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Forstbotanik (Subject) / Erkrankungen an Trieb und Rinde (Lesson)

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  • Bakterienkrebs der Esche Pseudomonas savastanoi pv. fraxini • an Stamm, Ästen und Zweigen • schwarze, im Umriss rundliche oder längliche Gewebewucherungen, zunächst glatte, bald aber durch Zerreißen der Borke eine stark rauhe Oberfläche. • der Eschenkrebs wird durch artspezifische Bakterien ausgelöst. Der Erreger dringt über Wunden unterschiedlicher Größe, aber auch über Korkausblühungen (Lentizellen) in das Gewebe ein. • überaus häufige Erscheinung. • im Allgemeinen harmlos, doch können stark verkrebste Eschen von Folgeschädlingen (Mikropilze) befallen werden, wobei es zu Trieb- bzw. Aststerben kommen kann. • bei sehr starkem Befall empfehlen sich Hygienemaßnahmen: Entfernen und entsorgen der betroffenen Bäume.
  • Harpine hitzebeständige Proteine, die eine irreversilble Schädigung der selektiven Permeabilität von Zellmembranen verursachen
  • Rindenbrand der Pappel Infektion • Bäume werden im Frühjahr über Knospenschuppennarben, im Herbst über Blattnarben und jederzeit über Lentizellen und Wunden infiziert• Infektion durch Konidien• Ausbildung von eingesenkten Pyknidien• Bei feuchtem Wetter werden dunkle Sporenranken mit einzelligen, farblosen Konidien entlassen-> Rindenbrand der Pappel ist im typischen Fall einjährig• Schutz vor Erkrankung ist die Klonwahl• Bei Pflanzung: Vermeidung von Feuchtigkeitsverlust bei Jungpappeln• Keine Pappelquartiere in der Nähe von Altpappeln (latente Infektionsquelle!)• Keine Möglichkeit der chem. Bekämpfung
  • Tannenkrebs Haplontenwirt: TanneDikanryontenwirt: Nelkengewächse
  • Eschentriebsterben – Chalara fraxinea • Symptome sind meist an Einzelbäumen und gruppenweise, in allen Alterklassen zufinden• Nebenfruchtform des Schlauchpilzes Hymenoscyphus albidus dar, welcher in der europäischen Pilzflora seit 1851 bekannt ist (evtl. agressivere Rasse dieses Pilzes)• nach neuesten genetischen Untersuchungen hat sich daraus der Krankheitserreger H. pseudoalbidus („Falsches Weißes Stängelbecherchen“) entwickelt, der visuell von H. albidus kaum zu unterscheidenden ist
  • Pilzgattung Neonectria und Nectria Klasse: Ascomycetes (Schlauchpilze) • Die Ascomata sind meist rötlich gefärbten Perithecien. • Die Asci enthalten 8 zweizellige Ascosporen• Durch Nectria-Arten verursachte Schäden an Buchenrinde: Krebs, Nekrose
  • Nekrose (auch Nekrobiose) (griechisch νέκρωσις nékrosis „das Töten“, auch „das Absterben einzelner Glieder“, zu νεκρόω nekroo „ich töte“) wird in der Biologie und Medizin der am lebenden Organismus stattfindende pathologische Untergang von einzelnen oder zahlreichen lebenden Zellen bis hin zur Bildung von kleinen oder großen Arealen abgestorbenen Gewebes verstanden.
  • Buchenrindensterben Buchenkomplexkrankheit, Schleimflusskrankheit, Buchenrindennekrose, Buchenrindenfäule>> Wichtigste Erkrankung der Rotbuche in Europa!Krankheitsverlauf:Faktorenkomplex mit abiotischen und biotischen Einflüssen>> Störung des Wasserhaushaltes von Buchen: feuchte Standorte, flachstreichende Wurzeln>> Witterungsextreme: Wärme, Trockenheit>> Anstieg der Lauspopulation (Buchenwollschildlaus) > Anstechen des Rindenparenchyms > Eintrittspforte für>> Infektion durch Neonectria coccinea > kleine Rindennekrosen bis großflächiges Abtöten der Rinde>> In der Endphase etablieren sich holzabbauende Pilze und xylobionte Insekten>> Bruch und/oder Absterben der Bäume• Aufplatzen und Ablösen von Rindenpartien• Bildung von Pilzfruchtkörpern• Befall durch holzbrütende InsektenSchaden BaumDie erkrankten Buchen sind durch die fortschreitende Zersetzung durch holzzersetzende Pilze und den Befall durch holzbrütende Insekten weitgehend technisch entwertetSchaden BestandFolgeschäden sind Sonnenbrandschäden an Bestandeslücken und ein erhöhtes Sturmwurfrisiko für den Restbestand. Das Verjüngungsziel kann durch eine mögliche Verunkrautung gefährdet sein.
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