51
Baukonstruktion (Subject) / 2.Semester (Lesson)
Decken
This lesson was created by littlegreenbuilder.
This lesson is not released for learning.
Advertisement
- Aufgaben von Decken? Vervielfachung der überbauten Grundfläche durch Stapelungvon Nutzraum Lastabtragung zu den Wänden und Stützen horizontaler Raumabschluss
- Anforderungen an Decken? geringes Eigengewicht (kleinere Transportkosten, schlankereTragelemente, einfachere Fundierung) Tragfähigkeit (Erzielung großer Spannweiten bzw. Aufnahmehoher Lasten) Steifigkeit (Vermeidung größerer Durchbiegungen,Schwingungsanfälligkeit) Schallschutz Brandschutz Wärmeschutz geringe Bauhöhe (optimale Nutzung der verfügbarenBaukubatur) einfache Herstellung
- Grundalge ungefährer Aufbau Decke? Oberschicht – das ist die gesamte Fußbodenkonstruktionsamt dem Belag, die eigentliche Tragschicht oder das Tragwerk, und gegebenenfalls die Unterschicht – also der Deckenputzoder die abgehängten Deckenverkleidungen.
- Tragweisen von Decken? Balkendecken: Die nur untergeordnet beanspruchtenSekundärtragelemente (Schalungen, Füllplatten u.a.) liegen aufden stabförmigen Tragelementen (Balken, Unterzüge) auf, ohneein statisches Zusammenwirken zu erzielen. Plattendecken: flächige Tragelemente mit großen Tragreserven Plattenbalkendecken: Die Balken (Unterzüge) wirkengemeinsam mit der sekundären Decke zur Erzielung einererhöhten Tragfähigkeit. Abhängig von der Dicke und derAusführung der Decke verbleibt die Primärtragwirkung einesStabtragwerks oder wird zum linear verstärktenFlächentragwerk.
- Platten wirken grundsätzlich als? Plattenwirkung: Aufnehmen und Weiterleiten der vertikalenLasten zu den stützenden Konstruktionselementen Scheibenwirkung: Aufnehmen und Weiterleiten bzw.Verteilen der horizontalen Kräfte auf die entsprechendenTragelemente (aussteifende Wände, Rahmen etc.)
- Lastabnahme bei Decken? Eigengewicht, Nutzlast Nutzlast laut ÖNORM 0.5 - 5,0 von Terrassen, Dächer bis Flächen für Menschenansammlungen
- Welcher Anteil kommt bei der Last Verteilung noch dazu? Lastanteil verseztbare Zwischenwände: man teil ein zwischen: --> Decken mit Querverteilung und ohne dafür höhere Linienlast wert liegt bei 0,5-1,2 kN/m2
- Wärmeschutz Maßnahmen gegen materiele Wärmebrücken bei Massivdecken? Außendämmung im Rostbereich (Rostdämmung) Kerndämmung hinter einem Roststein( Roststein- Kerndämmung) durchlaufende Außendämmung ( Wärmedämmfassade)
- Schallschutz Anforderungen an Decken? Bauodrung schreibt vor das ein Schallschutz vorhanden sein muss daher sollte man falls man den Wert nicht einhalten kann mit einer biegeweichen Schalle als Unterzug oder über eine dämmsperre gekoppelte Schalle als schwimmender Estrich arbeiten zB. Trittschallschutz
- Maßnahmen bei Feuchteschutz in Deckenbereich? bei Innendecken kann eine Abdichtung angebracht werden falls Näßeräume vorhanden sind bei Deckenkonstrucktionen aus Holz bei Außendecken muss eine Feuchtigkeitssperre angebracht werden wegen Witterungsverhältnissen
- Advertisement
- Brandschutz im Bereich Deckenkonstruktionen? Holz: schelle Abbrandgeschwindigkeit Stahl. brennt zwar nicht versagt aber bei einer Temperatur von 450- 650° C Stahlbeton Beton: F60 und eine mindest Dicke von 8cm reichen aus.
- Arten von Massivdecken? Ortbetondecken werden auf der Baustelle hergestellt, dasBetonieren erfolgt auf Schalungen, welche durch Unterstellungengestützt sind. Teilmontagedecken bestehen aus balken- oder plattenartigenFertigteilen und werden erforderlichenfalls in Abständenunterstützt und mit Ortbeton ergänzt. Hier sind beispielsweise dieeher im Ein- und Mehrfamilienhausbau angewendeten FertigteilRippendecken oder die Großflächen-Plattendecken zu nennen. Vollmontagedecken sind sofort nach dem Verlegen der Fertigteilebelastbare Decken, deren Elementgröße von Produktions-,Transport- und Montagemöglichkeiten bestimmt wird, häufigsterVertreter von Vollmontagedecken sind die Hohldielen, welcheüblicherweise vorgespannt hergestellt werden.
- Konstruktive Mindestanforderungen an Ausbildung der Roste? Mindestbetonfestigkeitsklasse C 16/20 Längsbewehrung mindestens 2 cm² Stahlquerschnitt der Güte BSt 550 Roste bei Hohldielen Frischbeton-Konsistenz F45 oder weicher Einbindende Decken sind mittels Bewehrung zu verankern. Bei Hohldielen: Fugenbewehrung mindestens 0,7 cm²/m BSt 550einbindend Bei Holzdecken oder Decken auf Gleitlagern ist der Rost als Ringbalkenunterhalb des Deckenauflagers auszubilden.
- Deckenschalung abhängig von? -Saugvermögen -angestregbete einsatzhäufigkeit -fugenbild -mögliche Plattengröße -Maßhaltigkeit -Typenwahl -Gesamtstärke Aufbau
- Arten der Schalhaut? Brettschalung Dreischichtschalungsplatten Dreischichtschalungsplatten mit polyurethan-Profil Funiersperrholzplatten Funiersperrholzplatten mit Phenolharzbeschichtung
- Rahmenschalung? aus Stahl oder Aluminium mit fix montierten Schalhäuten auch für Wand un Unterzugsschalungen eingesetzt
- Schalungsträger? industriel gefertigt aus Holz entweder Vollwandträger oder Gitterträger Stahlträger Aluminiumträger
- Deckenstützen? aus Stahlrohr nur 2 Fertigungslängen an Form Lastklassen erkennen
- Flex Schalung? Deckenstützen samt Aufstellhilfen und Halteköpfen einheitlichen Schalungsträgern Schalhaut aus kleinformatigen Schalungsplatten
- Punktgelagerte Platten? einfache Herstellung (einfache Schalung, einfache Bewehrungsführung) geringe Konstruktionshöhe = kleinere Geschoßhöhe Stützung nicht unbedingt streng rastergebunden Wirkung als Flächentragwerk – geringe Empfindlichkeit bei Veränderung derLasteintragungsarten, Überlastbarkeit günstiges Verhalten im Brandfall – im für die Traglast maßgeblichenStützenbereich liegt die Bewehrung oben (geringere Temperaturbelastung)
- BUBBLEDECK-HOHLKÖRPERDECKE ? Kugelförmige Hohlkörper aus PEHD (Polyethylenregenerat hoherDichte) werden als Verdrängungskörper verwendet. Die Kugelnwerden von einer oben und einer unten liegenden Bewehrungsmattegehalten und ermöglichen nach der Verfüllung der Restbereiche mitBeton die Ausbildung eines räumlichen Fachwerkes, so dass auchQuerkräfte aufgenommen werden können. Mit diesem Deckensystemsind bei Deckenstärken von rund 40 cm maximale Spannweiten von12,50 m x 7,60 m erreichbar.
- Vorgespannte Decken? sehr teuer verformungen werden minimiert Durchbiegung Biegebeanspruchung miniemieren Durhcstanzwiderstand erhöht Ausschalfrist reduziert
- Vorgespannte Decken Spanngliederanordungn abhängig von? Geometrie des Gebäudes Widerstand gegen Durchstoßen Minimieren der Materialkosten einfaches Veregen des Spannglieder statische Erfordernisse aufgrund der Mindesbewehrung
- Vorspannung ohne Verbund? Nachteile: Das örtliche Versagen eines Monolitze führt zu dessen völligem Ausfall. geringerer Anteil der Spannkabel an der Risseverteilung Bei Laststeigerung von Gebrauchslast auf Traglast kommt es nur zu einergeringfügigen Zunahme der Stahlspannungen. Den wesentlichen Anteil zurDeckung der Laststeigerung muss die schlaffe Bewehrung abdecken. Vorteile: Korrosionsschutz der Spannkabel ab Werk einfaches und rasches Verlegen der Spannglieder Die Reibungsverluste beim Spannen sind geringer als bei der Vorspannung mitVerbund. Das Verpressen der Hüllrohre entfällt. Größere Nutzhöhe (statische Höhe) bringt Materialersparnis. Spannglied kann eventuell nachträglich getauscht werden.
- Vorspannung ohne Verbund? Nachteile: Das örtliche Versagen eines Monolitze führt zu dessen völligem Ausfall. geringerer Anteil der Spannkabel an der Risseverteilung Bei Laststeigerung von Gebrauchslast auf Traglast kommt es nur zu einergeringfügigen Zunahme der Stahlspannungen. Den wesentlichen Anteil zurDeckung der Laststeigerung muss die schlaffe Bewehrung abdecken. Vorteile: Korrosionsschutz der Spannkabel ab Werk einfaches und rasches Verlegen der Spannglieder Die Reibungsverluste beim Spannen sind geringer als bei der Vorspannung mitVerbund. Das Verpressen der Hüllrohre entfällt. Größere Nutzhöhe (statische Höhe) bringt Materialersparnis. Spannglied kann eventuell nachträglich getauscht werden.
- Teilmontagedecken? vorgefertigte Rippen auf der Baustelle Betonverguss
- Teilmontagedecken ZB? Anfertigung? Rippendecken, Füllkörperdecken vorgefertigte Träger dazwischen Füllkörper dann anschließend mit Ortbeton vergossen
- Elementdecken? Gitterträger werden ca im Abstand von 60cm in Platten einbetoniert
- Vorteile Elementdecken im Vergleich zu anderen? Herstellen einer ausreichenden Steifigkeit der Elemente für den Montagezustand und das Einbringen des Ortbetons Verbesserung des Verbundes zwischen dem Beton der Fertigteile und derOrtbetonschicht Mitwirkung der Diagonalen des Gitterträgers als Schubbewehrung Mitwirkung der Untergurte als Biegezugbewehrung
- Elementdecken im Bau? Keine direkte Auflagerung der Elemente auf Wand oder Unterzug, es isteine Randunterstellung vorzuziehen. Der Spalt zwischen Deckenplatteund Mauerkrone muss dann vollständig gemeinsam mit dem Rostausbetoniert werden. kurze Auflagerung als trockenes Auflager lange Auflagerung im Mörtelbett
- Advertisement
- Holzdecken Vor und Nachteile? Nachteile: Schwingungsanfälligkeit keine oder nur bedingte aussteifende Wirkung des Baugefüges Problem der Querverteilung von Einzellasten Brandschutz geringe Wärmespeicherkapazität „hellhörig“ bei Körperschall Empfindlichkeit bei Feuchtigkeitsbeanspruchung Fäulnis, Pilzbefall und HolzschädlingeVorteile: trockener Einbau einfache Fügetechnik geringes Gewicht hohe Erdbebensicherheit geringer Primärenergieeinsatz gute Wärme- und Luftschalldämmung
- Holzschutz Arten? - Fäulnispilze (z.B. Porenschwamm oder Hausschwamm), die Holz zerstören- Bläuepilze, die Holz bleibend verfärben -Insekten (z.B. Hausbock oder Nagekäfer), deren Larven („Holzwurm“) das Holzals Nahrung verwerten und damit zerstören Feuchtigkeit, Hitze und Witterung
- Holzschutzmittel? Baulicher Holzschutz – verhindert, dass Holz z.B. durchfeuchtet und damitanfällig für Holzschädlinge wird und/oder die Wahl von geeignetenHolzarten (z.B. Kernholz der Eiche)Einsatz natürlicher Holzschutzmittel – wie Wachs und LeinölEinsatz chemischer Holzschutzmittel
- Nachfolgende Maßnahmen in sinnvollen Kombinationen ermöglichen die Erfüllung der Trittschallschutzanforderungen? schwimmender Estrich mit möglichst hoher flächenbezogenenMasse Beschwerung der Grundkonstruktion durch Schüttung oderAufbringung von Betonplatten Entkoppelung der Untersicht durch Befestigung der Beplankungmittels Federschienen Erhöhung der flächenbezogenen Masse der Beplankung(mehrlagige Beplankung) Dichtheit der Stoß- und Anschlussfugen Verfüllung der Hohlräume mit geeignetem Dämmstoff (Faserdämmstoffe) Unterbrechung der Beplankungen bei schalltechnischer Trennung
- Bauholzarten? Brettschichtholz BSH (Leimholz) Brettsperrholz BSP – kreuzweise in Schichten verleimte Bretterlagen Spanplatten – aus Holzteilchen/Spänen oder anderen lignozellulosehaltigenTeilchen durch heißes Verpressen mit einem polymeren Klebstoff Furnierschichtholz – aus Schälfurnieren aus Nadelholz mit Phenolharz verleimt,Typ S längsorientiert für stabförmige Bauteile, Typ Q längs und querorientiert fürPlatten Furnierstreifenholz (Parallam PSL – Parallel Strand Lumber) – ähnlichFurnierschichtholz, aber aus Douglas Fir oder Southern Yellow Pine, besondersfür stabförmige Bauteile mit Standardquerschnitt 483 x 280 mm. Spanstreifenholz (Intrallam LSL – Laminated Strand Lumber) – ähnlichFurnierschichtholz, aber aus Pappel mit PU-Klebstoff verleimt, sowohl fürstabförmige als auch plattenförmige Bauteile OSB-Flachpressplatten (Oriented Strand Boards) – aus dünnen, parallel zurOberfläche liegenden Längsspänen mit Phenolharz verleimt; unterschiedlicheBiegeeigenschaften in Längs- und QuerrichtungB
- Holzmassivbauweise? besseres Tragerhalten bei Einzellasten grüßere Elementsteifigkeit susteifende Scheibenwirkung höherer Speicherwiksame Masse
- Einteilung bei Holzbauweise? Decken mit aufgelösten Tragsystemen- Decken aus Tragbalken (Holzbalkendecken, Tramdecken,Fehltramdecken, Tramtraversendecken)- Decken in Tafelbauweise Decken mit massivem Querschnitt- mit Quertragwirkung (Brettsperrholzplattendecke, Brettstapeldecke)- mit geringer Quertragwirkung (Blockbaudecke, Dippelbaumdecke,Hohlkastenträgerdecke)
- Decken aus Vollholz? flächigen, massivenDeckenplatten liegen im besseren Tragverhalten bei Einzellasten, dergrößeren Elementsteifigkeit (geringere Schwingungsanfälligkeit), eineraussteifenden Scheibenwirkung und im Vorhandensein höhererspeicherwirksamer Massen
- Decken aus Vollholz? - Blockbausysteme- Brettstapelsysteme- Decken aus Brettsperrholz
- Verbesserung der Schalltechnischen Anforderungen bei Holzbau? schwereren Fußbodenaufbau – Estrich oder Beschüttung trittschalldämpfende elastische Zwischenlagen Hohlraumbedämpfung untergehängte, elastisch gelagerte Unterschale
- Massivholzdecken aus Brettsperrholz? kreuzweise übereinander gestapelte und mit zugelssenen Kelber verleimte Brettsperholzplatten in Längs und Querrichtung 3,5,7 Schichten möglich oder mehr kein Schwinden oder Quellen max Stärke 50 cm
- Brettstapeldecken? Aus architektonischer Sicht stellen Brettstapeldecken eineinteressante Alternative zu Holzbalkendecken und Massivdeckendar. Es gibt verschiedene Gestaltungsformen vonBrettstapeldecken, scharfkantige, gefaste, mit Nut und Feder, mitKabelnut und mit einem Akustikprofil. Brettstapeldecken bestehenaus hochkant nebeneinander liegenden Brettern zwischen 24 und60 mm, welche entweder vor Ort zumeist durch Nagelungmiteinander verbunden oder durch Verleimen schon im Werk zuvorgefertigten Elementen ähnlich den Brettsperrholzplattenvorkonfektioniert werden. Gegenüber verleimtenBrettstapeldecken ist das Vernageln als schalltechnischgünstigere Variante zu sehen.
- Holzkastenträger? Durch Verleimen von Brettschichtholzträgern mit Brettsperrholzplattenlassen sich Rippen und Kastenquerschnitte herstellen und somitgrößere Spannweiten bis zu 12 m überbrücken, ohne auf die Vorteileder Vollholzdecken zu verzichten (geschützter Markenname„Lignatur“). Hohlkastenträger mit einer Breite von 195 mm sind inHöhen von 120 bis über 300 mm lieferbar. Die Träger werden mittelsNut und Feder untereinander verbunden. Die Einzelelemente sind leichtmanuell manipulierbar und können auch bei Revitalisierungeneingesetzt werden
- Spannungsnachweis? A: zulässige SpannungB: Durchbiegungsbeschränkung L/400 unter GesamtlastC: Einzellast 1 kN/m mit 1,5 mm Durchbiegung in FeldmitteD: Einhaltung der 1.Eigenfrequenz > 8 Hz
- Zielsetzung für die Realisierung von Verbundkonstruktionen: optimale Ausnutzung der spezifischen Baustoffeigenschaften(Druckfestigkeit, Zugfestigkeit, Verbundeigenschaften) Erhöhung der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeitbestehender Konstruktionen Sanierung geschädigter Konstruktionen Steuerung des Konstruktionseigengewichtes Erleichterung des Bauablaufes Verbesserung bauphysikalischer Eigenschaften (z.B.Brandwiderstand)
- Möglichkeiten von Verbundsystemen? Stahl-Beton-Verbundkonstruktionen Beton-Beton-Verbundkonstruktionen Holz-Beton-Verbundkonstruktionen
- STAHL-BETON-VERBUNDSYSTEME massive Deckenplatte mit bauphysikalischen Vorteilen schnelle, stahlbaumäßige Montage von Stützen und Trägern bzw. vonBeton-Fertigteildeckenplatten Einsparung von Schalung und Rüstung, besonders bei Einsatz vonprofilierten Profilblechen im System der Trapezblech-Verbunddecken
- TRAPEZBLECHVERBUNDDECKEN Decken mit tragendem StahlblechDecken mit tragender Betonplatte, das Stahlblech dient nur als verloreneSchalungVerbunddecken, das Stahlblech ist zugleich Schalung und Feldbewehrung derBetonplatte
- SLIM-FLOOR-DECKEN Slim-Floor-Decken sind Deckensysteme, die die Vorteile vonFlachdecken mit denen von Unterzugssystemen vereinen könnenund dabei eine optimierte Materialausnutzung ermöglichen. Nachihrer Wirkungsweise sind sie Unterzugsdecken inVerbundkonstruktion mit einer ebenen Untersicht. Durch dievorhandenen Unterzüge lassen sich auch Fertigteildeckensystemeproblemlos verwenden. Die Slim-Floor-Decke ist also beispielsweiseeine integrierte Deckenkonstruktion aus vorgespannten Hohldielenoder ähnlichen Systemen und deckengleichen Unterzügen ausStahlprofilen.
- HOLZ-BETON-VERBUNDSYSTEME Der Beton liegt in der Biegedruckzone und das Holz in der Biegezugzone. Damitkönnen die dominierenden Festigkeitseigenschaften beider Stoffe gut genutztwerden. Einfache Möglichkeit der Erhöhung der Tragfähigkeit bei bestehendenKonstruktionen, dies ist vor allem bei Altbauten wichtig, wenn im Zuge derUmnutzung höhere Lasten zu berücksichtigen sind. Hohe Biegesteifigkeit der Gesamtkonstruktion. Tragwirkung als Scheibe für die Ableitung von horizontalen Kräften. Geringere Schwingungsanfälligkeit als bei normalen Holzdecken. Verbesserung des Schallschutzes durch die Erhöhung der Deckenmasse. Verbesserung des Brandschutzes, insbesondere für die Einwirkung von oben,aber auch bezogen auf die Gesamtkonstruktion.