Die Wirbelsäule besteht von oben nach unten aus:
7 Halswirbeln → Cervicale Wirbel (C1-C7), die ersten beiden Wirbel heißen Atlas und Axis 12 Brustwirbel → Thorakale Wirbel (Th1-Th12) 5 Lendenwirbel → Lumbale Wirbel (L1-L5) ⇒ 24 bewegliche Wirbel 5 verwachsene Wirbel am Kreuzbein 4-5 verkümmerte Wirbel am Steißbein
Woraus ergibt sich die doppelte s-förmige Krümmung der Wirbelsäule?
Halswirbel Biegung nach innen → konkav, Lordose nach ventral (vorne) Brustwirbel Biegung nach außen → konvex, Kyphose nach dorsal (hinten) Lendenwirbelsäule Biegung nach innen → konkav, Lordose nach ventral Kreuz- und Steißbein als Einheit Biegung nach außen mindern Erschütterungen, federt Schädel/Gehirn, schützt Rückenmark in Wirbeln und innere Organe, zusätzlich durch Bandscheiben zwischen BWS und LWS gedämpft
Wie ist ein Wirbel aufgebaut?
kompakter Wirbelkörper, an den sich der knöcherne Wirbelbogen anschließt hohlraum in der Mitte, der Wirbelkanal (Rückenmark) Wirbelbögen lassen Zwischenraum, das Zwischenwirbelloch frei, sodass ein Rückenmarksnerv (Spinalnerv) aus dem Wirbelkanal austreten kann auf jeder Seite des Wirbelbogens entspringen Querfortsätze und an der Rückseite ein Dornfortsatz, diese sind Ansatzstellen für Bänder und Muskeln Wirbel sind über Wirbelgelenke verbunden
Was zeichnet Bandscheiben aus?
= Discus intervertebralis bestehen aus Bindegewebe mit einem relativ festen, äußeren, elastischen Ring und einem weichen inneren Kern mindern Stöße und Erschütterungen und verbinden die einzelnen Wirbel beweglich miteinander keine Versorgung über Blutgefäße, Aufnahme von Flüssigkeit (=Gallertmasse) → durch Bewegung/Belastung wird Flüssigkeit "eingeknetet"