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Pflanzenzüchtung (Subject) / Fragenkatalog (Lesson)

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  • Was ist eine Genkarte? o Lokalisation des Genorts: Abfolger der bisher bekannten DNA-Sequenzen->ordnet Genloci entsprechend ihrer genetischen Rekombinationshäufigkeit (1cM = 1% Rekombinationshäufigkeit)o Physikalische Karte: Abfolge in physikalischer Einheit: kb = kilo base pairso Sequenzkarte: genetische Information der Nucleotide
  • Züchtungsverfahren Populationssorten: Fremdbefruchter Sorten, heterogen & heterozygotLiniensorten: Selbstbefruchter, homogen & homozygotKlonsorten: Vegetativ vermehrt, homogen, aber heterozygotHybridsorten: Heterosis, homogen, aber heterozygot
  • Stellen Die kurz die Vor- und Nachteile von folgenden Selektionsmethoden für Selbstbefruchtern dar a) Pedigree, b) Ramschmethode! a) Pedigree(=Stammbaum-Methode):+ bessere Unterteilung in genetische und umweltbedingte Varianzquantitative Merkmale besser umweltabhängig selektiert+ frühere Selektion auf Merkmale mit hoher Heritabilität+ Nachkommenschaft sind homogener beständiger- komplizierter, da störende Effekte der Dominanzvarianz durch Einbeziehung der Verwandtschaftsinformationen beseitigt werden müssen- höherer Arbeitsaufwand-Potential der Einzelpflanzen kann durch frühe Selektion verloren gehenb) Ramschmethode:+ einfachere Durchführung+ Restheterozygotie in Einzelpflanze sehr gering                                  Aufwand &Kosten sind gering ->größere Anzahl an Kreuzungen machbar+Selektion quantitativer Merkmale ist sicherer und einfacher- Anteil genetischer Varianz muss hoch sein- genetische Varianz muss gut erkennbar sein-unerwünschte Eigenschaften können sich durchsetzen, da erst später selektiert wird-brauchbare & seltene Genotypen können eliminiert werden- geringere Homogenität- größere Generation  unübersichtlicher
  • Welche Möglichkeiten kennen Sie, ein Hybridsystem aufzubauen (Befruchtungsregulierung) Mechanismen zur Kreuzung:o Handkreuzungen: männliche Sterilisation durch Herausziehen oder Abschneiden endständiger Rispen und Anpflanzen mit Vaterlinien  nur bei teurem Saatgut (Zier-und Gemüsepflanzen) oder Mais (einfach) sinnvollo Über Gametozide: chemische Substanzen, die zur männlichen Sterilität führeno Genetische Systeme: z.B. CMS-Systemo Selbstinkompatibilitätssystem (Selbstbefruchter)
  • Mit welchen Verfahren kann ein Pflanzenzüchter Hybriden im großen Maßstab produzieren (nur Nennung der Verfahren)? Handkreuzungen: männliche Sterilisation durch Herausziehen oder Abschneiden endständiger Rispen -und Gemüsepflanzen) oder Mais (einfach) sinnvollo Über Gametozide: chemische Substanzen, die zur männlichen Sterilität führeno Genetische Systeme: z.B. CMS-Systemo Selbstinkompatibilitätssystem (Selbstbefruchter)o Gentechnische Verfahren
  • Welche Komponenten sind für ein CMS-Hybridsystem notwendig o CMS= cytoplasmatisce-kerngenetische männliche Sterilitäto Kreuzung zwischen genetisch weit entfernten Populationen kann zu männlichen Sterilisation führeno Nötig: Maintainer (mitochondriale Gene, die männliche Sterilisation nach der Kreuzung bewirken)- in der Mutter der Hybridsorte, sterilitätsinduzierendes Cytoplasma und Restorer (hebt Sterilität wieder auf) –im Vater der Hybridsorte
  • 53. Wie funktioniert ein Hybridsystem, welches auf dem Inkompatibilitätssystem basiert o Kreuzung 2er selbstinkompatiblen Genotypen gibt immer Kreuzungssaatguto Danach überwinden der Selbstinkompatibilität durch Schock oder Stress zur Vermehrung des Saatgutes
  • Von welcher Größe ist das Koppelungsphasenungleichgewicht D abhängig? Wie verändert es sich bei Panmixie (Fremdbefruchtung) bei freier Spaltung von Generation zu Generation? Gilt diese Beziehung hinsichtlich der Veränderung in gleicher Weise bei Selbstbefruchtern? o Kopplungsungleichgewicht: Populationen mit gekoppelten Genen erreichen nicht alle das GleichgewichtAbhängig von Kopplung der Gene und der Rekombinationshäufigkeito Fremdbefruchter: nimmt um 0,5 zuo Selbstbefruchter: keine Veränderung
  • Was ist eine Transgression? das erblich bedingte (positive oder negative) Überschreiten der Variabilitätsgrenzen in Bezug auf bestimmte elterliche Merkmale bei Individuen der 2. Tochtergeneration
  • Nennen Sie den Anteil genetisch verschiedener Gameten und Genotypen bei Selbstbefruchtung in Abhängigkeit von der Anzahl der spaltenden Loci! n= anzahl spaltender loci Anzahl verschiedener Gameten                  2n Anzahl verschiedener Genotypen                       3nAnzahl verschiedener Homozygoten   2n
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  • Was verstehen Sie unter "genetischer Verwundbarkeit"? = Generosion
  • Warum wird bei der Kopplung zwischen Attraktions – und Repulsionskopplung unterschieden? Je nach Kopplungsart ergibt sich für bestimmte Genotypen unterschiedliche Häufigkeiteno Wenn in der F1 Genotyp AaBb, dann kann die Eltern-Generation AABB*aabb (Attraktionskopplung) oder AAbb*aaBB (Repulsionskopplung) seino Folglich ergeben sich folgende Häufigkeiten (r) der Rekombination                          AB           Ab                aB       ab AK                   (1-r)/2         r/2               r/2        (1-r)/2 RK                     r/2            (1-r)/2          (1-r)/2        r/2  
  • Welche Komponenten sind für das gentechnologische (Seed Link, GVO) -System notwendig? 1) Gewebespezifischer promoter TA29 2)RNAse aus Bacilus Amyloquefaciens (Barmase tox. Enzym) 3) Inhibitor für Barnase --> BARSTAR