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AWI (Subject) / Kapitel 3 Teil 2 (Lesson)
Belastungs-Beanspruchungs-Prinzip
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- Belastungs-Beanspruchungs-Konzept Rohmert, 1983 Belastung (Einflüsse, die im Arbeitssystem auf den Menschen einwirken) -> Mensch (mit individuellen Eigenschafte, fähigkeiten, Fertigkeiten und Bedürfnissen) -> Beanspruchung (individuelle Auswirkung der Belastung im Menschen)
- Belastungs-Beanspruchungskonzept Belastung durch Arbeitsmittel Arbeitsumgebung Arbeitsorganisation
- Belastungs-Beanspruchungskonzept individuelle Leistungsvorraussetzungen physisch psychisch
- Belastungs-Beanspruchungskonzept Beanspruchungsfolgen positiv und/ oder negativ
- Zusammensetzung der Gesamtbelastung aus Teilbelastungen Formel Belastung = f{Teilbelastungen = g[ Belastungshöhen, Belastungsdauern = h (zeitlicher Anordnung, Überlagerung)]}
- kombinierte Belastungen Handhaben von Lasten (statische Haltrearbeit, Belastung des Herz-Kreislauf-Systems) Überkopfarbeit (Haltungsarbeit, statische Haltearbeit) Arbeit in Gruben und Gräben (Haltungsarbeit, einseitig dynamische Muskelarbeit) Arbeit im Knien (Haltungsarbeit, schwere dynamische Muskelarbeit) Arbeit an Pressen (Haltungsarbeit, einseitig dynamische Muskelarbeit, Informationsaufnahme, Lärm) Arbeit am Bildschirm (Haltungsarbeit, Informationsverarbeitung, einseitig dynamische Muskelarbeit, Beleuchtung)
- Untergliedeung der Gesamtbelastungen in Teilbelastungen Aufgabenspezifische Teilbelastung - energetische Arbeit / Informatorische Arbeit Situationsspezifische Teilbelastung - physikalische Umgebung / chemische Umgebung / soziale Umgebung
- Aufgabenspezifische Teilbelastung Unterteilung der Muskelarbeit (energetische Arbeit) statische Muskelarbeit - Haltungsarbeit / Haltearbeit dynamische Muskelarbeit - schwere dynamische Arbeit / einseitig dynamische Arbeit
- Aufgabenspezifische Teilbelastung Unterteilung der informatorischen Arbeit (geistige Arbeit) Erkennung (Informationsaufnahme) Entscheidung (Informationsverarbeitung) Handlung (Informationsausgabe)
- Situationsspezifische Teilbelastung physikalische umgebung Lärm Schwingung Klima Beleuchtung
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- Situationsspezifische Teilbelastung chemische Umgebung Gefahrstoffe
- Situationsspezifische Teilbelastung soziale umgebung Kollegen Vorgesetzte Betriebsklima
- Phänomenorientierter Belastungs-Beanspruchungs-Zusammenhang Teilbelastungen aus: Arbeitsaufgabe (arbeitsinhaltsbezogen) Arbeitsumgebung (situationsbezogen) Belastung: Höhe Dauer Zusammensetzung der Teilbelastungen: simultan sukzessiv
- Phänomenorientierter Belastungs-Beanspruchungs-Zusammenhang Belastungen stehen in Zusammenhang mit individuelle Eigenschaften, Fähigkeiten, Fertigkeiten
- Phänomenorientierter Belastungs-Beanspruchungs-Zusammenhang Teilbeanspruchung von Skelett Sehnen/ Bändern Muskeln Herz/ Kreislauf Atmung Sinnesorganen Schweißdrüsen ZNS Haut Beanspruchung: objektiv engpassorientiert von arbeitsperson erlebt
- Arrhythmie zeitliche Unregelmäßigkeiten der Herz- und Hirntätigkeit ARQ = f(Belastungshöhe, dauer,....) zunehmende inform. Belastungshöhe -> ARQ geht zurück zunehmende Belastungsdauer -> ARQ geht hoch scharfe Altersdifferenzierung
- Arbeitsauftrag Arbeitsinhalt Mengenvorgabe Terminvorgabe
- Messung der physischen Beanspruchung Herzschlagfrequenz (wie EKG) Atemfrequenz Aktionspotentiale der Muskulatur (EMG) Veränderung des Blutdrucks Veränderung der Haut-/ Körpertemperatur Veränderung der Zusammensetzung von Körperflüssigkeiten (Schweiß, Harn, Blut)
- Electromyogramm EMG Aufzeichnung der durch Elektroden an Muskeln ableitbaren Potentialdifferenzen, die durch Tätigkeit der Muskeln hervorgerufen werden reagiert auf: Stärke der Anspannung bei statischer und dynamischer Muskelarbeit sowie teilweise auch auf andere Einflüsse (zb emotionale Anspannung)
- Messung der psychischen Belastung Herzschlagfrequenz EKG Arrhythmie der Herzschlagfrequenz Atemfrequenz Hautwiderstand und Körpertemperatur Blutdruck Körperflüssigkeiten-Zusammensetzung (Schweiß, Harn, Blut) Veränderungen der elektrischen Signale des Gehirns Spannungsschwankungen bei Bewegungen des Augapfels Lidschlagfrequenz
- Belastungs-Beanspruchungskonzept Erweiterung Handlung aktiv / reaktiv Müllbehälter ziehen AN reagiert reaktiv auf Schwingungen im Boden -> spannt Muskeln an um Schwingungen auszugleichen -> führt jedoch nicht zu messbarer Leistung
- Belastungs-Beanspruchungskonzept Erweiterung + / - + Training Erfahrung - Ermüdung Schaden Ermüdung ist reversibel, wird es nicht ausgeglichen kommt es zu Schädigungen entstehen Schäden ändert sich diemenschliche Charakteristik
- Urssache-Wirkungskette für die Beurteilung von Arbeitssystemen 8 W-Fragen Wirkungen Menschenbezogene Wirkungen (Beanspruchungen) Sachbezogene Wirkungen (Leistungen, die im Arbeitssystem erarbeitet wurden) -> qualitative/ quantitative Aufgabenerfüllung