12

Stadtgeographie (Subject) / Kapitel 6 - Innerstädtische Zentrensystem (Lesson)

This lesson was created by Eike_OS.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

Advertisement
  • Zentren - Stadtzentrum = City, CBD, Primärzentrum- Nebenzentren = Subzentrum, Nebengeschäftzentren
  • Aspekte eines Zentrums - zentriert, hohe verkehrliche Erreichbarkeit, größtes Kundenpotential- konzentriert, Geschäfte/Einrichtungen auf zentrale Lage angewiesen & können sich diese auch Leisten ⇒ Aber Bedeutung einer zentralen Lage als Standortfaktor stark gesunken
  • (deutsche) Citybegriff Fachterminus der Stadtgeographie & ein Funktionsbegriff- City ist der zentral gelegene Teilraum mit einer räumlichen Konzentration hochrangiger zentraler Funktionen des tertiären und quartären Sektors!
  • CBD Central Business District- Dominanz Einelhandel, keine öffentliche Verwaltung→ extremer Bedeutungsverlust CBD durch Dezentralisierung & Shopping-Center
  • Citymerkmale - konzentration tertiärer & quartärer Einrichtungen (geringer Anteil verarbeitendes Gewerbe)- hohe Arbeitsplatzdichte- hohe Erreichbarkeit, besondere Verkehrsstellung &-belastung- hohe Boden-& Mietpreise, Bodenwertzuwachsraten- große Parkplätze/-häuser- abnahme Wohnbevölkerung- Mehr Tag- als Nachtbevölkerung- hoher Filialisierungsgrad mit besonderem Branchenprofil- räumliche Gliederung & Bildung funktionaler Viertel
  • Hauptgeschäftsbereich Der vom Einzelhande weitgehend geschlossene & intensiv genutzte Teil der City      → Abgrenzbar durch "drei-Gebäude-Regel"
  • Cityrandgebiet Meist kontinuierlicher Übergang der City nach Außen mit Abnahme Cityfunktion und zunahme Wohnfunktion (leichter Abgrenzbar durch (Verkehrs-)Barrieren)
  • Cityergänzungsstraße Citynahe Geschäfts-/Ausfallstraße (ergänzt City funktional)    → Geschäfte hier nicht auf Toplage angewiesen
  • Abgrenzungsmöglichkeiten einer City - z.B. durch Schaufensterindex- visuelle Analyse von Standortverteilungen⇒ auf Untersuchungsgebiet zu kalibrieren
  • Einkaufszentren/Shopping-Center Eine als Einheit geplante, errichtete & verwaltete größere Agglomeration selbständiger Einzelhandels-& Dienstleistungsbetrieben mit umfangreiche kostenlosen Parkmöglichkeiten und guter Verkehrsanbindung; Subvention für kleine Läden (Kopplungskäufe)⇒ hohe Aufenthaltsqualität für konstante Besucherfrequenzen
  • Advertisement
  • Arten von Einkaufszentren Regionalzentrum: z.B. Ruhrpark-EKZ in Bochum, Agglomeration von Fach-& Spezialgeschäften sowie "Magnetbetrieben" → über eine Fußläufige Mall verknüpftNeues Hauptgeschäftszentrum:z.B. Marler Stern, überdachte, klimatisierte, mehrgeschossige Mall mit Einzelhandelsbetrieben, Magnetbetrieben & GaststättenUrban-Entertaiment-Center:z.B. CentrO, Kopplung von Einzelhandels-& Freizeitfunktionen → kein Leerstand nach Geschäftsschlusscityintegriertes Einkaufszentrum:z.B. Kö-Gallerie (Neumarkt-Arcaden in OS), erschließt zumeist innere Baublöcke der Straßen in zentraler Lage → Erweiterung der 1a Lagen, hochwertiges Ambiente
  • Shoppingcenterunterschiede in Neuen/Alten Bundesländern Alt:- keine neuen Shoppingcenter in peripherer Lage Neu:- Boom von Shoppingcentern in den ersten Jahren nach der Wende (z.B. Paunsdorfcenter bei Leipzig)Gründe: Nachfrage & Versorgungsnotwendigkeit, Gestaltungsfreiheit in Stadtrandlage, Transformationsprozess Einzelhandel⇒ Überangebot Verkaufsflächen