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Evolution (Subject) / Altfragen (Lesson)

Altfragen für Evolution (BBio-6 der Uni Wien)

This lesson was created by PhilippJ.

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  • Der Neocortex entwickelte sich in welcher Tiergruppe & wie ist er aufgebaut? a. Mammalia - Beziehung zwischen Neocortex & Gruppengröße vonverschiedenen Säugetieren (Dunbar)b. 6 Zellschichten
  • Welche Aussagen über den Hippocampus treffen zu? Londoner Taxifahrer & „versteckende“ Vögel haben einen vergrößerten
  • Welche Aussagen treffen auf den HVC von Vögeln zu? a. HVC = Higher Vocal Centerb. gebraucht für das erlernen & produzieren von Gesängenc. im lateral caudal nidopallium & hat Projektionen zu den direkten &vorhergehenden Vorderhirn-Leitungend. korreliert mit bekannten Gesängen
  • Das Gehör der Säugetiere hat welche Besonderheiten? a. neuartige Haarzellenb. hohe Frequenzen hörbar
  • Aus was entstanden die Gehörknöchelchen von Säugetieren? Kieferknochen/Kiefergelenk (Quadratum, Articulare)
  • Loch-Kamera-Augen, welche Aussagen treffen zu? a. entstanden mehrfach konvergentb. Cephalopoda haben „sinnvoller“ aufgebaute Augen
  • Welches Gen führte zur Augenbildung bei Insecta, Mollusca & Mammalia? Pax6-Gen, bereits in Ur-Bilateria vorhanden – ersten Augen bereits vor 505Mio. Jahren, Auge 40x neu entwickelt, bei Drosophila homologes Gen„eyeless“
  • Wie hat sich der Farbsinn entwickelt & wie ist er im Tierreich verteilt a. Homologie mit Verlust des Farbsinns (in früheren Säugetieren)b. die meisten Vertebraten haben 4 Zapfen Opsin (Sehpigment)c. die meisten Säugetieren haben 2 Zapfend. viele Primaten haben einen 3 Zapfen hinzugewonnen auf verschiedeneWege
  • Vertebraten sind meist…? (Anzahl der Zapfen im Auge) tetrachromatisch (ursprünglich) 
  • Säuger sind meist…? (Anzahl der Zapfen im Auge) dichromatisch (Opsin ging verloren)
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  • Der Mensch ist…? (Anzahl der Zapfen im Auge) trichromatisch – wie einige andere Primaten auch, drittes Opsin wurdekonvergent „neu“ erfunden
  • Was bedeutet „Gaze following“? a. Wirbeltiere sind sensitiv auf Blickkontaktb. geometrisches Gaze following ist verbreitet bei den meisten Tieren
  • Welche Aussagen treffen auf den HVC (Higher Vocal Center) zu? Größe korreliert mit der Repetoiregröße an Liedern bei Vögeln
  • Verwenden alle Schimpansen (männlich&weiblich) Werkzeug? Ja, aber die weiblichen Schimpansen sind die Hauptnützer (WilliamMacGrew)
  • Was beschreibt der EQ (Enzephalisationsquotient)? Das Verhältnis von erwarteter & beobachteter Gehirngröße
  • Wie korreliert Gehirngröße mit Intelligenz? Hängt von der Größe des spezifischen Gehirnareals ab, je mehr Neuronen,desto größer
  • Wo sitzt der Sehsinn im menschlichen Gehirn? Im Occipitallappen
  • Wo sitzt das Sprachzentrum im Menschen? Meistens in der linken Hemisphäre, aber auch selten rechts – beiSchädigung der linken Hemisphäre im jungen Alter wandert esebenfalls nach rechts.
  • Was hat die Lage des Sprachzentrums mit der Händigkeit zu tun? Es gibt keine große Verbindung, auch Linkshänder haben dasSprachzentrum meistens links, aber man weiß heute, dass die Spracheviel weniger lateralisiert (verschoben) ist, als früher angenommen
  • Wie heißen die großen Neuronen? a. Purkinjezellen im Cerebellum (Kleinhirn)b. Pyramidenzellen im Cortex cerebri (Großhirn)
  • Wer hat das Sprachzentrum erfunden? wird auch Broca’s Areal genannt, nach dem franz. Neurologen Paul Broca
  • Was sagt das „Expensive Tissue“ aus? a. Hypothese nach Aiello & Wheeler (1995)b. Hirn & Magen sind sehr energieaufwendig (Metabolismus)c. Austauschbeziehung: schlechtes Essen bedeutet großer Darm &kleines Hirn
  • Territorialität wäre die Antwort auf welche von Tinbergen’s 4 Fragen? Function, also Adaption
  • Was versteht man unter Nischenkonstruktion? Wirkung von Organismus auf Umwelt -> Veränderung der Umwelt
  • Was ist eine Exadaption? Nennen Sie Beispiele. a. unter einer Exadaptation wird die Nutzbarmachung einer Eigenschaft füreine Funktion verstanden, für die sie ursprünglich nicht entstanden war->„kreative“ Zweckentfremdung (Gould & Vbra)b. Gehörknöchelchenc. Schwimmblased. Entstehung der Federn
  • Wie entstand die Schwimmblase bei Fischen & was wäre hier die Präadaption? a. Entstehung: Sie wird aus einer Ausstülpung des Vorderdarms derFische gebildet und stellt eine Weiterentwicklung der Fischlunge dar miteinem Funktionswandel von einem Atmungsorgan zu einemhydrostatischen Organb. Darwin: war zuerst ein Auftriebsorgan, später wurde sie alsLunge verwendetc. Heute: Wurde zuerst als Lunge verwendet, Schwimmblase ist eineabgeleitete Form
  • Seit wann ist das Phänomen der Händigkeit beim Menschen beobachtbar? seit ca. 5000 Jahren, seit es Kunst gibt
  • Ist Händigkeit bei Schimpansen beobachtbar? bei Individuen gibt es eine starke Tendenz dazu, auf derPopulationsebene gibt es keine fixen Verhältnisse, wie wir es beimMenschen kennen
  • Welche Aussagen zur Händigkeit sind korrekt? a. korreliert nur wenig mit Spracheb. ist bei Primaten fraglich
  • Neurogenesis: Meinungen früher & heute? a. Früher: adultes Gehirn = „fertig“, keine neuen Neuronenb. Heute: je nach Benutzung/Bedarf können sich manche Areale auchim adulten Zustand noch ändern (neue Verknüpfungen)
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  • Der Encephalization Quotient sagt was aus? a. Maß für die relative Größe des Gehirns, und ist definiert als dasVerhältnis von beobachtetem Gehirngewicht zum für gegebenesKörpergewicht erwartetem Hirngewichtb. Verhältnis vom tatsächlichen Gewicht zum erwarteten durch Regressionsgleichung (Hirn-Körper-Verhältnis)c. Katze: 1/1, Maus ½, Delphin 4/1, Mensch 7/1 d. -> Gehirn der Maus ist kleiner/leichter als es laut Regressionsgleichungsein sollte
  • Wann war die Kreide-Tertiär-Grenze? vor ca. 65 Mio. Jahren
  • Woraus besteht das sekundäre Kiefergelenk? Paläontologische Merkmale der Mammalia: Elemente des primärenKiefers werden umgestaltet und wandern ins Innenohr als zusätzlicheGehörknöchelchen: Quadratum=Incus, Articulare=Malleus, Stapes bleibtStapes, damit verbunden kommt es zum sekundären Kiefergelenk:Squamosum (Oberkiefer) und Dentale (Unterkiefer) und sekundäremGaumendach (Luft- u. Speiseröhre weitgehend getrennt)
  • Pterosaurier sind.... a. an der Kreide-Tertiär(T. wird auch Paläogen genannt)-Grenze ausgestorbenb. haben unterschiedliche Nischen bevölkert
  • Dinosaurier (haben/sind)… a. treten erstmals im Trias aufb. sind Diapsida = 2 Schläfenfensterc. Unterscheidung: Saurischia, Ornithischia
  • Was wissen Sie über die Schläfenfenster bei Reptilien? a. dadurch unterscheidet man sie fossil (oder nach Bau des Schädels)b. es gibt anapsid (kein Schläfenfenster),euryapsid, synapsid, diapsid, metapsid undkatapsid
  • Zu welcher Tiergruppe zählen die Trilobiten? Arthopoda
  • Wann war die Perm-Trias-Grenze ? vor ca. 251 Mio. Jahren
  • Was sind lebende Fossilien? / Nennen Sie lebende Fossilien. a. Quastenflosser (Latimeria)b. Cycadeenc. Gingko-Baumd. Nautiluse. Limulus (Pfeilschwanzkrebs)
  • Merkmale von lebenden Fossilien? a. leben nur in Reliktarealenb. Lebewesen, bei denen keine Evolution stattgefunden hatc. letzte Überlebende einer Art
  • Gondwana bestand aus…? Antarktis, Südamerika, Afrika, Australien, Indien, Neuseeland
  • Merkmale von Ammonoidea? a. vorwiegend eingerollt, keine gerade gestreckten Formenb. Siphonalrohrc. Kiefer – hornig mit Kalkauflage (Aptychen – Ausnahme)d. Radulae. Lobenlinief. Lobusg. Sattelh. Geschlechtsdimorphismus
  • Wann traten die ersten Blütenpflanzen auf? ab Mitte Kreide (Umgestaltung)
  • Wann war Snowball Earth? a. „Cryogenium“b. ca. 8 Mio. Jahre vor heute (840-630 Mio. Jahre)c. vor dem Präkambrium
  • Vor wie vielen Milliarden Jahren entstand die Erde? 4,6 Mrd. Jahre
  • Vor wie vielen Milliarden Jahren entstanden die ersten Lebewesen? Präkambrium – zwischen 6-5 Mio. Jahren (630-545 Mio. Jahre)
  • Was ist eine Subduktionszone? Abtauchen des Meeresbodens
  • Entgasungsprodukt der Erde? H2 - WasserstoffEntgasungsprodukte der flüssigen Erde, weitgehend O2 frei, weil noch z.B.in Silizium, Eisen, Kalium gebunden (Wasserstoff, Helium, Methan,Ammoniak)
  • Miller Experiment - Nachweis von... a. Cyanideb. AS
  • Das Miller Experiment.....  Stimulation der Uratmosphäre mit Methan, Ammoniak und Wasserstoff    plus elektrischen Funken einfachste Verbindungen: Cyanide, Aldehide, Amine, etc man experimentierte weiter mit unterschiedlichen Substanzen (+    Blausäure, Kohlendioxid, Stickstoff, etc.) auch Aminosäuren, Lipide, Purine (Nucleotidbasen und Zucker    gebildet)