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Einführung in die Wirtschaftsinformatik (Subject) / Einführung von Informationssystemen (Lesson)
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- Systementwicklung Aufgabe, bestehend aus vielen Teilaufgaben, welche arbeitsteilig durchgeführt werden hohe Komplexität der Gesamtaufgabe Sachziel: Entwicklung eines rechnergestützten Informationssystems, das vorgegebene Anforderungen an das zu entwickelnde Informationssystem erfüllt (funktionale Anforderungen: Wass soll das System leisten?) Formalziel: Wirtschaftlichkeits-, Zeit- und Qualitätsziele (nicht-funktionale Anforderungen: In welcher Güte sollen die Ziele realisiert werden?) fachliche Anforderungen: aus Perspektive von Fachexperten formuliert Systemanforderungen: aus Perspektive von IT-Experten formuliert Nicht-funktionale Anforderungen: Unterstützung des Handlungssystems, Systemnutzung der Anwender, Systemleistung, Zuverlässigkeit des Systems, Investitionsschutz
- Softwarelebenszyklus Zeitraum zwischen der Planung, Erstellung und der Inbetriebnahme
- Planungsaktivitäten Projektvorschlag Lastenheft: auf hohem Abstraktionsgrad werden alle entscheidungsrelevanten fachlichen Anforderungen aufgeführt (Hard- und Software, Machbarkeit; Wirkung des Vorhabens; Wirtschaftlichkeitsbeurteilung; zeitlicher, personeller Aufwand)
- Analyseaktivitäten: Entwickeln eines gemeinsamen Verständnisses der beteiligten Akteure Voraussetzung: Zusammenarbeit Fach- und IT-Experte Analyseaktivitäten in einem Pflichtenheft dokumentieren
- Entwurfsaktivitäten fachliche Anforderungen in Systemanforderungen überführen Softwaresystem aufbauen Entwurfsentscheidungen fällen, dokumentieren Spezifikation der Architektur
- Implementierungsaktivitäten Realisieren der Systemanforderungen auf Grundlage des Entwurfs Spezifikation von Programmen, Programmiersprache Fehlertest, Fehlerbehebung Integration getesteter Programme mit anderen Subsystemen Implementierung der Datenhaltung
- Systemeinführung und Systemabnahme Produktivbetrieb des Systems vorbereiten, Systemabnahme erreichen evaluieren, überprüfen - Anforderungen eingehalten? Anwenderschulungen, Migration von Daten aus Altsystemen
- Gründe für das Scheitern der Softwareentwicklung hoher Zeitdruck bei begrenzten Ressourcen (Sorgfalt?) technische Risiken schlechte Prognosen im Hinblick auf Kosten und Zeit Umgang mit Anforderungen
- Vorgehensmodell Spezifiziert zeitlich, sachlogische Anordnung von Aufgaben der Systementwicklungsaufgaben + Zuordnung von Rollen und Rollenverantwortlichkeiten (sequentielle ud nicht-sequentielle Vorgehensmodelle)
- Sequentielle Vorgehensmodelle Aktivitäten der Systementwicklungsafgabe sequentiell nacheinander, genau einmal ausgeführt -> Einteilung in Phasen (Phasenmodell) Wasserfallmodell: Aktivitäten werden strikt nacheinander ausgeführt, Erstellung von Dokumenten (Plichten- und Lastenheft) am Ende jeder Phase, Fortschritt kontrollierbar, hohe Planbarkeit, sich ändernde Anforderungen können berücksichtigt werden Analyse Entwurf Implementierung Testen Betrieb
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- Prototyping Vorabversion eines Softwaresystems evolutionäres Prototyping:Prototyp schrittweise verbessern - bis angemessenes Softwareprodukt vorliegt explorative Prototyping: Erstellen von Prototypen in kurzer Zeit mit Hilfe von darauf ausgerichteten Softwarewerkzeugen Experimentelles Prototyping: Testen von Entwurfs- und Implementierungsalternatven, Realisierbarkeit %MCEPASTEBIN%
- V-Modell XT Vorgehensmodell zur Durchführung der Softwareentwicklungsaufgabe Ziel: Anpassbarkeit an konkrete Entwicklungsaufgaben und deren Spezifika
- Aufwandschätzung Ziel: vor und während der Projektdurchführung möglichst genaue, zuverlässige Schätzwerte prognostizieren Prognose des personellen und zeitlichen Aufwand sowie der Kosten Herausforderung: Prognosequalität, Prognosegenauigkeit
- Softwaremetrik Abbildung auf eine skalare Größe, die quantitativ eine bestimmte Eigenschaft von Softwaresystemen oder Realisierungen der Systementwicklungsaufgabe abbildet. Anforderungen: Validität Vergleichbarkeit Objektivität Reproduzierbarkeit Wirtschaftlichkeit Prozess- und Produktmetriken, dynamische und statische Metriken