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Wirtschaft- und Sozialgeschichte (Subject) / Moderne 20Jhd (Lesson)

Vorlesung 10

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  • Nationalsozialistische Bevölkerungsbewegungen - Auswanderer: - politische Gegener 40.000- jüdische Bürger 330.000 - Ermordungen: Europäische Juden ca. 6.000.000 - Generalplan Ost: ca. 500.000- Umsiedlung aus dem Baltikum, Südtirol, Wolhynien, Bukowina, Bessaarabien, Dobrudscha - Generalgouvernement: ca 1.000.000 Polen - Zwangsarbeiter: ca. 4.500.000 - Nicht deutsche Flüchtlinge aus deutschen Ostgebieten: ca. 3000.000
  • Gesellschaft und Wirtschaft im 20. Jahrhundert - 1945-1949: Vertreibung 11-12 Mio (2 Mio überleben nicht) - Bevölkerungsentwicklung -> 1945-1990: BRD 45 Mio -> 63 Mio -> DDR 18Mio -> 16 Mio - seit 1990:-> Alte BRD 67 Mio -> Neue Länder 15 Mio
  • Arbeitsmigration - 1961: Zwischenstaatliches Abkommen - 500 Rekrutierungsbüros in Italien, Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Jugoslawien - 1961-1973: 14 Mio Gastarbeiter - 11 Mio kehren zurück - 2009: 7,5 Mio "Ausländer" in BRD - Asylsuchende 1988-1996: ca 5 Mio
  • Deutsche Wirtschaft seit dem 1. Weltkrieg - Allgemeine Wirtschaftliche Entwicklung - Arbeitsmigration - keine Arbeitslosigkeit -> Rekrutierungsbüros - Anwerbung von Gastarbeitern - NS Zwangswirtschaft (1920er und 1930er Jahre) -> Arbeitslosenquoten: 1923: 10% , 1932: 30%, 1940: 2% - Autobahnbau - Funkausstellung 1935 -> Fernseher und Rundfunk -> um Nazipropagander weiter zu verbreiten
  • Deutsche Wirtschaft nach dem 2. Weltkrieg - allg. wirtschaftliche Entwicklung -> Frankreich und England sehr stark - in D 17 % der Bevölkerung hatten Geld -> gr Wirtschaftsboom -> viele verarmte Schichten
  • Soziale Verhältnisse - Ludwig Eberhard -> Bundesminister für Wirtschaft -> Bundeskanzler (1963- 1966) - Coca Cola, VW- Käfer - 1954 Kindergeldgesetz- 1955 Honnefer Modell (->BaFöG)- 1955 20 % Sozialleistungen- 1957 Lohnfortzahlung im Krankheitsfall- 1958 IG-Metall -> 6 % Lohn- und Gehaltssteigerung
  • soziale Verhältnisse - Frauen - Löhne und Gehälter von Frauen-> 1950 Frauen verdienen 59% des Lohnes männlicher Kollegen-> 1970 Frauen verdienen 63% des Lohnes männlicher Kollegen Frauenrelevante Gesetze und Bestimmungen-> 1952 Mutterschutzgesetz-> 1955 Verbot von Frauenlohngruppen-> 1957 Rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau (BGB)
  • Gesellschaft und Wirtschaft – Holz- und Forstwirtschaft - schützen des deutschen Waldes -> "jeder Baum ist kriegeswichtige Rohstoffquelle"
  • Drittes Reich bis erste Nachkriegsjahre: (1936 – 1952) - Preisfestsetzung und Preisbindung durch jeweilige Regierungen- Rohholzpreisverordnung 1938 führte auch zu einer Herabsetzung der Derbholzgrenze:->  Nadelholz auf 4 – 5 cm o.R.->  Laubholz auf 6 cm o.R. - 1952: Aufhebung der Preisbindung für Rohholz - Operation Tigerfish (27.11.1944) 19h58-20h18-> 266 Markierungsbomben-> 3.002 Sprengbomben->11.523 Brandbomben->2.797 Tote->9.600 Verletzte
  • "Holzkrisen" - 1955: Preishöchststand -> Meßzahlen- 1967: Sturmwurfkatastrophe mit 13,4 Mio. Fm- 1972: Sturmkatastrophe mit 19,1 Mio. Fm (hauptsächlich in Niedersachsen)- ab 1976: Anstieg der Holzpreise durch Energie-und Rohstoffverknappung- 1978: Ölkrise- 1981: Höchststand der Holzpreise- 1982/1983: Rezession und damit Rückgang der Holzpreise um ca. 30 %- 1985: starke Rezession am Baumarkt, Sturmwurf in Hessen- 1990: Wiebke (bundesweite Sturmwurfkatastrophe, hpts. Rheinland-Pfalz)  Sturmholzanfall: rd. 80 Mio. Fm; d.h. mehr als das Doppelte des normalen  Einschlagsvolumens der alten Bundesländer (30 Mio. Fm)- 1999: Sturm Lothar (26.12.1999: hpts. Baden-Württemberg: 30 Mio Fm,    Europa: 200    Mio Fm)- 2007: Kyrill (18.01.2007: hpts. Nordrhein-Westfalen)- 2008: Emma (01.03.2008: relativ geringer Sturmholzanteil)
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  • Welche anderen nicht konjunkturbedingten Faktoren haben die aufgezeigte Entwicklung des Betriebsergebnisses des Staatswaldes beeinflusst? 1. Entwicklung der Lohnarbeitskosten / Stunde-> Hier zeichnet sich seit 1955 ein deutlicher Anstieg der Arbeitskosten / Stunde ab.    Lohnnebenkosten (110-130 %)2. Entwicklung der produktiven Arbeitsstunden / ha-> Die produktiven Arbeitsstunden pro ha sind seit 1955 aufgrund der besseren    Technik und verbesserten Arbeitsverfahren deutlich gefallen.-> Insgesamt führen jedoch die gestiegenen Lohnkosten und Lohnnebenkosten zu    höheren Arbeitskosten pro ha.-> Die Höhe des Betriebsergebnisses wird dadurch zusätzlich seit 1955 negativ    beeinflusst.3. Entwicklung des Arbeitsaufwandes -> hoher Arbeitsaufwand - Gegenbewegung: Naturgemäße Waldwirtschaft
  • Landwirtschaft seit dem 1. Weltkrieg - kaum noch Männer -> Frauen bewitschaften Felder - Im Nationalsozialismus: - Reichsarbeitsdienst - Landwirtschaft in Nachkriegszeit - DDR: Landwirtschaftliche Flächen in sowjetischer Besatzungszone werden enteignet -> Flächen von > 100 ha und an private Leute vergeben => Privatland geschaffen -> kollektiv bewirtschaftet -> Typ 1,2,3 - Zwangsverpflichtung in der Landwirtschaft - Landwirtschaft in Europäschen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG)
  • Gesellschaft und Wirtschaft im 20 und 21 Jhd - G8/(7) Staaten -> Kanada, USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Japan, (Russland)  - Wirtschaftliche und kulturelle Globalisierung : - WTO (Welthandelsorganisation) -> GATT (regelt Warenverkehr) -> GATS (regelt Handel mit Dienstleistungen) -> TRIPS (regelt Schutz für geistige Eigentumsrechte)