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WISO I (Subject) / Märkte WS 15/16 (Lesson)

Tutoriumsaufgaben

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  • 2.1. Optimaler Umfang der Informationssuche Zeigen sie grafisch und erläutern Sie den optimalen Umfang der Informationssuche. Optimaler Umfang Informationssuche: Grenzkosten der Informationsbeschaffung nicht höher als Grenznutzen der Informationsbeschaffung Schnittpunkt der GK/GN Kurven
  • 2.2. Grenzrate der Substitution Was besagt die Grenzrate der Substitution? Erläutern Sie die GRS auch grafisch. Die Granzrate der Substitution (GRS) gibt an wie viele Einheiten mehr von Gut 2 benötigt werden um den Verlust einer Einheit von Gut 1 auszugleichen, bei konstantem Nutzenniveau. entspricht der Steigung der Indifferenzkurve GRS = Δq1/Δq2
  • 2.3.a. Erklären Sie die Begriffe „Einkommens- und Substitutionseffekt“. Substitutionseffekt: Reaktion auf Preisänderung bei konstantem Nutzenniveau Einkommenseffekt: Reaktion auf die Veränderung der Kaufkraft
  • 2.4. Giffen Paradoxon Giffen stellte im 19. Jahrhundert in England fest, dass Arbeiterhaushalte auf Brotpreissteigerungen mit einer Erhöhung der Brotnachfrage reagierten. a) Erklären Sie diese Erscheinung unter Verwendung der Begriffe „Einkommens-und-Substitutionseffekt“! b) Handelt es sich bei Produkten, die aus Sicht eines Haushaltes inferiore Güter sind immer um Giffen-Güter? (Erklärung!) c) notwendige Bedingungen des Giffen-Paradoxons a) der Einkommenseffekt ist positiv - es ist ein inferiores Gut der Substitutioneffekt ist kleiner, negativ b) Giffen-Güter immer inferiore Güter, inferiore Güter nicht immer Giffen-Güter Erklärung: keine Substitute, großteil der Ausgaben (siehe c) c) inferiores Gut keine Substitute ( Erklärung zu b)) Ausgaben für das Gut machen großteil der Gesamtausgaben des Haushalts aus
  • 2.6. Nennen Sie die Bestimmungsfaktoren der individuellen und der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage nach Produkten der Agrar-und Ernährungswirtschaft Gesamtwirtschaftliche Nachfrage: Einkommenverteilung Bevölkerungszahl Demographische Struktur (individuelle Nachfrage) Individuelle Nachfrage: Präferenzen Einkommensniveau Preisniveau Preisrelation
  • 3.1 a) Was besagt die Einkommenselastizität der mengenmäßigen Nachfrage? b)Welchen Wert nimmt die Einkommenselastizität bei absolut inferiorer, relative inferiorer, absolut superiorer und relativ superiorer Nachfrage an? Elastizität: ξy,x = (%Anderung der abhängigen Variable y) / (%Anderung der unabhängigen Variable x) Die Einkommenselastizität der Nachfrage gibt an, wie stark sich die Nachfrage nach einem Gut relativ ändert, wenn sich das Einkommen eines Haushaltes ändert. a) (%Änderung der Mengenmäßigen Nachfrage)/(%Änderung des Eigenkapitals) ηq,y = (dq/q) / (dy/y) = (dq/dy) * (y/q) b) inferior: EK↑ , N↓ absolut i.: ηq,y < 0 relativ i.: 0 < ηq,y < 1 superior: EK↑ , N↑ absolut s.: ηq,y > 0 relativ s. : ηq,y >1
  • 2.2. Erläutern Sie den Unterschied zwischen der Engelkurve und dem Engel’schen Gesetz. Engel Kurve: Veränderung der Nachfrage eines Lebensmittels in Abhängigkeit vom Einkommensniveau bezieht sich auf Einkommenselastizität der mengenmäßigen Nachfrage ηx,y = (dx/x) / (dy/y) = (dx/dy) * (y/x) Engel'sche Gesetz: Veränderung der gesamten Ausgaben für Lebensmittel im Wirtschaftswachstum bezieht sich auf Einkommenselastizität der wertmäßigen Nachfrage ηA,y = (dA/A) / (dy/y) = (dA/dy) * (y/A)
  • 3.3.1 Stimmen die folgenden Aussagen bzw. wie wäre die Aussage korrekt: - Die Einkommenselastizität der mengenmäßigen Nachfrage ist im Regelfall positiv. Die Aussage ist richtig.  Eine Ausnahme gibt es nur für absolut inferiore Güter
  • 3.3.2 Stimmen die folgenden Aussagen bzw. wie wäre die Aussage korrekt: Ein Gut kann sowohl normal als auch inferior sein. Die Aussage ist richtig. Abhängig von Produkteigenschaften und Einkommensniveau. die Nachfrage nach einem Gut kann bei steigendem Einkommen zunächst normal sein, um dann bei weiter steigendem Einkommen wieder abzunehmen (inferior).
  • 3.3.3 Stimmen die folgenden Aussagen bzw. wie wäre die Aussage korrekt: Unter einer isoelastischen Nachfragekurve versteht man eine Nachfragekurve, die an jedem Punkt die gleiche Steigung hat. Die Aussage ist falsch! isolatisch = an jeder Stelle die gleiche Elastizität
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  • 3.7. a) Eigenpreiselastizität a) Eigenpreiselastizität Quotient aus der relativen Mengenänderung eines Gutes (dqi) und der sie bewirkenden relativen Änderung seines Preises (dpi) εqi,pi = dqi / dpi * pi/qi Maß für die Reagibilität der Nachfrage auf Preisänderungen
  • 3.7. b) Kreuzpreiselastizität b) Kreuzpreiselastizität Qutotient aus der relativen Mengenänderung eines Gutes (dqi) und der sie bewirkenden relativen Änderung des Preises eines anderen Gutes (dpa) εqi,pa = dqi / dpa * pa/qi Bei Komplementärgütern entgegengesetzt (negativ) Bei Substitutionsgütern gleichgerichtet (positiv)
  • 3.7. c) Einkommenselastizität der mengenmäßigen Nachfrage c) Einkommenselastizität Quotient aus der relativen Mengenänderung eines Gutes (dqi) und der sie bewirkenden relativen Einkommensänderung (dY) ηqi,y = dqi / dY * Y/qi i.d.R gleichgerichtet (positiv) Ausnahme: inferiore Güter