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Grundlagen der Waldbewirtschaftung (Subject) / Waldbausysteme (Lesson)
Einführung in die Waldbausysteme
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- Waldbausysteme ist die Abfolge und Art von waldbaulichen Maßnahmen zur zielgerichteten Behandlung von Waldbeständen bestimmte den Charakter und die Eigenschaft der daraus resultierenden Bestände/ Landschaft bestimmt u.a. wie gut die Ansprüche der Eigentümer und Stakeholder (Anspruchsgruppen) erfüllt werden können
- Elemente eines Waldbausystems Verjüngung:natürlich (Naturverjüngung)künstliche (Pflanzung, Saat) Pflege:AstungMischungsregelung, StammzahlreduktionDurchforstung Ernte:(Durchforstung)KahlschlagSaumschlagSchirmschlagFemelschlagkombinierte Verfahen=> sind verküngungsverfahren
- Rahmenbedingungen für den Waldbau ökologische/ standörtliche Vorraussetzungen wirtschafltiche Rahmenbedingungen:Marktsituation, betriebliche Aspekte forsttechnische Möglichkeiten für die Holzernte rechtliche Rahmenbedingungenösterreichisches Forstgesetz 1975/ NOvelle 2002internationale Vereinabrungen-> UN-Nachhaltigkeitskonferenz (1992) Qualifikation der Mitarbeiter
- Bestand, Planung-& Bewirtschaftungseinheit Bestand = homogene Waldfläche in Bezug auf: Standort-/ Bodenverhältnisse Vegetationsstruktur Waldbehandlung Bewirtschaftungsziele min. FL= 0,5 ha max. FL=unabhängig (u.a) v Behandlung: 5-10ha
- Umtriebszeit: mittlere planmäßige Produktionsdauer (innerhalb einer Betriebsklasse) im Altersklassen-Wald (Begründung: vollständige Endnutzung) nach maximaler Massenleistung maximale Sortenleistung vereinfach ausgedrückt über Zieldurchmesser von Bäumen
- Verjüngungsverfahren 1: Kahlschlagbetrieb Geschichte und Entwicklung u.a. Reaktion auf unpfegliche Waldnutzung später (18./19. Jhdt.) übliche Betriebsform Laub(misch)bestände >> Nadelholzbestände welteril gesehen die häufigste Betriebsform
- Kahlschlag Durchführung auf gegebener Fläche alle Individiuen mit einem Eingriff entnommen in Österreich limitiert <0,5ha -> Kleinkahlschlag häufig als Streifenkahlschlag ausgeführtBreite: ca. 30-100m v.a. für Halb(licht)-Baumarten Verjüngungszeitraum: 3-5(+) Jahre
- Vorteile Kahlschlag Ernte- und Rückeoperationen im Raum und Zeit konzentriert (günstige Holzerntekosten) Pflazung/Saat auch maschinell möglich (Ebene) Mobilisierung von Rohhumusauflagen relativ niedriger Know How lever erforderlich
- Nachteile Kahlschlag schalgflora starke Konkurrenz für Verjüngung Verjüngung ohne Schirmschutz Wärmehaushalt/Windklima/WasserhaushaltVeränderung des Grundwasserspiegels -> Abnahme Nährstoffverlust durch rasche Mineralisisierung erosionsbegünstigend meist in Kombination mit tw. Kunstverjüngerung Naturnähe??
- Geschichte klassischer Schirmschlag in Mittelgebirgsgegenden mit Buchenbestockung entstanden erstes Regelwerk durch Hartig auf alle Arten von Beständen angewendet klassisch als großflächiger Buchenschirmschlag
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- klassischer Schirmschlag Durchführung Verbereitungshieb:Entnahme unerwünschter Individuen Besamungshieb:nach Abfall der Samen Lichtungshieb:sukzessive Entfernung des Schirmbestandes Räumungshieb:Entnahme der Reste des Altbestandes v.a für (Halb)Schatten-Baumarten Verjüngungszeitraum: ca. 10-20 Jahre
- klassischer Schirmschlag Vorteile Schutz der Verjüngung Kontrolle der sich verjüngenden Arten Möglich KOntrille von Konkurrenzvegetation ist möglich Kombination mit Kunstverjüngung möglich Lichutngszuwachs der Schirmbäume
- klassischer Schirmschlag Nachteile Hauptsächlich zur Verjüngung einer Baumart Schäden an verbleibenden Individuen Unterdrückung des Wachstums von Verjüngung Erhöht Sturmgefährdung erhebliches Know How erforderlich
- Femelschlagverfahren Geschichte Reaktion auf großflächige Reinbestnadswirtschaft motiviert durch Sturmschäden bei Großschirmschägen
- Femelschlagverfahren Durchführung Femelhiebe:Gruppenschirmstellung, ev über schon vorhandenen Verjüngungskernen Rändelungshiebe:erweiter bzw nachlichten der Gruppenschirmstellungen Räumungshiebe führt wieder zu einem AKL-Waldaufbau v.a. für (Halb)Schatten-Baumarten geeignet Verjüngungeszeitraum: ca. 20-40(+) Jahre
- Femelschlagverfahren Vorteile Schutz der Verjüngung (frost,...) KOntrolle der sich verjüngenden Arten möglich zur Verjüngung von Mischbeständen sehr gut geeignet Kontrolle von Konkurrenzvegetation ist möglich Kombiation mit Kunstverjüngung möglich Lichtzuwachs der Schirmbäume
- Femelschlagverfahren Nachteile Aktivitätsflächen sind nicht leicht zu identifizieren Schäden an verbleibenden Individuen Unterdrückung des Wachstums von Verjüngung erhöt Stumgefährdung v.a. in der Endphase Hoher Know How Level erforderlich -> Planungund Ausführung
- Definition Durchforstung teilweise Fällung/Entnahme der aumpoluation in den Bestandentwicklungsohasen Stangenholz und schwachse Baumholz
- Aufgaben der Durchforstung Konkurrenzregelung Zuwachslenkung (=Flächenproduktiovität auf bestimmte Bäume verteilen) Qualität steigern (=Wertesteigerung) Mischungsregelung Regelung der vertikalen Struktur des Bestandes Erhaltung eines Uner-/Nebenbestandes Erhlaung des Waldmantels Vitalität und Stabilität wegen geringerer Schaddispostition erhöhen Ernte
- Durchforstungsansätze gemetrische Durchforstung für plantagenartige Bestände gut geeignet positive und negative AusleseAuslesedurchfostung, Niederdurchforstung
- Stück-Masse-Gesetz zt
- Ungleichartiger Wald Bäume aller Dimensionen und Alterstufen kommen dauernd gemeinsam auf kleiner Fläche vor spezielle Form des ungleichaltrigen Waldes ist der Plenterwald
- Dauerwald Betriebsform, bei der ständig soviel Biomasse akkumuliert stockt, dass ein Waldinnenklima gewahrt bleibt.
- Einzelbaumentnahmen in einem Plenterwald Eingriff dient:Entnahme von erntereifen BäumenPflege des verbleibenden BestandesInitialisierung neuer Verjüngung Idealweise dient die Entnahme eines Baumes gleichzeitig diesen Zwecken die durchschnittliche Dimesion der Entnahmen im Plenterwald ist größer als in Altersklassen-Systemgeringere variable Holzerntekosten
- Gleichgewichtszustand im Plänterwald =steady state ermöglicht nachhaltige Erhlatung von Struktur und Produktion durch einen ausgewogenen Mix an Dimensionen und Baumarteilanteilen kann durch eine Gleichgewichts-Durchmesserverteilung charakterisiert werden