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Bankbetriebslehre (Subject) / Marktzinsmethode (Lesson)

Grundlagen der Marktzinsmethode zur Kalkulation von Kundenkonditionen zur Bestimmung von Margenkalkulationen (Gewinnmöglichkeiten) -Vergleich von Kundenzinssätzen und Alternativzinssätzen am Geld- oder Kapitalmarkt

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  • Was ist der Konditionenbeitrag? Der Konditionenbeitrag ist grundsätlich eine Differenz zwischen Kundengeschäftszinssatz und Alternativzinssatz. Der Alternativzinssatz wird durch ein Alternativgeschäft am Interbankenmarkt bestimmt.(Opportunitätsgeschäft) Die Differenz ist (häufig) ein, für das Kreditinstitut, positiver Erfolgsbeitrag. Das bedeutet, dass die Wahl des Kundengeschäfts immer vorteilhafter für das Kreditinstitut ist(sein sollte), als der Abschluss eines Opportunitätsgeschäfts. Wäre dies nicht der Fall, so würden Banken keine Kundengeschäfte mehr eingehen, da Sie keine Mehrerträge(bei Aktivgeschäft) oder Minderkosten(bei Passivgeschäft - zur Mittelherkunft) generieren würden. Wichtig ist zu beachten, dass Banken(Berater) bei Kundengeschäften auch negative Konditionenbeiträge eingehen. Zumeist ist dies der Fall, wenn der Berater durch das Gesamtengagement der Meinung ist, dass 1zur Pflege der Kundenbeziehung oder 2aus Konkurrenzgründen ein negativer Konditionenbeitrag verkraftbar bzw. angebracht ist. Er wird unterschieden in aktivem und passivem Konditionenbeitrag. - Konditionenbeitrag Aktiva - Ziel: Erzielung von Mehrkosten bei der Mittelerverwendung- Konditionenbeitrag Passiva - Ziel: Erzielung von Minderkosten bei der Mittelbeschäffung
  • Wie lautet das Schema zur Margenkalkulation nach der Marktzinsmethode? -ergänzen-
  • Wie ist die Marktzinsmethode definiert? - Verfahren zur Identifikation von Erfolgsquellen in der Bankkalkulation. Ziel: Ermittlung des Ergebnisbeitrag eines Zinsgeschäftes im Vergleich zu einer Messlatte (Opportunität). Dabei wird jedem Bankgeschäft ein Kapitalmarktgeschäft mit gleichem Laufzeitverhalten (Fristenkongruenz) als Opportunitätsgeschäft gegenübergestellt. Gemäß dem Opportunitätsprinzip könnte statt der Kreditvergabe an einen Kunden das Geld am Kapitalmarkt angelegt werden. Statt der Entgegennahme von Spargeldern könnte sich die Bank das zur Refinanzierung notwendige Geld am Geld- und Kapitalmarkt (GKM) ausleihen. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Marktzinsmethode