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Psychologie Fetchenhauer (Subject) / 8 (Lesson)

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  • Menschen sind das Produkt ihrer 3 Gene Lebensgeschichte Umwelt
  • Eigenschaften von Persönlichkeitsmerkmalen 7 In allen Kulturen nachweisbar Für Erwachsene und Kinder geeignet  Ändern sich nicht im Laufe des Lebens/ situationsunabhängig Alle Eigenschaften sind nahezu unkorreliert/ unabhängig Werden von Menschen intuitiv angewandt Alle Dimensionen sind normalverteilt Unterschiede Mensch/Tier lässt sich mit Big 5 Erklären
  • Unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale können sich beziehen auf ..3  das Empfinden und die Wahrnehmung von Ereignissen kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten das Verhalten in bestimmten Situationen
  • Charaktereigenschaften 1) Charaktereigenschaften beschreiben das Wesen einerPerson Beispiel: Gemütlichkeit, Kontaktfreudigkeit
  • Fähigkeitsvariablem  2) Fähigkeitsvariablen informieren uns über bestimmteFähigkeiten einer Person Beispiel: Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit, Musikalität
  • Big 5  Emotionale Stabilität (Neurotizismus) Extraversion Offenheit für Erfahrungen Verträglichkeit Gewissenhaftigkeit
  • Emotionale Stabilität (Neurotizismus) positiv 4 negativ 2 Neurotische Menschen (positiver Wert) sind ängstlicher, reizbarer und impulsiver sind anfälliger für psychosomatische Beschwerden sind tiefgründiger sind seriöser Emotional stabile Menschen (negativer Wert) sind zufriedener mit ihrem Leben sind seltener eifersüchtig und seltener selber untreu
  • Extravertierte Menschen (positiver Wert) 3  sind geselliger, durchsetzungsfähiger, optimistischer „kennen Gott und die Welt“ sind beruflich erfolgreicher
  • Extraversion (negativer Wert) 2 Introvertierte Menschen (negativer Wert) eignen sich selber Fachwissen an wirken weniger sprunghaft und oberflächlich
  • Offenheit für Erfahrung, positiver Wert 4  sind unkonventioneller, phantasievoller, kreativer sind schwärmerischer und romantischer haben breitere Interessen sind offen gegenüber neuen Erfahurngen, Wertesystemen, Normen
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  • Weniger offene Menschen (negativer Wert) 4  sind keine „Spinner“ experimentieren seltener mit Drogen sind beständiger sind erfolgreicher
  • Verträgliche Menschen (positiver Wert) 4  sind aufrichtiger, bescheidener, vertrauensvoller sind bei ihrer Umwelt beliebter sind weniger nachtragend leben länger
  • Unverträgliche Menschen (negativer Wert) 2  gehen Konflikten weniger aus dem Weg können weniger leicht ausgenutzt werden
  • Gewissenhafte Menschen (positiver Wert) 4  sind kompetenter, ordnungsliebender, selbstdisziplinierter haben bessere Schulnoten (ebenso relevant wie IQ) leben länger Helfen anderen oft, aber nicht aus Prosozialität, sonder aus der Bereitschaft sozialen Normen zu folgen
  • Weniger gewissenhafte Menschen (negativer Wert) 3  sind seltener religiös halten sich seltener an sozialen Normen können besser mit unzuverlässigen Personen umgehen
  • Persönlichkeit und Verhalten 2  Verhalten lässt sich nicht deterministisch von Persönlichkeitableiten Persönlichkeit wird häufig konsistenter wahrgenommen, alssie tatsächlich ist
  • Intelligenz 4  Intelligenz ist die kognitive Fähigkeit  abstrakte Zusammenhänge zu erkennen, vorhandenes Wissen in neuartigen Situationen zielführend anzuwenden und                     mentale Probleme schnell und zutreffend zu lösen  Intelligenz ist das am häufigsten untersuchte Persönlichkeitsmerkmal
  • Messkriterien 3  Reliabilität bzw. Zuverlässigkeit des Tests Validität bzw. Gültigkeit des Tests Reliabilität eines Tests ist eine notwendige, aber keinehinreichende Bedingung für seine Validität
  • Fluide Intelligenz  Fähigkeit eines Menschen, hinsichtlich ungewohnterSituationen bzw. kognitiver Probleme neuartigeLösungswege zu generieren
  •  Kristalline Intelligenz 2  Fähigkeit eines Menschen, zur Lösung kognitiver Problemeauf bereits vorhandenes Wissen bzw. zu einem früherenZeitpunkt entwickelte Prozeduren zurückzugreifen Kristalline Intelligenz ist das Endprodukt dessen, was Bildung und fluide Intelligenz gemeinsam hervorgebracht haben
  • G-Faktor, Intelligenz unterschiedliche Subtests der Intelligenz korrelieren positiv miteinander, allgemeine Intelligez (G: generell) 
  • Wie entstehen Persönlichkeitsunterschiede?  Durch die genetischen Anlagen eines Menschen Durch die Umwelt bzw. die spezifische Lernerfahrungeines Menschen Nature vs. Nurture
  • Die Nature-Hypothese 2 Wenn Persönlichkeitsunterschiede zwischen Menschen auf Vererbung zurückzuführen sind, dann sollten… … eineiige Zwillinge einander stark ähneln, auch wenn siegetrennt aufwachsen … Stiefgeschwister einander nicht ähneln, auch wenn siegemeinsam aufwachsen
  • Die Nurture-Hypothese 2 Wenn Persönlichkeitsunterschiede zwischen Menschen auf Umwelt und Lernerfahrungen zurückzuführen sind, dann sollten… … eineiige Zwillinge einander nicht ähneln, wenn sie getrennt aufwachsen … Stiefgeschwister einander stark ähneln, wenn sie gemeinsam aufwachsen
  • Nature oder Nurture?4  Eine Vielzahl von Zwillingsstudien ergab, dass nahezu alle Persönlichkeitseigenschaften zum erheblichen Teil genetisch bedingt sind  Aber: Das bedeutet nicht, dass Umwelt und Lernerfahrungen keine Rolle spielen Heritabilitätskoeffizient = Varianzanteil, der durch genetische Faktoren erklärt wird Dieser ist aber von der Varianz sowohl der genetischen als auch der Umweltfaktoren abhängig
  • Kritik an der Verhaltensgenetik 4  Persönlichkeit ist immer das Ergebnis einer Interaktion zwischen Anlage und Umwelt Verhaltensgenetik kann immer nur die relativen Erklärungsanteile von Anlage (Gene) und Umwelt in einer gegebenen Umwelt untersuchen Eine durchschnittliche Verbesserung von Umweltbedingungen verändert die relativen Anteile nicht Eine Angleichung der Umweltbedingungen verringert den Erklärungsanteil der Umwelt
  • Gene  Aussehen  Persönlichkeit 5 Menschen schließen vom Aussehen in hohem Maße auf den Charakter Ähnliche Umweltreaktionen auf ähnlich aussehende Menschen Formung des Charakters What is beautiful is good-Heuristik  Hohe Korrelationen bei getrennt aufgewachsenen eineiigen Zwillingen können zurückzuführen sein auf  deren genetische Übereinstimmung  die (identischen) Reaktionen der Umwelt auf das identische Aussehen der beiden Zwillinge
  • Wie bestimmt unsere Persönlichkeit unser Verhalten? 4  Konkretes Verhalten ist in einer bestimmten Situation nahezu unabhängig von der Persönlichkeit Zwei Bedingungen bestimmen, ob die Persönlichkeit das Verhalten determiniert Kurze vs. lange Verhaltenssequenzen Starke vs. schwache Situationen