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L.L.B (Subject) / Personalführung II (Lesson)
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- Mit welchen Erkenntnisgewinnen befasst sich die "Volitionstheoretische Forschung"? Im Rahmen der "volitionstheoretischen Fundierung" wird untersucht, wie aus einer entstandenen Motivation und der Auswahl einer Handlungsalternative eine konkrete Handlung wird.
- Nennen Sie die vier Phasen des Rubikon-Modells der Handlung! 1.) prädezisionale Motivationsphase (Wählen)---Intentionsbildung = Rubikon---2.) präaktionale Volitionsphase (vor Handlung)---Intentionsinitiierung---3.) aktionale Volitionsphase (Handeln) 4.) postaktionale Motivationsphase (Bewerten)
- Nennen sie einige Aspekte der eingenen Handlungskontrolle im Rahmen der Volition, die eine einmal initiierte Handlung zur Ausführung bringen sollen! 1.) Aufmerksamkeitskontrolle => Ausblenden von Infos, die gegen die beabsichtigte Handlung sprechen 2.) Motivationskontrolle => Steigerung der Motivation für die beabsichtigte Handlung 3.) Emotionskontrolle => Beeinflussung der eigenen Gefühle für die beabsichtigte Handlung 4.) Umweltkontolle => Beeinflussung der eigenen Umwelt hin zur beabsichtigten Handlung 5.) Fazit-Tendenz => Vermeidung langwierigem Anwägens von Handlungsalterantiven
- Unterscheiden sie handlungsorientierte von lageorientierte Personen! 1.) Handlungsorientierung =>a) Personen einscheiden sich leichter für eine Handlungb) Schirmen ihre Entscheidung strärker gegen Widerstände abc) lassen sich nicht von konkurrierenden Vorhaben ablenken 2.) Lageorientierung =>a) Personen zweifeln an Richtigkeit der Entscheidungb) lassen sich auch nach der Entscheidung noch beeinflussenc) lassen sich leicht von einer Zielerreichung ablenken
- Welche Arten der Attributierung von Erfolgen/Misserfolgen werden unterschieden? 1.) Internalisierung => Miss-/Erfolge werden auf die eigene Person zurückgeführt (Begabung, Anstrengung...) 2.) Externalisierung => Miss-/Erfolge werden auf äußere Umständen zurückgeführt (Zufall, Schwierigkeitsgrad der Aufgabe...)
- Was unterscheidet "erfolgsmotovierte" von "misserfolgsmotivierten" Menschen? 1.) erfolgsmotivierte Personen attribuieren pers. Erfolge internal => Erfolg ist Ergebnis der Begabung/Anstrengung, Misserfolg das zu geringer Anstrengungen 2.) misserfolgsmotivierte Personen halten das Ausmaß der Anstrengungen für nicht entscheidend für den Erfolg; führen Misserfolg auf mangelnde Begabung zurück ("Konnte nicht funktionieren!")
- Welche Arten der Gerechtigkeit werden im Zuschreibug von Miss-/Erfolgen unterschieden? 1.) Verfahrensgerechtigkeit => Werden die zu erreichenden Ziele gemeinsamt festgelegt? 2.) interpersonale Gerechtigkeit => Hat mich mein Vorgesetzter bei der Zielerreichung genauso stark unterstützt wie meine Kollegen? 3.) Verteilungsgerechtigkeit => Bekomme ich den Anteil am Erfolg, der mir aufgrund meiner Anstrengung zusteht?
- Nenne sie führungspraktische Konsequenzen der Attributionstheorien! 1.) Führungskräfte sollten unterscheiden können zw. miss-/erfolgsorientierten Menschen 2.) misserfolgsorientierten Personen klarmachen, dass mit mehr Anstrengung das Ziel ggf. hätte erreicht werden können 3.) erfolgsorientierten Menschen bei Misserfolgen klar machen, dass auch externe Faktoren eine Rolle spielen (zu schwierige Aufgabe, Pech...)
- Nennen sie führungspraktische Konsequenzen der Gerechtigkeitstheorien! 1.) Führungskräfte sollten prüfen, ob Belohungen als gerecht empfunden werden! 2.) Führungskräfte sollte darauf achten, dass die Bewertung von Handlungserfolgen gerecht stattfinden und nicht Einzelne bevorteilt werden. 3.) Führungskräfte sollten prüfen, ob die Belohnung bei Erfolg tats. Zufriedenheit schafft, sonst Wahl neuer Anreizmethoden
- Definieren Sie den Begriff "Lernen"! Lernen stellt Erwerb von Verhaltensmöglichkeiten dar, der im Kern auf einer Erfajungsbildung, d.h. einem Auseinandersetzen des Individuums mit seiner Umwelt beruht. Dabei unterscheidet man das "pädagogische" vom "alltäglichen" Lernen!
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- Welche Arten von Lernen werden allg. unterschieden? 1.) Lernen durch Verstärkung => Erhöhung der zukünftigen Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhalten bei pos. Verstärkung der Verhaltens. 2.) Lernen durch Beobachtung => Veränderungen im Denken und Handeln durch Beobachtung eines als attrativ empfundenen Vorbilds
- Was sind im Rahmen des Verstärkungslernens "diskriminative Reize"? Umweltreize, die bei Reaktion auf diese Reize eine Verstärkung durch den Vorgesetzten hervorrufen (z.B. Kundenanfragen)
- Nennen sie verschiedene Arten der Verstärkung! 1.) Qutenverstärkung => Verstärkung nach Erreichen einer gewissen Anzahl erwünschter Reaktionen (z.B. Bonus nach 5 Verkaufsabschlüssen) 2.) Intervallverstärkung => Verstärkung nach bestimmten (festen oder variablen) Zeitintervallen (z.B. Quartalsbonus) 3.) kontinuierliche Verstärkung => pos. Verhalten wird immmer Verstärkt (belohnt) 4.) intermittierenden Verstärkung => pos. verhalten wird nach manchmal verstärkt (belohnt)Hat i.A. die stärkste Wirkung! 5.) Selbstverstärkung => eigene Belohung nach pos. Erlebnis (v.a. bei intrinsisch motivierten Aufgaben)
- Nennen sie Möglichkeiten der Verstärkung im Rahmen des Verstärkungslernens, die neues Verhalten provozieren können anstatt altes zu bewerten! 1.) Motivationserhöhung => Setzen von Anreizen für neue Verhaltensweisen mit der Aussicht auf Verstärkung (Belohung) 2.) Shaping => Verstärkung einzelnen (kleiner) Schritte in Richtung eines gewünschten Verhaltens 3.) Chaining: Verstärkung verschiedenen Verhaltensweisen, die auf ein geplantes Zielverhlaten hinauslaufen 4.) Umweltbeeinlfussung => Schaffung von Bedingungen, die ein bestimmes Verhalten erleichtern 5.) spezielle Lenkung => physische Lenkung von Bewegungen hin zu gewünschtem Verhalten (schwierig umzusetzen) 6.) Modelllernen => Vorleben von Verhaltensweisen, die bei anschließender Imitation verstärkt werden können 7.) Abbau von Widerständen => Verstärkung zum Abbau von Scham, Furcht...
- Nennen sie die Grundannahmen des Beobachtungslernen und die Phasen dieses Lernprozesses! Grundannahmen ist, dass sich eine Veränderung des Denkens und des Handens einstellt, wenn ein für den Wahrnehmenden attraktives Modell die gleichen Verhaltensweisen zeigt. 1.) Akquisitionsphase => Lenken der Aufmerksamkeit auf das Modell und Speichern der beobachteten Verhaltens- und Denkweisen. 2.) Ausführungsphase => Umsetzung des gespeicherten Verhaltens. Die Umsetzung ist dabei umso wahrscheinlicher, je klarer sich das Verhalten zeigt und je pos. die Konsequenzen des beobachteten Verhaltens eingeschätzt werden.
- Nennen sie mögliche Führungsrollen, die Führungskräfte in Orgas einnehmen können, um ein Lernen innerhalb der Orga sicherzustellen! 1.) Coach => beraten und ermuntern der MA Lernforschritte zu zeigen 2.) Therapeut => Vermeidung nachteiliger Prozesse (Fehlervertuschung...), um Fehlervermeidung zu lernen, nicht Fehlervertuschung! 3.) Dolmetscher => Aufbau einer intensiven Komm. als Basis der Akquise, Distribution und Intepretation von Infos => Lernen durch Infos! 4.) Wisseningenieur => Komm. von Wissen und Infos an die MA, um Lernbasis zu erweitern. 5.) Schrittmacher und Wegbereiter => Verbesserung der Anpassung der MA und der Arbeitsprozesse an neue Umweltbedingungen => Lernen mit neuen Situationen umzugehen!