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Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter (Subject) / Entwicklungspsychopathologie (Lesson)
- Was versucht Entwicklungspsychopathologie? Beschreibung von Merkmalen und Faktoren, die mögliche Einflussgrößen für Entwicklung und Verlauf psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter
- destabilisierende Faktoren Vulnerabilität und Risikofaktoren
- stabilisierende Faktoren Resilienz und Schutzfaktoren
- Temperament bewirkt Unterschiede in 6 Dimensionen (RAASSI) Rhythmus der biolog. Funktionen Affektregulation Aktivität Stimmungslage Soziabilität Intensität von Reaktionen
- Erziehungsstile nach Baumrind Permissiv - Laisser-faire, akzeptierende, responsive, Eltern, wenig Erwartungen ans Kind, keine Erwartungen an Einhaltung altersentspr. Regeln, kein Interesse der Bewertung oder Lenkung Autoritativ - akzeptierend, kindzentriert, fordernd der Eltern, klare Vermittlung VHerwartungen, Förderung Selbstständigkeit, elterl. Kontrolle bei offener warmer Kommunikation, Berücksichtigung der Kindposition Vernachlässigend - wenig sensibel, ablehnend, nicht fordernd und kontrollierend, elternzentriert Autoritär - wenig sensibel, Forderung strenger Einhaltung von Regeln und Gehorsam, Neigung zu Strafen, geringes Interesse an Kindsabsichten, kaltes, feindseliges Klima
- 6 psychosoziale innerfamiliäre Risikofaktoren Familiäre Faktoren - inkl. broken home-Situation: fam. Störungen insb. auf Paarebene, chron. Streits, Disharmonien Trennungserfahrungen Geschwisterposition, -rivalität psych. Störung der Eltern - bes. Relevanz, nicht nachvollziehbares VH der Eltern, Unsicherheit, Schuldgefühle, Parentifizierung,... Mehrgenerationenperspektive Erziehungsverhalten
- Rutter-Index, Family Adversity Index (FAI) nach Rutter: 6 wichtige Risikofaktoren starke Partnerschaftskonflikte niedriger sozialer Status psych. Störung der Mutter sehr viele Familienmitglieder aggress. Auffälligkeiten beim Vater (Kriminalität) Fremdplatzierung von Kindern kumulative Effekte 2 Faktoren Erhöhung um das 4fache 4 Faktoren Erhöhung um das 10fache
- belastende Lebensereignisse situative Risikofaktoren: normative Lebensereignisse - Schuleintritt, Pubertät, vgl Entwicklungsaufgaben nicht normative Lebensereignisse - unabhängig vom Lebensalter, zB Geburt Geschwister, Umzüge, Tod traumatische Erfahrungen - Sonderstellung, ermöglichen kausale Erklärung für Auftreten einer psych. Störung auch alltägl. (Susi ist nicht mehr meine Freundin) kann im Zusammenspiel mit anderen Faktoren und defizitären Bewältigungsfunktionen auslösen
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