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Ermährungswissenschaften (Subject) / Ökologie 2 (Lesson)

Teil 2

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  • Gesellschaft Gesamtheit der Menschen, die unter bestimmten politischen, wirtschaftilchen und sozialen Verhältnissen zusammen leben Das strukturierte und organisierte System menschlichen Zusammenlebens und -wirkens
  • sozial Die Ordnung der menschlichen GEsellschaft betreffend, gesellschaftlich gemeinschaftsfördernd, gemeinnützig
  • Gesellschaft: Oberziel Sicherung humaner Lebensbedingungen weltweit für alle Menschen
  • Gesellschaft: Unterziele Weltweit gerechte Verteilung für LMGesunderhaltende Nahrung für alle Menschen -> ausreichend Nahrung für alle zugänglich und bezahlbarExistenzsicherung von LM-Erzeugern,-verarbeitern und -händlernArbeitsplatzsicherheit in allen Teilen der ProduktketeSolidaritätsprinzipAufrechterhaltung eigener kultureller Ernährungsmuster
  • Gesellschaftliche Situation: Probleme Existenzgefährdung kleiner und mittlerer BetriebeEntwicklungsländer: Ungleichverteilung von LandbesitzArmutsbedingte Fehl-und MangelernährungZunehmende Konzentration im LM-Handel (Autonimierverlust, Arbeitslosigkeit)Verdrängen regionaler, kleinräumiger Struktureninhumane Arbeitsbedingungen
  • Produktkette Erzeugung - Verarbeitung - Handel - Außer Haus Verpflegung - Konsum - Entsorgung
  • verschiedene Forschungsansätze Forschungsfrage:* quantitativ* qualitativ* mixed methods
  • quantitative Forschung beruht auf HypotheseZielsetzung zu Beginn klar definiertVariablen numerischen Werten zuzuordnen, unabhängig vl kulturellem, historischem Kontextz.B.: Messung physiologischer Eigenschaften-> Annahme: menschliche Erfahrung begrenzt auf logische, kontrollierte Zusammenhänge zwischen verschiedenen messbaren Variablen
  • qualitative Forschung * beschreibt komplexe Natur des Menschen und wie Individuen eigene Erfahrungen im sozialen Kontext wahrnehmen* zwingt Untersucher Perspektive der Untersuchten einzunehmen--> Verständnis von menschlicher Erfahrung, von Natur zwischenmenschlicher Transaktionen (mit sich selbst, anderen und Umgebung)--> holistischer Ansatz (Was ist wahre Natur der "Wirklichkeit"?)
  • quantitative Froschung - Forschungsdurchführung lineare Strategie: Phasen des geplanten Projekts laufen in bestimmter Reihenfolge ab während Untersuchung: keine Modifikation der Untersuchungsdurchführung möglich (vergleichbarkeit der Daten)
  • Advertisement
  • lineare Strategie (quantitativ) Formulierung von HypothesenAuswahl der VerfahrenAuswahl der PersonenDatenerhebungDatenauswertungTesten von Hypothesen
  • qualitative Forschung - Durchführung zirkuläre Strategie: jeweils nächster Schritt hängt von den Ergebnissen von Schritt davor ab Forschungsbeginn: nur ungefähres Verständnis vom Forschungsgegenstand Zielsetzung ergibt sich während Untersuchung
  • Zirkuläre Strategie (qualitativ) Vorverständnis:Im Kreis: Auswahl des Verfahrens -> Auswahl der Person -> Datenerhebung -> Datenauswertung -> Auswahl des Verfahrens .. -> Theorieentwicklung (unter Kreis)
  • quantitative Daten zahlenmäßige darstellbare, abstrakte Daten z.B. physiologische Messwerte müssen standardisiert erhoben werden Zielsetzung zu Beginn klar definiert
  • qualitative Daten fragen konkrete bedeutung (Texte, Bilder, Fotos, Filme) enthalten mehr Details als quantiative Daten, alltagsnäher als Zahlen eigene Worte der Untersuchten, erzählende Zusammenfassug von beobachtbarem Verhalten
  • Integration quantitativer und qualitativer Forschung Kein Gegensatz zueinander Verbdinung quantitativer und qualitativer Analyseschritte (Triangulationsmodell): Fragestellung aus mehreren Blickwinkeln mit unterschiedlichen Methoden angehen Resultate: sich gegenseitig unterstützend Schwächen der einen Methode durch Stärken einer anderen Methode ausgleichen
  • Integration quantitativer und qualitativer Forschung: Mischformen innerhalb einer Untersuchung möglich qualitative Daten nachträglich quantifizierbar (z.B. Zuordnung ovn Zahlen zu Bewertungen) Transformation quantitativer Daten in qualitative: unmöglich - abstrakten Zahlen nachträglich keine Bedeutungsvielfalt hinzufügbar
  • explanatory, sequential Design quantitativ -> qualitativ -> Interpretation qualitativ -> quantitativ -> Interpretation
  • Integration quantitativer udn qualitativer Forschung: Modelle Vorstudienmodell Vertiefungsmodell Verallgemeinerungsmodell Triangulationsmodell
  • Vorstudienmodell qualitativ (Vorstudie, Hypothesengewinnung) quantitativ (Hypothesentestung) Ergebnis
  • Vertiefungsmodell quantitativ (Studie an großer Stichprobe) Ergebnis qualitativ (Interpretation, Vertiefung)
  • Verallgemeinerungsmodell qualitativ (Fallorientierte, deskriptive Studie) Ergebnis quantitativ (Verallgemeinerung, Zusammenhangsanalysen)
  • Triangulationsmodell quantitativ <--> Mehrebenenansatz, Triangulation <--> qualitativ Egebnisse
  • quantitative Datenerhebung Ernährungserhebungen (Food Frequence Questionnaire) Anthropometrische und klinische MessungenErnährungsprotokoll (Wiege,Schätz) Verbrauchs-/Verzehrsdaten LM-Analysen
  • quantitative Datenanalyse: statistische Verfahren deskriptive Statistik Inferenzstatistik Uni-, bi- und  multivariat Software: SPSS, SAS, STATA -> Auswertung ist an vorher definierte Parameter geknüpft
  • Qualitative Datenerhebung bsp Erwi narratives/fokussiertes oder Leitfadeninterview Beobachtungen im Essaltag Gruppendiskussionen Bild- und Videoaufnahmen Dokumente, Zeitschriften, Blogs
  • qualitative Datenanalyse Inhaltsanalyse Ground Theory Interpretative Sozialforschung Sequenzanalyse Fallverglich, Fallkontrastierung Software MAXQDA, Open Code Überprüfung des Forschungsprozesses und Korrekturen
  • Vorteile quantitative Forschung quantifizierbare Resultate statistische Zusammenhänge -> repräsentativ geringe Kosten und Zeitaufwand Objektivität und Vergleichbarkeit
  • Vorteile qualitative Forschung flexible Andwenung und Anpassung an Objekt neue Sachverhalte entdecken wahre Infos über subjektive Meinung persönliche Interaktion --> Unklarheiten beseitigen