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MC Prüfungen 8.Semester (Subject) / Geflügel (Lesson)

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  • Fleischproduktion Küken müssen 40x gewicht zunehmen 45gKüken >>1800gMasthähnchen >>>Tag35 Legehenne,2kgKM,1Ei/Tag = Erhaltungsbedarf an Energie x 1,8
  • Fütterung Auswahl „eiweißorientiert“ Korngrößen besser <0,5mm und Entnahmeort hinten (% mehr entnommen) Weizenschrot gute Wahl Kropfobstipationen können beiGrasaufnahme (Gänse) vorkommen • evtl gepaart mit Tympanien • Kropftympanien u.a. bei „verheftem“Futter (Masthähnchen) Kropfmilch fehlt bei Insektivoren Drüsenm. - Acidierung (Aufschluss von Mineralstoffen (Ca!)) Muskelm - Zerkleinerung Speichel- Amylase Kropf- Lactase Drüsenmagen - Pepsin Pancreas - Amylase  Invertase Trypsin a. Proteasen Lipasen  Galle - Lipasen nach dem Schlüpfen muss die Futteraufnahme sehr hoch sein, da eine schrittmacherfunktion und Entwicklung der Mucinschicht besteht im Darm „Nicht-Stärke-Polysaccaride“ beeinflussen die Viskosität des Chymus =( Phytase, Xylanasen,Glucanasen --> beeinflussen die Verdauulichkeit des dünndarms positiv Dickdarm: forcierte H2O Abgabe, hohe K aufnahme + Pektine =(, , die Fermentation unterdrückt unerwünschte Mikroorganismen =) Junghennen: ME ↓; ca. 10,6 MJ ME/kg ; Rp ↓; ca. 145g/kg Rfa ↑ → Verdaulichkeit ↓ (> 5 %)Umstellung auf Legehennenalleinfutter in der 18./20 LW →Ca ↑ Legehennen:meist nur 1 Legeperiode → 15 Mo.Einstallung mit 20-22 Wo., 10 % LegeleistungFutterverzehr soll bei Legebeginn möglichst schnell steigenFettzusatz 2-2,5 %Mais und weizen höher als gerste ect und tanninhaltige FM, z. B. Ackerbohnen im Ei: Robenidin (Anis/Vanillegeruch) Fischgeschmack im Ei: Trimethylamin durch: Fischöl, fettreiche Fischmehle • verdorbenes Fett • tanninreiche FM (Hirse) • Goitrin (Raps), Sinapin• Cholin Feuchte Exkremente= „Wet Litter Syndrom“: Molare Bilanz von Na+K-Cl = gesundheitsrelevant, Pektinreiche FM (Leguminosen (u.a. Soja, Ackerbohnen) - Gertreide (ß-Glucane, „NSP“) - Möhren, Trockenschnitzel) Mykotoxine wenn dann Orchatoxin (Aflatoxin  i. D kein Problem) Mastgeflügel mit Anticoccidia 
  • Wichtig für Fütterung hochverdauliches Futter Getreidekörner als Basis Rfa-Gehalt niedrig  Proteinqualität wichtig wenn pelletiert, dann minimaler Abrieb schrotförmiges Futter dem Alter angemessen (Legeh.: 75 % 0,4-1 mm) Energiedichte bestimmt die Futteraufnahme Probiotika wenn dann nach dem Schlüpfen geben nach Schlüpfen zunächst Reduktion der Beleuchtung
  • Eizusammensetzung im Eiweiß am meisten Wasser in Schale am meisten Mineralien in Dotter am meisten Protein in Dotter am meisten Fett
  • Rechtliche Grundlagen Neue Regelungen zur Legehennenhaltung in Nutztierhaltungs-VO 2002/ 2006 Verbot der Batteriehaltung ab 2010 Verbot von ausgestalteten Käfigen ab 2021 Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung vom 22. August 2006 (zuletzt geändert 10. Februar 2014) mit Regelungen für die Haltung von Legehennen + RL 99/74/EG Gültigkeit für Betriebe mit > 500 Tiere Ausnahmen davon für: Brütereien, Extensive Bodenhaltung/Auslaufhaltung (EG 543/2008) , Ökologische Haltung (EG 834/2007) Masthühnerhaltung nur mit Sachkundebescheinigung (vom TA)
  • Mindestgröße für 1 Legehenne? Mind. 2,5 m2 Grundfläche
  • Nutztierhaltungs-VO - Licht > 20 Lux Lichteintrittsfläche mind. 3 % der Grundfläche) für Gebäude ab 2002 auf mind. 80 % der Nutzfläche Flackerfreies Kunstlicht Huhn > 160 Hz 24 Std.-Rhythmus mit Dunkelperiode (mind. 8 h ununterbrochen, < 0,5 Lux) mit Dämmerungsperiode Bei Einstallung 50-60 Lux über 23-24 h (Auffinden des Futters)
  • Nutztierhaltungs-VO - Luft NH3 < 10 ppm (Sollwert) (max. 20 ppm kurzzeitig)   max. 3000 ppm CO2 Luftaustausch je kg LM: 4,5 m3/h
  • Wann wurde die Käfighaltung verboten? Deutschland: Verbot seit 1.1.2010 EU: Verbot seit 1.1.2012
  • kleiner ausgestalteter Käfig Mind. 2000 cm2 Grundfläche/Käfig Mind. 750 cm2 nutzbare Fläche/Henne, inkl.150 cm2 Nestfläche/Henne Mind. 45 cm lichte Höhe Verbot in D ab 2021
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  • Kleinvoliere = großer ausgestalteter Käfig, Kleingruppenhaltung max 60 Tiere Mind. 2,5 m2 Fläche Mind. 800 cm2 nutzbare Fläche/Hennebei > 2 kg LM: 900 cm2 , exkl. NestflächeLichte Höhe mind. 50 cm; mind. 60 cm unmittelbar hinter dem Futtertrog Verbot D 2025 EU keine Begrenzung
  • Bodenhaltung und auch Volierenhaltung 9 Hennen m2 nutzbare Fläche (Volieren max 16 auf stallfläache) scharrraum: mind. 1/3 der Stallgrundfläche Einzelnest : mind. 25 cm x 35 cm, max. 7 Tiere pro Nest Familiennest: 1 m2 Nestfläche für max. 120 Tiere (je nach Gewicht) Künstl. Beleuchtung: max. 16 h Max. 6.000 Hühner keine zeitl begrenzung rechtlich
  • Freilandhaltung Kaltscharrraum Mind. 4 m2 Auslauffläche pro Henne ausßenfläche bewachsen mind 1x jährlich kalken Dampfstrahlgeräte gg Parasiten oder Gasflammgeräte
  • Verordnung für Vermarktungsnormen von Eiern? Verordnung (EU) 1234/2007 und 589/2008 Tierschutzgepüfte Boden und freilandhaltung --> kürzen der schnäbel verboten 0 Ökologische Erzeugung1 Freilandhaltung2 Bodenhaltung3 Käfighaltung (ausgestaltete Käfige und kleingruppenkäfige)
  • Legenhennenaufzucht und Junghennen keine besonderen verordungen Besatzdichte: ab 35. LT 18 Tiere/m2 nutzbare Fläche Legebeginn 18 - 20 Woche (20.-21. LW)
  • Schnabelkürzen Ab 1.1.2017 Verzicht auf Einstallung schnabelgekürzter Junghennen Ab 1.8.2016 kein Schnabelkürzen in Brütereien in Deutschland
  • Ställe und Lüftung Lousiana Lüftung - Offenställe mit natürlicher Lüftung – quer zur Hauptwindrichtung Konventionelle (geschlossene, massive) Ställe mit Zwangslüftung(min 4,5 m3 je kg LM und Stunde)
  • Mastverfahren Kurz: 29-32d, < 1,6kg Mittel: 36 – 38 d, 2-2,2kg Lang: getrennt nach geschlechtern, 39-46d Splitting-Verfahren : Zwischenform zwischen Kurz- und Mittellangmast
  • weitere Haltungsformen Extensive Bodenhaltung: Besatzdichte max. 15 Tiere/m2, (max. 25 kg LM/m2), Schlachtalter der Tiere nicht unter 56 Tagen Auslaufhaltung: Besatzdichte auf 13 Tiere/m2 (max. 27,5 kg LM/m2), zumindest der Hälfte ihrer Lebenszeit bei Tag ständigen Zugang zu vorwiegend begrünten Freiluft-Ausläufen; min.1 m2 je Hähnchen, Futter mindestens 70 % Getreide Bäuerliche Auslaufhaltung: Besatzdichte max. 12 Tiere/m2 (max. 25 kg LM/m2),Nutzfläche der Ställe max. 1600 m2 max. 4800 Tiere je Stall,ständiger Zugang zu Freiluft-Ausläufen ab 6. LW (vorwiegend begrünten Fläche, min. 2 m2 je Tier), Masttiere von einer anerkannt langsam wachsenden Rasse ,Mastfutter aus mindestens 70 % aus Getreide Schlachtalter min. 81 Tage Bäuerliche Freilandhaltungwie bäuerliche Auslaufhaltung jedoch mit flächenmäßig unbegrenztem Auslauf
  • Eintagsküken Kükenringen (Ø 3,5-4m) in Gruppen von 250-320 Tieren Besatzdichte 22-24 Küken/m2 Tränke 1/100 Tiere Futter 1 schale für 60
  • Nutztierhaltungs VO - Besatzdichte max. 39 kg/m2 (wenn weniger als 1600g LG, dann nur 35 kg/m2)Aber:–->  Erhöhung der Besatzdichte > 33 kg/m2 nur nach Mitteilung an Behörde
  • Langsam wachsende Geflügelrasse “Cobb Sasso 42 d tägliche Gewichtszunahme max. 45 g/Tag 15 Tiere/qm
  • Puten Langmast üblich bei Teilstückvermarktung Hähne: 19-22 Wochen bis Endgewicht von 18-22kg  Hennen: 15-17 Wochen bis Endgewicht von 9-11kg Kurzmast: bei Direktvermarkung 9-12 Wochen (Babypute) 22-24 Wochen Rhythmus (Alles Rein-Alles Raus) = Kurzmast 19 Woche Rhytmus: (Rotation), nach Aufzuchtphase  Hähne in separaten Maststall, Hennen verbleiben im Aufzuchtstall, oft anwendung, hygienenachteile 13 Wochen Rhythmus: nach Aufzuchtphase  Hennen in separaten Maststall, Hähneverbleiben im Aufzuchtstall 8 Wochen Rhythmus: Hennen und Hähne in separate Mastställe geschlossenen Ställen mit Zwangslüftung (min 4,5 m3 je kg LG und Stunde) Küken: Aufstallung in Kükenringen (Ø 3,5-4m) in Gruppen von 250-320 Tieren auf Hobelspäne 1 Woche  nac hEinstellung werden die Kükenringe geöffnet Besatzdichte bis Ende Aufzuchtphase 8-10Tiere/m2 Beleuchtungsdauer sinkt von 24 auf 14h --> rest der senkung in mast keine speziellen Richtlinien Sachlundenachweis Besatzdichte: Hennen max. 45 kg LG/m2 (bei Einhaltung von Zusatzanforderungen max. 52 kg LG/m2) Hähnen max. 50 kg LG/m2 (bei Einhaltung von Zusatzanforderungen max. 58 kg LG/m2) Ruhezone mind. 10% der Stallgrundfläche Eingriffe: eigentlich verboten aber ausnahme bei schnabelkürzen: Entfernung von max. 1/3 des oberen Mandibels oder Stutzen beider Mandibeln innerhalb der ersten 10 LT Schnabelkürzungen nach dem 10. LT nur nach tierärztl. Indikation im Einzelfall durch den Tierarzt mit heißer Metallplatte oder zweiseitiger Schere = verboten wenn dann Infrarotstrahl ab 2017 dürfen mit gekürztem schnabel nicht mehr eingestalt werden Bronze Pute und T9 langsam wachsend i.d.R. Hybridtiere, d.h. keine eigene Nachzucht möglich
  • Straußenhaltung § 11 Sachkundenachweis Verbot: Elektrozäune, Stacheldraht Stallhaltung nur bei Glatteis, sehr starkem Frost (-10°C) und bei Dauerregen verbunden mit niedrigen Temperaturen⇒ als geschlossener Außenklimastall Stallhaltung höchstens 3 Tage hintereinander bzw. höchstens 10 Tage innerhalb eines Monats ohne Auslaufmöglichkeiten Gehegegröße nach TVT: 2000m2 + 200m2 pro weiterer henne Brutsaison zwischen März und September während brutzeit kleine familienverbände mit haupthenne + hahn die brüten (ca 19 eier) außerhalb der brützeit bis zu 100 tiere nachts brütet der Hahn (14-15 h) tagsüber brütet die Henne Brutzeit: 45 Tage Kunstbrut in D vorherrschend Küken: erste 5 Tage Stall erste 3 Tage bei Futter u wasser bis 4. LM dürfen Stroh, Heu und Sand nicht verwendet werden Kükengruppen nicht mehr als 35 Tiere, Altersunterschiede weniger als 6 Wochen Fehlen der Bürzeldrüse > kein Schutz vor Durchnässung und Wärmeverlust = in D keine artgerechte haltung möglich
  • Technopathien = Erkrankungen hervorgerufen durch Haltung bzw technische vorrichtungen Brusthautveränderungen: Breast Buttons, Hygrome, Bursitis sternalis Federrupfen und Kannibalismus sind nicht aggressiv motiviert ua durch grelles Licht verursacht Schnabelkürzen: nach erlaubnis 5 Jhare, auch bei Brüteiern, nicht für Biohaltungen erlaubt („Tibiale Dyschondroplasie“)Entwicklungsstörung der Skelettreifung, beidseitig Schwellung der Femorotibialgelenke, bei schweren männl Puten häufig Fettlebersyndrom: gelblich Ruptur der Leberkapsel mit Verbluten in die Leibeshöhle, Prophylaxe: Paradoxe Fütterung: Isokalorischer KH-Ersatz durch Fette mit hohem Linolsäureanteil Stopfleber in D produktion verboten, handel erlaubt
  • Immunologie Geflügel Bursa Fabrici: B-Lymphozyt Thymus: T Lym Primäre/zentrale lymphatische Organe: Bursa cloacalis/fabricii (dort wird aus Prä B lympho der B lympho) Bursektomie führt zu Verlust der Antikörperbildung igM : erster Antikörper nach Antigenkontakt geringe Affinität Pentamerbildung igY: Häufigster Antikörper im Serum, kann anaphylaktische Reaktionen auslösen Bei Enten und Gänsen zusätzlich zu IgY auch IgY(Fc) --> (also keine FcR-vermittelte Phagozytose möglich) IgA: Wichtig für Schutz an Mucosa: sekretorisches IgA Transfer maternaler Antikörper (v.a. IgY) über Dotter im Ei = schutz für küken in ersten 3 wochen Hardersche Drüse = tiefe Nickhautdrüse (Glandula palpebrae tertiae profunda), produziert Tränenflüssigkeit (enthält IgA) MHC: 20fach kleiner als bei Säugern , 2 Regionen: B, Y es wird nur 1 Gen pro MHC exprimiert Säuger: bis zu 6 verschiedene MHC-I/Zelle Vogel: höchstens 2 verschiedene MHC-I/Zelle MHC Gene: Haplotyp B21 → Resistenz gegen Marek‘ Krankheit, Haplotyp B19 → Empfindlichkeit gegen Marek‘ Krankheit weil protektive Epitope nicht präsentiert werden können Haplotyp B12 → Resistenz gegen RSV, Haplotyp B4 → Empfindlichkeit gegen RSV
  • Wassergeflügelhaltung Mulardente =Kreuzung aus Pekingente und Moschuserpel, fortpflanzungsunfähig, robuster als Moschusente keine rechtlichen vorgaben für enten + gänse, nur empfehlungen der EU für Moschusenten und Hybriden von Moschusenten und Pekingenten + hausgänse (und ihre kreuzungen) (1999) Wassergehalt im Kot (>80%) Einstallung: Einstreudicke 10-15cm wenn keine Bademöglichkeit --> wasservorrichtung (Wasser soll Kopf bedecken) Schalentränken mit der Möglichkeit des Eintauchens des Kopfes Entenküken: Pekingente: 30°C Moschusente: 35°C Pekingmastenten: Aufzucht und Mast in 2 räumlich getrennten Stalleinheiten, Besatzdichte: max. 20 kg/m2 , Einstreuanteil: mind. 75%, perforierte Böden max. 25% der nutzbaren Fläche, Licht: mind. 20 lux Moschusenten: mit Wintergarten, Besatzdichte: max. 20 kg/m2 (mitGesundheitskontrollprogramm bis 35kg), Einstreuanteil: mind. 20% (spätestens ab 5. LW), perforierte Böden max. 25% der nutzbaren Fläche, Licht: mind. 20 lux, Licht: mind. 20 lux Eingriffe verboten, nur Flügelmarkierungen zur Identifizierung, und wenn verletzungen die durch verbesserung der haltung nicht geändert werden können --> entfernung des Hakenteils des Oberschnabels (prophylaktisch beim Küken) (Betrifft nur Moschusente, nur bis Ende 2013) + Krallen kürzen, Federn, einschließlich Flaumfedern dürfen lebenden Tieren nicht ausgerissen werden Gänse Stall: – bis zur 3. LW: 8-10 Gänse/m2 – danach: 2-3 Gänse/m 2 optimale Gruppengrößen: – zwischen 50 und 100 Mastgänse – zwischen 20 und 50 Zuchtgänse mind. 15 cm dicke Schicht Junggänse jederzeit Zugang zu einem Unterstand Lichtregime: 24 h Rhythmus (Dunkelphase 1/3 des Tages) Aufzucht der Gössel bis zur 4. LW im Warmstall auf Tiefstreu
  • Bestandsbetreuung: Masthähnchen Mastpute Legehennen Herkünfte:COBB 500/700 (HENDRIX) ROSS 308/708 (AVIAGEN) Fütterung: 3 phasig Splitting: ca. 25% der Tiere werden bereits mit 27 – 29 Tagen ausgestallt--> Vermarktung als ganze Tierkörper („Griller“) Ausstallung der Hauptmenge mit ca. 35 – 38 Tagen--> Zerlegung --> Vermarktung als Teilstücke Herkünfte: BUT (BIG6, BUT7, TP ́s) (AVIAGEN)NICHOLAS (N300/700) (AVIAGEN)HYBRID (Converter, XL) (HENDRIX) Getrenntgeschlechtliche Haltung Herkünfte: LegehennenLOHMANN (LW, LB), HY-LINE , H&N = AVIAGENDEKALB ISA BOVANS SHAVER = HENDRIXNOVOGEN = GRIMAUD TETRA = BABOLNA Haltungsdauer: 12-15 Monate Feuchtigkeitsgehalt des Bodens (20% - max. 30-35%) feuchteEinstreu kann zu kokzieideninf führen Converter im Vergleich zu BIG6, Weißen im Vergleich zu braunen Legeküken --> brauchen 1-2 Grad mehr Ei kann rau und weiß sein bei infektiöser Bronchitis Impfstoffe: Nutzung von zugelassenen Impfstoffen (ggf. bei Nichtverfügbarkeit Einfuhr gem. §11 (6) 2c TierGesG möglich  Genehmigungspflichtig!) rel. Luftfeuchtigkeit (60-75%) Lufttemperatur: Legehennen: 18 CMasthähnchen: 33-35 C (ETK) bis 18C (Mastende) Puten: 25°C (ETK) bis ca. 12°C (Endmast) 34-36°C (ETK) bei Warmaufzucht mind. 8 Std. Dunkelphase 20 Lux in augenhöhe mind 3 % der Grundfläche für Tageslichteinfall Empfehlung: Vollspektrumlicht + Frequenz >160 Hz Monensinvergiftung (Antobiotika bei Kokzidose, zu viel)
  • Viruserkrankungen maternale AK erste 7 Tage (Broiler) --> mit Impfungen = Neutralisierung des Antigens (Gumboro) über Trinkwasser, Spray, ins Auge (lebend IS), Flügelstich, Federfollikelmethode (Tauben/Pocken) Volumen 0,2 / 0,5 ml Trinkwasser + Spray --> Nur für Lebendimpfstoffe (bei zweifelhafter Trinkwasserquali magermilchpulver hinzufügen VOR dem impfstoff Spray schnell wegen Harder’sche Drüse: GROBSPRAY Tröpfchengröße größer als 100 μm für die erste Immunisierung und Feinspray: kleiner als 50 μm = Booster Broiler: Eintagsküken - Infektiöse Bronchitis (Sprayimpfung), 9-14 LT - Newcastle Disease (Trinkwasser/Spray),  14 LT Infektiöse Bronchitis , 14-17 LT - Infektiöse Bursitis Mastputen: Turkey Rhinotracheitis (Typ B; Spray) Newcastle Disease (La Sota; Trinkwasser) Hämorrhagische Enteritis Legehennen: Marek (i.m./s.c.) Infektiöse Bronchitis (H 120/D274; Spray) Kokzidien (Spray/Trinkwasser) 1. Salmonellen, Newcastle Disease, Infektiöse Bursitis , Bursitis, Pocken Mastenten und Gäse = keine Empfehlungen, die eltern tiere werden geimpft Marek‘sche Krankheit (MA) + Infektiöse Laryngo-Tracheitis (ILT) = Herpesvirus = Lebendimpfstoff Gumboro (Infektiöse Bursitis, IBD) = Birnavirus = Lebend oder inaktiviert Pochen = Avipoxvirus = attenuiert Chicken-Anämie-Virus = Circovirus = Elterntiere Impfen (mAK) = lebend Aviäre Enzephalomyelitis (AE) = Picornavirus = Elterntiere Impfen (mAK) = lebend Egg drop syndrome (EDS76) = Adenovirus = inaktivierte Adsorbatvakzine Reovirusinfektion = Elterntiere mit Lebendvakzinen 
  • Spezielle Hygieneanforderungen entspr. Hühner-Salmonellen-VO gilt für Zuchtbetriebe (≥ 250 Hühner), Aufzuchtbetriebe (≥ 350 Junghennen) und Legehennenbetriebe (≥ 350 Hühner ), Masthähnchenbetriebe (≥ 5000 Tiere) Neubelegung frühestens 3 d nach Abschluss der R + D  Ausläufe mind. 1 x jährlich kalken (3,2 kg Ca(OH)2/m2 ), 14 Tage lang liegen zu lassen anschließend fräsen 15cm tief,  und danach mind. 2 Wochen unbesetzt lassen R + D Trinkwasserleitungssystemen: mit Phosphorsäurelsg. (37%, pH 1-2) oder mit "aktiviertem Wasser" Brutei-Desinfektion: Ei Dipping = temperature or pressure differential dipping,TDD or PDD
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  • Medikation erkrankte Tiere trinken mehr, fressen weniger Broiler trinkt immer gleich egal wie Lichtintensität Legehennen nehmen 2/3 ihres Wasserbedarfs egen Ende der Lichtperiode auf Kokzidostatika gut übers Futter verabreichbar Metabolische Aktivität: Säuger < Vögel - direkt proportional zu metabolischem Körpergewicht (kg0,75) oder Körperoberfläche (m2) renale Clearance Säuger > Vögel HWZ von Chloramphenicol bei Taube am kürzesten, Papageien Wellensittich Wassergeflügel (Gans) Raubvögel (Falken) Hühnervögel (Huhn) --> am längsten Antiparasitika: Prophylaxe vor Kokzidiose AB: (VO (EG) Nr. 470/2009 und VO (EU) Nr. 37/2010) Resistenzentwicklung durch vermehrte Bildung bon Effluxpumpen = auswärtztransport der Makrolide, Methylierung der Bindungsstelle, hydrolytische spaltung des Makrolidrings Kreuzresistenzen bei Lincosamiden und Streptogramiden TherapielückenAspergillose, Histomoniasis, Taeniasis, Ein NSAID, kein Bromhexin AB können im Einzelfall  bei „Therapienotstand“ umgewidmet werden --> Antibiogramm notwendig, Tierarzt muss wartezeiten angeben (ansonsten Mindestwartezeiten Eier = 7d, Fleisch = 28d), MRL-Werte müssen nach ihrem Ablauf unterschritten sein
  • DLG-Merkblatt 347 Haltung von Jungmasthühnern (Broiler, Masthähnchen) Der Feuchtigkeitsgehalt der Einstreu sollte 30 Prozent nicht überschreiten
  • Fütterung Geflügel durch Reduktion des Energiegehaltes kann Steigerung der Mengenaufnahme erzielt werden mehr aufnahme durch längere tageslänge  Vitamin A - Darm- und respiratorischen Erkrankungen ▫ Vitamin B-Stoffwechsel- und Lebererkrankungen ▫ Vitamin C-Transport- und Hitzestress ▫ Vitamin D  Knochenstoffwechsel Vitamin E - Muskelstoffwechsel Kalzium, Phosphor- Knochenstoffwechsel Magnesium- beruhigender Effekt bei Herden mit übersteigertem Verhalten Weizenschrot lieben sie Kropfobstipationen können bei Grasaufnahme (Gänse) vorkommen Drüsenm. - Acidierung ,   Muskelm. = Zerkleinerung
  • Facts LeMi Rechtliche Grundlagen vermarktung Geflügel: VO 1305/2014 ausführlicheVermarktungsnormen                    VO  543/2008 Lebensmittelsicherheitskriterium    Zoonose     VO (EG) 2073/2005 „Geflügelfleisch“  Kältebehandlung, zum Verzehr „frisches Geflügelfleisch“  -2 bis max. +4 °C „gefrorenes Geflügelfleisch“  -12 °C „tiefgefrorenes Geflügelfleisch“  -18 °C Hähnchen/Broiler/Brath. --> biegsamer Brustbeinfortsatz Suppenhuhn--> verknöcherter Brustbeinfortsatz Kapaun mind. 140 d  --> Junghahn vor Geschlechtsreife kastriert u. 77 d Mast Stubenküken max. 28 d --> 650 bis 750 g (< 650 g ohne Innereien, Kopf, Ständer) Junger Hahn mind. 90 d  -->   Legerasse, nicht vollständig verknöchertes Brustbein Perlhühner (Numida meleagris dom.)  --> verknöcherter Brustbeinfortsatz Junge P. - biegsamer Brustbeinfortsatz Zoonose: Hähnchen: S. Infantis, Typhimurium, Paratyphi B Pute: S. Typhimurium Brühverfahren niedrig: 50-54° 2-5min ,  hoch: 55-60° 2-3min Tauchkühlung (Spinchiller) - <4 °C (Kontamination der tiefen Muskulatur, Zoonose) Luftsprühkühlung + luftkühlung lang, 60min Keimgehalt Haut (Ende Schlachtprozess) 104 - 105 Halshaut meisten Salmonellen nachgewiesen handelsklassen A B C: VO 543/2008 Leber 300-400g Effilé: teilweise ausgenommen (Darm über Kloake entfernt), gebrüht und gerupft New York dressed: komplett unausgenommen, gebrüht und gerupft 
  • Facts Ei LeMi VO 853/2004 Anhang III: Spez. Hyg. Vorschriften für LM tier. Ursprungs Lagerung: nicht stab.: < 4 °C Roheihaltige LM Abgabe nur in Gaststätten, wenn warm <2h nach herstellung, wenn kalt: innerhalb von 2 h: 7 °C Kühlhinweis: ab 18. d bei 5-8 °C kühlen  Abgabe an Verbraucher: - 21.d nach dem Legen VO 2073/2005 sicherheitskriterium Haugh Units Dotterindex: Dotterhöhe/Dotterdurchmesser x 100 = 35 Klasse A, keine auflagerungen, kein schmutz (bestes EI) Klasse B: auflagerungen möglich, lichtsprung + knickeier + eihaltersprüge + blutflecken + Läufer (luftkammer verschoben) ok, fließ/windei + bruchei untauglich Dotter grün + fischig = Pseudomonas Dotter rot + schwefelgeruch = E. coli, proteus, serratia Dotter dunkel grün-schwarz + fäulnis = Proteus, proteolyse
  • Fleischhygiene Fangmaschiene: 8000-9000 Tier/Stunde per Hand: 1000-1500 pro Person max 25 Tiere in einer TransportKiste Betäuben: Irreversible elektrische Betäubung mit Ganzkörper- durchströmung im Wasserbad (Alternativ: CO2, Kopfschlag), Hühner: 120 mA / 4 sec - Enten, Gänse: 130 mA / 6 sec - Puten: 150 mA / 4 sec Eröffnen der Körperhöhle mit Kloakenschneider oder Pistole Entnahme der Eingeweide: Eviszerationstrommel oder manuell Rechtsgrundlage Fleischuntersuchung: 854/2004/EG LU im erzeugerbetrieb FU stichprobenartig, visuell Mortalität Mastverluste: Ziel: <1,5% Ist: 3–5% amtlichen Untersuchungen alle 12 Monate Keine Abgabe von Schlachtgeflügel ohne Gesundheitsbescheinigung ! Schlachtgeflügeluntersuchung (SGU) max 3 Tage gülitig (Ausführliche Untersuchung:„Käfig für Käfig“) Amtliche Untersuchung post mortem: nach H3 Abschnitten I und III, Unverzüglich nach der Schlachtung, repräsentativen Stichprobe der Organe untauglich: alles was man sich denken kann UND: abgemagerte Tiere, Tierseuche der OIE-Liste, Allgemeinerkrankung, Fehlen der LMKI, Hämatome FrakturenVerschmutzungen H2: folgende Teile dürfen nicht für die Herstellung von Fleischerzeugnissen verwendet werden: bei Geflügel: Kopf (ausgenommen Kamm, Ohren, Kehllappen und Fleischwarzen), Speiseröhre, Kropf, Eingeweide und Geschlechtsorgane Sterilisationsvorrichtungen für Arbeitsgeräte - Wassertemperatur von mind. 82 °C oder alternatives System mit gleicher Wirkung Hygiene bei und nach zerlegung: Raumtemperatur max. 12 °C NATIONALE VORSCHRIFTEN = LMHV
  • Facts Fleischhygiene JAGD 852/2004 = „Primärerzeugnisse“ 853/2004 = „Kleinwild“ frei lebendes Federwild und frei lebende Hasentiere + freilebendes Wild Kleinwild spätestens bei Abgabe ausweiden Lagerung innentemp 4° Effektive Schussentfernung bis ca 40 m
  • Fleischhygiene Stauß VO (EG) 853/2004 LU 3 Tage vor ankuft im schlachthof Bolzenschuß: Höchstdauer zwischen Betäuben und Entblutungsschnitt - 20 sek. Elektrobetäubung: Stromstärke min. 0,5 A für 6 sek.Höchstdauer zwischen Betäuben und Entblutungsschnitt 10 sek. (liegend) 20 sek. (hängend)Kugelschuss nur Nottötung Oberkeule hochwertiger als unterkeule
  • Facts Fleischhygiene Geflügel Nüchterung = eine verfügbare Maßnahme gegen fäkale Kontamination nach der schlachtung (Verringern der Defäkation) Nüchterungszeit 8 bis12 Stunden gut, kürzer = futter noch im Kropf, läneger: steigerung des pH wertes im kropf, Vergrößerte Gallenblase, red lebendgewicht, wässriger darminhalt
  • Medikamente FISCH äußerliche Bhd. Langzeitbad (> 12 h), Kurzzeitbad (sec bis wenige min) positiv: Hungern der Fische 12 bis 24 Stunden vor der Behandlung reduziert ihren Sauerstoffbedarf und die Ammoniakausscheidung niedrigste Wassertemp = höchste O2 Gehalt --> morgens keine verzinkten Behälter --> steigert die Toxizität einiger stoffe Injektion nicht möglich bei Brütlingen und kleinen fischen Wartezeiten 500/°wasser temp Nelkenöl: Anästhesie und Euthanasie von Fischen Formaldehyd-Lösung 36 Prozen: ektoparasiten, Kiemenmykosen Natriumchlorid: ektoparasiten, Anregung des Stoffwechsels Calciumhydroxid (Löschkalk) + Calciumoxid (Branntkalk): gg Fischegel und mykosen Praziquantel ab 01.03.2018 generell verschreibungspflichtig
  • LeMi FISCH Abtötung von Nematoden +60 °C im Kern Mirinade: Einwirkung der Essig-Salz-Lösung  35 d Fischgewebe („saure Lappen“) 6 % NaCl, 2,4 % Essig, pH 4,2 --> Lagerung: Kühlung (7 °C, 5 Mon.) Bratfisch: mind. 160 °C im Ölbad, Fischkern max. 60 – 80 °C Kochfisch: mind. 80 °C, 15 min., Zusatz von Salz, Essig, Gewürzen (pH-Wert < 4,8 °C) Kaviar = Stör --> Salzen (NaCl im Produkt 4 – 10 %), meist Zugabe von Konservierungsstoffen Lagerung: Kühlung -2 - +2 °C, ev. pasteurisiert Garnele = Shrimps Kaisergranat = Scampi Krebs- und Weichtiere, außer AusternTötung: stark kochendes Wasser Weichtiere - Dampf >100 °C Taschenkrebse - mechan. Zerstörung der Hauptnerven Krebstiere - elektrische Betäubung!!!