13

Tierschutz (Subject) / Ethologie (Lesson)

Themen

This lesson was created by JulesAust.

Learn lesson

Advertisement
  • Grundlagen der Ethologie / Grundbegriffe Ethologie = Verhaltensbiologie wichtig für den TA um normales und gestörtes Verhalten zu unterscheiden untersucht die: Struktur, Ursache und Funktion des Verhaltens Individual und stammesgeschichtliches Verhalten Verhalten = alle Aktivitäten und körperlichen Reaktionen, die sich beobachten oder messen lassen  4 Fragen der Verhaltensforschung:1. Historisch: Woher kommt das Verhalten?2. Funktionell, wozu dient das Verhalten?3.Ontogenetisch, wie und woraus wird es erworben, wie entwickelt es sich beim Individuum?4. Kausal, wie wird es ausgelöst, gesteuert und reguliert? Darwin: Evolutionstheorie Whitman: Gründerväter der „klassischen Ethologie“ Heimroth: Begriff der Prägung Lorenz: Mitbegründer der Ethologie, Verhaltensweisen als „Artmerkmale“ Model Signalreize: Attrappenversuch mit Silbermöwenküken und roten Punkt auf Unterschnabel Modal Bewegungsablauf der Grauganz, komplexer Bewegungsablauf mit Korrekturen durch den Schnabel Model nach Pawlow Behaviourismus nach Watson, Thorndike, Lashley, Skinner --> Wichtige Erkenntnisse über Lernprozesse, die heutenoch Gültigkeit haben Skinnerbox: leerer Raum in dem ein Testtier neues Verhalten entwickeln kann
  • Angeborenes Verhalten und Lernen (einschließlich Formen des Lernens) unbedingter Reflex: Kniescheibenreflex bedingter Reflex: Speicheln beim Hund (Pawlow) angeborenes und erworbenes Verhalten (Unterscheidung schwierig, Kasper Hauser Versuche) Reifung= Vervollkommnung einer Verhaltensweise ohne Übung (fliegen, zielmechnaismus körnerpicken) Instinkt: angeborener Verhaltensmechanismus (=zB Fluchtinstinkt) Schlüsselreiz = Auslöser einer Aktion (vogel am Himmel löst fluchtreiz aus) Körpermerkmale oder Verhaltensäußerungen, deren Aufgabe darin besteht bei einem anderen Tier  eine Antwort auszulösen = wechselseitiges Kommunikationssystem  --> Jeder Auslöser ist eine reaktionsauslösender Reiz (Schlüsselreiz), aber nicht jeder Schlüsselreiz dient der wechselseitigenKommunikation Auslösemechanismen/Reize führen zu Aktion --> Reizfilter (das Tier)a. Angeborener Auslösemechanismus: Eutersuche beim Kalbb. Erworbener Auslösemechanismus:    Fehlprägungc. Durch Erfahrung ergänzte angeborene Auslösemechanismen: Sexualverhalten, Erlernen von Merkmalen bei der Nachlaufreaktion Bewegungsabläufe:Einstellbewegungen, Taxis: Kröten kopfbewegung bei vorbeifliegenden Insekt Instinktmodell nach Lorenz: Verhalten der Tiere ausschließlich gesteuert und ausgelöst durch Instinkte, diese werden ausgelöst durch schlüsselreize, welcher aber erst eine bestimmte schwelle überstiegen haben muss (psychohydraulische modell)je stärker der Reiz umso stärker die Reaktionumso stärker die inner motivation = stärkerer reiznur hohe motivation oder hoher reiz kann ohne das andere auch eine reaktion auslösen --> aus heutiger Sicht überholt, weitaus komplexer Nachlassen der Reaktion auf einen Reiz:Ermüdung oderGewöhnung LERNEN: alle Prozesse, die zur individuellen Anpassung des Verhaltens an die jeweilige Umweltbedingungen führen findet immer statt Lernen ist an organische Strukturen gebunden (Sinnesorgane, Nerven, Gehirn) und als biologischer Vorgang bestimmten Regeln unterworfen Modell nach Pawlow Skinner Box Assoziatives Lernen (prägung (nachlaufen, gesangsprägung), nachahmung, konditionierung, dressur, neukombiniertes lernen durch einsicht - auch mit werkzeugen) und nicht assoziatives Lernen (Gewöhnung, Desensibilisierung) klassische konditionierung = pawlow, klicker training Operante Konditionierung: lernen am erfolg/misserfolg eines verhaltens (skinnerbox), Assoziation zwischen Verhalten und Konsequenz Nachahmung: selektives Fressen, waschen von kartoffeln (affen)
  • Funktionskreise / Verhaltenskomplexe = verhaltenssystem, verhaltensweisen mit gleicher oder ähnlicher wirkung wie: Ausruheverhalten, Fortpflanzung, sozialverhalten (Gruppenformen: a. anonyme geschlossene Gesellsch. = Insektenstaaten, b. individualisierte geschlossene Gesellschaften = mit linearen und komplexen Rangord., c. Offene, anonyme Gesellschaften =fischschwärme, d. Offene, nicht anonyme Gesellschaften = nist und brutkolonien vögelDominanzstatus (status zweier Tiere), Rangstatus (in der Herde)Distanztiere (körperlicher kontakt, wdk, huftiere, lachse, forelen), Kontakttiere (schweine, primaten, nager)Aggression: ausschließlich als Folge einer Konkurrenz um Ressourcen(dient der Steigerung der individuelle Fitness) Selbstverteidigung, Konkurrenz, elterl. AggressionAnst: kann zu Fight, Flight, Freeze oder To Fizzle Flirt (im Sande verlaufen) führen komfortverhalten: Körperpflege, Gähnen, Strecken, nahrungsaufnahme, lokomationsverhalten, ausscheidungsverhalten, explorationsverhalten (erkundungs und Spielverhalten)
  • Arbeitsmethoden der Verhaltensforschung Verhaltensaufnahme: in Zeit und Raumdazu Kennzeichnung der TiereAufnahme von jeweils 3 verhaltensweisen auf einer KategoriezB Hühner sitzen vermehrt im Nest bestimmte Anzahl von min vor eiablagea. welche verhaltensweisen?b. wann welche verhaltensweisen?c. Wo welche verhaltensweisen? Verhaltensprüfung in SituationsvergleichenPrüfung von Umwelteinflüssen auf das verhalteBesatzdichte, Liegemöglichkeiten Wahlversuche (Präferenztests):zB verschiedene Unterlagen in Liegeboxen werden angeboten (sand am besten aber Nachteil bei spaltböden) Reaktionsversuche:Erfassung der Reaktion auf Reize Belastungsversuche:Reaktionen auf Reize unterschiedlicher Intensität und auf Zusatzbelastungen Konditionierungsversuche:„consumer demand theory“Nachfragenkurve: für Futter wird immer die gleiche Leistung aufgebracht, für einen Zugang zu einer größeren Bucht weniger Kaspar-Hauser-Versuche: Versuche, bei denen den Tieren bestimmte Erfahrungen (soziale Interaktionen) vorenthalten werden um zu klären, welche Verhaltens- weisen angeboren und welche erworben sind
  • Bedarfsdeckungs- und Schadensvermeidungskonzept nach Tschanz diesem Konzept liegt das Gesetz, dass man keinem Tier mutwillig Leid, Schaden oder Schmerzen zufügen darf man muss ein Tier artgerecht halten und ihm eine verhaltensgerechte Unterbringung, Futterversorgung und Pflege bieten Lebewesen sind zu Selbstaufbau, Selbsterhaltung und Fortpflanzung fähig damit sie dies selbst erfüllen können müssen bestimmte Stoffe und Reize vorhanden sein es hat also einen bestimmten Bedarf an verschiedenen Dingen und wenn diese gedeckt sind kann es selbstaufbau und erhaltung betreiben Bedarfsdeckung und Schadensvermeidung werden als die grundlegenden Funktionen des Verhaltens angesehen, welche es dem Individuum ermöglichen,sich erfolgreich mit der Umwelt und mit sich selbst auseinanderzusetzen edarfsdeckung und Schadensvermeidung sind die Grundfunktionen des Verhaltens, welche dem Individuum ermöglichen, sich erfolgreich mit der Umwelt und sich selbst auseinander zu setzten
  • Verhalten Schwein tagaktiv haus+wildschein gleiches verhaltensinventar hausschwein schwerfälliger Olfaktorische Individualerkennung Ca. 10 Grundlaute zur Kommunikation Sozialverbänden mit bis zu 30 Tiere, Familien eber stößt nur zur paarung dazu männlich in ersten jahr gruppen im zweiten einzelgänger alter wichtiger rangfaktor Plazentophagie Ferkel befreien sich selbst aus Eihäuten nach 10-14T kehrt sau mit frischlingen in gruppe zurück erste h pp läuft milch ständig Schweiz: Verbot der Fixierung ferkelführender Sauen ausruhen: 2-3 Std am Tag und 10-11 Std. in der Nacht (im Stall ca. 30 % länger ) Nichteinhalten der Stubenreinheit deutet auf herabgesetztes Wohlbefinden (kotabsatz an reviergrenzen) Körperpflege durch Kratzen und Scheuern überwiegend solitär soziale Körperpflege eingeschränkt Suhlen, Wälzen, Baden fressen: sozial, sehr zeitaufwendig (Wühlen, Graben, Nagen), biphasische Aktivität (6.00-9.00 und 15.00-18.00 Uhr) Lokomotionsverhalten: Wildschweine bis zu 50 km (max.) am Tag (Ø 4-6 km) Verhaltensstörungen: von schwanzbeißen zu Caudophagie, leerkauen, kronismus (ferkel fressen), infantophagie, trauern, stangenbeißen, kannibalismus --> durch streß
  • Verhalten Hund verringertes Gehirngewicht gegenüber dem wolf obligat sozial, hochsozial komplexe Sozialstruktur Wolf: Rudel = Familienvernad, größe nach größe des Territoriums, Elternpaar (Rüde und Fähe), langzeit monogamie, + Jungtiere + evt adoption weiterer wölfe es können sich auch 2-3 Familien zusammen legen gemeinsame Jungtieraufzucht gemeinsames revierverteidigung gemeinsame jagt Heulen: Akustische Territoriumsmarkierung, einsamkeit, trennung, chorheulen bei wiedervereinigung aggression:innerartliche Aggression unter natürlichen Bedingungen ausschließlich als Folge einer Konkurrenz um Ressourcen, fight eher selten (flight, freeze, to fizzle flirt) „ cut off signals“ =beschwichtigungssignale: sich abwenden, nase lecken, gebrauch von augen, gähnen, blinzeln,schwanzstellung, wedeln wölfe haben inzesthemmung und werden später geschlechtsreif, saisonal monoöstrisch nesthocker nach Austreibung Eröffnen der Fruchthüllen, Ablecken und Abnabeln durch Mutter (kleine Rassen teilweise hilflos,Probleme bei brachycephalen Rassen) Öffnen der Augen 2./ 3. Wo Verlassen des Nestes 3. Wo in der sozialisierungsphase = milder streß wichtig, gewöhnung, lernen durch erfolge/mißerfolge, als welpen lernen am besten rassespezifische Unterschiede!! beißhemmnung wird erlernt im spiel mit artgenossen und mensch Attribute des ‚Alphatieres‘ / ranghohen Tieres: Reguliert Ressourcenzugang, hohe liegefläche zur guten aussicht, spielzeug, Initiiert und/oder beendet soziale Interaktionen - Regelt soziales Miteinander innerhalb der Gruppe - sozial sicher - Initiator der Jagd - Initiator des Angriffs auf Feinde - begrüßt zuerst Fremde --> so muss der mensch verhalten  Lernen vielmehr durch positive Verstärkung !!! bestrafung zeitnahe und kurz (halbe bis 1sek) verhaltensstörungen: Es gibt nicht das bzw. ein einheitliches Normalverhalten des Hundes!!, Rassespezifische Differenzierung, hohes individual verhalten genetisch bedigt fehlprägung versäumte prägung Traumatisch bedingte Verhaltensstörungen (nach Lernprozessen)
  • Verhalten Huhn Sozialverhalten: sozial lebende Tiere -bei verwilderten Haushühner 1 Hahn und 4 - 6 Hennen,und 1-2 rangniedere Hähne (Fortpflanzungszeitzeit)außerhalb der Brutzeit bis zu 50 Tieren (gemischtgeschlechtlich) lineare Rangordnung (Hackordnung) erst Drohnen, aggressives picken, hacken, wiederholung, zT blutige auseinandersetzungen, nach 12-16LW Rangordung abgeschlossen Agonistisches Verhalten:- Drohen, Fixieren- Angreifen (Kämpfe, aggressives Picken, Hacken)- Ausweichen (Wegdrehen des Kopfes, Flucht)-Unterwerfen (Demutshaltung, Erstarren, Sich-Ducken)- Hähne: frontaler Ansprung mit Flügelschlägen und SporenhiebenVerfolgung meist über längere Strecken (im Gegensatz zum Huhn) Grundlage für stabile Rangordnung stellt Wiedererkennen dar- nach 2-3 Wo. Abwesenheit wird Tier nicht mehr erkannt „Supercrowding“--> Abnahme der Aggressivität bei starker Raumbeschränkung als Folge des „Supercrowding“ große herden >1000 Tiere = Verzicht auf imponierendes Gebaren und Unterdrückung der ‚Kampflust’ Unterlassen des gegenseitigen Fixierens Bals des Hahnes:Locken mit vorhandenem oder vorgetäuschtem FutterRufen zum NestStolpern über den Flügel (Walzern) Annäherung von hinten (Aufbäumhaltung) Jagd in ‚Puterhaltung’ Paarung:- Verbunden mit ‚Biss‘ in das Nackengefieder- Aufeinanderpressen der Kloaken Verständigung zwischen Küken und Küken sowie Küken und Glucke (akustisch) vor Schlupf (ca. 18. Bruttag) - Nachfolgereaktion (angeboren), erlischt zwischen 5. und 8. Tag, versammeln sich aber abends bis 8LW noch unter der Glucke Ausruhverhalten: -Aufbaumen auf sitzstangen 40-60% der Tageszeit mit Futtersuche beschäftigt allesfresser gemeinsame futteraufnahme --> breite tröge, 15cm Verhaltensstörungen: Pseudostaubbaden:  Kannibalismus:  Federpicken (Pterophagie / Pterophilie): genetische dispositionen für federpicken auf der seite der braunen hühner im gegensatz zu weißen federpicken: wenn kein erkundungsmaterial vorhanden, in batteriekäfigen kein gr problem, wenn Problem --> lichtintensität verringern bei küken kommen idR keine verhaltensstörungen vor
  • Tiergerechte Haltung: 1965 Brambell-Report über grundsätzliche Anforderungen an die Haltung von Tieren erstmals Verhalten als wichtiges Merkmal für Wohlbefinden von Tieren betont BEDARFSDECKUNGS- UND SCHADENSVERMEIDUNGSKONZEPT nach Tschanz = durch Stillung der Bedürfnisse in Sinne von Umgebung ( Reize, Soffe, Strukturen) und Lebensweise (Selbstaufbau,Selbsterhalt,Fortpflanzung) sollen mögliche Schäden vermieden werden Hunde Recht auf Sexualleben Tiergerechtheit kann festgestellt werden durch die Überprüfung von Verhalten, Morphologie/äußerlich (Technopathien = Körperhaltung) und Physiologie = alle 3 = Typus „psychohydraulisches“ Instinktmodell nach Lorenz Handlungsbereitschaftsmodell nach Buchholtz „Consumer Demand Theory“ nach Matthews und Ladewig Analogieschlussmodell (Sambraus)
  • Verhaltensstörungen: Wie entstehen Verhaltensstörungen? Wenn die Umwelt Situationen hervor bringt mit denen der Organismus überfordert ist werden 3 Coping-Strategien angewandt: Aggression, Appetenzverhalten und Hilflosigkeit, wenn diese zu keinem Erfolg führen kann es zu Verhaltensstörungen kommen. Störungen sollte man immer im Kontext also im räumliche und zeitlichen Zusammenhang sehen Störungen = Verhaltensleistung wird nicht erbracht Abweichung = Leistung wird nicht erbracht Arten:orthopathologisch: angeborenen oder erworbene Schädigung der an der Verhaltenssteuerung beteiligten Organeabnormale Differenzierung der Verhaltenssteuerung als Ursache durch Fehlprägung, mangelde soziale Kontakte, soziale und Umweltunsicherheit reaktive Verhaltensstörungen: Überforderung durch nicht verhaltensgerechte Haltungs- umgebung, Reizarmut, soziale Isolation Automutilation, Kannibalismus, Federpicken, Schwanzbeißen Zwangsstörungen: ständig wiederholte Verhaltungen, bewusst und zielgerichtet, Präfrontaler Cortex betroffen Stereotypie: Verhaltensmuster in Form und zeitlichem Ablauf nahezu konstant, Funktion und Zweck nicht erkennbar, Basalganglien betroffen, Verbunden mit Erregungsabbau, Schmerzwahrnehmung nicht vermindert, Stereotypien dienen der Stressreduzierung und dem Erregungsabbau abzugrenzen von ungewünschtem Verhalten wie Mundwinkellecken, Anspringen, Bellen bei Einsamkeit und symptomatischen Verhaltensstörungen: Harnabsatz bei Inkontinez Mangelbedingt: Vit B1, Sternenguckerkrankheit
  • Advertisement
  • Verhalten Pferd: Domestikation vor 4000 v.Chr. Seit 25 Mio Jahren Steppentier rohfaserreicher und energiearmer Nahrung Dauerfresser 16h und mehr Herdentier, Fluchttier soziale Organisation: Territorialität der dominierenden Hengste, loser Zusammenhalt der Stuten- und Junghengstgruppen (Grevyzebras, afrikanische Wildesel, ev. auch asiatische Wildesel) dauerhafte, stabile Familienverbände ohne festes Territorium (Steppen- und Bergzebras; Wildpferde, verwilderte Hauspferde) Imprit Methode nach Miller – 0,5h-2h pp = sensible Phase = gleich menschen kontakt nach 7-10 d erste feste Nahrung, nach 6-8 Wo. systematisches Weiden 10–20kgKot und 5 – 10 l Harn täglich Dösen mit Tiefschlaf aber keinen Rem-Schlafphasen Brust bauch lage: rem und non rem phasen Seitenlage rem phase Natur: 6-17km, Box 0,17km, offenstall 2-5km Koppen: Myektomie, Kopperhalsband, Teletakthalsband, Weidedraht (tierschutzwidrig) Rangordnung linear Östrus/rosse 1-2d 320-325T Trächtig
  • Rinder Verhalten: Domestikation vor ca 11 Tsd Jahren Gruppen 20-30 Tiere (winter mehr) individuelles erkennen bis 70 tiere bullen von 2-5 Jahren in losen verbänden, bullen oft als einzelgänger, muttergruppen mit nachwuchs rangordnung komplex früher rangkämpfe als pferde schiebekampf bis 1 min kuh, bulle bis 1h Brunst 14-20h 285d trächtig Plazentophagie üblich ersten 5-7 Tage bleibt kuh mit kalb von herde getrennt Lying out (Abliegen) = kälber trennen sich aktiv von mutter und legen sich geschützt ab liegedauer 7-14h/t >12 günstig synchrones liegen beim aufstehen kopfschwung cow comfort quotient: anzahl korrekt liegender tiere durch ges >85% stall-standing-q: stehende durch alle <15% 5-13 Std. Dauer des Grasens Je l Milch ca. 4 – 4,5 l Wasser Kuhtrainer wirkt sich negativ auf die Brunstmerkmale aus störungen: zungenspiel(leistungsminderung, häufig bei Höhenrassen) , weben, hundesitzstellung (häufig bei Hereford und aberdeen-angus bullen), saugen
  • Katzen Verhalten: positiver Zusammenhang zw populationsdichte und futterangebot (je mehr futter je größer können auch die gruppen werden) kater größeres homeranges (streifgebiet) in sozialer gemeinschaft werden die anderen tiere toleriert, fremden gegenüber untolerant je nach jahreszeit, situation ect können sie große variablen im verhaltensmuster aufzeigen Kater rangkämpfe, katze revierverteidigung kommunikation: urin, kot nicht zugescharrt, kratzstellen, hautdrüsen reiben an etwas sensible phase 2M 3-10T Brunst, provulierte Ovulation Katze lässt sich von mehreren katern paaren (genetiscehr pool größer, welpen von verschiedenen katern, verschiedene entwicklungsstadien bei geburt) 63-65T trächtig ziehen nachgeburt selbstständig heraus, fressen plazenta zT kater hilft bei aufzucht welpen blind und taub, nach 6-14T öffnen der augen, ab 4w feste nahrung, nicht vor 8-10W von mutter trennen (feindschema nicht angeborenen) 35% des tages wach, 65%schlafend,ruhend Mit zunehmender Zahl der Katzen im Haushalt steigt die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Harnmarkieren! Harnmarkiren Grund: änderungen, protest, hunger, aufregung, intensive reinigung d wohg und damit gesichtsmarkierungen entfernt paarungsbereitschaft hängt von tageslichtdauer ab Katze rollig: wälzen, markieren, kratzen, geben köpfchen bei bezugspersonen sensible Phase: genetisch festgelegten Zeitabschnitts (sensible Phase) werden Reize der Umwelt derart dauerhaft ins Verhaltensrepertoir aufgenommen, dass sie später wie angeboren erscheinen