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Sopsy (Subject) / Soziale Rollen und Status (Lesson)

Soziale Normen

This lesson was created by Amalaswinthaa.

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  • Geschlechter Rollen Typische Eigenschaften Weiblich, expressiv: Fürsorglichkeit, Gemeinschaftssinn und Kommunikation (kommunal)Männlich, instrumentell: zielstrebig, tatkräftig, selbstbewusst (agentisch)
  • Erklärung von Geschlechtsrollenunterschieden Sozialisationstheoretische Perspektive -> Umwelteinflüsse und Sozialisation bewirken die Unterschiede Evolutionspsychologische Perspektive -> Unterschiede sind genetisch prädisponiert Integrative Perspektive -> gewisse genetische Unterschiede prädisponieren Unterschiede im Denken, Fühlen und Handeln; durch gesellschaftliche Kontextbedingungen werden diese Unterschiede verstärkt und perpetuiert
  • Hoher sozialer Status führt zu: Mehr sexuellem Erfolg Mehr Lebenszufriedenheit Einer höheren Lebenserwartung Marmot (2004) -> „Status-Syndrom“ – reiche und gebildete Menschen werden deutlich älter als arme und ungebildete Menschen
  • Interrollenkonflikte Eine Person muss gleichzeitig zwei sich widersprechende Rollen erfüllenBeispiel: Beziehungspartner und Kollege
  • Intra-Rollenkonflikte Innerhalb einer Rolle werden widersprüchliche Erwartungen an die Person gestelltBeispiel: Du sollst als Chef verständnisvoll sein und dich um Profit kümmern
  • Konsequenzen von hohem sozialen Status Neuere Studien - Construal Level Theory Mächtige: Denken abstrakter Sind kreativer Schauen eher global Haben bessere exekutive Funktionen Haben stärkere Annäherungs- (statt Vermeidungs-) Tendenzen Wenn Menschen abstrakt denken, denken sie, sie hätten mehr Macht (bidirektionaler Link)
  • Konsequenzen von hohem sozialen Status Neuere Studien - Embodiment Ausladende und aggressive Posen erwecken den Anschein von Macht
  • Konsequenzen von hohem sozialen Status Symbole Satus kann mit Statusssymbolen assoziiert sein, die mit der Position verbunden sind Statussymbol ist oft prestigeträchtig oder deutet auf die Position einer Person innerhalb der Gruppe hin (z.B. Größe de Brüos signalisiert Bedeutung des Inhabers) Aber man kann auch Macht vortäuschen -> Self completion theory Wiklung und Gollwitzer: Jurastundenten haben teurere Uhren als Juristen
  • Konsequenzen von hohem sozialen Status Hoher sozialer Status erhöht Macht und Einfluss einer Person Problem blinder Gehorsam: Milgram Experiment -> Menschen sind bereit, Anweisungen einer anderen Person zu folgen, wenn die Anweisungen mit dem Status eines Experten legitimiert werden
  • Rolle-Selbst-Konflikt Widerspruch zwischen den Erwartungen an einen Selbst (eigene Persönlichkeit, Werte) und den erlebten Rollenerwartungen Beispiel: Als Kommunikationspsychologe ein Konzept erarbeiten, entlassene Arbeiter ruhig zu stellen
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  • Soziale Rollen Sonderform der Schemata = Skripte o   Beziehen sich auf typische Handlungsfolgen von Menschen in einer bestimmten Situation o   Beispiel: in einem deutschen Restaurant sucht man sich seinen Platz meist selbst aus, in den USA wartet man auf eine Platzzuweisung durch das Personal
  • Soziale Rollen Soziale Rolle = Gesamtheit normativer Erwartungen, die an den Inhaber einer bestimmten sozialen Position gerichtet sind Das typische Verhalten, das eine Person in einem gegebenen sozialen Kontext zeigt In Organisationen sind soziale Rollen durch Positionen bestimmt, die einer Person (dem „Rolleninhaber“) zugeteilt ist Kognitive Schemata (d.h. automatisierte Denkmuster) die dem Rolleninhaber bestimmte Handlungsmuster und Eigenschaften zuschreiben Typische Effekte: Selektive Wahrnehmung, confirmation Bias, Salienz
  • Sozialpsychologie des sozialen Status Grad der Wertschätzung, der einer Person von anderen entgegengebracht wird Abhängig von unterschiedlichen Variablen -Einkommen -Bildung -Berufsprestige -Gruppenspezifische Fähigkeiten und Kompetenzen -Attraktivität und Körpergröße
  • Verschiedene Konzeptionen sozialer Rollen Strukturfunktionalismus Rollen als gesellschaftliche Vorgaben, die die Inhaber „sklavisch“ unterwerfen System sozialer Positionen ist weitgehend unabhängig von den konkreten Personen, die dieser Position zugeordnet werden
  • Verschiedene Konzeptionen sozialer Rollen Symbolischer Interaktionismus  = Rollen werden individuell ausgehandelt und die Inhaber haben gewisse Freiheit ihre Rolle individuell zu definieren Sozialpsychologie = Soziale Rollen sind kognitive Schemata, die als Sonderform sozialer Stereotype zu verstehen sind, und dem Inhaber der Rolle bestimmte Eigenschaften zuschreiben