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Neuropsychologie (Subject) / V07_EEG (Lesson)

SS2016

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  • Neuronales Korrelat: Alpha (8-13Hz) entspannter Wachzustand, geschlossene Augen --> okzipito-temporale Dominanz 
  • Neuronales Korrelat: Theta (4-8Hz) Müdigkeit, Hypnose, Halbschlaf  - variable Skalpverteilung, Dominanz posterior
  • Neuronales Korrelat: Delta (0.5-4Hz) tiefer Schlaf 
  • Entstehung von Alpha- und Betawellen: Ursprungsort Schrittmacher-Zellen im Thalamus, die in Rückkopplungsschleifen mit dem Cortex verbunden sind, verursachen Alphawellen  -> Der Thalamus unterliegt modulierenden Einflüssen der "Formatio reticularis" (reticuläres Aktivierungssystem)  hemmender Einfluss auf die "Schrittmacher"-Zellen, Alpha-Desynchronisierung über den Ncl. reticularis thalami ==> Beta-Wellen
  • Entstehung der EEG-Rhythmen: Beta Beta-Rhythmus entsteht über intrakortikale Netzwerke 
  • Entstehung der EEG-Rhythmen: Theta kortikale und hippocampale Anteile 
  • Entstehung der EEG-Rhythmen: Gamma exzitatorische und inhibitorische Verschaltung kortikaler Neurone 
  • Entstehung der EEG-Rhythmen: Delta "Slow Wave" Sleep - Synchronisation sehr großer Neuronenpopulationen - vermutlich gesteuert durch Neurone aus dem Thalamus mit Verbindungen zum Cortex 
  • Erklärung dafür, warum sich Frequenz und Amplitude gegenläufig verhalten: Je niedriger die Frequenz, umso mehr Neuronen feuern synchron und entsprechend ist die Amplitude des Signals höher 
  • Klinische Anwendung des EEG Als Teil der Polysomnographie im Schlaflabor zur Diagnostik von Schlafstörungen .  zur Diagnostik von Epilepsien, gekennzeichnet durch steile "Spikes"  Zur Bestimmung von Koma- und Narkosetiefe und Hirntod u.v.m.: Biofeedback, Brain-Computer-Interfaces, Kommunikation bei Locked-In-Syndrom, Bewegung von Prothesen 
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  • Welche Schlafstörungen können als Teil der Polysomnographie im Schlaflabor diagnostiziert werden? (in Kombi mit anderen Parametern wie EOG, EKG, EMG) Narkolepsie, Schlafapnoe, Insomnie 
  • Wie können Schlafstörungen im Schlaflabor anhand von EEG diagnostiziert werden? - Abfolge verschiedener Schlafstadien,  - Feststellung der "Sleep Onset REM Perioden" 
  • charakteristisch für Narkolepsie verkürzte Latenzen zwischen Schlafbeginn und REM-Phasen -
  • Epilepsie sind gekennzeichnet durch--- steile Spikes 
  • Wie kann man Koma- und Narkosetiefe/ Hirntod bestimmen? Bei Hirntod Nachweis eines Null-Linien EEGs über mindestens 30 Minuten als ergänzendes Diagnosekriterium zur Bestimmung der Irreversibilität der Störung