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AWI (Subject) / Kapitel 3 (Lesson)
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- Struktur- und Verlaufsebenen des Arbeitsprozesses 7. Gesellschaftsallgemeine Organisation der Arbeit 6. Formen betrieblicher Arbeitsbeziehungen 5. kooperationsformen in Arbeitsgruppen 4. Personales Handeln und Arbeitsformen 3. Arbeitsaufgaben und Arbeitsplätze 2. Operationen mit Arbeitsmitteln (Sensumotorik) 1. Vegetative Systeme und Arbeitsumgebung
- Betrachtungsebenen von Arbeitsprozessen (nahezu identisch mit Struktur- und Verlaufebenen des Arbeitsprozesses) Autonome körperfunktionen und Arbeitsumgebung Anatomie und Physiologie der autonomen Körperfunktionen Physikalische und chemische umgebungseinflüsse
- Betrachtungsebenen von Arbeitsprozessen (nahezu identisch mit Struktur- und Verlaufebenen des Arbeitsprozesses) Operationen und Bewegungen mit Werkzeugen an Maschinen Biologische und physiologische grundlagen technische Grundlagen der Arbeitsgestaltung
- Betrachtungsebenen von Arbeitsprozessen (nahezu identisch mit Struktur- und Verlaufebenen des Arbeitsprozesses) 3. Arbeitstätigkeit und Arbeitsplatz psychische Regulation der Arbeitstätigkeit Systembetrachtung von Arbeitsplätzen
- die 4 Aufgaben der AWI / Ergonomie von oben nach unten Analysieren Arbeitssystem-Modell Messen Belastungs-Beanspruchungs-Konzept Beurteilen 4-Stufen Hierarchie der Bewertung Gestalten Harmonisieren von Humanität und Wirtschaftlichkeit
- Analysieren Welche Arbeitsform liegt vor? Wie sieht das Arbeitssystem aus?
- Messen Welche Belastungen ergeben sich aus der Arbeitsaufgabe und der Arbeitsumgebung? Wie stark wird der Mensch durch diese Belastungen beansprucht? Wo ergeben sich Engpässe im Arbeitssystem?
- Beurteilen Sind die kriterien der Ausführbarkeit und Erträglichkeit erfüllt? Ergonomische Mindestforderung Ist die Arbeitstätigkeit darüber hinaus zumutbar und stellt den Mitarbeiter zufrieden?
- Gestalten unter Berücksichtigung ergonomischer Gestaltungsregeln
- grobe Vorgehensweise bei System-Arbeitsanalyse Tätigkeit die gestaltet werden soll <- 8-W-Fragen Mögliche Engpässe der Tätigkeit <- detaillierte U. Ursache-Wirkung Beschreibung von Engpässen, die durch Gestaltung <- Beurteilung, Prioritätensetzung verbessert werden sollen Gestaltungsanforderungen
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- Leitfragen für Grobanalyse 8-W-Fragen Warum? Ziel, Zweck, Motivation Was? Arbeitsaufgaben, Anforderungen Wer? Menschliche Leistungsbedingungen Wo? Räumliche Aspekte, Umweltbedingungen Womit? Beschreibung von Produkteigenschaften Wie? Arbeitsweisen, Bewegungen Wann? zeitliche Lage Wie lang? Tätigkeitsdauer
- Arbeitssystem: Systembegriff Ein System ist eine Menge miteinander in Beziehung stehender Teile. Daraus ergeben sich folgende Grundeigenschaften des Systems: Die Betrachtung eines Objektbereiches verlangt eine Abgrenzung(Systemgrenzen); außerhalb des Systems befindet sich die Umgebung Das System setzt sich aus Systemelementen zusammen, welche Träger verschiedener Eigenschaften sind Die Systemelemente stehen miteinander und mit der Umgebung in Beziehung, was die Systemstruktur ergibt
- Arten von Systemen in industriellen Bereichen technische Systeme Betriebsmittel und Werkzeuge, zB Transferstraße soziale systeme Menschen, Stabsstelle soziotechnische Systeme Menschen und Betriebsmittel zB Maschinenarbeitsplatz
- Vorgehensweisen bei Systemanalysen 1. Definition des Systemziels 2. Abgrenzung des zu analysierenden Systems 3. Abgrenzung der Elemente durch Blocks 4. Beschreibung der Funktion der Elemente 5. Festlegung wesentlicher Ein und Ausgangsgrößen 6. Frage nach Störgrößen und Festlegen ihrer Einwirkungssstellen 7. Definition spezieller Randbedingungen
- Vorgehensweise bei der Systemanalyse Definition des Zielsystems aus der Formulierung des Arbeitsauftrages
- Vorgehensweise bei der Systemanalyse Abgrenzung des zu analysierenden Systems Das System wir oft durch eine gedachte Hüllfläche von seiner Umgebung abgegrenzt Die Wahl der Abgrezung ist beliebig und in erster Linie vom Zweck der Analyse abhängig
- Vorgehensweise bei der Systemanalyse Abgrenzung der Elemente durch Blocks Je nach Fragestellung kann ein Block einer realen Fragestellung entsprechen (zB Sinnesorgan) oder ein funktionell bestimmtes Teilsystem (zB Zentralnervensystem) darstellen
- Vorgehensweise bei der Systemanalyse Beschreibung der Funktion der Elemente zB Sinnesorgan: Umsetzer vo physikalischen Reizen in Information
- Vorgehensweise bei der Systemanalyse Festlegung wesentlicher Ein- und Ausgangsgrößen Um eine möglichst einfache Strukturdarstellung zu erhalten, muss in jedem Fall geprüft werden, welche Größen für das Erreichen des unter 1. definierten Systemziels wesentlich sind
- Vorgehensweise bei der Systemanalyse Frage nach Störgrößen und Festlegen ihrer Einwirkungsstellen Störgrößen erschweren das Erreichen des Zielsystems zB Müdigkeit
- Vorgehensweise bei der Systemanalyse Definition spezieller Randbedingung Die Eigenschaften der Elemente können bei gleicher Funktion von der Auswahl bestimmter Elemente abhängen (Alter, Geschlecht, Konstitutionstyp)
- Arbeitssystem Fluglotse Aufgabe/ Systemziel Staffelung der Flugzeuge im Luftraum (Höhe & Abstand)
- Arbeitssystem Fluglotse Systemgrenze innerhalb: Fluglotse, Anzeigen, Bildschirme, Papierstreifen außerhalb: Piloten, andere Lotsen
- Arbeitssystem Fluglotse Mensch Charakteristik Qualifikation: Eignungstest vor Einstellung Grundlagenausbildung (15 - 18 Monate), Praxisausbildung (8 - 15 Monate) Erwerb von Berechtigungen (für einzelne Luftraumsektoren)
- Arbeitssystem Fluglotse Arbeitsmittel Fluglotsenarbeitstisch (Control Position) mit Hauptbildschirm (Radardaten, Flüge, wetter) Nebenbildschirmen (Wetterinformationen, eingeschränkte Lufträume, Besondere Flüge) Telefon, Funkverbindung Streifen (Flugdaten)
- Arbeitssystem Fluglotse Ablauf Trennung zwischen "Planner" und "Executive" Planner: Koordination der Flugbewegungen über mehreren Sektoren Executive: Weisungen an Piloten Schichtsystem (8h), nach 2h Pause und wechsel des Arbeitsplatzes
- Arbeitssystem Fluglotse Eingaben Material: "Streifen" Information: Flugzeugbewegungen (über Radar), Hilfestellungen (vorraussichtliche flugbahn, mögliche Staffelung im Anflug) Energie: elektrischer Strom
- Arbeitssystem Fluglotse Ausgaben Flugbewegungs-Vorgabe (Kurs, Höhe, Information über Wetter) über Funk an Piloten Weisungen & Erlaubnisse an Piloten (Starterlaubnis, Weisung zum Steigen/ sinken) Information an Partner-Lotsen "Planner" <-> Exec.
- Arbeitssystem Fluglotse Störungen/ Umwelteinflüssse Beeinträchtigungen im System: natürliche (Wetter), Radarausfall, Falsche Anzeigen (durch Radar) Organisatorische: Koordination des Lotseneinsatzes durch Supervisor (bis zu 60 Lotsen im Raum) Gespräche, Bewegungen im Kontrollraum Klima (Wärme durch Computersysteme, Bildschirme), Schall (Funkgespräche)
- Beanspruchung berechnung Tragekraft verlangte Haltekraft / mögliche Haltekraft = 200 N / 500 N = 40 % der maximalen Fähigekeit