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Testheorie (Subject) / Standardisierte Verfahren (Lesson)

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This lesson was created by AliceMiller.

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  • Welche Schritte werden bei der Zufallskritischen Einzelfallauswertung durchlaufen? 1. Berechnung KI um den ermittelten Testwert 2. Klassifikation des Ergebnisses
  • Welche Indikatoren sind bei der Berechnung des Konfidenzintervalls zu berücksichtigen? • Art des Konfidenzintervalls? (Äquivalenz-oder Regressionshypothese)• Sicherheitswahrscheinlichkeit?a) Breite des Konfidenzintervalls, a) einseitige oder zweiseitige Fragestellung• Reliabilitätskoeffizient?• Testwert? (Roh-oder Normwert)
  • Von welchen Entscheidungen hängt die Breite des Konfidenzintervalls (zufallskritische Einzelfallauswertung) ab? Welche Breite wird generell empfohlen? Breite KIabhängig von den Fehlerrisiken:• Fehler 1. Art (α-Fehler): Wert weicht nicht vom Durchschnitt ab, wird aber alsvom Durchschnitt abweichend klassifiziert• Fehler 2. Art (β-Fehler): Wert weicht vom Durchschnitt ab, wird aber nicht alsvom Durchschnitt abweichend klassifiziert⇒ Frage: Welche Entscheidung hat für TP gravierendere Auswirkungen? Empehlung- 90%-KI > damit bleibt β-Fehler klein
  • Nach welchen Kritierien wird der Reliabilitätskoeffizient zur Berechnung des Konfidenzintervalls (zufallskritische Einzelfallauswertung) ausgewählt? 1) Theorie des Verfahrens und Fragestellung   • stabile Konstrukte / Prognose: Retest-Reliabilität   • veränderliche Konstrukte / aktueller Status: Interne Konsistenz2) Qualität der verwendeten Stichprobe (z. B. Größe, Population, Art derStichprobenziehung)3) Normstichprobe: am besten Reliabilität aus DER Normstichprobe verwenden, der diegetestete Person angehört
  • Sollten Konfidenzintervalle in der zufallskritischen Einzelfallauswertung mit Roh- oder mit Normwerten berechnet werden? - grundsätzlich ist beides möglich• Normwerte sind meist lineare Transformationen der Rohwerte, d.h. für sie gilt die Reliabilität gleichermaßen• Ausnahme sind Stanine-Werte(nichtlineare-Transformation); mit ihnen sollte kein KIbestimmt werden• Vorteile bei der Nutzung von Normwerten:   • leichter vergleichbar   • leichter handhabbar
  • Wie lautet eine Beispielaussage der zufallskritische Einzelfallauswertung für eine Person deren Intelligenztest-Ergebnis IQ=132 ist? Der wahre Wert liegt „mit 90% Wahrscheinlichkeit“ im Bereich von 125 bis 139.
  • Wie sollten Testergebnisse im Gutachten berichtet werden? Gutachtentext (für Nicht-Psycholog(inn)en): nur Klassifikationen, keinerlei Punktwerte (weder Roh-noch Normwerte) Anhang des Gutachtens (für Psycholog(inn)en): Rohwerte und Normwerte, für  Psycholog(inn)en nachvollziehbare Berechnungen der Konfidenzintervalle
  • Was sind kritische Differenzen? geben an, wie groß der Unterschied zwischen Testergebnissen sein muss, umbedeutsam zu sein zentrale Frage: Besteht tatsächlich ein Unterschied zwischen Merkmalsausprägungen oder geht die Differenz auf Messungenauigkeiten zurück? häufig vorgegebene Tabellen in Manualen, um abzulesen, ob ein beobachteter Unterschied signifikant ist oder zufällig zustande kommt • Diffkritisch > Diffbeobachtet: Unterschied ist praktisch nicht bedeutsam• Diffkritisch < Diffbeobachtet: Unterschied ist praktisch bedeutsam
  • Nenne verschiedene Vergleichsmöglichkeiten für kritische Differenzen mit jeweils einem Beispiel. Intraindividuell> Unterschiede in den Testwerten einer Person bei unterschiedlichen TestsBeispiel- Ist eine Person, die in einem Intelligenztest einen verbalen IQ von 110 und einen numerischen IQ von 90 erreichte, tatsächlich verbal begabter? Intraindivduell> Unterschiede in den Testwerten einer Person zu unterschiedlichen MesszeitpunktenBeispiel- Hat tatsächlich eine Veränderung der Konzentrationsleistung nach einem Konzentrationstraining stattgefunden? Interindividuell> Unterschiede in den Testwerten verschiedener PersonenBeispiel- Ist Person A, die einen T-Wert von 45 erreichte, tatsächlich weniger gewissenhaft als Person B, die einen T-Wert von 70 erreichte?
  • Was ist ein Test? !!!! „Ein Test ist ein wissenschaftliches Routineverfahren zurUntersuchung eines oder mehrerer empirisch abgrenzbarerPersönlichkeitsmerkmale mit dem Ziel einer möglichstquantitativen Aussage über den relativen Grad derindividuellen Merkmalsausprägung.“ (Lienert & Raatz, 1998, S. 1)
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  • Welche Merkmale haben psychometrische Tests? => Merkmale psychometrischer Tests: Standardisierung Differenzierung Erfüllung bestimmter Gütekriterien
  • Nach welchen Kriterien lassen sich psychologische Verfahren ordnen? Was wird gemessen?- Leistungstests: Entwicklungs- und Schultests- Persönlichkeitstests: Persönlichkeitsstruktur-Tests, "Einstellung"stests- Persönlichkeitsentfaltungsverfahren: Formdeuteverfahren Wie wird gemessen?- SV: Tests, Fragebogen, Arbeitsproben- TSV: EOG, teilstand. Verhaltensbeobachtung- Unstandardisierte Verfahren: unstrukt. Interviews, Arztberichte
  • Wie wird ein Test entwickelt? 1. Planung- Definition Untersuchungsgegenstand- Bestimmung von Geltungsbereich, Zielgruppe, Testart2. Itemkonstruktion und Testentwurf- Konstruktionsstrategien- Itemformulierung3. Überprüfung des Testentwurfes- Verteilungs- und Itemanalyse- Revision des Tests4. Kriterienkontrolle- Überprüfung der psychometrischen Gütekriterien5. Testeichung
  • Was ist das TBS-TK? > TestBeurteilungsSystem des TestKuratoriums der Föderation deutscher Psychologenvereinigungen• Zweck: Qualitätssicherung von Tests• seit 1986 werden entsprechende Kriterien für Testbeurteilung publiziert und überarbeitet