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Grundlagen der Medienpsychologie (Subject) / 08.01. (Lesson)

08.01.

This lesson was created by Laura_Henc.

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  • Wofür/für wen ist Medienwirkung in den Massenmedien relevant? - Wirkung von Werbung - Politik für Propaganda- und Wahleffekte - Kultur und staatliche Behörden für die Wirkung von Mediengewalt - Informationskampagnen
  • Was ist die Definition von Medienwirkung? - intendierte, kurzfristige Beeinflussung von Meinungen und Verhaltensweisen bei einzelnen Personen durch bestimmte, persuasive Medienbotschaften - alle Veränderungen die auf Medien/deren Mitteilungen zurückgeführt werden können
  • Wonach unterscheiden sich kognitive Medienwirkungen? Welche Phasen gibt es dabei? - Unterscheidung auf der Zeitdimension - Präkommunikative Phase: Zuwendung zu bestimmten Medien, z.B Uses-and-Gratifications-Ansatz -> Medienzuwendung als bedürfnisorientiertes soziales Handeln - Kommunikative Phase: affektive Medieninteraktion, parasoziale Interaktion, kognitive Informationsverarbeitung - Postkommunikaitve Phase: beschreiben, was die Medien beim Einzelnen bewirken
  • Wonach werden klassische Wirkungsmodelle unterschieden? Unter welchen Punkt fällt die Agenda-Setting-Theorie? - Unterscheidung, ob sie die Wirkungen der Medien gesamtgesellschaftlich eher differenzierend oder homogenisierend analysieren & ob die prognostizierten Effekte als funktional oder dysfunktional angesehen werden - Funktionalität & Homogenisierung
  • Worum ging es bei dem Experiments des Agenda-Settings? - US-amerikanischer Präsidentschaftswahlkampf 1968, Nixon vs Humphrey - telefonische Befragung von 100 Bewohnern einer Kleinstadt, die sich noch nicht für einen Kandidaten entschieden hatten, Frage nach den 2 oder wichtigsten 3 Dingen, um die die Regierung sich kümmern sollte - parallel dazu Berichterstattung in den wichtigsten überregionalen Medien, qualitative Auswertung - Befund: hohe Übereinstimmung der von den Bürgern genannten Themenliste & der Themenauszählung bei den Medien - Schlussfolgerung: Medien-Agenda generiert Publikums-Agenda - Konsequenz: rege Forschungstätigkeit
  • Was ist eine der wichtigsten Leistungen der Massenmedien für die Gesellschaft und wie hängt die Agenda-Setting-Funktion damit zusammen? - Sammlung & Selektion von Themen und deren Beritstellung für die öffentliche Kommunikation - Agenda-Setting-Funktion: Gesellschaft tauscht sich über zu lösende Probleme aus - Medien bestimmen nicht nur, wie wir über ein Problem oder Thema denken, sondern nehmen Einfluss darauf, worüber Menschen überhaupt nachdenken - Agenda-Setting: Thematisierungsfunktion
  • Welche Funktionen hat das Agenda-Setting neben der Thematisierungsfunktion? - Integrationsfunktion: Gesellschaften reden wegen Berichtserstattung in den Medien über zu lösende Probleme - Thematisierungsprozess: Medien übernehmen Selektionsfunktion der Themen anhand des jeweiligen Nachrichtenwertes - Themenstrukturierungsprozess: berichteten Themen wird eine unterschiedliche Priorität zugeschrieben, die durch die Medien transportiert wird
  • Welches Genre ist das wichtigste zur Vermittlung von politischem Wissen an große Bevölkerungsgruppen? Nachrichten
  • Wann haben Nachrichten den höchsten Wert und was ist ein präferierter Informationsanlass? - je mehr sie folgenden Nachrichtenfaktoren genügen: hoher Status der Akteure, Valenz, Relevanz und Dynamik der Ereignisse, Identifikation der Rezipienten mit den Ereignissen - Gewalt: kurze, dramatische, blutige Ereignisse -> ideale TV-Nachrichten, Mehrzahl der täglichen Nachrichten weniger aufregend
  • Worauf bezieht sich der größte Teil aller Nachrichten-Meldungen? An was können sich Nachrichtenseher erinnern und wieviel haben sie davon richtig verstanden? - Politik und Wirtschaft -> politische Institutionen (Regierungen, Parlamente, Parteien) stellen in mehr als 80 % der Meldungen die Akteursmehrheit - Nachrichtenseher können sich an maximal 25 % der Nachrichten erinnern, höchstens die Hälfte der Zuschauer hat auch alles richtig verstanden -> Wissensillusion
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  • Wie optimiert man die Behaltensleistung von TV-Nachrichten? - umgangssprachlich und einfach formulierte Texte - inhaltlich passendes und nicht zu emotionalisierendes Bildmaterial - Verwendung von heads und Zusammenfassungen - moderates Tempo der Nachrichtensendungen - persönliches Interesse am Thema - persönliche Betroffenheit - subjektive Wichtigkeit des Themas
  • Richten sich die Zuschauer nach den TV-Nachrichten? - Zuschauer sagen, Nachrichten hätten mit ihrem Leben gar nichts zu tun - Nachrichten: unterhaltsam, bequem, entspannend, billiger als andere Aktivitäten - Behalten besonders gut bei intelligenten, formal gebildeten, politisch interessierten Zuschauern