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neuotischeEmotion (Subject) / strss_1 (Lesson)
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- Stressreize = jegliche Störung des homöostatischen Gleichgewichts
- Wirkung von Stressreizen hängt ab von objektiver Stärke des Reizes subjektiver Stärke des Reizes Umgang mit dem Reiz („Coping“) Vorerfahrung & Lerngeschichte Stressempfindlichkeit (physiologisch, psychologisch) Aktivierungszustand des Organismus sozialer Unterstützung Möglichkeit, sich motorisch „abzureagieren“ durch Sport
- Stressreaktion des Organismus besteht aus welchen zwei Komponenten? ausgehend vom Hypothalamus führt Stress zur Aktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrindenachse (auch HPA-Achse) Ausschüttung von Glukokortikoiden Hemmung der Insulin-Sekretion vermehrte Bereitstellung von Glukose es sympathischen Nervensystems und der Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin) Herzrate, Blutdruck, Muskelaktivität etc. steigen Hautwiderstand sinkt, Testosteron und Insulin werden gehemmt -->>> Vorbereitung einer Fight/ Flight Reaktion Zurückstellung/Hemmung anderer zur Reproduktion wichtiger Verhaltensweisen Nahrungsaufnahme sexuelle Aktivität
- Hormonreaktion bei Stress: Hypothalamus Hypothalamus steuert über „Neurohormone“ die Sekretion weiterer Hormone des Hypophysenvorderlappens (Adenohypophyse) Stress führt zur Ausschüttung des Kortikotropin-Releasing Hormon
- Hormonreaktion bei Stress: Hypophyse Die Hypophyse (Vorderlappen) steuert über „glandotrope Hormone“ die Sekretion von Hormonen in peripheren Drüsen im Körper Stress führt zur Ausschüttung des Kortikotropin-Releasing Hormon im Hypothalamus dieses bewirkt Ausschüttung von ACTH → Einfluss auf Nebennierenrinde
- Die Nebennierenrinde und ihre Hormone Nebenniere besteht aus zwei Teilen: Nebennierenrinde (NNR) und –mark (NNM) NNR besteht aus drei Schichten äußere Schicht: Mineralokortikoide Aldosteron mittlere Schicht: Glukokokortikoide Kortisol innere Schicht: Androgene männliche Geschlechtshormone)
- alle Hormone der NNR sind Steroide und werden aus Cholesterin synthetisiert
- Stressreaktion - Zusammenfassung Zusätzlich zur Hormonreaktion: Aktivierung des sympathischen Nervensystem Über das Nebennierenmark: Ausschüttung der Katecholamine Adrenalin/Noradrenalin
- Glukokortikoide – Beispiel Kortisol Kortisol wirkt negativ rückkoppelnd tagesrhythmische Schwankungen des Kortisolspiegels gleichartige Schwankungen von ACTH zirkadiane Rhythmik von CRH
- CRH Kortikotropin-Releasing Hormon wird durch Stress vom Hypothalamus ausgeschüttet Wirkt auf ACTH, welches auf die NNR wirkt
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- ACTH Adenokortikotropes hormon Gladenotropes Hormon wirkt auf NNR
- Wirkungen von Kortisol Hauptwirkung: Bereitstellung von Glukose bei erhöhtem Energiebedarf Glokeneogenese in der Leber durch Abbau von Eiweiß Kortisol schwächt die Infektabwehr entzündungshemmende und antiallergische Wirkung vielfache Wirkungen auf das Nervensystem – Kortisol-Rezeptoren an vielen Stellen des Gehirns höhere Erregbarkeit der Nervenzellen Schlaflosigkeit initial Euphorie bei Kortisoltherapie, im Verlauf oft Depressionen Schwellenänderungen der Sinnesorgane
- Kortisol als „Stresshormon“ Stress = Störung des homöostatischen Gleichgewichts Jede Form von Stress führt zu Aktivierung des Hypothalamus CRH ↑, ACTH ↑, Kortisol ↑ Regelkreis wird aus dem Gleichgewicht gebracht mehr ACTH als nötig für maximale Kortisolproduktion