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WAM1 (Subject) / Klausur (Lesson)
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- 1. Wenn man Wissenschaft charakterisieren will, kann man in einem ersten Schritt drei Bedeutungsdimensionen heranziehen. Nennen und erläutern Sie diese drei Bedeutungsdimensionen a. Tätigkeit der Wissenserweiterung : z.B. Forschen, Fragen, system, Beantworten von Fragen b. Institution: Ein sog. Wissenschaftsbetrieb z.B. wissenschaftl. Betriebe/Einrichtungen, Uni, FH, Labor c. Ergebnis: Fachdisziplinen (Ansammlung von Sätzen und Aussagen), Bessere Bedürfnisbefriedigung
- 2. Worin unterscheiden sich Formal- und Realwissenschaften? Nennen Sie aus beiden Bereichen je zwei wissenschaftl. Fachgebiete a. Formalwissenschaften: Logische Wahrheit, Konstruktion von Zeichensystemen inkl. Regeln (ohne Bezug auf empirische Fakten), z.B. Mathematik, Logik, Philosophie b. Realwissenschaften: Faktische Wahrheit, Beschreibung und Erklärung der empirischen Realität, bzw. Analyse meschlicher Handlungen, z.B. Physik, Chemie, Sozial-Psychologie, BWL
- 3. Zur Präzisierung von Aussagen werden in wissenschaftlichen Erörterungen Definitionen benutzt. Welche beiden grundlegenden Definitionsarten gibt es? Nennen und erläutern Sie beide kurz a. Realdefinition: Erklärung des Sachverhalts, Beschreibung/Bezeichnung des „Wesen“/der Natur einer Sache, Realitätsbehauptung b. Nominaldefinition; Vereinbarung über den Gebrauch von Ausdrücken bzw. Festsetzung über ihren Gebrauch; Zweckmäßigkeit, aber keine Aussage über die Realität
- 4. Welche drei Arten wissenschaftl. Materials kann man unterscheiden? Geben Sie je ein Beispiel a. Primäres Material: Originalschriftum, Monographien, z.B. erster Aufsatz zu einem Thema, Diplom-Arbeit, Zeitungsartikel, Bücher b. Sekundäres Material: Bibliographie (Auflistung), Verzeichnisse, die primäres Material systematisch aufreihen, Verlagskataloge, haben die Aufgabe Primäres Material zu finden c. Tertiäres Material: Lexika (stichwortartige Erläuterung), Handwörterbücher (wichtiger Einstieg), Enzyklopädien (umfangreiche Erläuterung), mit Literatur und Quellenangaben verweisend auf primäres Material
- 5. Wo bzw. bei welcher Kategorie (siehe 4) sollte man einsteigen, wenn man sich ein neues wissenschaftl. Thema/Gebiet erliseßen will? a. Einstieg ins Thema mit tertiärem Material. Kurzer, übersichtilicher Eindruck mit weiterführenden Quellennachweisen, danach Vertiefung ins Thema
- 6. Beim Speichern wissenschaftlichen Materials kommt es auf einige Grundlegenden Bedingungen an. Nennen und erläutern sie vier zentrale Faktoren für effizientes Speichern a. Einheitliche Formate verwenden, erleichtert Strukturierung und Zugriff b. Struktur und Systematik bei Speichermedien, Farbsymbilik, erleichtert Recherche c. Nachlernen innerhalb von 24h, Grundlage für Langzeitspeicherung d. Selbstbefragung während Mitschrift und Nachlesen à Brücken schlagen
- 7. Welche Grundlegenden Funktionen soll die Wissenschaft erfüllen? a. Fundierende Funktion: gemeinsame Sprachbasis, Fundamente zu schaffen, verständliche Grundlage b. Kritische Funktion: KERN! Fehler aufspühren, Falsifikation c. Utopische Funktion: mit neuen Welten, Zielvorstellung, Werten, neuen Kategorien befassen, über andere Möglichkeiten nachdenken, querdenken
- 8. So wie es in den verschiedenen Berfusfeldern bestimmte übergreifende Methode bzw. Grundtechniken gibt, besteht auch innerhalb der Wissenschaft ein gemeinsames Repertoire grundlegender Denkmethoden. Nennen Sie diese a. Definition: Real- und Nominaldefinition, Einführung von Begriffen und Bedeutungen b. Unterscheidung: Urteilen heißt Entscheidungen treffen, Unterscheiden-Können bedeutet Kritikvermögen c. Einteilungen: Zerteilen von Problemen, Zusammenfassung gleicher Dinge, Glieder zwei spezielle Aspekte: Klassifikation und Typenbildung d. Begründung: Konstruktion von Argumentationsschritten ohne Lücken, eindeutig und nicht widerlegbar
- 9. Nachdem Sie für eine bestimmte Problemstellung eine Literaturrecherche durchgeführt haben, stehen Sie vor der Aufgabe, die gefunde Literatur zu beschaffen: Welche drei zentralen Fragen sind dabei zu beantworten? a. Ist die Literatur vor Ort vorhanden? b. Ist die Info im Volltext verfügbar? (z.B. elektronische Zeitschrift online) c. Fernleihe oder Dokumentenlieferdinst?
- 10. Um welche drei wesentlichen Aufgaben geht es bei den empirischen Wissenschaften? a. Erkenntnisse entdecken/aufspüren b. Erkenntnisse/Theorien begründen c. Erkenntnisse/Theorien anwenden bzw. praktisch umsetzen
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- 11. Welches sind die Charakteristischen Merkmale für Wissenschaftlichkeit? a. Systematik: Ziele formulieren (verständlich, transparent, intersubjektiv (eindeutig), nachvollziehbar) b. Begründung: Ziel, Strategie muss man begründen können c. Allgemeingültigkeit: Gesetze erstellen bzw. algemeingültiges Niveau erstellen, methodengestützt (Beweis-/Argumentatonsmethoden) Kritikfähigkeit: Ziele immer wieder neu diskutieren –> Falsifikation (Hypothesen widerlegen)
- 12. Zwei wichtige Bausteine einer wissenschaftlichen Materialdokumentation sind? Welche grundlegenden Elemente sollten die beiden in genannten Karteien jeweils beinhalten? a. Literaturkartei: alphabetische Ordnung, Querverweise, inhaltliche Kurzkennzeichnung b. Schlagwortkartei: Themenbezogene Struktur, alphabetische Struktur, Querverweise
- 13. Zwei Formen des Zitierens lassen sich unterscheiden: a. Wörtlich / originalgetreu b. Sinngemäß
- 14. Wie ist beim Zitieren zu verfahren, wenn man … kenntlich machen will? a. …Auslassungen…: Diese werden durch drei Punkte kenntlich gemacht … oder durch drei Punkte in eckigen Klammern […] b. …Anpassungen…: werden in runde Klammern () eingebaut c. …Ergänzungen…: Ergänzungen vom Verfasser der Arbeit müssen innerhalb eines Zitats nach der Ergänzung in runden Klammern mit dem ensprechendem Hinweis (Erg./Hervorhebung/Unterstreichung vom verfasser) erfolgen. Beispiel: … die Weisheit heranziehen, dass „nachts … alle Mäuse grau (Unterstreichung vom Verfasser) (sind).“
- 15. Erläutern sie kurz was man unter Boolescher Suche versteht a. Die Verknüpfung von mehreren Suchbergieffen nennt man Boolescher Suche. UND : alle gennannten Begriffe müssen im Datensatz vorkommen ODER: einer der angegebenen Suchbegriffe muss vorkommen NICHT: eine Suchbegriff wird ausgeschlossen, der nicht vorkommen darf
- 16. Erläutern Sie kurz, was man unter Formular und thematischer Suche versteht a. Die Formale Suche ust die Suche nach einem bestimmten Medium mit bekannten formalen Angaben. z.B. Autot, Titel, ISBN b. Die thematische Suche oder inhaltliche Suche oder sachliche Suche recherchiert Medien zu einem bestimmten Thema
- 17. Erläutern Sie kurz, was man unter Trunkierung versteht a. Eien Suche wird erweitert, indem der Suchbegrioff durch einen Joker ergänzt wird Dabei wird meist ein Worstamm eingegeben und alle möglichen Endungen werden durch ein Trunkierungszeichen ersetzt
- 18. Erläutern Sie kurz was man untern verstekcter Bibliographie versteht a. Versteckte Bibliographien sind Literaturverzeihnissem, die in büchern und Zeitschrifen zu finden sind. VB nennen weiterführende Literatur zu dem in der Publikation behandelten Thema. Sie können sowohl seltbstständige als auch unselbstständige Literatur enthalten. VB findet man besonders häufig in Lexika, Enzyklopädien und Handbüchern
- 19. Was versteht man unter „Bibliographieren“ im Rahmen des Wissenschaftlichen Arbeitens? a. Bibliographie --> Literaturverzeichniss, bibliographieren --> auflisten
- 20. Der menschliche Informationsverarbeitungsprozess gliedert sich in drei Phasen a. Informationsaufnahme: ausgeschickte Signale des Senders werden aufgenommen, beobachten, zuhören b. Informationsverabreitung c. Informationsspeicherung
- 21. Der Verarbeitungsprozess geschieht mit Hilfe con drei Informatoinsspeichern a. Sensorischer Informationsspeicher (SIS): hohe Kapazität, geringe Speicherfähigkeit, Ultrakurzzeitgedächtnis, Wahrnehmung von Sinneseindrücken b. Kurzzeitspeicher (KZS): Informationsverarbeitung, hohe Flexibilität, begrenzte Kapazität c. Langzeitspeicher (LZS): Extrem hohe Speicherkapazität, einfache Verarbeitung, nicht löschbar
- 22. Lassen sich die aus der Informationsverabeitungstheorie gewonnenen Erkenntnisse für das Lernen im Studium einsetzten? Bergünden Sie ihre Erörterung a. Generell lassen sich die Erkenntnisse auf das Studium anwenden. Bei der Fülle der Informationen kann man mit hilfe der erlernten Prozesse wichtiges von unwichtigem unterscheiden
- 23. Erörtern Sie PRO und Conrta punkte hinsichlich des Lernens in der Gruppe a. Pro: Unterschiedliche Wissenstände, Gruppenmotivation, versch. Informationsquellen, Art der Informationsbesorgung, viele Lösungsansätze b. Contra: negative Beeinflussung durch Ablenkung, zu viele Lösungsansätze erschweren einen gemeinsamen Ansatz
- 24. Erläutern Sie , was man im Rahmen der Darstellung wissenschaftlichen Materials unter inhaltlicher Strukturierung versteht a. Entsprechend des inhaltlichen Sachverhalts ist eine Gliederung notwendig, um bspw. Auf gewünschte Teilbereiche schnelleren Zugriff zu erhalten oder um Teilbereiche thematisch zu trennen. Folgende inhaltliche Strukturierungsmerkmale sind möglich: i. Chronologische Strukturierung: zeitliche Anordnung von Sachverhalten, z.B. Entwicklung der Kernenergie in Deutschland ii. Prozessorientierte Strukturierung: Analyse von Prozessen, Abfolge von Aktivitäten un Handlungen, z.B. Montageprozesse, Planungsprozesse iii. Hierarchische Strukturierung: Rangordnung, Über- und Unterordnung gefragt, z.B. Einordnung von bestimmten Lösungsansätzen für Probleme iv. Empirische Studien: Ermitteln von Meinungen, Befragungen, Datenbankauswertung
- 25. Nennen Sie drei formale Grundelemente a. Numerische Systeme b. Gemischte Ziffernsysteme (römische + arabische Ziffern) I I.1 II II.2 c. Dekadische Klassifikationssysteme (haben sich durchgesetzt) 1 2.1 2.1.2.1 2.1.3 3 d. Alphanumerische Systeme A.1) A.2) B.1)
- 26. Um welche Form der Strukturierung handelt es jeweils bei beidem folgenden Gliederauszügen? Negründen sie kurz ihre Entscheidung a. Bsp 1 1 Einleitung 2 Theoretische Grundlagen 2.1 Extreme Rahmenfaktoren 2.1.1 Die Anzahl der Wettbewerber 2.2 Interne Faktoren 2.3 Ableitung von Hypothesen 3 praktischer Teil 3.1 Untersuchung der Einflussfaktoren 3.2 Auswertung der empirischen Ergebnisse 4 Entwicklung von Gestaltungsvorlagen 5 Fazit b. Bsp 2 1 Einleitung 2 Theroretische Grundlagen 2.1 Ressourcen 3 Die Bestimmung der Zieldimension 4 Die Entwicklung adäquater Strategien 5 Maßnahmenplanung 6 Etablierung eines Kontrollsystems a. Bsp 1 : ist eine empirische Studie. Man schaut sich die Therorie an und baut auf sie auf. Dringend notwendig ist ein Theoretischer aufbau Bsp 2 : ist eine prozessorientierte Strukturierug. Ein bestimmter Prozess wird erklärt und man legt seine genauen Abläufe dar. Am Ende folgt der Entscheidungsprozess und der Innovationsprozess
- 27. Ein Autor mit dem Namen Gustav-August Röder hat ein wissenschaftlichen Beitrag in der Fachzeitschrift „Ingeneurwissenschaft“ verfast. Der Beitrag Lautet „Wieviel Informatikwissenschaften brauchen wir?“ Der Beitrag erschien im vierten Heft des Jahres 2000 auf dem Seiten 25-31. Wie müssen die bibliographischen Angaben in einem Literaturverzeichniss gestaltet werden? a. Röder, Gustav-August: „Wie viel Informatikwissenschaft brauchen wir?“ „Ingeneurwissenschaft“, Heft 4/2000, S-25ff
- 28. Eine wichtige Methode zum Festhalten von Wissenstoff ist das Mitscheiben in Lehrveranstaltungen. Auf welche grundlegenden Techniken sollte man achten, damit das Mitschreiben ein möglichst erfolgericher Prozess der Aneignung von Stoff wird? a. Erst schreiben, wenn Infos in Gesamtheit erfasst sind b. Zusammenhänge besonders festhalten; dafür einfaches Zeichensystem benutzen c. Rand lassen und Rückseite für Ergänzungen freihalten d. Abkürzungen verwenden e. Nachbearbeitung der Mitschrift
- 29. Nennen und erläutern sie kurz die wichtigsten Strukturmerkmale eines Diskussionsprotokolls a. Funktion des Protokolls i. Dokumentieren, Reproduzieren, keine Bewertung oder Interpretation vornehmen b. Strukturmerkmale i. Hauptthema der protok. Veranstaltung, Datum, Uhrzeit ii. In der Diskussion vertretene Auffassungen, Meinungen iii. Vorgetragene Begründungen iv. Gestellte Fragen v. Beantwortung von Fragen vi. Fazit bzgl. Übereinstimmung, Uneinigkeiten und offen gebliebene Fragen
- 30. Ein immer wichtiger werdender Teilbereich wissenschaftlichen Arbeitens ist das Abrufen von Informationen aus sog. Datenbanken im Internet. Welche Vorteile bietet in diesem Zusammenhang das Internet und welche hauptsächlichen Probleme tauchen dabei auf? a. Vorteile sind schneller Zugriff, sowie rund um die Uhr. Das Angebot ist schier unerschöpflich. Genau daraus ergiebt sich ein Nachteil, denn die Übersichtlichkeit geht durch das Überangebot schnell verloren. Begrenzte Sicherheit auf seriöse Quelle!
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- 31. Erläutern Sie, was es heißt ein Exzerpt und ei Konspekt zu erstellen. Welche haupsächlichen Aufgaben hat ein Thesenpapier zu erfüllen` a. Exzerpt: wörtliche Wiedergabe aus einem text, plus eigene Formulierungen aus fremden Texten, Auszüge, Zusammenfassungen erstellen, Paraphrasieren (Sachverhalt in eigenen Worten im Gegensatz zur wörtlichen Wiedergabe), keine Bewertung b. Konspekt: eigenständige Kommentierung, bewertende Wiedergabe, Vergleich mit anderen Texten c. Thesenpapier: zusammenfasen zu Thesen, die Widerspruch provozieren sollen, eigene Thesen eines Sachverhalts, die evtl. Diskussionen hervorrufen
- 32. Skizzieren Sie den Aufbau einer Titelseite einer Diplomarbeit a. Titel der Arbeit b. Fachbereich (WP) c. (evtl. Lehrveranstaltung, im Rahmen derer die Übungs- und Seminararbeit angefertigt wurde) d. Hochschule, an der die Arbeit eingereicht wird e. Name inklusive Adresse des Verfassers der Arbeit f. Name des Betreuers / Referenten inkl. Koreferenten g. Semesterangabe h. KEINE Matr. NR!