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Grundlagen Der Pflanzenproduktion II (Subject) / Zusammenfassung nicht komplett (Lesson)
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- Speicherstoffe in reifen Pflanzenorgarnen Stärke im Endosperm des Getreides und anderer Gräser oder in Kartoffeln Pflanzenöl in Samen von Raps, Lein und Sonnenblumen Sacherose im Zuckerrohr oder Zuckerrübe Inulin in der Topinnamburknolle
- Agronomisch interessante intermediäre Speicherstoffe Sacherose im Maisstängel und im Zuckerrohr für die Translokation in die Fruchtstände Chloroplastenstärke in den Blättern dikotyler Pflanzen Stärke in spezialisierten Spross- und Wurzelknollen Frucktose im Halm und den Blatscheiden von Getreide
- Faktoren die die Keimbildung beeinflussen Generell Anlage und Erhaltung der Korninitialien Dauer und Intensität der photosyntetischen CO2-Fixirung Effizienz der Umsetzung des orgarnisch gebundenen Kohlenstoffes in vegetativen Orgarnen in Kornmasse Teilprozesse Akkumulation von C und N in Intermediärenspeichern Pfloembeladung/ -endladung Transport in das Endosperm Wirkung der um Assimilate konkurrierenden Sinks Energiebereitstellung für anabolische und katabolische Prozesse>Respiration Externe Faktoren Sorte Standtort- und Bodenbewirtschaftungseinfluss sowie Schädlinge und Krankheiten
- Frühsaaten (Winterweizen) Ende September, Anfang Oktober Vorteile Bestellung der Felder in gutem, trockenem Zustandt, damit schneller und zügiger Auflauf Reduzierung der Saatmenge und damit Saatkosten Nachteil zu starke Bestockung>hohe Bestandsdichte>unregelmäßige Abreife>schlechte Ausbildung des Korns
- Spätsaat (Winterweizen) ende Oktober, November Vorteile Geringere Krankheits- und Beikraut Belastung im Herbst >Geringerer Pflanzenschutzmittel einsatz Nachteil Sortenwahl, höhere Saatgutmenge und Anbautechnicken sind demendsprechend anzupassen, Ertragsverlust
- Bedeutung des Wassers für die Pflanze Grundsubstanz für biochemische Vorgänge: Lösungsmittel für Salze, org. Stoffe, Gase; Quellungsmittel für Kolloiede, spezielle Eiweiße; Transportmittel für Nährstoffe und Syntheseprodukte; Mittel zur Aufrechthltung des Tugordrucks Baustein der orgarnischen Substanz: Molekühl H2O; H aus Wasserspaltung (5-7%Pflanzensubstanz) Temperaturregulirung: durch Verdunstung
- Funktion der Assimilatspeicher Unterstürzung des Wachstums neuer Orgarne (junge ``sinks``) Einsparung von Energie für die Neubildung von Organen durch Umverteilung Bereits Assimilierter Stoffe aus älteren Organen (``sources``) Überbrückung von Phasen schwieriger Umweltbedingungen durch Bereitstellung von C und N Verbindungen ersatzweise für reduziertes Assimilatangebot (Photosynthese) Während Trockenheit, Hitze etc. Zwischenspeicherung Während Kälteperioden/Überwinterung in vegetativen Organen (z.B. Zuckerrübe, Kartoffel) und generativen Organen (z.B. Getreide); Keine Samenkeimung ohne Zwischenspeicher !!! Beförderung des Wiederaufwuchses nach Entfernung der oberirdischen Biomasse (Kolenhydrate in Gräsern nach Entblätterung durvh Mahd auf Grünland und im Feldfutterbau)
- Yieldgap Unterschied zwischen ptentiellen und erzieltem Ertrag
- Ernteindex (harvest index) Anteil des Ernteprodukts an der Gesammtbioasse (Korn/Gesamtmasse bei Getreide)
- Anbaufaktoren abiotisch Licht Temperatur CO2 Wasser Nährstoffe Umweltverschmutzung biotisch Krankheiten/Schaderreger Unkräuter
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- Ertrag Ertrag [dt/ha]=( Ähren/m² * Kornzahl/Ähre * TKG(g)) / 10000
- Entwicklung kontinuierliche Veränderung in Form und Funktion Morphogenese (Entwicklung der Form und Funktion) Differenzierung (Entwicklung von Zellen/Geweben von einem weniger spezialisierten in einen stärker spezialisierten Zustand)
- Wachstum Größenzunahme eines Orgarnismus
- Ontogonese Entwicklung des einzelnen Lebewesen
- Phänologie Wissenschaftl. Untersuchung von periodisch Auftretenden biologischen Phänomenen z.B. Blüten Mikrophänologie Makrophänologie
- Lebenzzyklus Gang der Entwicklung eines Lebewesen Einjährige Pflanzen (Sommergetreide) Zweijährige Pflanzen (Zuckerrübe, Wintergetreide) Mehrjährige Pflanzen (Luzerne,Wein) Monokarp (Einmalig Blüte/Früchte, z.B. Getreide) Polykarp (Mehrmalig Blüte/Früchte, z.B. Luzerne) Determinante (Gleichmäßige Abreife, z.B. Getreide) Indeterminante (ungleichmäßige Abreife. z.B. Baumwolle)
- Entwicklungsstadien Stufen der Entwicklung
- Entwicklungsphasen Abschnitt zwischen Entwicklungsstufen Vegetativ (Wachstumsvorgänge bis zur Ausbildung der Blüte, Ungeschlechtlich) Generativ (geschichtliche Entwicklung)
- Zusammensetzung der pflanzlichen Trockenmasse Kohlenstoff: 44-49% Sauerstoff: 42-46% Wasserstoff: 5-7% Mineralische Elemente: 5-10%
- Transpiration ist die Abgabe von gasförmigen Wasser durch die Oberirdischen Orgarne der Pflanzen an die Atmosphäre. Transpiration ist eine physiologisch regulierte Verdunstung kutikuläre Transpiration 5-10% stomatäre Transpiration 90-95% Fläche der Stomata beträgt ca. 1-2% der Blattfläche. Trotzdem kann die Verdunstung fast gleich groß sein, wie einer flächengleichen Wasseroberfläche
- Evaporation ist der langsame Übergang einer Flüssigkeit im den gasförmigen Zustand bei Temperaturen unterhalb des Siedepunktes (Boden)
- Evapotranspiration ist die gasförmige Wassergabe eines Pflanzenbestandes an die Atmosphäre, bestehend aus der Evaporation des Bodens und der Transpiration der Pflanzen
- Transpirationskoeffizienten beschreibt das Verhältnis von Verbrauchter Wassermenge pro Einheit gebildeter Trockenmasse (Kg H2O KG-1 TM). In der Regel wird dieser Wert auf die TM der für die Ernährung Geernteten Teile bezogen. So bleibt z.B. bei Getreide, Zuckerrüben und Kartoffeln das Stroh sowie Kraut und Wurzeln unberücksichtigt!
- Verschidene Pflanzenarten und deren Wasserverbrauch pro kg TS Hirse: 200-300 Mais, Beta-Rüben: 300-400 Gersten, Rogen, Hartweizen: 400-500 Kartoffeln, Wicken, Weichweizen, Sonnenblumen, Melone, Kohl, Buchweizen:500-600 Raps, Erbsen, Phaseolubohnen, Ackerbohnen, Ackerbohnen(Vicia), Rotklee, Inkarnatklee, Hafer, Gurke: 600-700 Luzerne, Soja, Lein, Kohlrübe, Kürbis: >700
- Trockenphase vermeiden oder überstehen Vermeidung von Trockenschäden durch: Schnelle enteicklung Wiederstandsfähigkeit gegen Trockenheit durch Vermeidung der Austrocknung (Aufrechterhaltung eines hohen Wasserstatus) Minderung des Wasserverlustes über hohe stomatären und kutikulären Wiederstand Stomata-Schluss in Minuten über Vermeidung hoher Strahlungsinterzeption über geringe Blattflächenausstattung, Blattbeharung etc. Blattrollen in Stunden Aufrechterhaltung der Wasseraufnahme über tiefes Wurzelsystem über hohe Wurzellängendichte über eingeschränktes Ausdehnungswachstum der Blätter und Halm Stunden über Blattfall über kleinere Blätter Tage und Wochen Erhaltung des Turgor über osmotische Anpassung (K+,Na+,Glu, Fru*, Sa) über hohe Elastizität der Zellwände über geringe Zellgröße > höhere Konzentration löslicher Stoffe Toleranz gegenüber Austrocknung über protoplasmatische Toleranz > Membran über Zellwandeigenschaften
- Grundelemente organischer Substanz C O H
- Maktonährstoffe N P K S Ca Mg
- Mikronährstoffe B Mo Zn Cu Fe Mn
- Kriterien für die Notwendigkeit eines Elements Auftreten von Mangelsymptomen, die bei Zufuhr des Betreffenden Elements zu beheben sind Das Element darf durch kein anderes voll ersetzbar sein (K ist durch Na teilweise ersetzbar) Es muss wenigsten eine Funktion des Elements im Stoffwechsel der Pflanze bekannt sein
- Möglichkeiten zur Ermittlung der Nährstoff Bedürfdigkeit Chemische Methoden Der zu untersuchenden Boden wird mit einem Extraktionsmittel ausgeschüttelt. Die Menge der gelösten Nährstoffe ist ein Maß für die Verfügbarkeit für die Pflanzen Biologische Methoden Man kann aus dem Wachstum und dem Mineralstoffgehalt der Kulturpflanze auf die Nährstoffbedürftigkeit eines Bodens Schlüsse ziehen.
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- Bodenkulturversuch Ermittlung Verfügbarkeit Nähr- und Schadstoffe Prüfung der Wirkung von Düngemitteln Prüfung der Wirkung von Pflanzenschutzmittel Fragen zur Nährstoffdynamik (Sorption;Desorption)
- Sandkulturversuch Klärung physiologischer Fragen Versuch mit Mikronährstoffen
- Wasserkultur- oder Nährlösugsversuche Klärung physiologischer Fragen Versuch mit Mikronährstoff
- Schritte bei der Anlage eines Gefäßversuches mit Boden Planung des Versuches Festlegen der Varianten sowie Anzahl der Wiederholung Auswahl des Bodens dieser richtet sich nach der Versuchsfrage Vorbereitung des Bodens Trocken, meschanische Zerkleinerung, Sieben, Michen Ansetzen der Gefäße Bodeneinwage Nährstoffzugabe ( Nach Zugabe Boden intensiv mischen) Bestimmung von max Wasserkapazität Einstellen der gewünschten Wasserkapazität bei dem in die Gefäße gefüllten Boden Aussaat nach dem der Boden an der Oberflächeabgetrocknet ist, wird aufgelockert und mit einer Matrize werden Reihen markirt, in die der Samen gelegt wird, falls erforderlich Vereinzeln der Pflanzen
- Berechnung der Nährstoffeinwaage Gedüngt werden soll 0,17g P als KH2PO4 und 0,77g K als KH2PO4 und KNO3 Atom- bzw. Molekulargewichte: P: 30,97 KH2PO4: 136,09 P-Berechnen 136,09/30,97=x/0,17 x=0,77 0,77g KH2PO4 =>0,17g P
- Getreide Gräser (Vertreter der Poacea [Gramineae]), die wegen des essbaren Anteils ihrer Körner (botanisch Karyopse) angebaut werden Anbau auf mehr Fläche, liefern weltweit mehr Energie als Nahrungsmittel aus anderen Nutzpflanzen Körner reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Kohlenhydraten, Fetten, Ölen und Proteinen Reis, Weizen, Mais und Hirse machen einen Grosteil der menschlichen Nahrung aus Mais, Weizen und Reis liefern ca. 87% aller Getreideprodukte weltweit, und ca. 43% Nahrungsmittelkalorien
- Krankheiten im Getreidebau Saatgut-bürtig Krankheiten Halm-(basis-) und Wurzelkrankheiten Blattkrankheiten Ährenkrankheit Virus-Krankheiten