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Sozialpädagogik (Subject) / psychosoziales Entwicklungsmodell (Lesson)

Phase 1-4

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  • Phase 1 - Urvertrauen gegen Urmisstrauen Bezugsperson ⇒ Mutter Kind von Umwelt abhängig orale Phase: Ertasten mit dem Mund Prägendes Prinzip ⇒ bekommen und geben  ⇒ Durch diesen Austauschprozess erwirbt Kind das Urvertrauen (Vertauen in die Welt, versorgt und geliebt zu werden) Erlebnisse für Misstrauen müssen gemacht werden Anstreben des Gleichgewichts zwischen Urvertrauen, ;isstrauen und Vorsicht ⇒Störmöglichkeiten ⇒ Hospitalismus, seelische und körperliche Schäden, wenn keine ausreichende Stimmulierung und sinnlich erfahrene Freundlichkeit von der Bezugsperson kommen. Krise: größere Fähigkeit und stärkerer Wunsch zur Einverleibung ⇒ treffen auf Abwendung der Mutter (Abstillen und Entwöhnung)
  • Phase 2 - Autonomie gegen Scham und Zweifel Fähigkeit große anzahl an Handlungen zu koordinieren ⇒ durch festhalten und loslassen charakterisiert anale Phase: Lustgewinn an den ausgeschiedenen Körperprodukten Kind will Umwelt autonom erkunden und kann sich immer mehr autonom bewegen, kontollierne und beherrschen neuerworbene Autonomie begegnet Forderungen und Einschränkungen (Sauberkeitserziehung) Element der Sozialordnung: Kampf um Autonomie, Auseinandersetzung um die Grenzen der Selbstbestimmung zu erlangen ⇒ erster Kontakt mit Gesetz und Ordnung Störmöglichkeit:Übertreibung der Eltern!! Krise: Kind bemerkt es kann vieles noch nicht richtig ⇒ Scham und Zweifel an der eigenen Autonomie
  • Phase 3 - Initiative gegen Schuldgefühle Kind kann problemlos laiufen und auf Entdeckungsreise gehen kann auf vielerleu Arten in die Umwelt "eindringen" soziale Wahrnehmung erweitert und strukturiert sich ⇒ erkennt sich als Familienmitglied und kann Geschlechter unterscheiden Konkurrenzverhalten: Kind denkt, dass es Aufgaben genauso gut erledigen kann, abr nicht das gleichgeschlechtliche Elternteil ersetzen kann Übernahme der Geschlechtsrollen, durch Identifikation mit einem Elternteil ⇒ ideales Leitbild ⇒Elternteil sowohl Revale als auch Vorbild Krise: Starke Initiative, um das gleichgeschlechtliche Elternteil zu ersetzen ⇒ massive Entäuschung und Schuldgefühle, weil es den dritten verdrängen wollte ⇒ Angst vor Strafen
  • Phase 4 - Werksinn gegen Minderwertigkeitsgefühl Grundtriebe treten in den Hintergrund, aber wirken "latent" weiter sublimierter Wunsch ⇒ große Bereitschaft zu lernen, arbeiten, Verpflichtungen zu übernehmen, sich nützlich machen soziale Beziehungen werden wichtiger ⇒ wendet sich Altersgenossen zu Mögliche Fehlentwicklung: "Wenn die systematische Unterweisung in Extrem verfällt", d.h. Überbetonung von Spiel und Spaß
  • Vorzüge nimmt den ganzen Menshcen in seiner Entwicklung bis zum Tod in den Blick Hinweise auf Entwicklungsprozesse verschiedener Alterstufen und lässt Schlussfolgerungen für unterstützendes pädagogisches Handeln zu  detailliertes Modell gibt konkrete Entwicklungsaufgaben in den Phasen, die bewältigt werden müssen Erklärungsansatz zur Subjektentwicklung des Menschen (wie Persönlichkeit entsteht) Verhaltensweisen können erklärt werden
  • Nachteile Widersprüche ⇒ will grundlegende sozialpsychologische Richtungsänderung bewirken, aber die Phasen des Lebenszyklus sind vorprogrammiert in höheeren Lebensabschnitten unbrauchbar (ab dem Jugendalter gleitende Übergänge) Festlegung eines genauen Alters in den Phasen machen alle Kinder auf der Welt die gleichen Krisen durch? Kulturabhängig? nicht bewältigte Krise ⇒ negative Auswirkung ⇒ unangemessene Anpassungsfähigkeiten Regression: kein Erzieher kann helfen nur Therapie hilft
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