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Arbeits- und Organisationspsychologie (Subject) / 06.04. (Lesson)

06.04.

This lesson was created by Laura_Henc.

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  • Worauf müsse Sie bei einer Analyse in einer Firma am Arbeitsplatz (wörtlich genommen) eines Mitarbeiters achten? - Bildschirm: ist der Monitor groß genug? (17 Zoll für Text, 19 für Grafik), Helligkeit und Kontrast, kann man den Bildschirm neigen - Tisch und Bürostuhl: Breite von mind. 120cm und Tiefe von mind. 80cm, großer Beinraum, Bürostuhl verstellbar - Umgebung: genug Bewegungsfläche von mind. 1,5 Quadratmeter, Beleuchtung hell & gleichmäßig, Lärmpegel höchstens 55 Dezibel bei geistigen und 70 bei Bürotätigkeiten
  • Wozu wird die Arbeitspsychologie eingesetzt? - Einsatz neuer Technologien - Arbeitsgestaltung - Arbeits- und Tätigkeitsanalyse
  • Wozu wird die Personalpsychologie eingesetzt? - Personalauswahl - Beanspruchung und Gesundheit - Arbeitsmotivation und -zufriedenheit - Kompetenzentwicklung - Team, Führung, Kommunikation
  • Wozu wird die Organisationspsychologie eingesetzt? - Organisationsklima - Organisationsdiagnose - Organisationsentwicklung
  • Welche 3 Bedeutungen hat Organisation? - Gesamtheit aller Regelungen bezüglich der Aufgabenverteilung - Arbeit auf Mitarbeiter verteilen und das auf Ziele ausrichten - soziales System, dass zeitlich stabil, gegenüber der Umwelt offen, aus Individuen und Gruppen zusammengesetzt, strukturiert ist und zielgerichtet handelt
  • Gebe 2 interne und 2 externe Beispiele für einen Stakeholder. - intern: Beschäftigter & Manager - extern: Kunde & Gewerkschaft
  • Was ist Führung? Personen wirken absichtlich auf andere ein, um Aufgaben auf der Arbeit gemeinsam zu erfüllen
  • Wie ist das Rahmenmodell der Führung aufgebaut? Führungsperson -> Führungsverhalten -> geführte Mitarbeiter -> Führungserfolg -> Führungssituation und wieder von vorne
  • Welche Unternehmensexternen Anforderungen gibt es an Führungskräfte? - zunehmende Globalisierung: große räumliche Distanz, kulturelle Unterschiede - steigende Marktdynamik: geringer Planbarkeit der Führung, steigern der Kundenorientierung steigende technologische Dynamik: Bereitschaft und Fähigkeit zu virtueller Führung, ersetzen persönlicher Interaktion durch Medien
  • Welche unternehmensinternen Herausforderungen gibt es an Führungskräfte? - Abflachen von Hierarchien: mehr Eigenverantwortung, Kommunikation zwischen Führung und MAs fördern - häufige Unternehmensveränderungen: Veränderungen akzeptieren, Motivation der MAs für ständig wechselnde Ziele fördern - steigender Partizipationswunsch der Mitarbeiter: Vertrauen auf Fähigkeiten der MAs und Einbinden der MAs in Entscheidungsprozesse
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  • Welche Ansätze gibt es zur Führung? - eigenschaftsorientierter Ansatz - verhaltenswissenschaftliche Ansätze - situativer Ansatz
  • Worum geht es beim eigenschaftsorientierten Ansatz und worauf basiert die Theorie? - Führungserfolg = stabile, individuelle Persönlichkeitsmerkmale von Führungspersonen - Charisma = Kräfte, die nicht jeder hat -> MAs bewundern charismatischen Führer und ahmen ihn nach - soziale und politische Fertigkeiten: Bedürfnisse anderer erkennen, anderer bewegen das eigene Wohl hintenan zu stellen, Situationen durchs eigene Auftreten definieren, handlungsflexibel sein - basiert auf Great-Man-Thorie von Carlyle
  • Worum geht es beim verhaltenswissenschaftlichen Ansatz? - Führungserfolg = Verhaltensstil der Führungsperson - Führungsstil = stabiles Verhaltensmuster, beschreibt die Interaktion der FK mit MAs, Unterscheidung von 3 Führungsstilen: autorität, laissez-faire, demokratisch - in den 50ern übergreifend: mitarbeiterortientiert (Consideration): Wertschätzung, Fairness, Einbezug der MAs, aufgabenorientiert (initiating structure): organisiert Handeln, betont Einhaltung von Terminen, 
  • Erkläre das Quadrat zur Aufgaben- und zur Beziehungsorientierung. - wenig Aufgaben- und viel Beziehungsorientierung: Wünsche und Bedürfnisse des MAs befriedigen - viel Aufgaben- und viel Beziehungsorientierung: leitet viele Aufgaben an, befriedigt auch Wünsche und Bedürfnisse des MA - wenig Aufgaben- und wenig Beziehungsorientierung: wenig Aufgabenorientierung und keine Befriedigung der MAs - viel Aufgaben- und wenig Beziehungsorientierung: Aufgabenstrukturierung aber keine Bedürfnisbefriedigung
  • Wie hängen die Moderatorvariablen Macht und politische Fertigkeiten mit den verhaltenswissenschaftlichen Ansätzen zusammen? - viel Macht & wenig politische Fertigkeiten: wenig MA-Orientierung und Aufgabenorientierung = hohe Unzufriedenheit der MAs - viel Macht & hohe pol. Fertigkeiten: hohe Ma- und Aufgabenorientierung = hohe Zufriedenheit der MAs
  • Worum geht es beim situativen Ansatz und welche 3 Ansätze gibt es dazu? - Führungserfolg = Verhalten auf Situation anpassen - Kontingenzansatz von Fiedler 1967, Entscheidungstheoretischer Ansatz von Vroom und Yetton 1973, Reifegradmodell von Hersey und Blanchard 1977,
  • Worum geht es bei Fiedlers Kontingenzansatz? - wie stark hat die Führungskraft die Situationsvariablen Beziehungsqualität, Positionsmacht und Aufgabenstruktur - Korrelation zwischen diesen Variablen und Gruppenleistung -> ergibt einen Wert
  • Worum geht es beim Reifegradmodell nach Hersey und Blanchard? - wenig unterstützendes und wenig dirigierendes Verhalten: delegieren - stark unterstützendes und wenig dirigierendes Verhalten: unterstützen - stark dirigierendes und stark unterstützendes Verhalten: trainieren - stark dirigierendes und wenig unterstützendes Verhalten: dirigieren
  • Worum geht es beim Entscheidungsbaum nach Vroom und Yetton? - FKS stukturieren Führungssituationen anhand eines Führungsbaums, dieser untergliedert sich in Kriterien zur Situation und zum vorliegenden Problem - je nach Ausprägung der Kriterien entscheidet FK, ob sie die MAs in ihre Entscheidungsfindung mit einbeziehen soll (partizipativer Führungsstil) und wann nicht (direktiver Führungsstil) - richtiges Entscheidungsverhalten -> Führungserfolg