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Neuropsychologie (Subject) / V07_EEG (Lesson)
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- Neuronales Korrelat: Alpha (8-13Hz) entspannter Wachzustand, geschlossene Augen --> okzipito-temporale Dominanz
- Neuronales Korrelat: Theta (4-8Hz) Müdigkeit, Hypnose, Halbschlaf - variable Skalpverteilung, Dominanz posterior
- Neuronales Korrelat: Delta (0.5-4Hz) tiefer Schlaf
- Entstehung von Alpha- und Betawellen: Ursprungsort Schrittmacher-Zellen im Thalamus, die in Rückkopplungsschleifen mit dem Cortex verbunden sind, verursachen Alphawellen -> Der Thalamus unterliegt modulierenden Einflüssen der "Formatio reticularis" (reticuläres Aktivierungssystem) hemmender Einfluss auf die "Schrittmacher"-Zellen, Alpha-Desynchronisierung über den Ncl. reticularis thalami ==> Beta-Wellen
- Entstehung der EEG-Rhythmen: Beta Beta-Rhythmus entsteht über intrakortikale Netzwerke
- Entstehung der EEG-Rhythmen: Theta kortikale und hippocampale Anteile
- Entstehung der EEG-Rhythmen: Gamma exzitatorische und inhibitorische Verschaltung kortikaler Neurone
- Entstehung der EEG-Rhythmen: Delta "Slow Wave" Sleep - Synchronisation sehr großer Neuronenpopulationen - vermutlich gesteuert durch Neurone aus dem Thalamus mit Verbindungen zum Cortex
- Erklärung dafür, warum sich Frequenz und Amplitude gegenläufig verhalten: Je niedriger die Frequenz, umso mehr Neuronen feuern synchron und entsprechend ist die Amplitude des Signals höher
- Klinische Anwendung des EEG Als Teil der Polysomnographie im Schlaflabor zur Diagnostik von Schlafstörungen . zur Diagnostik von Epilepsien, gekennzeichnet durch steile "Spikes" Zur Bestimmung von Koma- und Narkosetiefe und Hirntod u.v.m.: Biofeedback, Brain-Computer-Interfaces, Kommunikation bei Locked-In-Syndrom, Bewegung von Prothesen
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- Welche Schlafstörungen können als Teil der Polysomnographie im Schlaflabor diagnostiziert werden? (in Kombi mit anderen Parametern wie EOG, EKG, EMG) Narkolepsie, Schlafapnoe, Insomnie
- Wie können Schlafstörungen im Schlaflabor anhand von EEG diagnostiziert werden? - Abfolge verschiedener Schlafstadien, - Feststellung der "Sleep Onset REM Perioden"
- charakteristisch für Narkolepsie verkürzte Latenzen zwischen Schlafbeginn und REM-Phasen -
- Epilepsie sind gekennzeichnet durch--- steile Spikes
- Wie kann man Koma- und Narkosetiefe/ Hirntod bestimmen? Bei Hirntod Nachweis eines Null-Linien EEGs über mindestens 30 Minuten als ergänzendes Diagnosekriterium zur Bestimmung der Irreversibilität der Störung