio t- USA: 100 Mio t- Indien: 70 Mio t
- Durchschnittliche Kuhmilchleistung USA: 10.000 l EU: > 6000 l
- Erläutern Sie die Vorgehensweise zur Ableitung des Milchpreises aus den Preisen für Milchprodukte Der Milchpreis kann vom Interventionspreis für Butter und Magermilchpulver abgeleitet werden. Referenzpreis: (€/100kg)Butter: 246,39MMP: 196,8Abgeleiteter Milchpreis: Butter: 22,31MMP: 22,31 •Berücksichtigung von Verarbeitungskosten und Ausbeuteraten•Man benötigt das Fett von 22,3 kg Milch (3,7%) für 1 kg Butter.•Man benötigt das Eiweiß von 11 kg Milch für 1 kg MMP. •Durch Addition des Wertes der Fett und der Eiweißkomponente
- Erläutern Sie die Probleme bei der Erstellung von Milch-Versorgungsbilanzen - zerlegung der Milch in Komponenten notwendig (Wasser, Fett, Eiweiß, sonstige Inhaltsstoffe) - Verarbeitungsprodukte enthalten unterschiedliche Anteile von diesen Stoffen - werden auf unterschiedlichen Märkten gehandelt Versorgungsniveau von Eiweiß und Fett übersichtlicher, aber: Unterschiede in Preisen der verschiedenen Produkte Kopplung an andere Branchen
- Weltbutterexport Größte Länder Neuseeland EU USA
- Weltkäseexport Größte Länder EU USA Neuseeland
- Quotensystem Jedes Mitgliedsland ist auf eine Refenzmenge fixiert Für jedes Mitgliedsland ist eine Referenzmenge fixiert•Die gesamte Referenzmenge ist aufgeteilt in eine Quote für Molkereianlieferung (ca. 98,65%) und eine Quote für Direktverkauf (ca. 1,35%)•Um eine Überschreitung der Referenzmenge zu verhindern, wird im Falle der Überschreitung eine Zusatzabgabe erhoben•Die Zusatzabgabe beträgt 115% des Zielpreises für Milch und wird auf alle Mengen oberhalb der Referenzmenge erhoben. Die Zusatzabgabe wird aufgeteilt auf die Erzeuger, die zur Entstehung der Überlieferung beigetragen haben.•Der Quotentransfer wird von den Mitgliedsstaaten geregelt
- Marktwirkung von Quoten in Abhängigkeit von der festgesetzten Quotenmenge Die Quotenregelung behindert den Strukturwandel durch die Quotenkosten und die regionale Bindung
- Mögliche Fehler bei der Verwendung von aggregierten Angebotsfunktionen à Angebotsfunktion sieht anders aus, da die Kosteneinsparung überschätzt wird. Man spart die blaue und rote Fläche nicht als Kosten ein. => somit wird die Wohlfahrt überschätzt, da der Produzentenverlust/zusätzliche Kosten größer als bei der aggregierten Angebotsfunktion. Grüne Fläche: Wohlfahrtsgewinn für Staat Bei der Wohlfahrtsanalyse geht man im Regelfall von identischen Kostenverläufen der Produzenten aus, um die Betrachtung einfacher zu gestallten. Bei unterschiedlichen Verteilungen auf die einzelnen Marktakteure sind unterschiedliche Verfahren denkbar. Wird z.B. die ganze Last der Quote auf den Betrieb C gelastet (dunkelblaue Linie), wird die Restliche Menge zu der Kostenstruktur von A und B aufgefüllt, was zu einem zusätzlichen Wohlfahrtsverlust von der blauen und roten Fläche führt. Wird die Quotenlast prozentual auf die Betriebe verteilt, so produziert der Betrieb C bis zur roten Linie und der Rest wird wieder mit der Kostenstruktur der Betriebe A und B aufgefüllt, wodurch die rote Fläche als zusätzlicher Wohlfahrtsverlust entsteht. Das Ausmaß des zusätzlichen Verlustes ist also von den Kostenstrukturen der einzelnen Betriebe, sowie von der Art der Setzung der Quote abhängig.
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