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Pflanzenbau (Subject) / Pflanzenbau (Lesson)
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- 136. Benennen Sie wesentliche Phytohormone in der Pflanze, ihren Bildungsort und die Funktion! Indolessigsäure (Apikalmeristem) Anregung und Förderung des Wachstums und der Wurzelbildung Streckung der Internodien und der Zellen Frderung des Haupttriebes (Apikaldominanz) Hemmung des Blatt- und Fruchtbefalls, sowie der Seneszenz Gibberellinsäure (Embryo) Samenkeimung (Synthese von Hydrolasen) Blütenbildung von LTP im Kurztag Cytkinine (Wurzel) Förderung des Wachstums und der Zellstreckung Brechung der Keimruhe Hemmung der Seneszenz Abscissininsäure (Mesophyll) Schluss der Schließzellen Hemmung der Knospenkeimung Steigerung der Speicherung in den Wurzeln Steigerung der Ethylensynthese im Blatt Ethylen (reife Früchte, Blatt) Verhältnis während der vegetativen Phase konstant, da Spross und Wurzel wachsen in dergenerativen Phase nimmt das Wurzelgewicht ab und das Verhältnis wird weiter z. B. Weizenbis Ährenschieben fast konstant, ab Samenbildung nimmt das Wurzelgewicht ab Größenangaben: Ende der Vegetationszeit Getreide und Körnerleguminosen: 8-14 / 1 Futtergräser 4-10 / 1
- 139. Nennen Sie einige C3 und C4 – Pflanzen! C3: Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, ZR C4: Mais, Hirse, Zuckerrohr, Meldearten
- 141. Nennen Sie die Größenordnungen für die max. TM-Produktion/ Tag (brutto/ netto)! Brutto = 380 kg/ha *d Netto = 250 kg/ha *d (ohne Wurzelm, Stoppeln und veratmete Assimilate)
- 143. Definieren Sie den Begriff Sorte! Eine einheitlich deutlich abgrenzende Zuchtform von Kulturpflanzen innerhalb einer Art, deren Einzelpflanzen in äußeren und/ oder inneren Eigenschaften weitgehend übereinstimmen
- 144. Welche Weizenarten kennen Sie? Wo kommen diese vor? Wie ist ihre Bedeutung in der BRD? Triticum monoccum (Einkorn) Emmerreihe ->Triticum dioccum (Emmer) Triticum durum (Durumweizen) 10 % des Weichweizens Triticum turgidum (Rauweizen) 3. Dindelreihe Triticum aestivum ssp.spelta (Spelzweizen) Triticum aestivum ssp. Vulgare (gemeiner Weizen) 90 % des Weltweizens
- 145. Skizzieren Sie ein Getreidekorn und geben Sie prozentuale Anteile an! Mehlkörper: 83 % Frucht- /Samenschale: 8 % Aleuronschicht: 7 % Keim: 2 %
- 146. Entwicklungsstadien des Getreides 1. Keimung (00 – 09) Beginn des Wachstums Pflanze lebt von gespeicherter Substanz in Samen bzw. Frucht 2. Keimtriebentwicklung (10 – 19) Ausbildung von grünen Pflanzenteilen („Aufgang“) Beginn der Nährstoffaufnahme aus dem Boden 3. Bestockung (20 – 29) Anlegen des vegetativen Apparates Bildung von Seitentrieben Hier ist das Getreide hochgradig resistent gegen Frost und Dürre Doppelringstadium: Übergang von vegetativer in generative Phase 4. Schossen (30 – 39) Streckung der Getreidehalme, durch Wassereinlagerung in den Zellen Vollständige Ausbildung des vegetativen Apparates Differenzierung des generativen Organs 5. Ährchenausbildung (40 – 49) Vollendung der Ausbildung der generativen Organe Vegetativer Apparat hat volle Funktionstüchtigkeit erreicht 6. Ährenschieben (50 – 59) Sichtbar werden der generativen Organe (=Öffnung der Blütenknospen) Pflanze ist zur generativen Vermehrung bereit 7. Blüte (60 – 69) Ausbildung des reproduktiven Organe Blüte und Befruchtung letzter Zeitpunkt der Spätdüngung 8. Reife (70 – 99) • Einlagerung der Reservestoffe in die Körner • Morphologische Reife (die ersten Körner haben die Hälfte der endgültigen GrößeErreicht) 9. Totreife Abbruch der Einlagerungs- und Umlageprozesse durch wiedrige Umweltverhältnisse Kleine, kümmerliche Körner, schlechte Qualität, aber hohe KF
- 150. Korn/Strohverhältnis Gerste 1/1,2 Weizen 1/1,3 Hafer 1/1,3 Roggen1/1,7
- 181. Nennen Sie Arten für den einjährigen Futteranbau? Zea mays (Silomais) Beta vulgaris ssp. vulgaris var. alba (Futterrübe) Trifolium resupinatum (Perserklee) Trifolium alexandrinum (Alexandrinerklee) Trifolium incarnatum (Inkarnatklee) Trifolium pratense (Rotklee) Lolium multiflorum (Einjähriges u. Welsches Weidelgras)
- 182. Nennen Sie Arten für den mehrjährigen Futteranbau? Lolium multiflorum (Welsches Weidegras) Lolium perenne (Deutsches Weidelgras) Lolium x boucheanum (Bastard-Weidelgras) Festuca pratensis (Wiesenschwingel) Dactylis glomerata (Knaulgras) Phleum pratense (Lieschgras) Trifolium pratense (Rotklee) Medicago sativa/varia (Luzerne) Trifolium repens (Weißklee) Lotus corniculatus (Hornklee
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- 183. Warum ist Luzerne so schnittempfindlich? Bei mehr als 5 Schnitten schneidet man die Pflanze genau dann ab, wenn sie Reservestoffe einlagert. Die Reserven erschöpfen somit.
- 184. Wie regeneriert sich die Pflanze? Sie legt Reservestoffe ( Stärke ) in den vegetativen Teilen an ( Getreide in den generativen Teile ! ), meist in den oberen Sprossabschnitten. Fehlt dann durch die Nutzung die Blattmasse so ist die Kohlenstoffbilanz negativ, wird aber bei Blattzunahme wieder positiv.
- 185. Warum sind Leguminosen nicht so einfach silierbar? Hohe Aschegehalte, hohe Proteingehalte, wenig Zucker Daher am Besten im Gemenge anbauen