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Sozialpsychologie (Subject) / Aggression (Lesson)

Formen

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  • Welche zwei Formen von Aggression gibt es ? Welchen Unterschied gibt es bei der Zielsetzung ? Feindselige Aggression mit dem Ziel der Schädigung des Gegenübers Instrumentelle Aggression als Verhalten bei dem die Schädigung nur Mittel zur Erreichung nicht-aggressiver Ziele ist ( z.B. Geiselnahme zur Lösegelderpressung) 
  • Inwiefern und von wem wurde die Frustrations - Aggressions - Theorie weiterentwickelt ? Welche Elemente kamen im Rahmen der zweiten Revision hinzu ? Leonard Berkowitz Frustration ->( negat. Affekt) -> Ärger -> Aggression (1989) 2. Revision : Frustration -> (neg.Affekt) -> Ärger -> aggr.cue -> Aggression aggressive cue - situativer Hinweisreiz mit aggressiver Bedeutung, der die Zugänglichkeit aggressiver Kognitionen erhöht Durch klassische Konditionierung werden Stimuli mit aggressivem Verhalten verbunden ( z.B. Objekte - Waffen ; Symbole - Hakenkreuz ; Situationen
  • Welches Experiment kannst du anführen, um die Revision der FAT empirisch zu untermauern ? Halte dir hierzu den Versuchsaufbau ( Was ist ein Hinweisreiz ? ) und die wichtigsten Ergebnisse vor Augen . Waffeneffekt: Befund , das Personen, die zuvor einer Frustration ausgesetzt waren, in gegenwart von Waffen ein aggressiveres verhalten zeigen, als in gegenwart neutraler Gegenstände Berkowitz und LaPage ( 1967) These : Nur bei Verärgerung erhöhen gelernte aggressive cues die Wahrscheinlichkeit aggressiven Verhaltens Methode : Bussche- Aggressionsmaschine UV 1 viele vs wenige E - Schocks; UV 2 anschließend Presentation eines aggressiven cues - Waffe am Schreibtisch ( Bedingung A) oder eines neutralen cue - Tennisschläger am Schreibtisch ( Bedingung B) ; Av Messen der Ausgeteilten E - Schocks nach Rollentausch Ergebniss : Aggresive cues führen dann zur Erhöhung der Anzahl ausgeteilter Schocks, wenn Vp vorher verärgert wurde ( viele Schocks erhalten hatte )
  • Versuche das Kognitiv - Neo - Assoziationistische Modell zu beschreiben ! Nutze folgende Fragen als Hilfestellung : Führt ein unangenehmes Ereignis stets zu Ärger ? Welche zwei Systeme sind beteiligt ? Sind sie das immer ? Welche Prozesse entscheiden darüber, welche Reaktion tatsächlich entsteht ? Wieso ist dieser duale Weg möglicherweise vorteilhaft ? aversive Stimuli lösen unspezifische negative Gefühle aus -> neg.Affekt gleichzeitige Aktivierung primitiver assoziativer Reaktion -> Kampf ( fight) oder Flucht ( flight ) -> Gedächtnissysteme Kampf - Ärger                                                      Flucht - Furcht bewusste Interpretation und in Beziehung setzen zur Situation, bewerung von handlungsergebnissen, Erinnerung an ähnliche Erlebnisse und soziale Normen -> Bewertungsprozesse Dominanz des einen oder anderen Systems, Angriff oder Flucht Assoziationismus - Aktivierung einer Komponente löst alle anderen mit ihr assoziierten Komponenten aus
  • Welchen Ansatz vertritt Bandura und was zeigt sein Bobo - Doll Experiment ? Welche Form des Lernens spielt hier eine Rolle ? These :Mechanismus beim Erwerb neuer Verhaltensweisen - im Gegensatz zu den Behavioristen - Gezeigtes oder beobachtetes Verhalten anderer verbunden mit einer Verstärkungoder der Beobachtung einer Belohnung für ein Verhalten erhöht die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines Verhaltens direkte Verstärkung : Belohnung für aggressives Verhalten a ) Zielerreichung sowie b) soziale Anerkennung Bobo - Doll Experiment : Filmvorführung - Einzelversuch - Erwachsene zeigen im Umgang mit einer Puppe ungewöhnliche aggressive Verhaltensweisen 3 Bedingungen am Ende des Films a) aggressives Verhalten wird belohnt b) aggressives Verhalten wird bestraft c) keine Konsequenzen AV : Beobachtung der Teilnehmer im Spielzimmer nach der Darbietung des Films mit teils den im Film verwendeten Spielsachen Ergebnis : Konsequenzen haben Einfluss auf die Nachahmungsrate a > c > b , geschlechtsspezifische Unterschiede, Belohnung korrekter nachahmung führt zu höchster Nachahmungsrate
  • Versuche dich abschließend an mindestens ein Beispiel für einen P- und einen U- Faktor der Aggression zu erinnern ! P - Faktoren : Wissen, Erregungs- und Ärgerbereitschaft U - Faktoren : Frustration, cues Mechanismen : Lernen; Assoziation - Zielaktivierung durch Priming via frustration, aggr. cues, Affekt  Bewertung ; Handlungswahl
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