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Modul 2 03607 Empirische Sozialforschung (Subject) / Kap.5 (Lesson)

Messung u. Datenerhebung in den Sozialwissenschaften die Inforamtionsgewinnung im Prozess der empirischen Forschung Die Rolle der Statistik bei empirschen Untersuchungen Statistik als Modelldenken Ist Soziales "quantifizierbar"? Statistik und Individualität Variablenbildung, Messen, Datenmatrix Variablenkonstruktion Die Datenmatrix; Prinzipien der Datensammlung Vertiefung: Die axiomatische Messtheorie Grundbegriffe Die Mess-Skala Skalatypen (Messniveaus) Skalentypen u. zulässige Aussagen; empirisch sinnvolle/sinnlose Statistik Messen durch Inzides - Indexmessung Der sozialwissenschaftliche Spezialfall: Messen durch Befragung Zuverlässigkeit (Reliabilität) der Messung Annotationen aus der Perspektive qualitativ-interpretativer Methoden

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  • Was ist das wichstigste Mittel qualitiativer-interpretativer Forschung? Die Forscher selbst, da diese mit ihrer Fähigkeit eine intensive u. vertrauenvolle Situation mit Informaten/innen herzustellen u. sich in die befragten und beobachteten Perosnen hineinzu versetzen (Empathie), ohne deren Perspektive unreflektiert zu übernehmen, sind zentrale Leistungsmerkmale dieser Form der daten-(od. vielleicht beserr Informations-)Gewinnung.
  • Welche Rolle spielt die Verschränkung von Genese und Analyse von Informationen in der qualitativ-interpretativen Sozialforschung. Dies ist ein zentraler Aspekt in der qualitativ-interpretativen Sozialforschung.
  • Was entsteht im Prozess der Datengewinnung? forschende wählen aus dem Informations-Rohmaterial Teile aus,  die sie in Bezug zu den Forschungsfrage/n stellen, dieser können dann genauer interpretiert od. analysiert werden.
  • Was ist mit der Auswahl des Datums in der qualitativ-inperativen Sozialfoschung verbunden? Damit verbunden ist immer eine Bedutngszuweisung, also eine Abstraktion , die sich aus der Orientierung an einer Forschungsfrage ergibt.
  • Was ist der Grundgedanke "standartisierter Methoden"? Einzelene Informationen miteinander vergleichbar zu machen, die unter identischen Kontextbedingungen erhoben wurden.
  • Auf was zielen identisch formulierte Fragen bzw. eine identisch reproduzierte Form eines Experimentes, die einer größeren Zahl an Propanten zuteil wird ab? Auf Daten, deren mögliche Varianz eben nicht auf den Kontext der Untersuchungssituation zurückzuführen sein sollte sondern auf systematische Unterschiede im untersuchten Realitätausschnitt des jeweiligen Probanden.
  • Welche Rolle spielt die "Idee der Vergleichbarkeit", in der qualittiv-interpretativen Sozialforschung? Eine untergeordnete Rolle.
  • Was steht im Vordergrund bei der Datengewinnung in der qualitativ-interpretativen Sozialforschung? Im Vordergrund steht die Erarbeitung eines möglichst umfassenden u. detailllierten Fallverständnisses, auf dessen Basis dann erst fallvergleichende Typisierungen u. Generalisierungen ansetzen.
  • Was ist in vielen Forschungsdesigns qualitativer Fachbereiche (Provenienz) durchaus überlich? Durchaus überlich ist, dass der Leitfaden eines qualitativen Interviews imVerlauf des Froshcungsprozesses weiter zu entwickeln u. zB neu entdekcte Themenbereiche  mit einzubeziehen od. Themen nicht mehr abzufragen, die sich nach den Erfahrungen mit ersten Interviews als weniger zielführend erwiesen haben.
  • Was ist Ethnographie? Ist eine Methode der Ethnologie (Völkerkunde) und übergeordnet der Anthropologie (Menschenkunde). Als systematische Beschreibung der mittels Feldforschung vor Ort gewonnenen Erkenntnisse können auch Eindrücke aus der teilnehmenden Beobachtung schriftlich festgehalten werden.
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  • Wie u. Warum werden Fragen im Interview od. Beobachtungsperspektiven in der Ethnographie fallweise variert? Diese werden so variiert, dass sie eine möglichst gute Cahne für eine umfassende u. tiefgründige Erforschung des einzelen Falles bieten. d.h.  Es werden nicht lauter gleiche Interviews mit verscheidenen Menschen geführt, sondern die Interviews mit versch. Menschen geführt, sondern die Interviews od. auch die Beobachtungperspektiven passen sich der Unterschiedlichkeit der einzelen Fälle u. der sich weiter entwickelenden Forschungsfrage der Untersuchung an.
  • Was spielt in den letzten Jahren eine verstärkte Rolle bei der Datengewinnung? Audiovisuelle Medien spielen in den letzten Jahren eine stärkere Rolle bei der Datengewinnung.
  • Was ist der gebräuchlichste Datentyp aus methodologischen wie aus pragmatischen Gründen? Der Text,  denn das analytische u. interpretative Bemühen qualitativ-interpretativer Ansätze richtet sich - durch die produzierten Daten hindurch- vorranig auf die semantische Struktur (Bedeutungslehre, nennt man die Theorie oder Wissenschaft von der Bedeutung der Zeichen) des Untersuchungsfeldes.
  • Was wird aus dem Datenmaterial mit interpretativer u. analytischen Mitteln herausgearbeitet? Die im Datenmaterial manifestierte Bedeutungsaufschichtung.
  • Was ist die uns am besten verfügbare Repräsfentationform für Bedeutungen und Wissen? Die Sprache und in weiterer Folge der Text, der aber gegenüber der ursprünglichen Interaktionsituation eine bedeutende Rekduktion der situativ möglichen Sinneserfahrungen allein auf verbale Äußerungen vorgenommen.
  • Wie unterscheiden sich die Textsorten voneinander? - und wie heißen diese? Beispiele dafür? Sie unterscheiden sich erheblich! Grundlegende Form - Abschrift - Transkription von Interviews Band/digitalen Dateien Verbale Inteaktionen (Forschende nicht mit einbezogen) - aufgezeichnet - und dann in eine verschriftlichtde analytische Situation der qualitativ-interpretativen Datenanalyse - mit wesentlichen Einschränkungen verbunden - Wiedergabe nur von verbalisierten Bestanteilen von Handlungen, Interaktionen u. Bewusstseinsinhalten -  nicht erfasste Beiträge sind die nicht-sprachlichen Bestanteile, die aber sehr oft am Gelingen/Misslingen von Interaktionssituationen wesentlich beteiligt sind. zB. Köperhaltungen, Blicke, Gerüche, räumliche Arrangments Protokolle, die von in der qualitativen Beobachtung  u. Ethnographie von Forshenden verfasst u. später analytisch weiter verarbeitet werden. Abschrift vs. Beschreibungen (beinhaltet Interpretationsleistungen der Forschende) - der Übergang zwischen Protokollierung beobachteter Ereignisse zur sozialwissenschaflichen Interpretationen und Analyse ist bei diesem Datentyp fließend. Dokumente (textuelle Datenypus)-Sammlung aus dem untersuchten Feld - Bsp. Selbstdarstellungen, Famileinechroniken, Organigramme, Liebesbriefe, E-Mail Archive (diese Tete zeichnet aus, dass sie nicht erst im Kontext der Foschung rpoduziet wurden, sondern der Forschung bereits vorangingen, in diesem Sinne also "VERHALTENSSPUREN", darstellen.- Bedeutung  nicht in der Unabhängikeit vom Foschungsprozess sondern darin, dass sie Vergegenständlichungen (Objektivationen) von Kulturen, Politken, Einstellungen u. Interaktionsbezeihungen von sozialer Praxis also darstellen. - Zusnahme computervermittelter Interaktionen. Audiovisuelle Daten -Tonbandaufzeichnungen von Interviews - naturalistischen Konservierung u. Dokumentation sozialen Geschehns -  neue analytische Möglickeiten in der Sozialforschung durch Verfügbarkeit u. Präzision der Aufzeichungen und der Video-Technlogie auch bezeichnet als "natürliche Daten" -Abbilder der Realität, die vor dem Eingreifen des Forschers erzeugt wurden. - jedoch fehlen von zB Hintergrundgeräuschen,Zwischenpausen bei Zusammenschnitten, Videokammera wird gezielt auf eine best. Auswahl der Perspektiven gerichtet (zB Situation - Raumausschnitt, od. verbal Zitate.
  • Welche Frage stellt sich bei der audiovisuellen Aufzeichnungstechnik? Hier stellt sich die Repärsentationsfrage: Wenn Forscher/innen Tonbandprotokolle u. Videodateien bzw. deren Transkriptionen bearbeiten, analysieren sie dann Ton- Bild- oder Textdokumente od. die Situationen, in denen sie entstanden sind?
  • Wo wird die Rolle audiovisueller Medien kontrovers diskutiert? Diese wird meist kontrovers in der Ethographie diskutiert.zB Feldaufenthalt mit ergänzenden videographischen Datenproduktion (Selektivität ihres Zugriffe´s aus dem fokussierten Erkenntnisinteresser der mit dem Feld bereits vertrauten Forscher legitimiert vs Kritik am Einsatz von Kameras als Ersatz des Ethnographen (reduktionistisch) -  Einsatz von Video u. Fototgraphie gerade in ethnographischenStudien zunehmend genutzte Medien als Ergänzung  bzw. neue Zugänge als Erweiterung der ethnographischen Beobachtungen.
  • Wie ist das analytische Repertoire der qualitativ-interpretativen Sozialforschung in Bezug auf textueller Datentypen? Der Etabliertheit und Dominanz textueller Datentypen entsprechend, aberauch ihrer Unterschiedlichkeit Rechnung tragend, ist das analytische Repertoireder qualitativ-interpretativen Sozialforschung hier besonders ausdifferenziertund vielfältig. Einige Verfahren setzen eine spezialisierte Datengewinnung voraus,wie etwa die Narrationsanalyse, deren analytischer Ansatz das Zustandekommen einer ausführlichen lebensgeschichtlichen Stegreiferzählung voraussetzt,wie sie das narrative Interview erbringt (Schütze 1983, Küsters 2006, Fischer-Rosenthal/Rosenthal 1997). Die Konversationsanalyse (Bergmann 1994, Eberle 1997) wiederum benötigt ‚natürlichsprachliche‘ Interaktionsprotokolle, also von aktiven Rekonstruktionsleistungen der Forschenden weitestgehend freie Mitschnitte verbaler Interaktionen (z. B. Telefonmitschnitte von Service-Hotlines) von besonders hoher Genauigkeit, die dann – lautgetreu transkribiert – eine wesentlich detailreichere und technischere Textform ergeben als etwa die Abschrift eines Experteninterviews. Dies ist erforderlich, weil die Konversationsanalyse auf die formalen Regeln der Herstellung und Aufrechterhaltung von Alltagskommunikation abzielt und diese Regelhaftigkeit sich nur in der minutiösen Analyse noch der kleinsten Elemente von Interaktionssequenzen analytisch rekonstruieren lässt. Ein sehr viel weniger spezialisiertes Verständnis zulässiger Daten vertritt dagegen die Grounded Theory, die ihren Ursprung in der soziologischen Ethnographie hat und daher ebenso wie diese eher permissiv (erlaubend, bittet zb. wenn du möchtst, kannst du) bei der Auswahl u. Nutzung von Material vorgeht.
  • Was sind „Daten“ aus der Perspektive qualitativ-interpretativer Methoden? Die Diversität der Datenbegriffe und der Verständnisse des Zusammenhangsvon Untersuchungsfeld, Daten, Analyse und Theorie haben dazu geführt, dass entweder spezialisierte Darstellungen der methodologischen undanalytischen Perspektive einzelner Ansätze publiziert werden oder aber Überblicksdarstellungen, die vor allem damit befasst sind, die Vielfalt der Ansätzeund Methoden in geordneter Form zu präsentieren.