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ICD-10 (Subject) / Generelles/Alles (Lesson)
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- F0 gekennzeichnet durch Ätiologie aufgrund zerebraler Krankheit Hirnverletzung sonstigen Schädigungen
- F0 - primäre und sekundäre Funktionsstörungen primär - Gehirn direkt betroffen sekundär - Hirn eines von vielen in Mitleidenschaft gezogenen Organen
- Alzheimer Typ I und II Typ 1 nach dem 65. LJ, langsame Progredienz Typ 2 vor dem 65. LJ, schnelle Progredienz
- F01 - vaskuläre Demenz Folge von Infarkt, vaskulärer Erkrankung kann gemeinsam mit Alzheimer-Typ vorkommen
- Schizophrenie - Konkordanzrate eineiig 50% zweieiig unter 10%
- F2 Schizophrenie - hebephren Beginn in Jugendalter ausgeprägte Negativsymptomatik
- F2 Schizophrenie - paraniod-halluzinatorisch vor allem Wahn und Halluzinationen
- F2 Schizophrenie - kataton v.a. psychomotorische Symptome- Stupor (Starrezustand)- Katalepsie (Starrsucht, neurolog. Störung, Körperhaltung wird übermäßig lange beibehalten)
- F2 Schizophrenie - Zeitkriterium mind. 1 Monat wenn nicht, dann akute schizophrenieforme psychische Störung
- F2 Schizophrenie - Verlauf Prodromalphase - unspez. Symptome: Interessensverlust, Reizbarkeit, Rückzug, Nachlassen Leistungsfähigkeit Floride Phase - manifeste Symptome Residualphase - verbleiben von allgemein beeinträchtigtem Zustand; - schizophrenes Residuum, wenn mind. 12 Monate keine Positivsymptomatik, aber chronisch negativ, kann sich aber auch wieder einstellen
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- F2 Schizophrenie - Positiv- und Negativsymptomatik, Typenaufteilung Positiv - Typ 1- Verhaltensexzesse, Überschussreaktionen- Wahn- Halluzinationen- bizarres Verhalten- katatone Symptome- zerfahrenes Denken und Sprechen (positive formale Denkstörungen) Negativ - Typ 2- 6 A- Affektverflachung- Alogie (Denkstörung mit verminderter Sprachproduktion oder Verarmung des Inhalts)- Apathie, Antriebsverlust- Asozialität- Anhedonie- Aufmerksamkeitsstörung Typ 1 bessere prämorbide Anpassung, bessere Ansprechen auf Medikamente, akuter Verlauf, größere Remissionswahrscheinlichkeit
- F2 Schizophrenie - dementia praecox nach Kraeplin, 1893 damals Differenzierung zwischen Schizophrenien und affektiven Störungen
- F2 Schizophrenie - Bleuler führte 1911 den Begriff der Schizophrenie ein meint: Spaltung zwischen Denken Emotionen Verhalten Unterscheidung zwischen Grund- und akzessorischen Symptomen
- F2 Schizophrenie - Grund- und akzessorische Symptome nach Bleuler Grundsymptome (4A + IS)- Affektivitätsstörung- Assoziationsstörung (Zerfahrenheit)- Autismus- Ambivalenz- Ich-Störungen- Störungen des Willens und Handelns akzessorische Symptome- Wahn- Halluzination- katatone Erscheinungen- Neologismen- Mutismus- Echophänomene
- F2 Schizophrenie - Symptomeinteilung nach Schneider (1931) ersten Ranges (Kardinalsymptome)- Gedankenlautwerden- Gedankenausbreitung- Gedankenentzug- akustische Halluzinationen- Wahnwahrnehmung (Bedeutungswahn, Beziehungswahn) zweiten Ranges- Ratlosigkeit- Wahneinfälle- depressive oder frohe Verstimmungen- Sinnestäuschungen, einschl. Coenästhesien- erlebte Gefühlsverarmung
- F2 Schizophrenie - Kinder und Jugendliche Early Onset Schizophrenia - vor 18. LJ Very Early Onset - vor 13. LJ
- F2 Schizophrenie - postschizophrene Depression Im Anschluss innerhalb letzten 12 Monate Kriterien Schizophrenie mind. 1 Symptom besteht fort aktuell Kriterien für depress. Episode
- F2 Schizophrenie - schizoaffektive Störung gleichzeitig Schizophrenie und Depression
- F2 Schizophrenie - schizotype Störung NIE eindeutige schizophrene Symptome, Kriterien für Schizophrenie erfüllt!! mind. 2 Jahre, mind. 4 von 9 Merkmalen, entweder ununterbrochen oder wiederholt wird auch - Borderline-Schizophrenie, latente Schizophrenie, prodromale Schizophrenie, schizotype (nicht schizoide) Persönlichkeitsstörung genannt Symptome WIRKEN schizophren genau S. 103, ICD
- F2 Schizophrenie - induzierte wahnhafte Störung folie á deux, psychotische Infektion zwei meist isoliert lebende Menschen, außergewöhnlich enge Beziehung teilen sich Wahn oder Wahnsystem
- F3 affektive Störungen - Prävalenz Depressionen 20-25% Beginn meist EW 30-45 Frauen doppelt so oft
- F3 affektive Störungen - Bipolar Rapid Cycling Ultra Rapid Cycling Ultradian Cycling Rapid Cycling: mehr als vier Episoden im Jahr, schneller Wechsel Ultra Rapid Cycling: kurze Zyklenfolge, Episode nur wenige Tage Ultradian Cycling: stündlich bis minütlich wechselnde Phasen
- F3 affektive Störungen - Unterscheidung Bipolar I und Bioplar II Bipolar II: - eine oder mehrerer depress. Episoden in Kombi mit einer oder mehreren hypOmanischen Phasen - KEIN Vollbild Manie!
- F3 affektive Störungen - Depression wie lange muss vorliegen? mind. 14 Tage durchgängig
- F3 affektive Störungen - lavierte Depression somatische Symptome im Vordergrund
- F3 affektive Störungen - agitierte Depression gesteigertes physiologisches Erregungsniveau Unruhe Bewegungsdrang
- F3 affektive Störungen - gehemmte Depression stark vermindertes physiologisches Erregungsniveau Extremfall Stupor
- F3 affektive Störungen - Erschöpfungsdepression nach langjähriger seelischer und körperlicher Belastung
- F3 affektive Störungen - Wochenbettdepression Beginn in ersten sechs Wochen nach Geburt
- F3 affektive Störungen - rezidivierende depressive Störungen wiederholte depressive Episoden Besserung dazwischen i.d.R. vollständig keine manischen Phasen
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- F4 anhaltende affektive Störungen - Zyklothymia anhaltende Instabilität der Stimmungslage zahlreiche Perioden depressiver und leicht gehobener Stimmung (Hypomanie) Kriterien aber nicht schwer und anhaltend genug, dass Diagnose von bipolar möglich wäre oft bei Verwandten von bipolar gestörten Menschen entwickeln manchmal selbst bipolare Störung
- F4 anhaltende affektive Störungen - Dysthymia chronische, mind. 2 Jahre dauernde depress. Verstimmung weder schwer genug, noch bezgl. einzelner Episoden anhaltend genug um leicht, mittelgradig, schwere Depression zu diagnostizieren keine hypomanischen Phasen Phasen normaler Stimmung nicht länger als einige Wochen
- F4 anhaltende affektive Störungen - Double Depression gleichzeitig Dysthymia und depressiver Episode keine Entsprechung in der ICD oder DSM
- F3 andere rezidivierende affektive Störung saisonale affektive Störung drei oder mehr Episoden innerhalb desselben 90 Tage-Zeitraumes in drei oder mehr aufeinanderfolgenden Jahren
- F4 Prävalenz Angststörungen 15% Beginn i.d.R. zwischen 15 und 35 Frauen mehr, außer soziale Phobie beide gleich
- F4 Angststörungen - Einteilung Spezifische-Phobie-Typen Umwelt-Typus - v.a. Schwindel, Vermeidungsverhalten Tier-Typus - v.a. sympathisch dominierte Reaktion Situativer Typus - v.a. kognitive Symptome (Flug, Höhe, Auto, Fahrstühle) Blut-Spritzen-Verletzungs-Typus - biphasisches Furchtreaktionsmuster
- F4 Angststörungen - Paruresis Angst vor öffentlichem Urinieren Achtung: Zuordnung zu sozialer Phobie, wenn Angst sich auf antizipierte Bewertung anderer bezieht spezifischer Phobie, wenn klare Situationsbezogenheit
- F4 Angststörungen - hypochondrische Störungen dazugehörig Angst vor Vorliegen von Krankheit - Nosophobie Angst vor vermeintl. köperl. Entstellung - Dysmorphophobie/körperdysmorphe Störung Quelle der Angst liegt IM Körper, Abgrenzung zu anderen Angststörungen
- F4 Angststörungen - Panikattacken Differenzierung des Schweregrades bei bekannten Phobien (40.-) Ausnahme Agoraphobie!, hier extra Kodierung möglich wenn alleine ohne Phobie, dann paroxysmale Panikstörung unter 41.0
- F4 Angststörungen - generalisierte Angststörungen Kriterien mind. sechs Monate frei flottierend oft Sorge über zukünftige(s) Unglück/Krankheit somatisch: - vegetativ: Palpitationen, Herzklopfen, erhöhte Frequenz, Schweißausbrüche, fein oder grob Tremor, Mundtrockenheit- Thorax/Abdomen: Atembeschwerden, Beklemmungsgefühl, Thoraxschmerzen, -missempfindungen, Übelkeit (Nausea), Kribbeln psychisch: - Schwindel, Unsicherheit, Schwäche, Benommenheit- Derealisation, Depersonalisation- Angst vor Kontrollverlust, ausflippen, verrückt werden- Angst zu sterben und noch allgemeine, Anspannungs- und unspezifische Symptome (S. 166, ICD)
- F4 Angststörungen - generalisierte Angststörungen Ausschlusskriterium Neurasthenie
- F42 Zwang- wie lange? mind. zwei Wochen an meisten Tagen
- F43 Belastungs- und Anpassungsstörungen Zeitkriterien akute Belastungsreaktion (psychischer Schock)- innerhalb von Minuten- Rückbildung innerhalb von 2-3 Tagen PTBS (protrahierte Reakton)- innerhalb von 6 Monaten nach Ereignis Anspassungsstörungen- innerhalb eines Monats- nicht länger als 6 Monate - außer 43.21(mit längeren depressiven Reaktion - bis zu 2 J.)
- F43.1 PTBS - Unterscheidungen Typ-I-Trauma: umschriebene singuläre traumatische Erlebnisse Typ-II-Trauma: kumulative, manchmal bereits in Kindheit einsetzende, sich wiederholende Traumata
- F44 dissoziative Störungen (Konversionsstörungen) Differentialdiagnostik somatoform dissoziativ: - Willkürmotorik betroffen- Symptome vermindern meist Angst und Spannung- Phänomene symbolartig mit zugrundeliegendem Konflikt verbunden somatoform: Symptome machen Angst
- F45 somatoforme Störungen Unterscheidungen Somatisierungsstörung, somatoforme autonome Funktionsstörung, hypochondrische Störung, anhaltende somatoforme Schmerzstörung Somatisierungsstörung: - mind. zwei Jahre- multiple, wiederholt, häufig wechselnd - jedes Körperteil somatoforme autonome Funktionsstörung:- ein Organ/System (an 5. Stelle kodierbar)- vorwiegend vegetativ innerviert (Schwitzen, Herzkopfen, Zittern) hypochondrisch- eine oder mehrere oder Dysmorphophobie- weniger einzelne Symptome als eher Folgen- Ausschluss: Wahn anhaltend somatoforme Schmerzstörung:- anhaltender schwerer körperl. Schmerz- assoziiert mit emot. Konflikten oder psychosozialen Problemen
- F50.- Unterscheidung Anorexie - Bulimie bei Bulimie keine Entgleisung der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse
- F5 Anorexia nervosa - Entgleisung der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse endokrine Störung bei Frauen als Amenorrhoe und bei Männern als Libido- und Potenzverlust. Erhöhte Wachstumshormon- und Kortisolspiegel, Änderungen des peripheren Metabolismus von Schilddrüsenhormonen und Störungen der Insulinsekretion
- F5 Anorexia nervosa - Kriterien Gewicht mind. 15% unter Normalgewicht ErwachseneUntergewicht: BMI weniger als 18,5Normalgewicht: BMI 18,5 bis 24Übergewicht: BMI ab 25Starkes Übergewicht (Adipositas): BMI über 30Extreme Adipositas: BMI über 40 KinderStarkes Untergewicht: BMI liegt unterhalb der 3. PerzentileUntergewicht: BMI liegt zwischen der 3. und der 10. PerzentileNormalgewicht: BMI liegt zwischen der 10. und der 90. PerzentileÜbergewicht: BMI liegt über der 90. PerzentileStarkes Übergewicht: BMI liegt über der 97. Perzentile
- F5 Bulimie Typenunterscheidung DSM Purging - das Bekannte Nicht-Purging - Fasten, exzessiver Sport