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Methodische Grundlagen (Subject) / Begriffe (Lesson)
deskriptive Statistik
analytische Statistik
Versuchspläne
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- Normalverteilung glockenförmig, symmetrisch, asymptotisch auf x-Achse wird durch Mittelwert und Standardabweichung festgelegt Mittelwert - zentrale Tendenz- Wert der von meisten Merkmalsträgernbesetzt ist Standardabweichung - Streuung einer Verteilung- beschreibt Variationsbreite einer Messung
- Skalentransformation, welche Werte haben welchen Mittelwert, bzw. welche Standardabweichung? z-Werte:MW 0, SA 1 IQ:MW 100, SA 15 T-Werte:MW 50, SA 10 Stanine:MW 5, SA 2
- Stichprobe Teilmenge (Elemente) aus Grundgesamtheit Übereinstimmung in einem Merkmal repräsentative Stichprobe:- entsprechen Population aus der entnommen- ermöglichen Rückschlüsse auf diese klinische Stichprobe:- aus Personenkreis, der sich in Behandlung befindet
- Alternativhypothese H1 geht über bisherigen Erkenntnisstand hinaus steht zu diesem in Wiederspruch oder ergänzt innovativ Erkenntnisgewinn
- Nullhypothese H0 in Abhängigkeit zu H1, konkurrierend keine eigenständige inhalt. Aussage Gegenteil der Alternativhypothese
- zwei richtige Entscheidungen oder zwei Fehler bei Hypothesentestung richtig: Sensitivität (Empfindlichkeit):Richtig-positiv-Rate - Kranke Kranke Spezifität (Treffsicherheit):Richtig-negativ - Gesunde Gesunde falsch: α-Fehler (Fehler 1. Art):empirisch zutreffende Nullhypothese aufgrund von Testresultaten zugunsten Alternativhypothese verworfenfalsch-positiv - "Kranke" Gesunde β-Fehler (Fehler 2. Art):Nullhypothese akzeptiert wg Testresultaten obwohl in Realität nicht zutrifftfalsch-negativ - "Gesunde" Kranke
- Kennzeichen eines Experiments RCT - Random Controlled Trial methodisches Ideal empirischer Kausalforschung 3 Charakteristika1. Treatment - Bedingungsvariation2. Kontrolle - Vergleich Exp- und Kontrollgruppe(n)3. Randomisierung - zufällige Zuweisung in jeweilige Gruppe(n) aV - abhängige Variable uV - unabhängige Variable
- Logik eines Experiments uV wird systematisch manipuliert beobachtete Variation der aV Kinder lernen mit oder ohne Hilfestellung: mit Hilfestellung uV1, ohne Hilfestellung uV2 Lernerfolg aV
- Interne Validität Veränderungen der aV eindeutig wegen Einfluss der uV Präzision der Bedingungskontrolle Veränderung auf Therapie zurück zu führen
- externe Validität wenn Generalisierung auf Personen, Situationen, Zeitpunkte von Ergebnis der Stichprobenuntersuchung möglich
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- versch. Studientypen Laborexperiment - hohe interne Validität Feldstudie - hohe externe Validität
- follow-up mehrere Untersuchungen der gleichen abhängigen Stichprobe
- drop-outs nicht mehr teilnehmend
- carry-over-Effekt Lern-, Sättigungseffekte reaktive Effekte externes zwischenzeitliches Geschehen
- Fall-Kontroll-Studie Vergleich von Erkrankten (Fall) und Gesunden (Kontroll)
- Inzidenz Anteil Neuerkrankter im Verhältnis zur Anzahl der Untersuchten
- deskriptive Epidemiologie räuml. und zeitl. Verteilung psych. Störg. in best. Bevölkerungsgruppe
- analytische Epidemiologie Risikofaktoren u.w. von Gesundheit und Krankheit
- fester Marker Risikofaktor der nicht verändert werden kann (zB Geschlecht) im Gegensatz zu variablen Risikofaktoren (Alter, ändert sich von selbst)
- welche 5 Prävalenzen werden unterschieden? Häufigkeit mit der ein best. Merkmal vorkommt Punktprävalenz - best. Zeitpunkt Periodenprävalenz - best. Zeitperiode Lebenszeitprävalenz - ges. Leben wahre Prävalenz - über repr. Bevölkerungsstudien administrative Prävalenz - über klinische Stichprobe
- Relatives Risko/Odds Ratio - Maße/Werte multiplikative Faktoren genau 1 - keinen Unterschied in Risiken/Quoten größer 1 - Risiko zu erkranken in Exponiertengruppe größer weniger 1 - Risiko zu erkranken in Exponiertengruppe kleiner
- Forschung nach Wirksamkeit und nach Wirkungsweise Wirksamkeit - outcome-Forschung Wirkungsweise - Prozessforschung
- ! Beurteilung der Wirksamkeit/Outcome-Forschung unter Efficacy - Wirksamkeit - unter stand. Idealbedingungen (Labor), interne Validität Effectivness - Effektivität - naturalistischen Realbedingungen (klinische Praxis), externe Validität Efficiency - Effizienz - Wirtschaftlichkeit (Kosten-Nutzen-Relation)
- Metaanalyse statistisches Verfahren Zusammenfassung Primäruntersuchungen statistische Auswertung quantitativer Daten Ergebnisse quantitativ vergleichbar (über zB Effektstärken) Güte abhängig von Güte eingeschlossener Studien
- evidenzbasierte Medizin gewissenhafte, ausdrückliche, vernünftige Gebrauch der gegenwärtig besten externen wissenschaftlichen Evidenz für Entscheidungen in med. Versorgung ind. Patienten Corchrane Collaboration hat Evidenzstufen klassifiziert gibt im SGB V evidenzbasierte Leitlinien seit 2000
- Äquivalenzparadoxon (Luborsky) versch. Therapieformen oft ähnliches Ergebnis
- Allegiance pers. Präferenz eines Therapeuten für Methode evtl. Verzerrung der Objektivität von Wirksamkeitsstudien
- Treatment Integrity / Adherence Grad Übereinstimmung von geplantem mit durchgeführtem Treatment
- Prozessanalysen / Wirkungsweise Abläufe zwischen Therapeut und Patient Makroprozesse - gesamter Therapieverlauf Mikroprozesse - einzelne Sequenzen innerhalb Sitzung
- Wirkfaktoren in Prozessanalyse spezifische Wirkfaktoren - einzelnen Schulen "vorbehalten" unspezifische Wirkfaktoren - allen Formen von PT immanent
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- 5 allg. Wirkfaktoren nach Grawe Problemaktualisierung Ressourcenakitiverung Problembewältigung Motivationale Klärung Therapiebeziehung
- Allgemeines Modell der Psychotherapie (Orlinsky und Howard) - BSPP Behandlungsmodell des Therapeuten Störung des Patienten Person des Patienten Person des Therapeuten
- Uunterschied relatives Risiko - Odds Ratio relatives Risiko: Wahrscheinlichkeit zu erkranken, Vergleich von - Risikofaktor ausgesetzten Kranken (Raucher Herzinfarkt) und - ohne Risikofaktor erkrankten (Nichtraucher, Herzinfarkt)- Wahrscheinlichkeit zu erkranken ist xmal so hoch wie ohne- Rechnung: a : (a+c) oder a x (b+d) b : (b+d). b x (a+c) Odds Ratio:- Risikofaktor ausgesetzten Erkrankten (Raucher, Herzinfarkt)- ohne Risikofaktor Gesunden (Nichtraucher, kein Herzinfarkt)- Raucher haben ein Risiko von x an Herzinfarkt zu erkranken- Rechnung: a : b oder a x d c : d c x b
- attributables Risiko Berechnung wie bei relativem Risiko beide Gruppen dann voneinander subtrahiert nicht vorhandene von vorhandener abgezogen (b-a) Wahrscheinlichkeit zu Erkranken senken, indem man Risikofaktor eliminiert Differenz des Erkrankungsrisikos
- Effektstärke statistisches Maß Unterschiede oder Zusammenhänge aus versch. Untersuchungen mit heterogenen Stichproben und Messinstrumente vergleichbar versch. Maße- Cohens d - Mittelwertunterschied vor und nach PT, dividiert durch Standardabweichung vor Behandlung d=×¹−ײ s¹- d von 0,2 kleiner, 0,5 mittleren, 0,8 starker Effekt weitere Bravais-Pearson-Korrelationskoeffizient, Glass´s Delta, Hedges g, Cramers V