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K6E (Subject) / K6E_2 (Lesson)
- Welche Effekte der rezeptiven Musiktherapie konnten Spintge & Droh (1992) sowie Spintge (1992) zeigen? Senkung der Herzfrequenz und des arteriellen Mitteldrucks Harmonisierung des Herzrhythmus, Anhebung der Herzfrequenz-Variabilität Senkung des Atem-Minuten-Volumens und des Sauerstoffverbrauches Senkung des Plasmaspiegels versch. Hormone und Neurotransmitter -> Reduktion der basalen Stoffwechselrate/ des Energieverbrauchs bis hin zur Schlafinduktion Psychophysiologische Effekte Minderung von Übelkeit und Schwindel Immunsystem: Stimulation von Rezeptoren für Katecholamine, Dopamin und Interleukin 6--> Anstieg Antikörperspiegel von IgA im Speichel, Steigerung der T-Zell-Anzahl und Killerzell-Aktivität Anhebung der Schmerzschwelle und –toleranz Nachlassen entzündungsvermittelter Schmerzen Verminderung postprozeduraler kognitiver Desorientierung und Verwirrung (v.a. bei älteren Patienten) Erhöhung der Compliance Verringerung motorischer Unruhe, des Muskeltonus, muskulärer Spasmen und angstbedingter äußerer Unruhe
- Welche musikalischen Parameter sind (den im Buchkapitel erwähnten Studien zufolge) für die Hauptwirkung musikalischer Interventionen verantwortlich? Rhythmus und Timbre außerdem Phänomen der relativen Koordination (Entrainment): äußere (Musik)Rhythmen interagieren mit inneren des Körpers (z.B. bzgl. Herzfrequenz- und kardio-respiratorischer Variabilität)
- Sprintge und Droh (1992) sowie Bernatzky et al. (2011) haben festgestellt, dass die musikalische Intervention bei Akutschmerz-patienten am effektivsten ist, wenn die Auswahl der Musik durch sie selbst erfolgt
- Zur Anwendung bei chronischen Schmerzpatienten eignen sich zum Beispiel Naturklänge (richtig) -- (Naturklang Sound) New Age, Enya, Scapes, asiatische Musik speziell designte Musik Musik mit betont rhythmischer Struktur wird vermieden Chronische Patienten vermeiden jede zusätzliche von außen herangetragene eigene Struktur Musik in dieser Situation unterscheidet sich daher grundlegend von der in der Akutsituation genutzten
- Kullich et al. (2003) haben in einer Studie zur "Musiktherapie - Wirkung auf Schmerz, Schlaf und Lebensqualität bei Low back pain" die Wirksamkeit dieser herausgestellt. Was wird bei akuten stationären Behandlungen durch Musiktherapie reduziert? Angstzustände und Schmerzen (Ausmaß der Behinderung) Pittsburgh-Sleep-Quality-Index (PSQI)Gesamtscore des PSQI: in Musikgruppe bereits nach 10 Tagen sign. verringert Verhinderung von Verwirrung, Aggression und Depression, Verbesserung von Schlaf
- Musiktherapeutische Maßnahmen bei schmerzhaften chronischen Wirbelsäulensyndromen sind... additiv leicht praktikabel nebenwirkungsfrei nicht-pharmakologisch
- Qualität, Auswahl und Design der Musik Musikdesign, Komposition, Notation, Instrumentation und Durchführung sollten vonprofessioneller Qualität sein Synthesizer sollten vermieden werden (Techno, technische Musik) medicofunktionale Programme und deren Erarbeitung sind sehr komplex oft durch multidisziplinäres professionelles Produktionsteam entwickelt
- Therapiegestaltung und Anwendung im Alltag was enthalten medicofunktionale Programme die Programme enthalten nicht nur Musik, sondern eine Kombination aus musikgestützten Übungsprogrammen, Traumreisen, Guided imagery Nature Sound Scapes
- Medicofunktionale Musik def. Musik mit intendierter therapeutischer Wirksamkeit in medizinischen Settings Weltweit eingesetzt zur Verbesserung der psycho-physischen Situation von Patienten in emotional-aversiven und schmerzgeprägten Situationen Zunehmend in der täglichen Patientenversorgung eingesetzt in Form von anxioalgolytischer Musik(AAM= Angst- und stresslösende Musik)
- Anxioalgolytische Musik (AAM) Angst u stresslösende Musik Seit 1977 spezifische musikalische Intervention entwickelt für den perioperativen Einsatz zur psychophysischen Vorbereitung und Begleitung Musikstücke speziell designt/ ausgewählt, um Stressreaktionen und Schmerz zu unterdrücken
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