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Päpsy (Subject) / Modellernen (Lesson)

sozial-kognitive Theorie nach Banduras

This lesson was created by hannahmayr.

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  • Modellierender Effekt An Vorbildern lernen Menschen neue, unbekannte Verhaltensweisen/Einstellungen ggü. Personen etc. das Beobachtete wird nicht nur einfach nachgemacht, sondern neu strukturiert neue Verhaltensweise wird erlernt und kann in ähnlichen Situationen abgerufen werde
  • Hemmender Effekt negatives Verhalten vom Vorbild führt zu negativen Konsequenzen Bereitschaft ähnliches zu zeigen sinkt
  • Enthemmender Effekt Vorbild wird für sein Verhalten belohnt oder auf negatives Verhalten folgen keine negativen Konsequenzen Hemmschwelle ähnliches zu zeigen wird klein
  • Auslösender Effekt das Verhalten des Modells führt zur unmittelbaren Nachahmung, dabei ist das Verhalten nicht neu
  • Aneignungsphase: Aufmerksamkeitsprozesse - Persönlichkeitsmerkmale des Modells: soziale Macht (belohnen/bestrafen), hohes Ansehen/Status, attraktiv (Alter, Geschlecht, Herkunft), Bedürfnisse des Lernenden befriedigen → Beurteilung Attraktivität individuell - Persönlichkeitsmerkmale des Beobachters: Aufmerksamkeit ggü. Modell wird begünstigt durch: geringe Selbstachtung & fehlendes Selbstvertrauen ; Wahrnehmung wird beeinflusst durch: Erfahrungen, Interessen, Wertvorstellungen, Bedürfnisse, Triebe, Gefühle - Beziehung zwischen Modell und Beobachter: Nachahmungsbereitschaft begünstigt durch: positive emotionale Beziehung (einfühlend, wertschätzend) und Abhängigkeit - sonstige gegebene Situationsbedingungen: emotionale Befindlichkeit des Beobachters wirkt sich auf seine Wahrnehmung aus: + mittlerer Erregungszustand - zu hoher Erregungszustand  Aufmerksamkeit wird erhöht wenn: Modell mit seinem Verhalten stark auffällt, Beobachter sich Vorteile von der Beobachtung verspricht oder nützliche Erfahrungen gemacht hat
  • Aneignungphase: Gedächtnisprozesse Das beobachtete Verhalten wird im Gedächtnis gespeichert, wenn sich davon ein Nutzen versprochen wird. Wird festgehalten mit bildhafter Vorstellung und sprachlicher Beschreibung = symbolische Repräsentation Wiederholung als Gedächtnishilfe für Behaltensdauer
  • Ausführungsphase: motorische Reproduktionsprozesse Verhalten wird gezeigt sobald Beobachter dazu motorisch in der Lage ist: - Übung, Wiederholung, Korrekturen, Feedback Selbstregulierung (Ist ein Ziel vorhanden?) Selbstbeobachtung (vor dem Spiegel) Selbstbewertung (Bin ich schon gut genug?)
  • Ausführungsphase: Verstärkerprozesse Verstärkerprozesse (wie bei OK: Verhaltenskonsequenzen bestimmen Auftretenswahrscheinlichkeit) - externe Bekräftigung = der Beobachter erfährt für die Nachahmung eines Verhaltens angenehme Konsequenzen bzw. vermeidet unangenehme - direkte Selbstbekräftigung = der Beobachter bekräftigt sich selbst für sein nachgeahmtes Verhalten mit Selbstbelohnung und Eigenlob - stellvertretende Bekräftigung = Das Modell erfährt für sein Verhalten angenehme Konsequenzen bzw. vermeidet unangenehme - stellvertrende Selbstbekräftigung = Das Modell bekräftigt sich selbst
  • Ausführungsphase: Motivationsprozesse Motivationsprozesse: Im Gegensatz zu OK nicht Konsequenz entscheidend sondern die gedankliche Vorwegnahme. Beobachter bildert Erwartungshaltungen, die ihn motivieren zur Nachahmung) - Ergebniserwartung: jene Konsequenzen, die sich eine Person von der Nachahmung verspricht - Kompetenzerwartung: die vom Beobachter vorgenommene, subjektive Einschätzung eigener Fähigkeiten, die er für die Nachahmung braucht
  • kritische Würdigung Modellernen - Mensch lernt auch durch Einsicht, nicht nur durch Beobachtung - Theorie kann nur einen Teil menschlichen Erleben und Verhaltens erklären - Mensch = leistungsbesessen
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