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Ernährungsberater (Subject) / SB2 (Lesson)

Studienheft 2

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  • Warum müssen wir essen? Der menschliche Organismus stellt eine Zellgemeinschaft dar.Jede Zelle muss mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Es gibt unterschiedliche Zellen die sich für eine bestimmte Aufgabe speziallisiert haben (z.B. Muskelzellen).
  • Die Aufgabe von Hormonen und Enzymen Hormone steuern und koordinieren in Verbindung mit dem Nervensystem unsere Körperfunktionien.Im Unterschied zu Enzymen wirken Hormone nur auf lebende Zellen.Die Arbeit in der Zelle, d.h. der Stoffwechselumsatz (z.b. der Abbau von Fetten oder der Aufbau von Eiweißen aus Aminosäuren) wird durch Enzyme geleistet.Hormon = DirigentEnzym = Musiker Alternativ: Hormone steuern den Stoffwechsel. Hormone sind kleine Moleküle, die als Signalstoffe viele Körperfunktionen regulieren.Hormone geben an, welcher Stoff durch welches Enzym in seiner chemischen Zusammensetzung verändert wird = verstoffwechselt.Enzyme zerlegen Nahrung in Bausteine. Eiweiße in Aminosäuren, Kohlehydrate in Einfachzucker, Fett zu Fettsäuren und Glyceriden. Wir benötigen Enzyme für eine gesunde und funktionierende Verdauung und für alle Stoffwechselvorgänge Hormone werden in Drüsen als Sekret hergestellt. Wichtige Hormondrüsen: ZirbeldrüseHirnanhangdrüse (Hypophyse)Schilddrüse, NebenschilddrüsenThymusdrüseNebennierenBauchspeicheldrüseKeimdrüsen http://www.zum.de/Faecher/Bio/SA/stoff9/hormone.htm
  • Welche Funktion haben Nährstoffe, bzw. was geschieht mit ihnen im Körper? Nährstoffe werden zur Energiegewinnung verbranntNährstoffe können in andere Substanzen umgewandelt werden (z.B. Kohlehydrate in Fette). Dies wird durch Hormone reguliert und über Enzyme Erledigt.Nährstoffe dienen als Baumaterial für neue Zellen und GewebeAus Nährstoffen werden ebenfalls körpereigene Wirkstoffe hergestellt (z.B. Enzyme, Hormone)Nährstoffe können in Form von Fett im Gewebe gespeichert werdenNährstoffe wie z.B. Eiweiße sind wichtig für das Immunsystem. Zellen nehmen Nährstoffe auf, damit ihr eigener Stoffwechsel funktioniert.
  • Was ist die Aufgabe von Enzymen? Enzyme zerlegen Nahrung in Bausteine. Eiweiße in Aminosäuren, Kohlehydrate in Einfachzucker, Fette in Fettsäuren und Glyceride.Enzyme werden für eine gesunde und funktionierende Verdauung sowie für alle Stoffwechselvorgänge benötigt.Enzyme werden auch als Biokatalysatoren bezeichnet. Der Definition nach sind Enzyme Eiweißmoleküle.Enzyme sind hitze- und kälteempfindlich. Ab 49°C nehmen enzymatische Aktivitäten in Lebensmitteln stark ab.Ebenso werden Enzyme durch Pestizide, Nitrade, Düngelmittel und Schwermetalle in ihrer Aktivität behindert.
  • Wie sind Zellen untereinander verbunden? Zellen sind durch die Blutgefäße und das Lymphsystem untereinander verbunden.Durch diese Systeme werden die Zellen mit Nährstoffen versorgt.
  • Wie bekommen Zellen ihre Energie? Über die Blutgefäße bekommen Zellen Nährstoffe und Sauerstoff. Zellen verbrennen die Nährstoffe mit Hilfe des Sauerstoffs - Nährstoffverbrennung.Hierbei entsteht Wasser und Kohlendioxid welches wir ausatmen Bei der Aufspaltung der Nährstoffe bzw. deren chemischer Bindungen wird Energie freigesetzt. Diese ehemalige Bindungsenergie wird in den Mitochondrien synthetisiert und in Form von ATP (Adenosin tri Phosphat) gespeichert.Bei Bedarf, der ständig schwankt, wird ATP an die Zelle abgegeben. Von jeder Zelle wird ATP für jeden Arbeitsprozess benötigt.Mit Hilfe eines Enzym spaltet die Zelle eine Phosphatbindung vom ATP ab und es entsteht ADP (Adenosin di Phosphat) und eine freie Phosphatgruppe.Die frei gewordene Bindungsenergie kann dann z.B. zur mechanischen Arbeit eines Muskels verwendet werden. Substanzen werden in den Zellen verbrannt und müssen nachgeliefert werden. Ein Mangel an Nährstoffen äußert sich bei uns als Hunger, und veranlasst uns dazu zu essen. Die Hauptnährstoffe -- Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette -- sind große chemische Substanzen. Durch unser Verdauungssystem -- Kauen, Speichel, Magen, Dünndarm, Dickdarm -- und durch die Arbeit von Enzymen werden diese Substanzen in ihre Einzelteile zerlegt und können von unserer Darmschleimhaut resorbiert werden um somit in den Blutkreislauf und über diesen in die Zelle gelangen. Beim Stoffwechsel einer Zelle fällt Wärmeenergie an. Diese dient zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur. Wird zuviel Wärmeenergie freigesetzt schwitzen wir. http://www.zytologie-online.net/atp.phphttp://www.biolaserlicht.de/atp_in_der_zelle.htm
  • Wie arbeitet ATP in der Zelle? -- Profi -- http://www.biolaserlicht.de/atp_in_der_zelle.htm Wie arbeitet ATP in der Zelle? Genauso wie das Arbeiten der elektrischen Energie in unseren elektrischen Produkten nachvollziehbar ist, ist das Arbeiten von ATP in der Körperzelle nachvollziehbar. Nach dem bisherigen Stand der biologischen Kenntnisse kann die Arbeitsweise von ATP in der Körperzelle vereinfacht so dargestellt werden: Adenosintriphosphat wird im Mitochondrion produziert. Das Mitochondrion gibt seine Sekundärenergie (ATP), je nach Energiebedarf der Zelle, an diese ab. Jede einzelne unserer Körperzellen benötigt ununterbrochen Energie und ihr Energiebedarf schwankt ständig. Von jeder Körperzelle wird ATP für jeden Arbeitsprozess benötigt. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich z.B. um das Zusammenziehen von Muskel- und Sehnenzellen oder um eine innere Funktion also, z.B. die Herz- oder Nieren- oder Leberfunktion oder eine Drüsenfunktion, wie z.B. der Produktion von Schweiß, Speichel- und Verdauungssäften oder der Aktivität unserer Nervenzellen u.a. unserer Sinnes- und Gehirnzellen handelt. Alle Körperzellen benötigen zu allen Arbeitsprozessen die biologische, zelluläre ATP Energie. Das vom Mitochondrion produzierte, energiereiche Molekül ATP zeichnet sich dabei durch eine energiereiche Bindung aus. Diese befindet sich in der 3. Bindung der Phosphatkette des ATP. Die dort gespeicherte, elektromagnetische Bindungsenergie wird vom Gesamtmolekül ATP innerhalb der Zelle dorthin transportiert, wo die Bindungsenergie der 3. Phosphatbindung benötigt wird. Ziehen sich z.B. Muskelzellen zusammen wird dabei ATP verbraucht. Dabei gibt das ATP Molekül die in ihrer dritten Phosphatbindung gespeicherte, elektromagnetische Energie an die molekularen Strukturen, welche sie benötigen, ab. Dies ermöglicht es der Muskelzelle sich zusammen zu ziehen. Während das ATP Molekül seine in der dritten Phosphatbindung gespeicherte, molekulare, elektromagnetische Bindungsenergie abstrahlt, spaltet sich das dritte Phosphat gänzlich vom Muttermolekül ab, welches dadurch zum Andenosin-Diphosphat (ADP) mit einem frei gewordenem Phosphat-Atom wird. Beide, das ADP ebenso wie das frei gewordene Phosphat-Atom wandern darauf hin zurück in das Mitochondrion, um durch die Primärenergie des Mitochondrions, das ist die Energie, welche aus dem letzten Molekül unserer Nährstoffe frei wird, wieder zum ATP aufgeladen zu werden. Dabei wird das vorher frei gewordene Phosphat wieder an das ADP angekoppelt und aus dem energiearmen ADP wird wieder das energiereiche ATP.
  • Warum benögtigt die Zelle Nährstoffe? Aus den Nährstoffen bildet die Zelle Energie in Form von ATP.Des weiteren benötigt die Zelle Nährstoffe für das eigene Überleben. Zellerneuerung, Bau von Enzymen, Zellerneuerung.
  • Wie entsteht Körpertemperatur? Der Stoffwechsel der Zellen setzt Wärmeenergie frei. Wird zuviel Wärmeenergie frei gesetzt, schwitzen wir.
  • Was geschieht bei Zufuhr von zuvielen Hauptnährstoffen? Zuviel zugeführte Nährstoffe werden in Fette umgewandelt. Diese Fette werden über die Blutbahn und mit Hilfe von LDL zu den Fettzellen transportiert und dort gespeichert.Leider können Fette auch an Blutgefäßwänden abgelagert werden und dort zu Verstopfungen/Verengungen führen. (Arteriosklerose)
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  • Benzin ist die Energie für das Auto, wie macht es die Zelle? Energie wird in den Untereinheiten der Zelle, den Mitochondrien, in Form von ATP (Adenosion Tri Phosphat) gebildet. Für die Herstellung des ATP benötigen die Mitochondrien Energie die über die Nahrungsaufnahme und Sauerstoffaufnahme der Zelle zur Verfügung gestellt wird. Jede Zelle kann Nahrung aufnehmen und mit Hilfe von Sauerstoff verbrennen. Hierbei entsteht Energie die u.a. dazu verwendet wird ATP herzustellen.Wird Energie für eine Leistung (z.B. Muskelkontraktion) benötigt, spalten Enzyme eine Phosphatbindung von der ATP Bindung ab. Es entsteht ADP (Adenosion Di Phosphaat). Die dabei frei werdende Energie wird für die Kontaktion verwendet.Da Nährstoffe in der Zelle verbrannt werden, muss Nachschub geliefert werden. Hungergefühl sorgt dafür, dass wir weiteren Nachschub für die Zelle liefern.Die Hauptnährstoffe (Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette) werden im Verdauungstrakt mit Hilfe von Enzymen in ihre Einzelbestandteile zerlegt und gelangen letztlich über die Darmschleimhaut in unseren Blutkreislauf und somit zu den Zellen, die mit dem Blutkreislauf verbunden sind. http://www.zytologie-online.net/mitochondrium.php
  • Warum muss der Mensch trinken und wie wichtig ist Wasser für den Menschen? Der Mensch besteht zu 45-75%, je nach Alter, Geschlecht, Gesamtkörpermasse, aus Wasser.Über die Hälfte des Wassers im Körper befindet sich in den Zellen. Der Rest im Blut, den Lymphen, dem Stuhl, den Zellzwischenräumen, Sekreten...Wassser erfüllt in unserem Körper wichtige, lebensnotwendige Funktionien:- Transport- und Lösungsmittel- Temperaturregler- Antrieb der Nieren- Versorgt mit MineralienÜber unsere Atmung, den Stuhl, die Haut, Urin verlieren wir täglich ca. 2 Liter Flüssigkeit.Je nach äußeren Bedingungen deutlich mehr (schwitzen, Höhenluft, Sport, ....).Dieser Verlust muss durch Trinken ausgeglichen werden. Ab einer Schwankung von 0,1% gegenüber dem Gesamtwassergehalt meldet unser Körper Durst.Bei 2% Wassermangel sinkt unsere Leistungsfähigkeit deutlich ab. Ständiger Wassermangel kann Krankheiten wie Bluthochdruck, Verstopfung oder chronische Entzündungen begünstigen. http://www.onmeda.de/g-ernaehrung/wasser-174.html http://www.gesundheit.de/ernaehrung/richtig-trinken/wasser/wasser-das-vernachlaessigte-lebenselixier
  • Welche Rolle spielen Mineralstoffe / Elektrolyte im Wasserhaushalt? Das Wasser im menschlichen Organismus, in den Zellen und Blutbahnen kann sich nur dort aufhalten, wenn Mineralstoffe vorhanden sein.Eine wichtige Rolle dabei spielen das Salz und das Kalium. Kalium insbesondere für den Zellinnenraum.Die Regulation des Wasser- und Salzgehaltes wird durch Hormone gesteuert. (Das Durstempfinden wird ebenfalls über Hormone gesteuert). Kalium (K) ist ein Elektrolyt, das im Körper für die Funktionsfähigkeit der Zellen, den Informationsaustausch zwischen den Zellen, den Wassergehalt der Zellen, den Aufbau von Eiweissen, die Aktivität verschiedener Enzyme und den Umbau von Kohlenhydraten zu Energie wichtig ist.Der Konzentrationsunterschied des Kaliums zwischen dem Inneren der Zellen und dem Raum ausserhalb der Zellen, dem sogenannten Extrazellulärraum, ist wichtig für den Wassergehalt der Zellen, die Funktionsfähigkeit der Zellen und den Informationsaustausch zwischen verschiedenen Zellen. Dabei spielt das Kalium auch eine wichtige Rolle für die Erregbarkeit und damit die Funktion der Nerven und Muskeln, insbesondere des Herzmuskels.Zudem spielt das Kalium eine wichtige Rolle beim Aufbau von Eiweissen sowie bei der Aktivierung gewisser Enzyme und ist unverzichtbar beim Umbau von Kohlenhydraten zu Energie, auf die alle Zellen, Gewebe und Organe des Körpers, insbesondere das Gehirn, angewiesen sind, um richtig funktionieren zu können. http://www.eesom.com/go/6L79F3PLYTMW152OQOIJLYXT3UUSAKLB
  • Was ist in den Körperflüssigkeiten gelöst? Die zur Versorgung der Zellen notwendigen Nährstoffe die wasserlöslich sind, z.B. Glucose, Vitamine, Mineralstoffe. Für nicht wasserlösliche, also fettlösliche Nährstoffe, z.B. Fette oder die fettlöslichen Vitamine (EDKA) gibt es im Blut die Fetttransporter HDL/LDL. Über das Blut und die Körperflüssigkeiten werden aber ebenfalls Abfallstoffe der Zelle, von ihr selbst erzeugte Stoffwechselprodukte, abtransportiert und werden als Harn über die Nieren ausgeschieden.
  • Welche Nährstoffe sind in unseren Lebensmitteln enthalten? In unserer Ernährung finden wir drei Hauptnährstoffe:Eiweiß, Kohlenhydrate und Fettesowie weitere NährstoffeBallaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Elektrolyte und Spurenelemente. Des weiteren können unsere Lebensmittel noch Fremdstoffe enthalten.Zusatzstoffe (Konservierungsmittel, Säuerungsmittel, Süßstoffe, etc....)Rückstände (Pflanzenschutzmittel, Dünger...)Kontaminanten (Schwermetalle, Umweltgifte,...) Weiterhin können nochEnzymeHefekulturenBakterienenthalten sein.
  • Wie werden die Nährstoffe in Lebensmitteln eingeteilt und welche Fremdstoffe können noch in ihnen enthalten sein? Nährstoffe werden eingeteiltHauptgruppeEiweiße, Kohlenhydrate und FetteNebengruppeBallaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralien, VitamineFremdstoffeZusatzstoffe wie Konservierungsmittel, Süßstoffe, etc.Rückstände, z.B. von PflanzenschutzmittelKontaminanten, Schwermetalle, Umweltgifte, etc. weitere Zusätze sind EnzymeHefekulturenBakterienkulturen http://www.ernaehrung.de/tipps/allgemeine_infos/ernaehr12.php
  • Woraus bestehen Eiweiße? Eiweiße bestehen aus miteinander verbunden Aminosäuren.2 oder mehr Aminosäuren = Peptide>100 Aminosäuren = Protein Gut zu wissen:Eiweiße (Proteine) sind Stickstoff-haltige Nährstoffe, die aus Aminosäuren aufgebaut sind. Aminosäuren, die für den Aufbau von Eiweiß herangezogen werden, heißen proteinogene Aminosäuren. Unter den proteinogenen Aminosäuren sind neun essentiell (s. Tabelle). Essentiell bedeutet, der Körper braucht sie zum Leben, kann sie aber nicht selber herstellen. Andere, als nicht-essentiell eingestufte Aminosäuren können jedoch unter bestimmten Umständen (z. B. Kindheit) lebensnotwendig sein und werden daher auch als semi-essentiell bezeichnet. http://www.ernaehrung.de/tipps/allgemeine_infos/ernaehr11.php
  • Welche Aufgabe erfüllen Eiweiße im Organismus? Nahrungseiweiße werden durch Verdauungsenzyme in Aminosäuren gespalten. Es gibt keine speziellen Reservespeicher für Proteine.Aufgaben von Eiweißen: - Aufbau von Körpergewebe (Kollagen, Elastin)- Bewegung (Eiweißfäden in den Muskeln)- Immunsystem (Antikörper aus Eiweißen)- Enzyme (aus Eiweißen zusammengesetzt)- Wasserhaushalt regulieren (Albumin verhindert Abfluss von zu viel Wasser in das umliegende Gewebe)- Hormon (Insulin, ist ein Peptid da Aufbau < 100 Aminosäuren)
  • Was sollte man noch über Eiweiße wissen? AllergieAllergische Reaktionen sind auf best. Eiweiße in Lebensmitteln zurückzuführenKlebereiweißBestimmte Eiweiße können bei individueller Veranlagung eine massive Erkrankung der Darmschleimhaut auslösen. (Kinder = Zöliakie; Erwachsene = Einheimische Sprue).Schluld ist ein Getriedeeiweiß, Klebereiweiß. z.B. in Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer und Gerste.Biologische WertigkeitKann das Eiweiß gut als Baumaterial verwendet werden und sind die enthaltenen Aminosäuren ausgeglichen verteilt, spricht man von hoher Biologischer Wertigkeit.EnergielieferantEiweiß liefert 4,2 kcal pro GrammEnzymeAlle Enzyme sind Eiweiße, werden aus den Aminosäuren hergestellt. Enzyme führen den gesamten Stoffwechsel durch.LebensmittelveränderungBei der Zubereitung und Lagerung können sich Eiweiße verändern indem sie Bindungen mit anderen Inhaltsstoffen der Lebensmittel eingehen.EiweißbedarfMensch täglich ca. 0,8 g / kg Erhöhte Aufnahme für Sportler notwendig ca. 1,2 bis 1,5 g/kgZuviel Eiweiß kann die Niere schädigen.Eiweißreiche tierische Nahrungsmittel enthalten oft gesättigte Fettsäuren und Cholseterin => Herz- Kreislauferkrankungen bei Übermaß.Weiter EigenschaftenSchaumbildung (Eischnee)Gelbildung (Kollagen in Knochen => Gelatine)Emulgator (in der Milch binden Eiweiße Wasser und Milchfette)
  • Nenne einfach zusammengesetzte Eiweiße. Albuminehochwertiges Protein. Zu finden in z.B. Eiern und Mich, unserem Blutserum.Bindet Wasser. Bei fehlendem Albumin kann z.B. Wasserbauch entstehen.Böse AlbumineBotulinumtoxin - Kann unter Sauerstoffabschluss z.B. in Dosen durch Bakterien gebildet werden. Giftig! Als Vorsichtsmaßnahme enthalten Konserven immer viel Nitrate / Nitrite.GlobulineSind in Getriede aber auch Fleisch und Eiern enthalten. Nicht ganz so hochwertig wie Albumine.Klebereiweiß (z.b. Gluten)Gute Eigenschaften beim Backen, bringt die Elastizität der Teigkrume.Teilweise Unverträglichkeit beim Menschen. Kann Darmschleimhaut angreifen u. abbauen => möglich Zöliakie, einheimische Sprue, Tumorerkrankungen.
  • Nenne zusammengesetzte Eiweiße NucleoproteineEiweiße im Zellkern der Körperzelle. Sind an den Träger der Erbinformation, Desoxyribonucleinsäure (DNS) gebunden.PhosphorproteineEnthalten eine zusätzliche Phosphatgruppe. Z.B. Casein, ein Eiweiß in der Milch, notwendig für die Herstellung von KäseChromproteineSind mit einer natürlichen Farbstoffgruppe verbunden. Z.B. Hämoglobin Eiweiße könne auch mit Fetten verunden sein. Fetttransporter im Blut, LDL (schlecht) HDL (gut)
  • Nenne Fakten über Peptide Peptide sind Aminosäurenketten mit min. 2 max. 100 gebundenen AminosäurenBei Reifeprozessen von Wein, Käse entstehen Peptide die den Geschmack beeinflussenInsulin (unser Hormon) ist ein Peptid das unser Körper selbst herstelltPeptide können als natürliche Giftstoffe auftreten. (Mutterkorn im Getreide, Amanitine im Knollenblätterpilz) Durch lebensmitteltechnische Verfahren können z.B. für Sportler, schnell verwertbare Ernährungsformen hergestellt werden die ebenfalls Peptide enthalten.
  • Was sind Aminosäuren? Eine Aminosäure enthält immer eine Aminogruppe (NH2) und eine Säuregruppe (COOH).Werden verstärkt Aminosäuren in den Zellen abgebaut (z.B. durch eine eiweißhaltige Mahlzeit), so wird die Aminogruppe durch Enzyme von der Säuregruppe abgetrennt. In der Aminogruppe ist Stickstoff enthalten. Es kann also zuviel Stickstoff anfallen. Dieser wird dann in Form von Harnstoff über die Nieren ausgeschieden. (tiefgelber Harn) Wird dagegen die Säuregruppe von der Aminosäure über Enzyme getrennt, können biogene Amine entstehen. Da ein Großteil unserer Zellen, Muskeln, Gewebe aus Aminosäuren besteht übernehmen sie viele wichtige Funktionen.Aminosäuren verleihen der Zelle nicht nur Struktur, sondern sind darüber hinaus für den Transport und die Speicherung von Nährstoffen aller Art von zentraler Bedeutung. Aminosäuren beeinflussen die Funktionen von Organen, Drüsen, Sehnen und Arterien. Sie sind unentbehrlich bei der Wundheilung und Wiederherstellung von Gewebe, insbesondere Muskeln, Knochen, Haut und Haaren sowie der Behebung negativer Auswirkungen, die in Zusammenhang mit Stoffwechselstörungen aller Art stehen.
  • Für den Menschen wichtige Aminosäuren Es existieren 20 für den Menschen wichtige Aminosäuren. Davon sind 9 essentiell / unentbehrlich. Diese können NICHT vom Körper hergestellt werden.Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Histidin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Valin. Die anderen Aminosäuren kann der Körper durch Umwandlung einer essentiellen oder nicht essentiellen Aminosäure selbst herstellen. Diese sind demnach nicht essentiell.Glycin, Alanin, Prolin, Serin, Cystein, Thyrosin, Asparaginsäure, Asparagin, Glutaminsäure, Glutamin, Arginin.
  • Biologische Wertigkeit Es gibt Nahrungseiweiße, aber auch Kombinationen von Nahrungseiweißen in unterschiedlicher Nahrung, die eine hohe biologische Wertung aufweisen.Damit ist gemeint, dass bei einer hohen biologischen Wertigkeit alle notwendigen Aminosäuren in ausreichender Menge in einem Lebensmittel, oder einer Kombination von Lebensmitteln, enthalten sind. Bei einer geringen Biologischen Wertigkeit können zwar alle Aminosäuren vorhanden sein, aber z.B. eine essentielle Aminosäure ist in zu geringer Menge vorhanden.  http://www.ernaehrung.de/lexikon/ernaehrung/b/Biologische-Wertigkeit.php Für die Qualität eines Lebensmittels ist nicht nur die biologische Wertigkeit entscheident! Weitere Faktoren sind wichtig:Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe.
  • Für welchen Nährstoff ist die biologische Wertigkeit wichtig und wie kann sie erhöht werden? Die biologische Wertigkeit ist ein Maß für den Gehalt an Aminosäuren in einem Lebensmittel.Sie gibt an in welchem Verhältnis und in welchem Maß die 9 essentiellen Aminosäuren in einem Lebensmittel vorhanden sind.Sie ist das Maß dafür, wie viel aufgenommenes Nahrungsprotein in körpereigenes Protein umgewandelt werden kann. Die biologische Wertigkeit von Lebensmitteln kann durch geschickte Kombination zweier Nahrungsmittel erhöht werden.Z.B. Vollei und Kartoffeln -- BW 136Nur Vollei -- BW 100Nur Kartoffel -- BW 96 https://flaviosimonetti.de/biologische-wertigkeit-tabelle-der-besten-eiweiss-quellenhttp://www.ernaehrung.de/lexikon/ernaehrung/b/Biologische-Wertigkeit.php
  • Wozu dient Speicherfett in den Fettzellen? Energiespeicher - 1g Fett = 9,3 kcal (vergl. 1g Eiweiß = 4,1 u. 1g Kohlenhydrate = 4,1 kcal) Wärmeisolator - Unterhautfettgewebe schützt vor Auskühlung. Fett schützt die Organe, insbesondere die Nieren, vor Auskühlung. Sogar unterernährte Menschen haben noch Fettisolierung um die Nieren, da diese bei Unterkühlung die Funktion einstellen würden. Fette dienen als Druckpolster, z.B. in den Fußsohlen.
  • Welche Fettsäuren können grundsätzlich in Fetten enthalten sein? Gesättigte Fettsäuren Diese können bei erhöhtem Energiebedarf (Sport...) verbrannt werden. Bei Überangebot erfolgt die Einlagerung in die Fettzellen. Ungesättigte Fettsäuren (einfach und mehrfach)Werden vorwiegend als Baumaterial für unseren Körper verwendet. Übermäßige Zufuhr kann dazu führen, dass diese durch Enzyme in gesättigte Fettsäuren umgebaut und eingelagert werden.
  • Was sind einfache Fette? Einfache Fette bestehen aus Glycerin. Das ist eine alkoholische Verbindung, an der drei Fettsäuren angelagert sind = Triglycerid.D.h. an dem Glycerid drei Fettsäuren angelagert sind und kein weiterer Stoff (z.B. Zucker).Einfache Fette befinden sich besonders in den Fettzellen. Kurz: Einfaches Fett besteht aus Glycerin und drei angelagerten Fettsäuren.
  • Was sind Fettsäuren? Fettsäuren bestehen aus einer unterschiedlich langen aber fast ausschließlich unverzweigten Kohlenstoffkette und einer Säuregruppe.Wir unterscheiden gesättigte und ungesättigte Fettsäuren.Die gesättigten Fettsäuren sind im allgemeinen vor der Oxidation, also der Anlagerung eines Sauerstoffatomes, geschützt, da keine Bindungsstelle mehr frei ist.
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  • Welche Funktionen haben Fettsäuren im Körper? Sie bilden einen großen Teil der Zellmembran, isolieren Nerven und dienen als Energiespeicher.Fettsäuren und Fette sind unerlässlich für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen (EDKA)Ungesättigte Fettsäuren leisten einen wichtigen Beitrag bei der Bildung von Hormonen, wirken mit bei der Durchblutung, schmieren die Gefäßwände und regulieren den Blutdruck. Ungesättigte Fettsäuren kommen hauptsächlich in pflanzlichen Fetten vor.  http://www.joggen-online.de/gesunde-ernaehrung/lebensmittel/fette/fettsaeuren.html
  • Was sind zusammengesetzte Fette? Zusammengesetzte Fette enthalten noch einen weiteren Stoff.Kohlenstoffkette + Säuregruppe = einfache Fette Kohlenstoffkette + Säuregruppe + weitere Stoff = Zusammengesetzte Fette Die Phospholipide haben nicht mehr den Grundaufbau eineseinfachen Fettes. Statt der drei Fettsäuren sind nur zwei Fettsäurenam Glycerin gebunden. Die dritte Fettsäure ist durch eine Phosphorsäure ersetzt. An dieser Phosphorsäure können nun noch weitere Substanzen angelagert sein. Phospholipide sind in allen Zellmembranen eingelagert. Z.B. das Lecithin, notwendig für unsere Nervenzellen. Zur Synthese (Zusammensetzung verschiedener Elemente) einiger Zusammengesetzter Fette wird u.a. Cholseterin verwendet.Cholesterin ist wichtiger Ausgangsbaustoff für körpereigene Synthese wichtiger Hormone, wie z.B.Geschlechtshormone, Hormone zur Regulation des Wasserhaushaltes,...Vitamin D wird mit Hilfe von Cholesterin und der Sonneneinstrahlung im Körper hergestellt.
  • Welche Fettsäuren gibt es? Gesättigte Fettsäurenhaben bei Zimmertemperatur eine ehr feste Konsistenzkommen vor allem in tierischen und tropischen pflanzlichen Produten vor (Kokosfett)müssen nicht unbeidngt mit der Nahrung aufgenommen werden, wir können sie im Körper selbst herstellen. Ungesättigte Fettsäurensind bei Zimmertemperatur flüssig und somit hauptsächlich in Ölen vorhandenwerden in einfach und mehrfach ungesättigt unterschieden Einfach ungesättigte FettsäurenBekannteste ist die Ölsäure. Kommt z.B. in Olivenöl vor.Unempflindlicher gegen Licht u. O2 als mehrfach ungesättigte Fettsäuren.Unser Körper kann sie bei Bedarf aus gesättigten Fettsäuren selbst herstellen. Mehrfach ungesättigte FettsäurenWichtige für unseren Körper. Müssen mit der Nahrung zugeführt werdenZu ihnen gehören Linolsäuren (2-fach ungesättigt) und die Linolensäure (3-fach ungesättigt). Beide essentiell. Omega FettsäurenKlassifizierung innerhalb der mehrfach ungesättigten FettsäurenOmega 3 - z.B. LinolensäureOmega 6 - z.B. LinolsäureOmega 9 - z.B. Ölsäure CIS FettsäurenUrsprüngliche Molekülstruktur der ungesättigten Fettsäuren Transfettsäurenentstehen bei der Erhitzung von gesättigten Fettsäuren bei Temperaturen über 130°C.(z.B. bei der Herstellung von Margarine oder zu starkem Erhitzen von Ölen beim Braten) Freie Fettsäurenentstehen beim Verderb von Fetten durch die Einwirkung von O2.
  • Was ist Fett, bzw. wie wird Fett chemisch definiert? Fett besteht aus drei Fettsäuren, die mit dem Alkohol Glyzerin eine Bindung eingehen. Die Fettsäuren der Fette können sehr unterschiedlich sein und bestimmen die Eigenschaften der Fette. Fettsäuren sind Wasserstoff- (H) und Sauerstoffatomen (O), die an Kohlenstoff (C) gebunden sind. Ihre Gruppierung hängt vom Sättigungsgrad oder der Zahl der gebundenen Wasserstoffatome ab. Gesättigte Fette enthalten den meisten Wasserstoff, mehrfach ungesättigte hingegen den wenigsten. Fette werden als Energielieferant verwendet. Nicht benötigtes Fett wird als Energiereserve des Körpers gespeichert. Fettpolster schützen Organe vor Verletzungen und stellen eine Wärmeisolierung dar.Fette in der Nahrung enthalten bestimmte, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die der Körper benötigt aber nicht selbst herstellen kann.Fette enthalten fettlösliche Vitamine und Provitamine. Die Aufnahme dieser Vitamine ist nur zusammen mit Fett möglich.Fett ist ein Geschmacksträger für fettlösliche Aroma- und Geschmacksstoffe
  • Gesättigte Fettsäuren: Untergruppen Kurzkettige FettsäurenFettsäurenkettenlänge 4-6 Kohlenstoffatome. Sie sind flüchtig, d.h. sie können mit Wasserdampf in die Luft übergehen. Z.B. Buttersäure (C4H8O2) Mittelkettige Fettsäuren8-10 Kohlenstoffatomesind flüssigkönnen schnell verwertert werden. Gelangen über die Darmschleimhaut, ohne Umweg über die Lymphe,direkt in die Blutgefäße.Z.B. Butter. Langkettige Fettsäurendie Palmitinsäure (C16H32O2) mit 16 Kohlenstoffatomender Stearinsäure (C18H36O2) mit 18 Kohlenstoffatomenfeste Konzistenz, hoch erhitzbar, ohne dass sich Transfettsäuren bilden. Gut zum Braten geeignet.
  • Ungesättigte Fettsäuren Fettsäuren bei denen nicht alle Bindungsstellen der Kohlenstoffatome besetzt sind.Haben instabile Doppelbindungen an denen sich leicht ein Sauerstoffatom anlegen kann.=> Oxidation.Kommen zumeist in Ölen vor. In geringen Mengen auch in tierischen Fetten, z.B. Schweinefett.
  • Ölsäure C18H34O2wichtigste ungesättigte Fettsäure in der ErnährungKann im begrenzten Umfang durch Enzyme aus gesättigten Fettsäuren selbst hergestellt werden.Sie ist eine einfach ungesättigte Fettsäure.Einfach ungesättigte Fettsäuren sind besonders am Zellmembranaufbau beteiligt.Hohe Gehalte in Olive-, Raps- und Erdnussöl. In geringen Mengen in Rindertalg und Schweinefett.
  • Gesättigte Fettsäuren und ihre Untergruppen Gesättigt bedeutet, dass an jedem Kohlenstoffatom alle vier Bindungsmöglichkeiten besetzt sind.Sie sind vor Oxidation geschützt, da keine Bindungsstelle frei ist.Bei sehr hohen Temperaturen, z.B. beim Braten, kann sich die stabile Struktur verändern. Es können aggressive Stoffe entstehen die u.a. im Verdacht stehen, Krebs fördernd zu sein.Kurzkettige Fettsäuren4 bis 6 Kohlenstoffatomez.B. Buttersäure C4H8O2Sind flüchtige Fettsäuren, sie können mit Wasserdampf in die Luft übergehen.Mittelkettige Fettsäuren8 bis 10 Kohlenstoffatome
  • Gesättigte Fettsäuren und ihre Untergruppen Gesättigt bedeutet, dass an jedem Kohlenstoffatom alle vier Bindungsmöglichkeiten besetzt sind.Sie sind vor Oxidation geschützt, da keine Bindungsstelle frei ist.Bei sehr hohen Temperaturen, z.B. beim Braten, kann sich die stabile Struktur verändern. Es können aggressive Stoffe entstehen die u.a. im Verdacht stehen, Krebs fördernd zu sein.Kurzkettige Fettsäuren4 bis 6 Kohlenstoffatomez.B. Buttersäure C4H8O2Sind flüchtige Fettsäuren, sie können mit Wasserdampf in die Luft übergehen.Mittelkettige Fettsäuren8 bis 10 Kohlenstoffatomesind flüssigKönnen vom Darm schnell und ohne Umweg über das Lymphsystem in die Blutbahn gelangen.z.B. ButterLangkettige FettsäurenFeste Konsistenz. Zum Braten besonders geeignet.z.B. Palmitinsäure C16H32O2Stearinsäure C18H36O2
  • Ungesättigte Fettsäuren Hier sind nicht alle Bindungsstellen der Kohlenstoffatome besetzt.Sind anteilsmäßig in einem fettreichen Lebensmittel meist ungesättigte Fettsäuren vorhanden, wird von Ölen gesprochen (flüssige Konsistenz). In geringen Mengen sind ungesättigte Fettsäuren auch in tierischen Lebensmitteln enthalten. (z.B. Schweinefett). Ungesättigte Fettsäuren oxidieren leicht (instabile Doppelbindungen der Kohlenstoffatome die nicht besetzt sind, brechen leicht auf) und können Radikale bilden.Daher befindet sich von Natur aus immer Vitamin E als Radikalfänger in den Ölen.
  • Die Ölsäure als bedeutende einfach ungesättigte Fettsäure Ölsäure C18H34O2 ist die wichtigste ungesättigte Fettsäure in der Ernährung.In begrenztem Umfang kann sie im Organismus durch Enzyme aus gesättigten Fettsäuren hergestellt werden.Sie hat 18 Kohlenstoffatome und eine Doppelbindung => einfach ungesättigt Einfach ungesättigte Fettsäuren sindbesonders am Zellmembranaufbau beteiligt und sorgen für die notwendige Beweglichkeit der Membranen (gesättigte Fettsäuren würden die Membran starr machen).Ihnen wird die Verminderung des schlechten LDLnachgesagt.
  • Wichtige mehrfach ungesättigte Fettsäuren Mehrfach ungesättigt => mehr als eine Doppelbindung Linolsäure C18H32O2Zwei DoppelbindungenGetreidekeimöl,Rapsöl, SojabohnenölSenkt das LDL Linolensäure C18H30O2drei DoppelbindungenWalnüsse, Pflanzenkeimöl, Leinöl, BlattgemüseSenkt LDL und vermindert die Blutgerinnungsneigung (z.B. bei Thrombosegefahr) Arachidonsäure C20H32O2vier Doppelbindungenreichlich in tierischen Fetten enthaltenSteigert Entzündungen sowie Blutgerinnungsneigung was die Gefahr von Verstopfungen der Blutgefäße erhöht. Fischöle enthalten noch zwei wichtige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren:Eicosapentaensäure C20H30O2fünf DoppelbindungenDocosahexaensäure C22H32O2sechs Doppelbindungen Sind besonders in Fischfetten vorhanden, z.B. Lachs, Hering, SteinbuttVermindern erhöhte Blutfettwerte (aber nicht bei zu hoher Aufnahme in Form von Kapseln!!!)können Blutgerinnungsneigung vermindernEntzündungshemmende Wirkung
  • Was bedeutet der Begriff Omega-3 Fettsäure? Begriff kommt aus der Chemie. Bezeichnet die Lage der ersten Doppelbindung.Zu den Omega-3 Fettsäuren gehört die Linolensäure.Omega-3 Fettsäuren sind in Fischölen enthalten.
  • Welche positive Wirkungen haben ungesättigte Fettsäuren für den menschlichen Organismus? Wichtigste ungesättigte Fettsäure = ÖlsäureUngesättigte Fettsäuren können folgende positive Wirkung auf den Organismus haben:- Entzündungshemmend- senken das LDL- vermindern Blutgerinnungsneigung- vermindern erhöhte Blutfettwerte- sind Baustoffe für die Zellmembranen- beeinflussen entzündliche Erkrankungen wie z.B. Rheuma, Morbus Crohn, Arthritis positiv- stärken das Immunsystem- beeinflussen den Blutdruck günstigIn einigen Fällen ist der Körper selbst in der Lage die ungesättigten Fettsäuren selbst zu synthetisieren. Einige Fettsäuren müssen aufgenommen werden. Dies sind die essentiellen Fettsäuren.Zu ihnen gehören die Linolensäure, Linolsäure, EPS = Eicosapentaensäure, DHA = Docosahexaensäure
  • Transfettsäuren Kommen in der Natur nur in geringen Mengen vor. Z.B. in der Milch, Rinderfett.Entstehen in größeren Mengen bei der Herstellung - Fetthärtung von pflanzlichen Ölen - von Margarine.Transfettsäuren haben einen höheren Schmelzpunkt. Sie erhöhen bei starkem Verzehr die ungünstigen Blutfettwerte (böses LDL).Hohe Gehalte an Transfettsäuren finden sich ebenfalls in Fast-Food-Produkten,gegrillten Hähnchen, Fertigsaucen, Sojaölen. Nach heutigem Kenntnisstand erhöhen TFA aus Fetten industrieller Herkunft den Blutspiegel von Low Density Lipoprotein (LDL-Cholesterin, "schlechtes" Cholesterin), senken den Blutspiegel von High Density Lipoprotein (HDL-Cholesterin, "gutes" Cholesterin) und steigern ebenfalls den der Triglyceride im Blut. Diese Faktoren begünstigen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. http://www.zentrum-der-gesundheit.de/transfettsaeuren.html http://www.ernaehrungsberatung.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/7E9C11AF7B166039C1257950004F9E46?OpenDocument
  • Was sind Kohlenhydrate? Kohlenhydrate ist ein Sammelbegriff für Zucker und andere Substanzen, die ähnlich aufgebaut sind.Kohlenhydrate können aus einzelnen Zuckereinheiten (z.B. Traubenzucker, Glucose) aber auch aus mehreren Zuckereinheiten bestehen.Kohlenhydrate beinhalten in jedem Fall Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff.Auffällig dabei ist, dass der Sauerstoff chemisch meist mit dem Wasserstoff zu einer OH-Gruppe verbunden ist.
  • Wie werden Kohlenhydrate chemisch eingeteilt? Sie werden danach unterschieden, aus wie vielen Zuckereinheiten sie zusammengesetzt sind. EinfachzuckerTraubenzucker (Glucose bzw. Dextrose). Süßwaren, Bestandteil vieler Zweifachzucker und MehrfachzuckerFruchtzucker (Fructose)in Früchten, Honig, Bestandteil vieler Zweifach- und Mehrfachzucker Zweifachzucker - bestehen aus zwei Zuckereinheiten -Haushaltszucker (Saccharose)Zuckerrüben, ZuckerrohrMilchzucker (Lactose)MilchMalzzuckerfindet bei der Bierherstellung im keimenden Getreide Verwendung MehrfachzuckerStärke ReseverekohlenhydratKartoffel, Getreide, HülsenfrüchteBei gesunder menschlicher Ernährung, sollte die Stärke den größte Anteil der Nahrungskohlenhydrate ausmachen.Glykogen Reservekohlenhydratin Leber und Muskulaturwird mobilisitert, wenn zu wenig Glucose im Blut oder im Muskel vorhanden istCelluloseSkellettfunktion in allen Pflanzenkann vom menschlichen Verdauungssystem nicht in einzelne Glucose gespalten werden!=> wandert in Dickdarm als Ballaststoff => sorgt f. geregelte Darmbewegung (Peristaltik) weitere Ballaststoffe bzw. Kohlenhydrate die unter diesen Begriff fallen: Pektinin Früchten, Säftenwird als Geliermittel verwendetAgaraus RotalgenGeliermittel, Nährstoffzusatz für Bakterienkulturen im BrutschrankCarrageenkommt in Seetang vorDickungsmittel in der Industrie für best. Milchprodukte
  • Kohlenhydrate: Tierische Lebensmittel vs. pflanzliche Lebensmittel Tierische Lebensmitteln und auch der menschliche Organismus enthalten wenig Kohlenhydrate. Meist unter 2% Pflanzliche Lebensmittel enthalten bis zu 80% in der Trockenmasse.Kohlenhydrate bei Pflanzen sind auch Reservestoff, als Stärke, z. B. im Getreidekorn macht die Stärke den Hauptbestandteil der Masse aus.
  • Wozu dienen Kohlenhydrate im menschlichen Organismus? Verschiedene Aufgaben. Können durch Enzyme abgebaut, umgebaut oder neu aufgebaut werden.Wichtige Beispiele:Energie und Synthesestoffwechsel Glucose (Traubenzucker)unverzichtbar für Energie- und SynthesestoffwechselGehirn benötigt ca 140g täglichdie roten Blutkörperchen für den SauerstofftransportMuskeln Glucose wird durch Nahrung (Früchte) oder Abbau und Umwandlung aus anderen Nahrungsquellen (Stärkeabbau), oder aus dem eigenen Kohlenhydratspeicher (Glykogen in der Leber), gewonnen. Aufrechterhaltung des ZuckerspiegelsBlutzuckerspiegel aufrecht erhalten Kohlenhydrate als EnergiespeicherGlykogenspeicher sind Glucoseeinheiten kettenförmig miteinander verbunden.Speicher: Muskeln und LeberKönnen bei Bedarf freigesetzt werden. Baumaterial für Zellen und Körpergewebein der Erbsubstanz (Nukleinsäuren)im ATP als körpereigener BrennstoffFettstoffwechsel (Fette bestehen aus Fettsäuren und Glycerin. Glycerin kann aus Einfachzuckern entstehen)als Bestandteil von Kollagen und Elastin Kohlenhydrate können mit Proteinen verbunden sein (z.B. als Bestandteil der Zellmembran, als Proteine im Blutplasma)Kohlenhydrate sind auch bei der Bildung von schleimartigen Flüssigkeiten beteiligt (Darmschleimhaut, Speichel)
  • Warum braucht der menschliche Körper Mineralstoffe? Mineralstoffe machen ca. 1% der Körpersubstanz aus. Trotzdem sind sie lebenswichtig!- notwendig für den Wasserhaushalt des Körpers (Blutdruck u. Nierenfunktion)- Bestandteil von Geweben (z.B. Knochen)- Bestandteil von Enzymen- sind bei allen Nervenvorgängen beteiiligt (z.B. Calcium)- sind Bestandteil energiereicher, körpereigener Verbindungen, z.B. ATP (hier das Phosphor)- sind beteiligt bei der Regulierung des Stoffwechsels über Hormone (z.B. Job bei der Schilddrüse)- wichtig bei Transportvorgängen, z.B. beim Transport von Stoffen aus den Blutgefäßen in die Zelle Mehr als 20 Mineralstoffe sind essentielle Nahrungsbestandteile, d.h. für die Aufrechterhaltung der Körperfunktion notwendig.