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Sopsy (Subject) / Leistung in Gruppen (Lesson)

Vorlesung

This lesson was created by Amalaswinthaa.

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  • Aufgabenarten 1.Dimension Teilbarkeit der Aufgabe Teilbar = Teilaufgaben; industrielle Fertigung; Fußball, Sinfoniekonzert Unteilbar = alle arbeiten an derselben Aufgabe; s. Steinschleppen
  • Aufgabenarten 2.Dimension Quanität oder Qualität des Ergebnisses Maximierungsaufgabe = Menge muss geliefert werden (z.B. möglichst viele Teile in einer bestimmten Zeit herstellen) Optimierungsaufgaben = möglichst hohe Qualität (z.B. Personalauswahl)
  • Aufgabenarten 3.Dimension Zusammenhang Einzelleistungen der Mitglieder mit der Gruppenleistung Additiv: Summe der Einzelleistung aller Mitglieder (s. Tauziehen, Brainstorming) Disjunktiv: Einzelleistung des besten Mitglied, man muss sich auf genau eine Lösung einigen (s. Problemlösen, Personalentscheidungen, Entscheidungen für ein Familienauto)  Konjunktiv: Einzelleistung des schlechtesten Mitglieds, alle müssen erfolgreich abschließen (s. Bergsteigen, Informationen geheim halten)  Diskretionär: Mittelwert der Einzelbeiträge, hier ist nicht genau festgelegt, wie die Einzelbeiträge kombiniert werden (s. Finanzprognosen treffen: man könnte die Mittelwerte auswählen, oder aber einen zum Experten wählen) 
  • Prozessgewinne und -verluste Gruppenleistung 1) Mitglieder liefern individuelle Beiträge 2) Beiträge müssen koordiniert werden  3) Stellschrauben oder Fehlerquellen: Motivation und Fähigkeiten der Beitragenden 
  • Prozessgewinne und –Verluste Individuelle Fertigkeitsgewinne und Verluste Gewinn: Stimulation eines Individuums durch andere (z.B. beim Brainstorming- > kognitive Stimulierung: „Oh, darauf wäre ich nicht gekommen!“)  Verlust: Aufmerksamkeitslenkung auf einen Bereich, was zu einer Fixierung und wenig kreativen Lösungen führt (kognitive Einschränkung) 
  • Manifeste und potenzielle Gruppenleistung Gruppenspezifisches Potential: nur indirekt bestimmbar, indem man den individualspezifischen Anteil über das sogenannte Gruppenpotential ermittelt und von der Gesamtleistung der Gruppe abzieht Bsp. Im Ruderteam kann aufgebrachte Muskelkraft als Ganzes gemessen werden, aber auch einzeln am Ergometer  Einzelbestimmung der Kraft der Ruderer, dann zu Gruppenpotenzial integieren manifeste Gruppenleistung über berechnetem Gruppenpotenzial = GRuppenkontext hat positiven Einfluss auf die Leistung
  • Bedeutung des Aufgabentyps für die Bestimmung des Gruppenpotentials  3 Dimensionen, auf denen Gruppenaufgaben differenziert werden können: Unteilbare Aufgaben ( Gruppe mit  alle zusammen Gegenstand tragen) Quantität (Maximierungsaufgaben)  oder Qualität (Optimierungsaufgaben) des Gruppenoutputs wichtig? Zusammenhang Einzel- & Gruppenleistung 
  • Prozessgewinne und - verluste Fertigkeitsverluste Nutzung zielführender Ressourcen & Verhaltensweisen wird beeinträchtigt z.B. Gruppendiskussion lenkt Aufmerksamkeit von richtiger Lösung weg kognitive Stimulierung
  • Individuelles Leistungspotential Fähigeiten, und Leistungsmotivation unabhängig vom Gruppenkontext bestimmten je leistungsstärker und - orientierter, desto besser die durchschnittliche Gruppenleistung
  • Motivationsverluste Soziales Faulenzen (social loafing) Soziales Trittbrettfahren (free-riding) Trotteleffekt/Gimpeleffekt (sucker effect)
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  • Soziales Faulenzen wenn sich Gruppenmitglieder deswegen weniger anstrengen, weil sie glauben ihr individueller Beitrag wäre nicht identifizierbar Die anderen machen das schon und mein Beitrag wäre eh nicht identifizierbar“ (in Teams, die sich mind. 6 Monate lang kennen geringer)
  • Soziales Trittbrettfahren Wenn Gruppenmitglieder ihre Anstrengung reduzieren, weil sie glauben, ihr individueller Beitrag wäre bedeutungslos oder habe kaum Einfluss auf die Gruppenleistung Ich habe eh keinen Einfluss auf die Gruppenleistung (auch wenn ich identifizierbar bin, leiste ich weniger)
  • Trotteleffekt wenn Gruppenmitglieder ihre Anstrengung verringern, weil sie glauben, dass andere Mitglieder faulenzen oder Trittbrett fahren Durch Anstrengungsminderung wollen sie Ausnutzung verhindern
  • Motivationsgewinne Köhlereffekt (indispensability effect) Sozialer Wettbewerb (social competition) Soziale Kompensation (social compensation)
  • Köhlereffekt wenn schwächere Mitglieder sich stärker anstrengen alswenn sie individuell arbeiten würden, um nicht für eine schlechte Gruppenleistung verantwortlich zu sein besonders bei konjunktiven AUfgaben, bei denen die Leistung des schwächsten Mitglieds ausschlaggebend ist
  • Sozialer Wettbewerb Gruppenmitglieder steigern ihre Anstrengung, um die anderen Gruppenmitglieder zu übertreffen dann wahrscheinlich, wenn die individuellen Beiträge identifizierbar und Fähigkeiten ausgeglichen sind
  • Soziale Kompensation wenn sich die stärkeren Mitglieder vermert anstrengen, um die Leistungsdefizite der schwächeren zu kompensieren wahrscheinlich, wenn von den Mitgliedern eine geringe Leistung erwartet wird und das Ziel wichtig ist