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K6E (Subject) / K6E_1 (Lesson)
- 1. Aussage bezüglich der neuronalen Plastizität im musikalischen Kontext? Wie sich Netzwerk und synaptische Verbindungen aufbauen, hängt von derLerngeschichte ab a. Das motorische System wird durch Üben angeregt, mehr synaptische Verbindungen anzulegen. b. Neuronale Plastizität spielt sich an den synaptischen Verbindungen ab d. Neuroplastizität kann die graue und die weiße Substanz betreffen
- 2. Strukturelle Neuroplastizität: Üben regt neurophysiologische Mechanismen an, die zu anatomischen Veränderungen führen können. Welche gehören dazu? Graue Substanz Synaptogenese -- Mehr synaptische Kontakte Oberflächenvergrößerung der Neurone Volumenvergrößerung der beteiligten Hirngebiete Mehr Rezeptoren auf der größeren Oberfläche Bzgl. weißer Substanz: Veränderung der Myelinisierung bzw. der „Kabelsysteme“
- 3. Welche Begrifef gehören zum systemtheoretischen Modell von Kalveram? a. Korrelationsspeicher b. Invertierung c. Motorische Transformation
- 4. Was ist statistisches Lernen? Aus der Flut eingehender Sinneserfahrungen werden probabilistische Regelmäßigkeiten gebildet Je häufiger ein Ereignis im neuronalen Netz des auditorischen Cortex verarbeitet wird, desto besser wird es dort verankert. ✗ 6-9 Monate alte Kinder erlangen somit Grundlage für Verständnis der Muttersprache und wahrscheinlich sogar auch bestimmte musikalische Präferenzen Kinder erkennen auch ohne musikalische Begabung Abweichungen von konventionellen Musikregeln
- 5. positive Transfereffekte bei Musikern? Vor allem im auditorischen und sensomotorischen System a. Bei anderen feinmotorischen Aufgaben ist die Leistung verbessert. b. Musiker haben weniger Mühe beim Erlernen von Fremdsprachen. c. Kurzfristiges Training hat Einfluss auf die Leistung. d. Sie erbringen besser taktile räumliche Diskriminationsleistungen als Nicht-Musiker. Auditorische Irregularitäten erkennen Regeln von Tonsequenzen lernen Bessere taktile räumliche Diskriminationsleistung +kurzfristiges Training steigert Leistung schneller Synaptische Verbindungen im Motorcortex schnelleraufgebaut Audio-visuelle Kopplungen schneller herstellbar TRANSFEREFFEKTE BEI MUSIKERN BZGL. SPRACHFERTIGKEITEN Viele Transfereffekte von Musik auf Sprache beruhen auf besonderer Expertise von Musikern für auditorische Funktionen Musiker: Besonders geschult, Töne, Tonsequenzen und Melodien wahrzunehmen → auditorisches System ist vorbereitet Sprachreize lernen, diskriminieren und in neue Kontexte einsortieren → fällt leichter Lernen Sprachreize auch schneller → weniger Mühe beim Erlernen von Fremdsprachen WEITERE TRANSFEREFFEKTE Viele Gemeinsamkeiten zwischen denRegelsystemen von Sprache und Musik (Syntax) → überlappende Hirnstrukturen und Funktionsmodule Musik kann Bedeutung übermitteln (Semantik) → Abruf in semantischem Netzwerk wird voraktiviert Zusammenhang zwischen Musik und Lesefertigkeiten: phonologisches Bewusstsein mitMusikfertigkeiten assoziiert
- 6. Der Transmitter _________________ führt bei längerem Musikhören zu einer besseren verbalen Gedächtnisleistung. (Dopamin)
- BEFUNDE BEI SCHLAGANFALLPATIENTEN Selbst passives Musikhören (Sprachbotschaften) führt langfristig zu stärkeren Aktivierungen im perisylvanischen Hirnbereich um den Hörcortex: -->> Passive Stimulation scheint das wenig aktive Gewebe zu reaktivieren motorische Trainings für Schlaganfallpatienten können durch Musik optimiert werden: -->> Motorische Leistungen in leicht gelähmten Gliedern verbesserten sich bei Schlagzeugtraining
- WEITERE EINSATZMÖGLICHKEITEN MUSIKALISCHER INTERVENTION Sprach- und Musikfunktionen sind sehr ähnlich, -->> es wird versucht, Musiktherapie bei Broca-Aphasie oder Autismus einzusetzen Vielversprechende Befunde von "Melodic Intonation Therapie" bei Broca Aphasie Chorsprechen und Singen hat bei Stotterern nur vorübergehenden Erfolg Training von elementaren Musikfähigkeiten als Zusatz zur Therapie von Dyslexie-Patienten
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