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Wahrnehmung und Kognition (Subject) / Grundlagen (Lesson)
Grundlagen der Kognitionspsychologie; erste Psychologen
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- Themen der Kognitionspsychologie Wahrnehmung Aufmerksamkeit Gedächtnis Denken Handeln Vorstellung Sprache Motorik
- Reaktionszeit (RT) Zeitintervall zwischen Reizbeginn und Antwortbeginn
- Einfachreaktion (A-Reaktion) "Drücke Taste, sobald der Reiz erscheint"
- Wahlreaktion (B-Reaktion) Drücke "X" für einen Reiz und links und "Y" für einen Reiz rechts
- Mentale Chronometrie mittels Reaktionszeit kann der Zeitbedarf kognitiver Prozesse gemessen werden A-Reaktion: Reiz nur wahrnehmen (200ms) B-Reaktion: Wahrnehmen und eine Entscheidung treffen (300ms) Differenz zwischen B und A entspricht der Zeit, die es braucht, eine Entscheidung zu treffen = circa. 100ms
- H. von Helmholtz Kognitionen werden durch nicht-bewusste Prozesse hervorgerufen "unbewusster Schluss" = prä-rationaler Mechanismus der visuellen Eindrucksbildung und folgt eigenen Gesetzen beleuchtet Selbstverständnis der Kognitionspsychologie
- H. Ebbinghaus; Wie operationalisiert er "Gedächtnis"? Kontrolle der SVn Manipulation (Anzahl der Wiederholungen, Zeit, Lernen & Wiedergabe) Objektives Kriterium: vollständige Wiedergabe! Messung des Aufwands als Anzahl der Wiederholungen bis Kriterium Operationalisierung der Gedächtnisleistung als prozentuale Ersparnis Formel: Aufwand Neuerlernen - Aufwand Wiedererlernen dividiert durch Aufwand Neuerlernen multipliziert mit 100
- W. Wundt Inhalte des Bewusstseins, weniger Prozesse, die zu den Inhalten führen
- Behaviorismus Ablehnung der Untersuchung nicht direkt beobachtbarer Sachverhalte wie Kognition & Wahrnehmung Alles war lerntheoretisch zu erklären (Konditionierung) Verhalten an sich (ohne Introspektion oder Einfühlung) Objektive Daten! Nur die Beschreibung der Zusammenhänge zwischen Reizen und Reaktionen ist wissenschaftlich haltbar
- Welche Merkmale von Sprache lassen sich schlecht behavioristisch erklären? Sprache zeigt Generativität! Kinder sagen Sätze, die sie zuvor nicht gehört haben. Kompetenz & Performanz Sprache hat eine Oberflächen- und Tiefenstruktur
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- Inwiefern zeigten Breland&Breland die Grenzen des Behaviorismus auf? Instinkte setzen dem Lernen Grenzen
- Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem Beginn der Computerwissenschaft und der kognitiven Psychologie? Computer: sequenzieller Ablauf (Ein Schritt nach dem anderen) Input -> Input processor -> memory unit -> arithmetic unit -> Output (Computer) Input -> Filter -> Detector -> to memory (Mensch) Behaviorismus entmachtet, neue Regeln über Inhalte und Methoden der Forschung
- Niedergang der Behaviorismus: Edward Tolman nahm an, das Lernen immer stattfindet (latentes Lernen) und dass Tiere in einem Labyrinth aus kognitiven Karten lernen Beispiel: Ratte im Labyrinth ohne Belohnung (Exploration der Umgebung findet trotzdem statt)
- Verhaltensansatz in der KP Analyse der Leistung, insbesondere Richtigkeit und Schnelligkeit der Antwort (Bsp.: RT)
- Physiologischer Ansatz in der KP entweder Reaktion des Gehirns auf einen Reiz gemessen, oder der Zusammenhang zwischen Gehirnaktivität und der Leistung im Verhalten (korrelativ), (EEG, fMRT)
- Stimulation in der KP geistige Aktivität (Objekterkennen) analysiert, indem ein System entworfen wird, dass die Aktivität beherrscht (Computerstimulation, KI, Modelle) Zusammenhang zwischen Reiz und Gehirnaktivität
- Frameworks Theoriefamilien, die bestimmte Begrifflichkeiten vorgeben, in denen die Phänomene analysiert werden lassen sich nicht leicht falsifizieren dienen der Theorieentwicklung
- Theorien und Modelle konkrete experimentelle Überprüfung Theorie, die sich nicht prüfen lässt, ist nichts wert "Modell" ist ein ungenauer Begriff (mathematisches oder computationales Modell; Theorien; analog zum Atommodell)