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Begriffe aus dem Seminar
This lesson was created by Diananana95.
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- Beispiele für Hinterzungenlaute und Vorderzungenlaute HZL: o,u VZL: e,i
- Funktion des Gaumensegels als teil des Sprachapparats Sperrt beim sprechen den Lauten den Weg zur Nasenhöhle ab
- Funktionen der Lippen als Teil des Sprachapparats Wichtig für Bildung der Labiale (z.B. B)
- Funktion des Unterkiefers als Teil des Sprachapparats bewirkt durch Grad der Öffnugn versch. Laute
- Funktion der Nase doppelte Funktion als resonanzraum: nasale Konsonanten und Vokale Näseln
- Was ist die nature-nurture dabate? lernende systeme verändern sich mit den Erfahrungen was ist angeboren (nature) und was lernen wir aus unseren Erfahrungen (nurture)?
- Stufen des primären Spracherwerbs 1. prälinguale/ präverbale Periode 2. frühlinguale/ verbale Periode 2.1 Einwortsatz 2.2 Zweiwortsatz 2.3 Mehrwortsatz 2.4 Differenzierungsphase 2.5nach dem 5. Lebensjahr 3. Erlernen der Sprachregeln
- Induktionsproblem = Ableitung allgemein gültiger Sprachregeln aus wahrgenommenen Sprachäußerungen
- Was ist die Sucking Habituation paradigm Methode? Saug- Gewöhnungs- Paradigma für sehr kleine Kinder Testung der Sauggeschwindigkeit Veränderng der Sauggeschwindigkeit deutet auf neuen Impuls
- Wie kann die Sprachentwicklung angetrieben werden? Imitation (von Erwachsenen und anderen Kindern) Konditionierung (und Verstärkung, wichtig für Akzente und Dialekte) das Spracherwerbsgerät
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- Nenne die Einheiten von Sätzen Verb, Nomina, Adjektiv, Adverben, Präpositionen, Determiner, Konjunktionen, Pronomen, Hilfswörter
- Nenne die zwei Arten von Wörtern Inhaltswörter (Semantik) = Nomen, Verben, Adjektive etc. große Anzahl und ständig neue Wört -> open class words Funktionswörter (Grammatik) = Artikel, Konjunktionen, Pronomen, Adverben etc. kurze Wörter, begrenzte/geringe Anzahl (ca 360), kaum neue Wörter dazu -> closed-class Items
- Transformationen Zusammenhäng zwischen Sätzen, die inhaltlich verknüpft sind geben an,wie man einen Satz in einen anderen Satz umwandeln kann. nicht wie er zusammengesetzt ist mögliche Transformationen: Negation, Frage, Auslassung, Passivierung
- Phrasen syntaktische Einheiten unter der Satz- und über der Wortebene
- Phrasenstrukturregeln Regeln, die die Zusammensetzung von Phrasen definieren
- Sprache und Denken Behavioristischer Ansatz John B. Watson Annahme: Denken ist innere Sprache -> widerlegt
- Sprache und Denken Kognitionshypothese 1 Vygotsky Annahme: Sprechen und Denken haben unterschiedliche ontogenetische Entwicklungen nach drittem Lebensjahr verbinden die sich -> kein experimenteller nachweis
- Denken und Sprache Kognitionshypothese 2 Piaget Annahme: kognitive Entwicklung bestimmt die sprachliche Entwicklung abgeleitet aus entwicklungsstufenmodell Gedanken bestimmen Sprache -> kein esperimenteller Nachweis
- Sprache und Denken Modularitätshypothese Chomsky Sprache und Kognition sind unabhängig von einander gibt Belege für die Theorie
- Denken und Sprache Sapir- Whorf Hypothese Sapir und Whorf Sprache beeinflusst und determiniert Kognition 3 Varianten: starke variante: Sprache determiniert Denken moderate Variante: Sprache beeinflusst Wahrnehmung schwache Variante: Sprachunterschiede beeinflussen die Infoverarbeitung, wenn die linguistische Kodierung relevant ist viele Studien sprechen dafür dass zmindest die schwache Variante zutrifft
- Nenne einen Beleg für die schwächste Form der Sapir whorf hypothese Sex-to-Gender_Mapping-hypothese von Vigliocco
- Nenne die 4 Ebenen des Sprachverstehens phonemische Analyse (Schallsignal und Sprachwahrnehmung) lexkalischer Zugriff (Wortverstehen) syntaktische Analyse (Satzverstehen) semantische Interpretation (Textverstehen)
- Was ist semantische Interpretation? = Konstruktion einer kohärenten Bedeutung aus einzelnen Wörtern
- Ambiguität = Mehrdeutigkeit auf der Ebene eines Satzes
- Formen von Ambiguitäten lexikalische A. syntaktische A. semantische A. lokale A. globale a.
- Nenne die 3 Dimensionen der Sprachverarbeitung 1. Horizontale /vom Anfang bis zum Ende des Satzes 2. Vertikale (vom sprachlichen Signal bis zur Interpretation 3. Verarbeitungsbreite (Parallelverarbeitung von Ambiguitäten)
- Parsing Strategien Top-down (von oben nach unten, verarbeitung geht von Bedeutung/Wissen/Kontext aus) Bottom-up (von unten nach oben, Verarbeitung beginnt bei Elementarmerkmalen) Left-Corner Parsing (Mischform von top-down und bottom-up)
- Nenne die Stufen des Modells der Sprachproduktion von Garrett (1975,1990) Nachrichtenebene funktionale Ebene positionale Ebene Lautebene Artikulationsinstruktion
- Morphem stranding Beleg für das Modell von Garrett = wenn das gebundene Morphem an seinem Platz bleibt und das freie woanders hinrutscht
- Lemma-Theorie (Levelt, 1989) jedes Wort wird von einem Lemma repräsentiert 2 Ebenen der lexikalischen Repräsentation: Lemma und Lexem
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- Lemma Stufe der repräsentation eines Wortes zwischen semantisch und phonologisch, beinhaltet noch keine Lautinformation
- Lexeme konkrete phonologische Wortform
- Belege für die Existenz der Ebene der Lexikalisierung bei Garrett Wiederholungspriming in Lexikalisierung pisture-word inference studies Tip-of-the-Tongue (TOT)
- Was ist Tip-of-the-Tongue? wenn man ein Wort kennt, es aber nciht über die Lippen bekommt 2 Theorien d. TOT: Particial activation und Blocking
- Nenne 5 Beispiele für Sprachfehler Freudian slip Spoonerism blenderrors Intruition errors Environmental contamination Malapropismus
- Transformationsgrammatik Versuch, die gesamte Syntax als Menge expliziter Regeln, als formales System zu beschreiben Mit Hilfe der Regeln werden alle Arten richtiger Sätze einer Sprache „generiert“
- Nenne die 3 Prozessstufen der Sprachproduktion nach Levelt 2001 1. Erzeugung der kognitiven Äußerungsbasis 2. sprachliche Enkodierung 3. Artikulation
- was ist "common ground"? = Gesamtheit der Gesprächsinformationen, die beide Gesprächspartner gemeinsam haben sie bilden den Hintergrund, vor dem alle Äußerungen interpretiert werden
- Was ist "pars-pro-toto?" Der sprecher wählt immer nur den Teil aus, den er mitteilen möchte und der sichauf die Gesprächsabsicht bezieht.
- Was passiert im wesentlichen bei der Erzeugung der kognitiven Äußerungsbasis? (Levelt, 2001) es wird festgelegt, was gesagt werden soll dazuwerden relevante Infos aus dem Gedächtnis gesucht (Selektion) sie werden in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht (Linearisierung) es werden die Parameter der Botschaft festgelegt (Parameterfixierung) und die Botschaft wird in ein bestimmtes nonverbales Format gebracht (Formatierug, nicht-sprachliche Äußerungsbasis)
- Welche 3 Teilprozesse geschehen während der sprachlichen Enkodierung? 1. lexikalisch-morphologisch : mittels des lexikalischen Wissens Wortformen finden 2. grammatisch- syntaktische Enkodierung: grammatische strukturierung der Wörter (Satzschema entwickeln) 3. phonologische Enkodierung: Festlegung von Betonung und Prosodie (Sprachmelodie), Gestenpartitur
- Prosodie Sprachmelodie
- Wie geschieht die lexikalisch-morphologische Enkodierung nach der Dreikomponententheorie? für nonverbale Konzepte werden passende Einträge im mentalen Lexikon , die Lemmata gesucht. Diese werden dann in angemessene Wortform gebracht.
- Wie geschieht die lexikalisch-morphologische Enkodierung nach der Zwei-Komponenten Theorie? Nichtverbale Begriffe und Konzepte werden in einem Vollformlexikon gesucht bereit gelegt. Dabei enhält das Vollformlexikon für jede Flexion eines Wortes einen eigenen Eintrag, sodass Wörter gleich in der richtigen Form bereit liegen.
- Was versteht man unter Gestenpartitur? = ein komplexes durc die Artikulation ausführbares motorisches Programm
- Nach welchen Prinzipien können wir eine sinnvolle Reihenfolge/ Ordnung unserer Äußerungen festlegen? inhaltlich: natürliche ordnung, zeitliche reihenfolge, prozedurale Schemata, Route prozessbezogen: Prinzip der Verbundenheit, Stapelprinzip, Ökonomieprinzip
- Beschreibe Genese Effekt und Anker Effekt Genese Effekt: Sprecher beschreibt Objekte in der Reihenfolge, in der er sie wahrgenommen hat Anker Effekt: wenn man ienen Weg schon in beide richtungen gegangen ist, passiert die Linearisierung in die zuerst gegangene Richtung
- Wie geschieht die Satzgenerierung? 2 Auffassungen: a. syntaktisches Schema liegt bereits zu beginn vor und Slots/Lücken werden gefüllt b. Entwicklung des satzschemas währen der Satzgenerierung